3SAT Mi, 14.02.

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Und ewig lockt der Mythos - Saint Tropez DOKUMENTATION
Es ist das berühmteste Fischerdorf der Welt und gilt als Wiege des internationalen Jet-Sets: Saint Tropez. In den 1950er-Jahren entwickelte es sich zu einem Mekka für Künstler. Berühmte Maler wie Paul Signac, Pierre Bonnard und Henri Matisse lebten und arbeiteten in Saint Tropez. Auch heute noch überrennt die Prominenz den Ort mit den paradiesischen Stränden, sagenhaftem Licht und natürlich dem ewigen Mythos von Brigitte Bardot. Für die Dokumentation gehen Natalie Steger und ihr Team auf Spurensuche an der Côte d'Azur. Sie finden unter anderem einen veritablen Schatzsucher, zuvor unveröffentlichte Bilder der legendären Brigitte Bardot und den Schuhmacher, der die Sandalen der Stars herstellt. Außerdem werfen sie einen Blick hinter die bisher verschlossenen Tore der Sommerresidenz der französischen Präsidenten.
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Der Südpazifik NATUR UND UMWELT Ein Meer von Vulkanen (Folge: 2)
Vulkanismus ist im Südpazifik allgegenwärtig. Der vermeintlich Stille Ozean befindet sich im permanenten geologischen Umbruch. Die Auswirkungen sind weitreichend. So ermöglichen es die kühlen Lavagrotten von Galapagos beispielsweise Pinguin-Küken, am Äquator aufzuwachsen. Und die Großfußhühner auf den Salomon-Inseln nutzen die Erdwärme, um ihre Eier ausbrüten zu lassen. Bilder aus Flug - und Unterwasserkameras zeigen alle Stufen im Leben einer Südseeinsel - von ihrer spektakulären Entstehung als Feuerberg bis zu ihrem sanften Verschwinden inmitten eines Atolls. Zu den sensationellsten Bildern dieser Folge gehören die Aufnahmen von der Entstehung einer neuen Insel in der Nähe der Salomonen. "Wir hatten das große Glück, die ersten Flugaufnahmen von einem Unterwasservulkan zu machen" sagt Filmautor Huw Cordey. "Denn dieser Vulkan befand sich so knapp unter der Wasseroberfläche, dass bei einem Ausbruch Fontänen aus Gas und Gestein in die Luft geschossen werden." Bisher ungesehene Vulkanismus-Bilder gelangen dem Team auch unter Wasser: Wenn die Lavaströme des hawaiianischen Kilauea-Vulkans ins Meer tropfen, erstarrt das flüssige Gestein unter Wasser schlagartig. Austretende Gase und die innere Spannung lassen das Gestein unter Zuckungen zerbersten, das in seiner Transformation plötzlich wirkt wie ein Lebewesen.
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Die Nordsee von oben DOKUMENTARFILM
Der Film zeigt aus der Vogelperspektive, warum das Wattenmeer zum Weltnaturerbe der UNESCO wurde. Die Reise führt von der Ems in Ostfriesland bis hoch nach Sylt in Nordfriesland. Die Schönheit der Landschaft präsentiert sich dabei vollkommen neu: Urlaubsparadiese wie Helgoland, Sylt oder Föhr offenbaren von oben ihre spezifische Form. Gleichzeitig ist zu sehen, wie Wind und Wellen die Inselformationen einem stetigen Wandel unterwerfen. Der "Nationalpark Wattenmeer" steht als Weltnaturerbe der UNESCO nicht umsonst auf einer Stufe mit dem Grand Canyon, der Serengeti oder den Galápagos-Inseln. Die filmische Reise dokumentiert, wie unterschiedlich die Küsten, die Inseln und Halligen sind, überfliegt Städte wie Wilhelmshaven, Bremerhaven oder Hamburg und gewährt einen Blick auf kleine unbewohnte Inseln. Dabei beobachtet die Kamera auch Menschen, deren berufliche Tätigkeiten fast exotisch anmuten: einen Piloten, der die neusten Kinofilme mit seiner Cessna von Insel zu Insel fliegt, einen Krabbenfischer, der mit dem Hundeschlitten durchs Watt zu seinen Reusen fährt, oder einen Postboten, der die Briefe und Pakete für die Hallig-Bewohner in einer Lore transportiert. Gelingen konnten die Aufnahmen dank modernster Kameratechnik: Die "Cineflex" kann selbst aus großer Höhe vollkommen wackelfrei zoomen und gestochen scharfe Bilder produzieren.
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Alpenpanorama KAMERAFAHRT
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden NATUR UND UMWELT Neuseelands wilder Westen (Folge: 3)
Die Westküste der neuseeländischen Südinsel ist ein landschaftlich spektakulärer, aber für Menschen ein extrem rauer Lebensraum. Im 19. Jahrhundert versuchten sich Goldsucher und zugewanderte Europäer an der Besiedlung dieses feuchten und unwirtlichen Gebietes. Davon zeugen verwitterte und vom Regenwald überwucherte Grabsteine. Noch heute ist der Küstenstreifen ein einsamer Lebensraum. Der schmale Küstenstreifen bietet ursprüngliche und weiße Strände sowie Wiesen, auf denen hier und da Rinder grasen. Begrenzt wird dieser fruchtbare Landstrich von den Südalpen, die sich massig in die Höhe erheben. Die frühen Siedler taten sich extrem schwer, das Gebirge zu überwinden, das von einem undurchdringlichen, sumpfigen Regenwald überwachsen ist, der über eine immense Baumvielfalt verfügt. Das feuchte Klima begünstigt das Wachstum verschiedenster Moosarten. Es heißt, dass Dinge, die sich nicht bewegen, in Sekundenschnelle von einem zarten grünen Teppich überzogen werden. Ein Stück weiter nördlich befindet sich die Tasman-Bucht, benannt nach dem europäischen Entdecker Neuseelands, Abel Tasman. Der niederländische Seefahrer plante genau an dieser Stelle seinen ersten Landgang. Doch die dort lebenden Maori vertrieben das niederländische Schiff. Auch diese Region hat viele Gesichter: weiße Sandstrände, Gebirge und weite Ebenen, zahlreiche Flüsse und nur mit dem Boot erreichbare Naturschutzgebiete. Nur in dieser Gegend der Südinsel findet man Pounamo, einen jadeähnlichen Stein, der fast so hart ist wie Diamant. Der Pounamo spielt in der Kultur der Maori eine wichtige Rolle. Traditionell wird er zur Herstellung von Waffen und Schmuck verwendet. An der Nordspitze der neuseeländischen Südinsel bestehen die Klippen aus weichem Kalkstein, an dem die immer wiederkehrenden Wellen Spuren und bemerkenswerte Formen hinterlassen. Und auf dem Farewell Spit tummeln sich Tölpel in einer eindrucksvollen Kolonie. Die Landzunge ist Rückzugsgebiet und Brutstätte des für Neuseeland typischen Vogels.
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Steffens entdeckt NATUR UND UMWELT Rocky Mountains - Heimat der Bären
Fantastische Landschaften, hohe Berge, riesige Seen und wilde Tiere, das sind die Kanadischen Rocky Mountains. Im Banff - und Jasper-Nationalpark leben nicht nur Schwarzbären. Auch etwa 100 Grizzlies, Elche, Dickhornschafe, Wapities und Bergziegen sind dort heimisch. Der Tierreichtum lockt Touristen an - fünf Millionen jährlich. Ist ein Bär am Straßenrand zu sehen, bildet sich schnell ein kleiner Stau, sogenannte "Bear-Jams". Was Touristen freut, wird von der Parkverwaltung allerdings kritisch bewertet: Die Bären gewöhnen sich an die Menschen und fliehen nicht mehr vor ihnen. Eine Frage der Zeit, bis es zu gefährlichen Übergriffen der Wildtiere auf die Besucher kommt. Gemeinsam mit dem Bärenexperten Reno Sommerhalder, macht Dirk Steffens sich für seinen Film aus der Reihe "Steffens entdeckt" auf die Suche nach den beeindruckenden Tieren. Er lernt einiges über den Pflanzenschutz im Gebiet und über das empfindlichste Tier in den Rocky Mountains: die Banff Springs Snail, eine winzige, unscheinbare Schnecke, die in kleinen warmen Thermalquellen lebt und stärker vom Aussterben bedroht ist als Grizzly oder Puma. Der Grund: Menschen baden in den warmen Quellen und verunreinigen dabei das Wasser mit Creme oder Insektenschutzmittel.
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Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere sich herausputzen TIERE
Tiere waschen sich nie die Hände, putzen sich die Zähne oder springen unter die Dusche. Trotzdem sind sie sauber und verwenden im Lauf ihres Lebens ungeheuer viel Zeit auf ihr Äußeres. Sie kratzen, lecken und pudern sich, sie kämmen ihre Federn, nehmen Schlammbäder oder halten sich eine Putzhilfe. Dabei beugt die gründliche Pflege nicht nur Krankheiten und Parasiten vor - sie hilft auch, sich zu verteidigen oder kann für die Beziehung nützlich sein.
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Bärengeschwister TIERE Freche Entdecker (Folge: 3)
Immer mutiger beginnen die Bären, die Natur erforschen. Das machen sie mit viel Überlegung und - vor allem das Weibchen - mit Klugheit. Das Männchen spielt mit seiner Kraft. Es trainiert, das was er später als "Mann" können muss: imponieren und Rivalen ausschalten. Dabei ist ihm seine Schwester eine gute Lehrmeisterin, wenn auch nicht adäquate Sparring-Partnerin. Nach wie vor bekommen die Bärengeschwister Milch aus der Flasche. Doch ganz reicht das nicht mehr. Sie fressen alles, was sie auf ihren Entdeckungsreisen durch den Böhmerwald finden. Immer wieder ist es gut, dass die Bären einen Beschützer haben, der anstelle ihrer Mutter bei allen Problemen da ist. Doch langsam wird es Zeit für die Bären, Abschied von ihrem Ziehvater Vaclav zu nehmen.
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Vier Frauen und ein Todesfall KRIMISERIE Warm abtragen (Folge: 5), A 2004
Vier Damen unterschiedlichen Alters lösen auf dem Land rätselhafte Todesfälle. Allzu oft stößt die Truppe dabei in der fast unerträglich ignoranten Dorfgemeinschaft auf Unverständnis und Gleichgültigkeit.
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Vier Frauen und ein Todesfall KRIMISERIE Künstlerpech (Folge: 6), A 2004
Vier Damen unterschiedlichen Alters lösen auf dem Land rätselhafte Todesfälle. Allzu oft stößt die Truppe dabei in der fast unerträglich ignoranten Dorfgemeinschaft auf Unverständnis und Gleichgültigkeit.
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Italien, meine Liebe LANDSCHAFTSBILD Sardinien (Folge: 3)
Sardinien ist die zweitgrößte Insel Italiens und vor allem berühmt für ihre Traumstrände. Die Langustenfischer sind leidenschaftliche Gegner von Schleppnetzen. Sie zeigen, wie nachhaltiges Langustenfischen funktioniert. In Tinnura, nahe dem Ort Bosa, lebt Pina Monne. Sie ist Muralistin, eine Künstlerin, die die Geschichte der Sarden auf Häuserwände malt. Im Nordwesten Sardiniens leben die einzigartigen weißen Esel, die nur auf der kleinen vorgelagerten Insel Asinara vorkommen. Ein Tierarzt betreut die Esel im Nationalpark regelmäßig. Auf den Weiden von Narbolia und Montiferru werden rote Rinder gezüchtet, aus deren Milch der traditionelle Käse, der Casizolu, hergestellt wird. Die Kräuter, die hier wachsen, geben dem Käse seine unverwechselbare Note. Tiere und Käse haben ein Slow-Food-Siegel. Raimondo Usai stellt die ungewöhnlichen Launeddas her. Dieses traditionelle sardische Blasinstrument wurde schon vor 3000 Jahren gefertigt. Die heute gebauten Launeddas werden meist an Profi-Musiker verkauft. Am Ende der Reise durch Sardiniens Westen steht ein Besuch beim Modedesigner Luciano Bonino in der Altstadt von Cagliari an. Er ist ein Meister der Falten, und seine Modelle sind auch in internationalen Museen zu finden. Das Atelier des Designers liegt mitten in der alten Gasse, in der am ersten Mai die Prozession zu Ehren des Sant' Efisio vorbeizieht. Der Heilige soll die Stadt einst von der Pest befreit haben.
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Die Donau - Reise in ein unbekanntes Europa DOKUMENTATION Von Bratislava nach Mohács mit Susanne Wille (Folge: 3)
Die dritte Etappe führt die Journalistin und Moderatorin Susanne Wille in die verwunschene Auenlandschaft der Kleinen Schüttinsel, südlich von Bratislava. Zwischen der Slowakei und Ungarn ist die Donau Grenzfluss. Aber das Wasser trennt nicht nur zwei Länder, sondern auch die Stadt Komárno. Hier trifft Susanne Wille auf die Familie Grafel, die alles verkörpert, was Komárno ausmacht. Der Vater ist Slowake, die Mutter Ungarin, ein Sohn arbeitet in der Schiffswerft, der andere betreut das Wahrzeichen, die jahrhundertealte Festung. Über Schloss Béla, erbaut im Jahr 1770 und einst luxuriöse Sommerresidenz eines wohlhabenden Bankiers, fährt Susanne Wille nach Budapest und trifft dort den Comic-Zeichner und Rock-Musiker Janos Fazekas, der als Brückenmeister die wohl schönste Donaubrücke betreut. In Mohács findet sie eine Gruppe von Auswanderern aus der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden. Sie nennen sich "K&K Club" und treffen sich einmal im Monat zum traditionellen Kesselgulasch.
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Showmaster aus der Wüste - Südafrikas Erdmännchen TIERE
Erdmännchen sind die Stars der Kalahari: Ihre natürliche Komik begeistert, ihr genial organisiertes Sozialleben beschäftigt die internationale Forschung seit Jahrzehnten. Die Dokumentation erzählt vom turbulenten Leben eines Erdmännchen-Clans in Südafrika und der angeschlossenen Forschungsstation: Sie sind unbändig, neugierig, immer auf der Hut - und bestens organisiert. Nichts im Erdmännchen-Leben ist dem Zufall überlassen. Die Aufgaben sind unter den Mitgliedern der Gemeinschaft klar verteilt: Sei es, Wache zu stehen, Futter zu organisieren oder sich um die Jungen zu kümmern. Und doch sind sie nicht so putzig, wie sie uns Menschen erscheinen mögen: Die perfektionierte Clan-Organisation verlangt auch ihre Opfer. Wenn das Alpha-Weibchen etwa neuerlich Nachwuchs erwartet, müssen dessen weibliche Nachkommen die Gemeinschaft verlassen. Zwar dürfen sie wieder zurückkommen, werden aber höchstens als "Babysitterinnen" geduldet. Die penibel organisierte Aufgabenverteilung unter den Erdmännchen ist es auch, die Forscher aus aller Welt nach Südafrika lockt. Der Zoologe Tim Clutton-Brock leitet die längste Verhaltensstudie, die jemals an Tieren durchgeführt wurde und mittlerweile seit mehr als 20 Jahren besteht. Clutton-Brock wird aufgrund seiner jahrzehntelangen Arbeit mit den Tieren als Clan-Mitglied akzeptiert. Dadurch erhält er Einblicke in den Lebensalltag der Tiere, die Menschen normalerweise verborgen bleiben. Seine Studienergebnisse haben gezeigt, dass Erdmännchen zu den sozialsten Säugetieren überhaupt gehören. Sie verständigen sich unter anderem über Rufe und Laute, die die Biologin Marta Manser - ehemalige Studentin von Tim Clutton-Brock - aufnimmt und analysiert. Mittlerweile hat sie im Reich der Erdmännchen eine erstaunliche Vielfalt an Kommunikationsformen erforscht. Erdmännchen haben eine besonders ausgefeilte Strategie entwickelt, um Überfälle zu verhindern: das Aufstellen von Wächtern. Wie Soldaten auf der Hut suchen die "Wach-Männchen" von einem erhobenen Posten aus nach drohenden Gefahren, die sie ferner mit dem sogenannten "Watchman's Song" ankündigen. Sie sehen außerdem ausgezeichnet, wodurch sie Raubtiere schon aus großer Entfernung ausmachen können. Die Späh - und Warnspezialisten erlauben dem Rest der Gruppe, weniger wachsam zu sein - und sich der Nahrungssuche, der Fortpflanzung oder dem Spiel zu widmen.
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Rift Valley - Der große Graben TIERE Im Paradies der Tiere (Folge: 1)
Das Rift Valley ist kein Tal, sondern ein Landstrich, geschaffen von den Kräften der Erde: Vor 40 Millionen Jahren kollidierte die afrikanische Platte mit Europa. Arabien trennte sich von Afrika ab, im Lauf von Jahrmillionen öffnete sich eine Lücke und machte Platz für das Rote Meer. Unter dem Kontinent sammelten sich in Ostafrika gleichzeitig gewaltige Lavamassen und wölbten das Land auf. Durch den Druck bildeten sich Risse, Magma trat aus und floss wie ein Meer aus Feuer über das Land. So entstanden die Hochebenen von Äthiopien und Kenia, später Naturwunder wie der Kilimandscharo, Mount Kenia, die Virunga-Berge, die Serengeti und der Tanganjikasee. Der erste Teil der dreiteiligen Reihe führt in die Serengeti, Heimat der "Big Five" Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard und Löwe, und stellt Menschen vor, die dort leben.
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Der Südpazifik NATUR UND UMWELT Blaue Weiten (Folge: 3)
Die Dokumentation durchmisst die gigantischen Distanzen des Südpazifiks: abertausende Kilometer von offenem, oft windstillem Ozean. Abseits der Südseeinseln mit ihren Korallenriffen kommen nur Langstreckenspezialisten zurecht - Pottwale, Hochseehaie, Schwarzfuß-Albatrosse, Meeresschildkröten legen im Lauf eines Jahres tausende, manchmal zehntausende Kilometer zurück, mit unheimlicher Präzision. Wie hilflos diese Dimensionen uns Menschen machen können, vermittelt auf dramatische Weise das Schicksal der Besatzung des Walfangschiffs "Essex", das als Vorbild für die berühmteste Hochsee-Geschichte überhaupt diente - "Moby Dick". Am 23. Februar 1821 wurde ein kleines Rettungsboot mit zwei halbtoten Männern vor der Küste Chiles gefunden. Sie hatten eine Odyssee von fast 7000 Kilometern quer durch den Südpazifik hinter sich, nachdem ihr Schiff, die "Essex", von einem riesigen Pottwal gerammt und versenkt wurde. Vor dem Hintergrund ihrer spannenden Irrfahrt zeigt der dritte Teil der Südpazifik-Serie, welche abenteuerlichen Methoden Tiere anwenden, um in den endlosen südpazifischen Wasserwelten nicht unterzugehen. Denn der größte Teil des Pazifiks besteht aus einer Art Meereswüste. In vielen Gebieten des offenen Ozeans verhindert die Temperaturschichtung des Wassers, dass Nährstoffe und Plankton aus der Tiefe zur Oberfläche aufsteigen. Dadurch sind in riesigen Gebieten kaum größere Meeresbewohner anzutreffen, wie auch die Schiffbrüchigen der "Essex" feststellen mussten, als sie wochenlang vergeblich versuchten, auch nur einen Fisch zu fangen. Doch in der Nacht ändert sich das. Jeden Abend setzt sich die größte Wanderungsbewegung der Natur in Gang - aus der Tiefe zur Oberfläche. Es ist ein Schauspiel, das seinesgleichen sucht: Unzählige Wesen merkwürdigster Gestalt schweben durch das dunkle Wasser. Durchschnittlich ist der Pazifik mehr als vier Kilometer tief, was ihn nicht nur zum tiefsten Meer der Erde macht, sondern auch ständig die Entdeckung neuer Arten mit sich bringt, die meisten aus der Tiefsee. Da so große Gebiete Wasserwüste sind, versammelt sich an den wenigen günstigen Stellen umso mehr Leben. Inseln wie Galapagos, die nährstoffreichen Tiefenströmungen im Weg stehen und sie dadurch zur Oberfläche leiten, bieten Nahrungsgrundlagen für eine Vielzahl ungewöhnlicher Bewohner. Aber das sind die besonders begünstigten Ausnahmen: Über weite Strecken des Pazifiks reicht schon die schiere Existenz einer Insel, um zahlreiche Besucher anzulocken. Die French Frigate Shoals etwa sind kaum einen Kilometer lang, dienen aber 300 000 Seevögeln als Brutplatz. Regisseur Huw Cordey beeindruckte besonders die Unberührtheit vieler Flecken des riesigen pazifischen Raumes und die damit verbundenen filmischen Herausforderungen: "Wir waren ständig in Booten unterwegs, drei Tage bis zu den French Frigate Shoals, sieben Tage, um zur Macquarie-Insel zu kommen, zehn Tage, um die Insel Anuta zu erreichen. Logistisch war das kaum mit etwas zu vergleichen, das ich als Naturfilmer bisher erlebt habe."
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heute NACHRICHTEN
Die interaktive Talkshow bietet den Zuschauern via Chat die Möglichkeit zum Mitreden und Fragenstellen. Eine Person darf sogar über Skype-Liveschaltung Lob und Kritik bei den Studiogästen loswerden.
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3sat-Wetter WETTERBERICHT
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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Wie gesund ist unser Brot? ESSEN UND TRINKEN Alte und neue Sorten im Vergleich
Im Hinblick auf Allergien und Unverträglichkeiten gerät unser "gutes, altes" Brot zunehmend in Verruf. Immer mehr Bäckereien stellen um und backen nach alten Rezepten. Sie heißen Baker, Imhof oder Kasses, die neuen Trend-Bäckereien. Sie setzen auf altes Wissen, lassen vergessene Körner sprießen, mahlen ihr eigenes Mehl. Der Film gibt Einblick in alternative Brotproduktion und fragt, was aus dem Kulturgut Brot geworden ist. Immer mehr Menschen leiden an Weizen - und Gluten-Unverträglichkeit. Lange galt das Weizeneiweiß als Ursache dieses Übels, und so dürfen heute Gluten-freie Produkte in keinem Supermarkt fehlen. Nun aber erhärtet sich der Verdacht, dass nicht der Weizen, sondern die Verarbeitung das Brot zum potenziell ungesunden Lebensmittel macht. Bei der industriellen Produktion hat Brot schlicht zu wenig Zeit, um zu reifen. Immer mehr Bäckereien stellen deshalb um, setzen auf den alten Champagnerroggen, den vergessenen Emmer oder die im Trend liegenden Chiasamen. Gebacken wird nach alter Rezeptur, das Korn teilweise selbst angebaut und gemahlen. Eine Tradition, die in der Stiftsbäckerei St. Peter in Salzburg seit 1160 währt. Bis heute ist das alte Rezept mit seinen simplen Zutaten unverändert geblieben - Roggen, Wasser, Salz und Sauerteig, der das Brot zu einem Meisterwerk macht. Die Brotbackkunst ist nicht nur ein altes, sondern auch ein besonders "frühes" Handwerk. Der Tag der Bäcker beginnt zwischen zwei und vier Uhr morgens. Das hat Simone Imhof nicht abgeschreckt, im Bäckerbetrieb ihrer Familie in Nürnberg einzusteigen. Qualität, Regionalität und einwandfreie biologische Herkunft von Getreide und Zutaten stehen im Zentrum der Betriebsphilosophie. So verwundert es nicht, dass wohl Deutschlands bestes Emmerbrot hier entsteht. Emmer ist eine der wiederentdeckten alten Getreidesorten und macht das Brot zu einem nussigen Geschmackserlebnis, wie man es heute nur selten erlebt. Dass auch Mais eine außergewöhnliche Zutat abgibt, beweist am Rhein in Rhöndorf das Adenauer-Brot. Ein Rezept, das vom legendären Kanzler im Ersten Weltkrieg entwickelt wurde, um Köln vor dem Hunger zu bewahren. Heute profitieren davon Allergiker oder Menschen mit einer echten Gluten-Unverträglichkeit, das sind etwa ein Prozent der Bevölkerung. Zu diesen Gluten-freien Körnern zählen auch Amarant, Buchweizen und Chia-Samen. Dass unser Grundnahrungsmittel um diese Sorten bereichert wird, sei ein Gewinn für alle, bestätigt der Biologe und Foodblogger Michael Zechmann. Trotzdem ist Brot für viele mit den herkömmlichen Getreidearten Roggen und Weizen verbunden. Roggen ist das Brotgetreide schlechthin in Deutschland. Um keine Pestizide gegen Unkraut mitzuverarbeiten, hat der österreichische Bäcker Erich Kasses den Champagnerroggen wiederentdeckt. Er wird bis zu 2,20 Meter hoch und ist deshalb für die industrielle Verarbeitung nicht gut geeignet. Dafür muss weniger gespritzt werden. Der Waldviertler Bäcker beliefert mittlerweile exquisite Wiener Verkaufsstellen wie den Delikatessen-Laden Julius Meinl am Graben und den Kutschkermarkt. Zeit ist auch für Erich Kasses die wichtigste Zutat für das perfekte Brotgeschmackserlebnis. Die gute alte Brotkunst ist längst ein Life-Style-Faktor: Schicke Brotläden und hippe Bäckerinnen und Bäcker sind keine Seltenheit mehr. Mitten in Zürich ist John Baker innerhalb kürzester Zeit zu einer Institution geworden: Seine außergewöhnlichen Brotsorten liefert er gern persönlich mit dem Fahrrad. Der Sohn einer Bäckerdynastie gilt als Langschläfer, weshalb er seine Rezeptur so angepasst hat, dass er erst um fünf Uhr morgens beginnen muss. Die Dokumentation wirft einen Blick hinter die Kulissen von Backstuben in Österreich, Deutschland und der Schweiz, erzählt von Handwerkskunst, Lebenserfahrung und dem Lebensmittel Brot und wirft mit der Frage, wie es künftig um unser "gutes, altes" Brot bestellt sein soll, einen Blick in die Vergangenheit und gleichermaßen auch in die Zukunft.
3SAT Doku
Zu viel des Guten DOKUMENTATION
3SAT
ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

3SAT Film
Boyhood DRAMA, USA 2014
Die Geschichte einer Kindheit, über zwölf Jahre hinweg erzählt: als fiktionale Langzeitbeobachtung eines Jungen zwischen sechs und 18, seiner Familie und der Zeit, in der sie leben. Zwölf Jahre lang wachsen Mason und seine Schwester vor den Augen der Kamera heran, werden ihre Eltern älter. - Richard Linklater gewann mit seiner zu Herzen gehenden Geschichte vom Erwachsenwerden einen Oscar, einen Silbernen Bären und knapp 170 weitere Preise.
3SAT
10 vor 10 NACHRICHTEN
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
3SAT Doku
Am anderen Ende der Welt LANDSCHAFTSBILD Auf Schienen durch Neuseeland (Folge: 2)
Im zweiten Teil der Dokumentation geht die Fahrt über die Südinsel. Die Reise beginnt an der Fähre von Wellington. Sie führt durch die Marlborough Sounds, mit dem "TranzCoastal" am Südpazifik entlang nach Christchurch und von dort weiter mit dem "TranzAlpine" in die Berge. Schließlich taucht der "Taieri Gorge Railway Train" in die unberührte Natur der Südinsel ein.
3SAT Doku
Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden NATUR UND UMWELT Die Südalpen (Folge: 2)
Hohe Berge, eine wilde Küstenlandschaft, die verlassenen Ruinen einer Goldgräberstadt, klare aus Gletscherwasser gespeiste Bergseen: Die Neuseeländischen Alpen sind spektakulär. Weite Grasebenen wechseln sich mit majestätisch aufragenden, kargen Bergketten ab. Zwischen diesen Bergen befindet sich der höchste des Landes, der Mount Cook mit mehr als 3700 Metern. Gletscher haben das Gesicht der Südalpen Neuseelands geformt. Das Wasser der Schmelzwasserflüsse hat die Berge mit tiefen Schluchten durchzogen. Im Landesinneren befinden sich funkelnde türkisfarbene Bergseen. Einige sind mit Kanälen verbunden, deren schnell fließendes Wasser für die Lachszucht genutzt wird. An anderen Seen wird das Wasser gestaut, um Energie zu erzeugen - Neuseeland deckt 75 Prozent seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen. 50 Prozent des Gesamtbedarfs werden allein durch Wasserkraft gewonnen. Das Land im Pazifik ist somit ein Vorreiter im Bereich der grünen Energie. Der "Aoraki" - oder "Mount Cook"-Nationalpark beherbergt nicht nur den höchsten und längsten aller Gletscher Neuseelands, sondern auch insgesamt 19 Gipfel über 3000 Meter. Der Maori-Name des Mount Cook, "Aoraki", bedeutet so viel wie "Wolken durchstechend". Ein Meer aus Wolken wogt um die schroffen, vereisten Gipfel und bietet ein atemberaubendes Panorama. Im Gegensatz dazu ist die Region Otago, die nordöstlich der sogenannten Southern Lakes liegt, trocken, heiß und staubig. In den 1860er-Jahren lag hier das Zentrum des Goldrausches. Zu Tausenden strömten die Goldsucher aus der ganzen Welt ins Inland. Entlang des Dunstan Trail finden sich noch heute ihre Spuren. Der Weg führt durch unendlich karge Weiten bis hin zu dem ehemaligen Goldsucherstädtchen Bendigo. Die Ruinen ihrer einfachen Steinhäuser sind Zeugen einer goldenen Vergangenheit. Das Gold der heutigen Zeit ist in Neuseeland der Wein, wie Winzer Nick Mills erzählt. Pinot Noir ist die bekannteste Rebsorte der südlichsten aller Weinberge, der international Anerkennung gefunden hat. So wie früher Schiffe voller hoffnungsvoller Goldgräber nach Neuseeland kamen, machen sie sich heute, beladen mit Wein, in die entgegengesetzte Richtung auf.
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Wilde Überlebenskünstler - Wie vorbildlich Tiere sind TIERE
Die Vielzahl an Designs bei Pflanzen und Tieren ist unüberschaubar. Wer jedoch glaubt, die genaue Gestalt entspringe meist einer "Laune der Natur", sieht sich getäuscht. Die Anzahl von Blütenblättern folgt beispielsweise ebenso mathematischen Gesetzmäßigkeiten wie die Gestalt von Lebewesen, so wie es schon Leonardo da Vinci in seinen berühmten Zeichnungen vom Mann in Kreis und Quadrat veranschaulichte.
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Showmaster aus der Wüste - Südafrikas Erdmännchen TIERE
Erdmännchen sind die Stars der Kalahari: Ihre natürliche Komik begeistert, ihr genial organisiertes Sozialleben beschäftigt die internationale Forschung seit Jahrzehnten. Die Dokumentation erzählt vom turbulenten Leben eines Erdmännchen-Clans in Südafrika und der angeschlossenen Forschungsstation: Sie sind unbändig, neugierig, immer auf der Hut - und bestens organisiert. Nichts im Erdmännchen-Leben ist dem Zufall überlassen. Die Aufgaben sind unter den Mitgliedern der Gemeinschaft klar verteilt: Sei es, Wache zu stehen, Futter zu organisieren oder sich um die Jungen zu kümmern. Und doch sind sie nicht so putzig, wie sie uns Menschen erscheinen mögen: Die perfektionierte Clan-Organisation verlangt auch ihre Opfer. Wenn das Alpha-Weibchen etwa neuerlich Nachwuchs erwartet, müssen dessen weibliche Nachkommen die Gemeinschaft verlassen. Zwar dürfen sie wieder zurückkommen, werden aber höchstens als "Babysitterinnen" geduldet. Die penibel organisierte Aufgabenverteilung unter den Erdmännchen ist es auch, die Forscher aus aller Welt nach Südafrika lockt. Der Zoologe Tim Clutton-Brock leitet die längste Verhaltensstudie, die jemals an Tieren durchgeführt wurde und mittlerweile seit mehr als 20 Jahren besteht. Clutton-Brock wird aufgrund seiner jahrzehntelangen Arbeit mit den Tieren als Clan-Mitglied akzeptiert. Dadurch erhält er Einblicke in den Lebensalltag der Tiere, die Menschen normalerweise verborgen bleiben. Seine Studienergebnisse haben gezeigt, dass Erdmännchen zu den sozialsten Säugetieren überhaupt gehören. Sie verständigen sich unter anderem über Rufe und Laute, die die Biologin Marta Manser - ehemalige Studentin von Tim Clutton-Brock - aufnimmt und analysiert. Mittlerweile hat sie im Reich der Erdmännchen eine erstaunliche Vielfalt an Kommunikationsformen erforscht. Erdmännchen haben eine besonders ausgefeilte Strategie entwickelt, um Überfälle zu verhindern: das Aufstellen von Wächtern. Wie Soldaten auf der Hut suchen die "Wach-Männchen" von einem erhobenen Posten aus nach drohenden Gefahren, die sie ferner mit dem sogenannten "Watchman's Song" ankündigen. Sie sehen außerdem ausgezeichnet, wodurch sie Raubtiere schon aus großer Entfernung ausmachen können. Die Späh - und Warnspezialisten erlauben dem Rest der Gruppe, weniger wachsam zu sein - und sich der Nahrungssuche, der Fortpflanzung oder dem Spiel zu widmen.
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Die Donau - Reise in ein unbekanntes Europa DOKUMENTATION Von Linz bis nach Bratislava mit Werner van Gent (Folge: 2)
Die zweite Etappe führt Werner van Gent bis in die Slowakei. Vom Machland, einer fruchtbaren Ebene in Oberösterreich, geht es weiter Richtung Wien. Dort findet sich ein Friedhof der Namenlosen, eine Begräbnisstätte für unbekannte Wasserleichen. Letzte Station ist die slowakische Hauptstadt Bratislava.
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Italien, meine Liebe LANDSCHAFTSBILD Umbrien (Folge: 2)
Umbrien gilt als die kleine Schwester der Toskana. In Città di Castello hat sich "Obstarchäologin" Isabella Dalla Ragione einen Traum erfüllt. In ihrem "Garten der verlorenen Bäume" wachsen 400 verschiedene Obstsorten. Sie hat Wunderfeigen entdeckt, die ein halbes Kilo wiegen, "betrunkene Birnen", "blutige Pfirsiche" und Jesus-Christus-Äpfel gerettet. Die mittelalterliche Stadt Assisi steht ganz im Zeichen des heiligen Franziskus. Bis heute werden die durch das schwere Erdbeben im Jahr 1997 zerstörten Fresken der Basilika restauriert. Sergio Fusetti, Chef der Restaurierungsarbeiten, öffnet die sonst unzugänglichen Archive. Ein kurzer Rafting-Ausflug führt in die wilde Natur der Valnerina. In Perugia lebt Maddalena Forenza. Sie fertigt Mosaikfenster in einer sehr speziellen Technik an, die von einem ihrer Vorfahren schon 1859 begründet wurde. Ihr Atelier gleicht einem Museum. Mindestens so spektakulär sieht der Arbeitsplatz ihrer Freundin Marta Cucchia aus. Sie webt Stoffe auf historischen Webstühlen nach alten Vorlagen in einer ehemaligen Kirche. Um eine fast aussterbende Zunft handelt es sich bei den Fischern am Lago Trasimeno. Aurelio Cocchini sorgt für ökologische Fangmethoden, damit auch künftig noch gefischt werden kann. Und im Städtchen Gubbio ist das Mittelalter noch lebendig. Dort werden auf abenteuerliche Art die Glocken geläutet - ein schwindelerregendes und gefährliches Spektakel.
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Das Informationsangebot wird nachts zur programmfreien Sendezeit ausgestrahlt. Aktuelle Nachrichten sowie Wetter- und Sport-News werden dabei ebenso integriert wie das Sender-Programm des nächsten Tages.
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