3SAT Di, 16.10.

ZDF ARTE
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Wer rettet die Bienen? REPORTAGE
Der zwölfjährige Ole aus Korschenbroich ist aufgeregt: Ob seine sechs Bienenvölker den langen Winter überstanden haben? Die Frühlingsluft schwirrt vor Bienen, putzmunter scheinen sie. Angst hat Ole nicht: "Wenn man die Bienen gut behandelt, dann stechen sie auch nicht." Jetzt muss er aufpassen, dass seine Völker nicht "abschwärmen" - heißt: auf und davon fliegen. Zur Imkerei mit Honigbienen kam Ole über ein Schulprojekt. "Man hat keine Bienen, die Bienen haben einen", erklärt der Jung-Imker, der mit seiner Begeisterung längst seine ganze Familie angesteckt hat. Schon als kleiner Junge hat er im Garten Bienen beobachtet: Wildbienen, und um die macht er sich Sorgen. Denn für Wildbiene, Hummel und Co. ist das Futter knapp geworden - es gibt kaum noch wild blühende Wiesen. Mit seinen Freunden will Ole deshalb selbst Wildblumen aussäen und Nisthilfen bauen für den Garten. Den Rasen mähen darf Oles Vater jetzt nicht mehr. Die Not der Wildbienen hat auch Bauer Georg Heyes aus dem benachbarten Willich erreicht. Die Stadt Willich wirbt für Blühstreifen an Feldrändern und gibt dafür kostenlos Saatgut ab. Auf dem ererbten Hof wirtschaftet Bauer Heyes zwar konventionell, baut Getreide und Spargel an. Doch er will, dass auch seine Enkel noch Wildbienen und Hummeln erleben können. Deshalb hat auch er sich einige Säcke mit Wildblumensamen geholt. Ole besucht am Wochenende, wie 50 andere Hobby-Imker auch, einen Kurs bei Imkermeister Johann van den Bongard und seiner Tochter Iris in Willich. Es ist Obstbaumblüte. Und die beiden Profis verladen 150 Bienenvölker zum Abtransport zu einer Pflaumenplantage am Niederrhein. Zum Bestäuben - denn Wildbienen und Hummeln allein garantieren keine gute Ernte. 11 000 Imker gibt es in Nordrhein-Westfalen. In Bochum sorgt Biologin Pia Aumeier dafür, dass es mehr werden. Rund 140 neue Hobby-Imker unterrichtet sie an einem Tag. Es geht auch um die todbringende Varroamilbe, die unsere Honigbiene bedroht. Anja, blutige Anfängerin, will alles richtigmachen und freut sich schon auf ihr erstes eigenes Volk. Sie will den Bienenstock in Bochum in ihren Vorgarten stellen.
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Natur im Garten PFLANZEN Ein Garten für jede Jahreszeit (Folge: 2)
Mit den Pflanzen im Garten geht auch gleichzeitig das Herz auf. Zuschauer erhalten hier nützliche Infos und Tipps rund um Bepflanzung, Pflege und Gestaltung ihrer Gärten oder Balkone.
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Geheimnisvolle Adria LANDSCHAFTSBILD
Die Adria war lange Zeit die einzige Verbindung Mitteleuropas zum Orient, sodass dieses kleine Meer zum Symbol für die große Welt wurde und Venedig zur "Königin der Weltmeere" avancierte. An den Küsten der Adria liegt kultureller Reichtum eingebettet in eine eindrucksvolle Naturkulisse. 1500 Weißkopfmöwenpaare umschwirren den ältesten bemannten Leuchtturm der Adria auf der Insel Palagruza, Scharen von Flamingos tummeln sich in den Salinen Istriens. Die Wein- und Olivenhaine Dalmatiens sind von Griechischen Landschildkröten bewohnt. Von der Lagunenlandschaft im Nordwesten bis zu der von schroffen Felsen gesäumten Dalmatinischen Steilküste im Osten - wilde Natur ist hier nie weit von Kultur entfernt.
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ZIB NACHRICHTEN
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Zug um Zug DOKUMENTATION Desert Express und Ice Train
Die Reportage-Reihe "Zug um Zug" erkundet die verschiedensten Ecken der Welt auf den berühmtesten, abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde. Im ersten Teil reisen Reporter mit dem "Desert Express" durch die Weiten Namibias und mit dem "Hudson Bay Train" in den kälteklirrenden Norden Kanadas.
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Zug um Zug DOKUMENTATION Helptrain, Cartoneros und Orient Express
Diesmal berichten die Reporter aus einem von Singapur nach Bangkok rollenden Luxushotel, dem mondänen "Eastern & Oriental Express". Außerdem geht es in der Sendung auch um den "Helptrain", eine Arztpraxis auf Schienen, und um die Kartonsammler von Buenos Aires.
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Zug um Zug DOKUMENTATION Hobos USA, Eisenbahnliebe Polen und Grabscher in Japan
Diese Folge führt nach Amerika, wo die Hobos mit den Güterzügen reisen, sowie nach Polen und Japan.
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Zug um Zug DOKUMENTATION Forchbahn Frieda und Dampflokführer Philipp
Diesmal wird in Madagaskar die verschollene Zürcher Forchbahn "Frieda" gesucht, und es geht nach Südafrika zu dem Dampflokführer Philipp.
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Zug um Zug DOKUMENTATION Lovetrain Neuseeland und Freiheitszug Iran
Diesmal sind die Reporter in Neuseeland unterwegs, wo sich die "Taieri Gorge Railway" in den "Lovetrain" verwandelt. Zudem geht es nach Iran, wo strenge Sitten herrschen, was den Kontakt zwischen den Geschlechtern betrifft.
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Zug um Zug DOKUMENTATION Pünktlichkeit Japan und Eisenbahnfriedhof Bolivien
Die letzte Folge führt nach Japan und Bolivien. Die Zugführer von Tokios S-Bahnen halten sich mit militärischer Strenge an den sekundengenauen Fahrplan.
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Leben auf dem Gotthard DOKUMENTATION
Der St. Gotthard ist der bekannteste Pass der Schweiz. Er befindet sich im Herzen der Alpen und Europas. Ein Filmteam hat das Leben der Bewohner auf dem Gotthard während eines Jahres verfolgt. Im Winter verschwinden alle Gebäude unter einer dicken weißen Schneeschicht. Von Minute zu Minute verwandelt der Wind dieses Niemandsland in immer neue bizarre Schneelandschaften. Jeweils im Mai räumen die Arbeiter mit ihren Schneefräsen die Passstraße. Von der Öffnung im Frühling bis zum ersten Schnee im Herbst treffen sich auf dem Gotthardpass die unterschiedlichsten Menschen: Touristen, Bauern, Arbeiter, Motorradfahrer, Schweizer und Ausländer. Auch wenn der zweite Eisenbahntunnel eröffnet wird, verliert der Gotthardpass nichts von seiner Einmaligkeit. Dieser Pass hat seit jeher eine strategische Bedeutung zwischen Norden und Süden. Als Verkehrsachse hatte er schon immer einen starken Einfluss auf die Geschichte der Schweiz und Europas. Vier große europäische Flüsse entspringen in dieser Region, durchqueren einen Großteil des Kontinents und münden schließlich in die Nordsee und ins Mittelmeer: Rhein, Reuss, Ticino und Rhone. Er ist aber auch einfach Heimat für eine Handvoll Menschen, die dort oben ihr Leben bestreiten: ein Hotelier, der seit seiner Kindheit davon träumte, das Hospiz auf der Passhöhe zu führen. Eine Tessinerin, die seit 50 Jahren an der Straße ihre Grillwürste anbietet. Ein Urner, der für die Sicherheit der Strecke verantwortlich ist. Ein Rentner, der in der letzten Kurve vor dem Pass Erfrischungsgetränke verkauft. Ein Bauer, der dort oben käst, und ein Fotograf, der mehrere Winter in der verlassenen Landschaft verbracht hat, um die Schließung des Gotthardpasses zu dokumentieren.
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Die Schweizer DOKUMENTATION Kampf um den Gotthard - Alfred Escher und Stefano Franscini
Nach ihrer Gründung 1848 gehört die Schweiz zu den ersten Demokratien Europas. Am Beispiel historischer Persönlichkeiten zeichnet die Dokumentation die Geschichte der Schweiz nach. Es geht um die Politiker und Unternehmer, die im 19. Jahrhundert die Schweiz mit Pioniergeist in die Moderne geführt haben - allen voran Alfred Escher. Denn die Wirtschaft in der Schweiz war im Vergleich mit dem Ausland rückständig, die Industrie erst in den Anfängen. Vor allem aber fehlte ein effizientes Transportsystem. Die europäischen Eisenbahnen drohten, die junge Schweiz zu umfahren. Zwei Hindernisse standen einer raschen Lösung des Problems im Weg: das Alpenmassiv und der Föderalismus. Der Zürcher Unternehmer und Politiker Alfred Escher nahm die Herausforderung an. Er gründete eine private Eisenbahngesellschaft und setzte seine ganze Energie für den Bau des längsten Tunnels der Welt, den Gotthard-Eisenbahntunnel, ein.
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Glacier Express TECHNIK
Der legendäre "Glacier Express" ist der langsamste Schnellzug der Welt. Er verkehrt zwischen dem mondänen Zermatt und dem luxuriösen St. Moritz. Die Strecke schlängelt sich vorbei an unberührten Berglandschaften und ewigem Eis. Atemberaubende Alpenkulissen, kleine Bergdörfer sowie abgelegene Täler erzählen die jahrhundertealte Geschichte der schwer zugänglichen Region.
3SAT Doku
Aus Liebe zum Zug TOURISMUS Vom Genfersee ins Berner Oberland
Die Strecke der Montreux-Berner Oberland-Bahn verbindet drei Kantone und atemberaubende Landschaften: von den Ufern des mediterranen Genfersees bis ins Herz der Berner Alpen. Die Dokumentation stellt die Traumstrecke von Montreux am Genfersee nach Lenk ins Berner Oberland vor und porträtiert Menschen, deren Leben mit der Strecke verbunden ist: Maurice zum Beispiel ist wie schon sein Vater und sein Großvater Lokomotivführer - seit 42 Jahren!
3SAT Doku
Der Mann, der mit den Zügen spricht DOKUMENTATION
Eine ganze Etage seines Hauses hat der 72-jährige Fritz Sommer aus Mogelsberg im Toggenburg seiner Leidenschaft geopfert: der Modelleisenbahn. - Ein Porträt. Seit 1953 steckt er seine Freizeit und viel Geld in sein Hobby. Seine Passion ist der Gotthard. 30 Züge können gleichzeitig die 500 Meter lange Strecke auf seinem Dachboden fahren. Insgesamt sind 780 Modelleisenbahnwaggons unterwegs. Doch der Dachboden allein genügte dem Eisenbahnverrückten nicht mehr. So hat Fritz Sommer auch einen Teil seiner Terrasse ausgebaut. Die Strecke führt jetzt durch ein Loch in der Wand nach draußen.
3SAT Show
nano INFOMAGAZIN
3SAT
heute NACHRICHTEN
Das informative Magazin versorgt die Zuschauer mit aktuellen Meldungen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Sport.
3SAT
3sat-Wetter WETTERBERICHT
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
3SAT
Kulturzeit MAGAZIN
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
3SAT
Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
3SAT Film
Der erste Tag TV-DRAMA, F, A 2008
Niederösterreich, Bezirk Horn: Das erste Alarmsignal könnte noch eine Fehlmeldung sein. Dann verdichten sich die Anzeichen. Ein grenznahes Kernkraftwerk meldet den Ernstfall. Strahlenalarm. Die österreichischen Krisenstäbe reagieren professionell, sind aber mit einer Situation konfrontiert, der man mit keiner Übung gerecht werden kann. Regisseur Andreas Prochaska entwirft in seinem Fernsehfilm mit beklemmender Authentizität ein Katastrophenszenario. Es hängt von der Wetterlage ab, wo die aufziehende Gewitterfront ihre hoch konzentrierte Radioaktivität abregnet. Die Bevölkerung wird gebeten, in den Häusern zu bleiben. Viele ignorieren das, bei einigen bricht Panik aus. Das Land mobilisiert alles an Einsatzkräften: Mensch und Tier müssen gemessen und gegebenenfalls dekontaminiert werden. Die Einsatzkräfte haben es nicht leicht mit den Betroffenen.
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kinokino KINOMAGAZIN
Licht aus, Spot an! Welche spannenden Filme in nächster Zeit in den deutschen Kinos anlaufen oder auf DVD erscheinen, gibt es hier zu sehen. Interviews mit Schauspielern oder Regissueren runden das Angebot ab.
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ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

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Über MEDIEN Digitalisierung - Die SMARTE Versuchung
Von smarten Geräten und intelligenten Maschinen bis zu Digitalisierung und globaler Vernetzung: Diese Visionen sind zur Realität geworden. Doch welchen Preis fordert die digitale Welt? Die Dokumentation geht der Frage nach, ob uns die Leitsätze "Smart Everything" und "So viel Digitalisierung wie nur möglich" auf dem Weg zu sozialer Gerechtigkeit und einem ökologisch nachhaltigen Umgang mit der Umwelt hilfreich sein können. Was ist eigentlich genau mit "Digitalisierung" gemeint? Sind Online-Shopping, Antworten von Dr. Google rund um die Uhr und Video-Streaming nur Vorboten einer immer rasanter werdenden Entwicklung? Welche Ziele verfolgen wir als Gesellschaft? Wer profitiert, wer steuert? Filmemacher Peppo Wagner fühlt dem Hype rund um die neue smarte Welt auf den Zahn. Längst geht es nicht nur mehr um Datensicherheit und Kontrolle. Soziale Ungerechtigkeit und Raubbau an der Umwelt zählen zu den gern vergessenen Schattenseiten. Digitalisierung wird generell mit Wachstum durch Optimierung und Effizienzsteigerung gleichgesetzt. Doch zeigen Studien, dass sowohl die effizientere Nutzung von Rohstoffen als auch stetiges Wirtschaftswachstum zu einem erhöhten Ressourcenverbrauch führen. Genau solche "Rebound-Effekte" finden sich häufig im Zusammenhang mit der Digitalisierung. Video-Streaming etwa könnte im Vergleich zum DVD-Verleih wesentlich Energie sparen. Der stetig wachsende Videokonsum im Netz macht aber, weil immer verfügbar und billig, alle Einsparpotenziale zunichte und führt letztlich zu einem deutlichen Mehrverbrauch. In den meisten Ökobilanzen über digitale Technologien bleiben aber solche Betrachtungen meist unbeachtet. Bereits jetzt stellen die Verknappung von Ressourcen, wachsende Müllberge und die globale Erwärmung unsere Gesellschaft auf die Probe. Die Digitalisierung kann, so die Meinung von Experten, dabei einen beachtlichen Beitrag liefern. Man betrachte nur das Symbol des digitalen Lebens, das Handy. Die Lebenszyklen dieser digitalen Endgeräte werden wohl aus wirtschaftlichen Überlegungen immer kürzer, die gesteigerte Energieeffizienz von Smartphones wird durch den wachsenden Datenverkehr und die Verlagerung der Rechenleistung in Clouds in Summe wieder aufgefressen. Auch ist unklar, wie der resultierende Energiebedarf in Zukunft nachhaltig gedeckt werden soll. Die Welt der Information und Kommunikation hat heute einen Anteil von acht Prozent am gesamten Strombedarf. Aktuelle Prognosen sprechen von einem Anstieg auf 30 bis 50 Prozent bis zum Jahr 2030. Und international gesehen besteht der Strom-Mix noch immer hauptsächlich aus "Kohlestrom". Wir hinterlassen durch unsere digitalen Aktivitäten also nicht nur massenhaft Spuren in der neuen, großen Welt der Daten, sondern auch sehr deutliche "Carbon Footprints", die unserer Umwelt massiv schaden.
3SAT Doku
Strom aus - Wie sicher sind unsere Netze? ENERGIE
Das europäische Verbundnetz bietet die höchste Versorgungssicherheit weltweit. Trotzdem sehen Experten Risiken, die unser Stromnetz an seine Grenzen führen könnten. Energiewende, steigender Verbrauch, Klimawandel und der liberalisierte Strommarkt stellen neben bewusster Manipulation in Form von Cyber-Attacken ernst zu nehmende Gefahren dar. Sollen wir uns künftig also besser für schwerwiegende Netzausfälle rüsten? Eine Welt ohne Strom ist für uns nicht mehr vorstellbar. Die Liste der Systeme, die auch ohne Strom noch funktionieren würden, ist sehr kurz, denn Strom stellt die Lebensader für sämtliche kritische Infrastrukturen dar. Kommunikation, Transport, Lebensmittel- und Gesundheitsversorgung, Sicherheit, Finanzwesen und Produktion wären schlagartig betroffen. Aktuellen Studien zufolge könnten wir innerhalb kürzester Zeit nach einem Blackout katastrophale Folgen für das gesamte Gemeinwesen erwarten. Doch sind derartige Warnungen ernst zu nehmen? Die Dokumentation geht dieser Frage nach und erörtert im Gespräch mit führenden internationalen Experten, welche Faktoren sich möglicherweise auf die Verletzlichkeit unseres Stromnetzes auswirken, welche Bedrohungspotenziale von diesen Faktoren ausgehen und welche Lösungsansätze in der Zukunft denkbar wären.
3SAT Doku
Die Ökos von morgen - Permakultur im Emmental REPORTAGE
Durch den Super-GAU von Tschernobyl begriff Toni Küchler schon als Kind: Der Mensch ist rücksichtslos zur Natur. Mit seiner Familie lebt er in einer Kommune den Traum einer anderen Gesellschaft. "Permakultur ist die Vision einer Gesellschaft, die mit der Natur in Einklang lebt", sagt Toni inmitten riesiger Rosenkohlstauden. Sie befinden sich auf 1000 Metern über dem Meer oberhalb von Trubschachen im Oberen Emmental. Dort oben auf dem Balmeggberg leben Toni und seine Frau Simone mit ihren beiden Kindern und einer Gemeinschaft von Menschen, die versucht, sich selbst zu versorgen. "Ich lebe gerne so, weil ich weiß, woher mein Strom kommt, mein Wasser und mein Essen", sagt Toni. "Wir wollen möglichst von dem leben können, was vor der Haustüre ist." "Trage Sorge für die Erde, für die Menschen und teile fair", das sind die Kernanliegen der Permakultur. Wie und wo das umgesetzt wird, bleibt jeder und jedem selbst überlassen. Toni Küchler und die Balmeggbergler befolgen diese Grundprinzipien seit über zehn Jahren im Oberen Emmental. Zusammen mit anderen hat Toni eine Solargenossenschaft gegründet, das Projekt "Truber Holz" kam zustande, und der jüngste Streich ist der Bau einer Wohnsiedlung mitten im Dorf Trubschachen. Nach den Grundsätzen der Permakultur sollen zwei Mehrfamilienhäuser mit rund zehn Wohnungen entstehen. Obwohl die Balmeggbergler ihren Traum von Selbstversorgung und nachhaltigem Leben in der Abgeschiedenheit verwirklichen, wollen sie sich keinesfalls abschotten. Tonis Frau, Simone Küchler-Pey, formuliert es so: "Wir sind nicht Aussteiger, sondern Einsteiger. Wir wollen einsteigen ins Leben." Reporterin Kathrin Winzenried hat Toni Küchler und die Balmeggbergler auf ihrem Hof im Emmental besucht.
3SAT
10 vor 10 NACHRICHTEN
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
3SAT Doku
Totentanz - Anatomie eines Ortes DOKUMENTATION Der Wiener Narrenturm
Der Wiener Narrenturm ist ein Beispiel dafür, wie man einst mit psychisch Kranken umgegangen ist. Das Gebäude, heute ein Museum, wurde als erstes Psychiatrisches Krankenhaus erbaut. Was heute nach Wegsperren aussieht, galt 1784, als der Bau errichtet wurde, als modern. 1866 wurde der Betrieb eingestellt. Danach beherbergte der Rundbau Ärzte und Schwestern, Depots und Werkstätten. 1971 zog das Pathologisch-anatomische Bundesmuseum in den Turm. Seit 1993 wird das gesamte Gebäude als Museum genutzt. Der Narrenturm ist denkmalgeschützt und inzwischen im Besitz der Universität Wien.
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Der Weg zur Mitte - Das Labyrinth im Alltag KUNST UND KULTUR
Labyrinthe sind ein Mythos der Kulturgeschichte. Ihr Ursprung reicht weit zurück in die Geschichte der Erde. Wann und wo sie geschaffen wurden, kann aber bis heute niemand mit Gewissheit sagen. Auch nicht, welchem Zweck sie ursprünglich dienten und was das Wort "Labyrinth" wirklich bedeutet. Heute erfahren die magischen Kreise eine Renaissance in vielen Bereichen des modernen Lebens: Das Spektrum reicht von der Psychologie bis zur Justiz. Das Menschheitssymbol findet sich außerdem im Tourismus sowie in der religiösen Praxis, in der Gartengestaltung und der Sozialarbeit. Der Filmemacher Helge Reindl besucht Labyrinthe in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich und fragt nach ihrer heutigen Verwendung und ihrem Stellenwert im Alltag der Menschen. Auf seiner Reise trifft er auf Menschen, die vom Labyrinth auf die eine oder andere Weise fasziniert sind und dessen Kraft nutzen.
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Ertauchte Geschichte - Pfahlbauten in Europa ARCHÄOLOGIE
Pfahlbauten sind wichtige Zeitdokumente für die Archäologie. 111 derartige Fundstätten im alpinen Bereich Europas erhielten vor Kurzem den Titel "UNESCO-Weltkulturerbe". Der Unterwasserarchäologie und ihren Forschungen im Bereich der steinzeitlichen Pfahlbauten sind viele Antworten auf Fragen nach der Lebensweise von "Ötzis" Zeitgenossen zu verdanken, die am Wasser wohnten. In der Nähe dieser Siedlungen hat man zahlreiche Objekte unversehrt aus dem konservierenden Schlamm ans Tageslicht gebracht. Zudem haben die archäologischen Tauchgänge viele Schmuckstücke, Figuren, Töpfe und verzierte Gefäße, die vom großen handwerklichen Geschick der Bewohner zeugen, unbeschädigt ans Tageslicht bringen können. Die Dokumentation begleitet einige dieser Forschungsarbeiten, die Aufschluss über den neusten Stand derartiger Untersuchungen geben.
3SAT Doku
Götter der Berge TOURISMUS
Markante Berggipfel galten bei vielen Völkern und Kulturen als Wohnsitze der Götter. Der Film stellt solche Plätze und Heiligtümer vor, zeigt berühmte Orte und reichhaltige Funde. Beispielsweise Brandopferplätze, an denen Weihgaben, Votivfigürchen, Tiere und mitunter auch Menschen geopfert wurden. Besonders im Bereich der Südalpen sind sie anzutreffen und verweisen auf Zeremonien aus vorchristlicher und prähistorischer Zeit. Viele solcher Plätze wurden später vom Christentum vereinnahmt und zu Verehrungsstätten christlicher Heiliger umfunktioniert. Auf ihren langen und beschwerlichen Reisen quer durch die Alpen haben Menschen an vielen Passübergängen innegehalten, um den Göttern durch ein Opfer zu danken und um eine gute Heimkehr zu bitten. Vorchristliche Götterwelten rund um den Triglav in Slowenien, den Großglockner in Kärnten oder den Schlern in Südtirol werden wieder lebendig. Besucht werden heilige Plätze und mystische Orte, Knochengräber kultischer Opferrituale wie in Kals am Fuße des Großglockners oder in der Durezza-Höhle im Dobratsch sowie Kultstätten am Hemmaberg bei Globasnitz, im "Heiligen Winkel" bei Bozen und in Maria Weißenstein. "Das magische Dreieck" der Berge zieht dort noch heute große Ströme von Gläubigen an.
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Genie und Geometrie DOKUMENTATION Stonehenge und die Vermessung der Welt
Vorgeschichtliche Bauwerke wie Stonehenge, Carnac, Gizeh und Chartres weisen alle eine Verbindung zwischen Baukunst, Geometrie und Symbolik auf. In Europa sind rund 50 000 Steinmonumente aus der Vorgeschichte registriert. Sie stehen für geniale Bauwerke mit geheimnisvoller Symbolik und vielfältigen Verbindungen zur Erde und dem Kosmos. Können neue Spuren aus der Frühgeschichte mit Landkarten, Kombinatorik und mit dem Computer entdeckt werden? Ronald P. Vaughan, Initiator des Projektes "Genie und Geometrie", ist der Überzeugung, dass in allen Anordnungen von sakralen Bauplätzen eine Systematik, Mathematik und nachvollziehbare Geometrie liegen. Auf der Suche nach bemerkenswerten Spuren aus der Frühzeit reist R. P. Vaughan mit der Kamera quer durch Mitteleuropa. Die Suche führt von den Kreisgrabenanlagen von Avebury, die rund 5000 vor Christus errichtet wurden, über Stonehenge bis zur barocken Stadtplanung von Karlsruhe. In der Dokumentation kommen der englische Forscher und Bestsellerautor Paul Devereux, der Wiener Archäologie-Professor und Kreisgraben-Pionier Wolfgang Neubauer und der Landvermesser und Entdecker der mittelalterlichen Kirchenausrichtungen Erwin Reidinger zu Wort.
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Das Steinzeiträtsel ARCHÄOLOGIE Die Megalithkultur als Ursprung der Baukunst
Megalithen aus der Jungsteinzeit wurden aus riesigen Steinblöcken errichtet und gehören zu den größten Rätseln der Menschheit. Experten suchen nach möglichen Modellen für die Bautechnik. Wie diese Monumente gebaut wurden und welchem Zweck sie dienten, kann bis heute nicht eindeutig beantwortet werden. Gewiss ist nur, dass die Anzahl dieser steinernen Rätsel allein in Europa auf über 40 000 beziffert wird. Dazu gehören die älteste je ausgegrabene Tempelanlage der Welt im südtürkischen Göbekli Tepe, die irische Steinzeitanlage Newgrange und die norddeutsche Straße der Megalithkultur. Es befinden sich vergleichbare Bauwerke auch in Asien, Afrika und Amerika. Auffallend ist, dass die heutige Wissenschaft über die Motivation und die Methoden der Megalith-Erbauer kaum Arbeiten anzubieten hat. Experten unterschiedlicher Fachrichtungen versuchen die Frage zu beantworten, welche Rückschlüsse Megalith-Funde auf die Motive ihrer Erbauer zulassen: Haben überlieferte Volksbräuche einen Bezug zum ursprünglichen Sinn der Steinzeitbauten?
3SAT Doku
Kalender, Kulte und Kulturen DOKUMENTATION
Was wussten die Menschen früher vom Kosmos? Und wurde das Fachwissen mitsamt den alten Glaubensinhalten einfach vergessen? Der mechanische "Kalender-Computer" von Antikythera ist ein spektakulärer Fund: ein Apparat, mit dem die Griechen um 100 vor Christus die Bewegung der Himmelskörper und den Verlauf von Sonne und Mond durch den altägyptischen Tierkreis berechneten. Ein Erdumlauf um die Sonne dauert genau 365,242198 Tage. Julius Caesar lag mit seinem Kalender um elf Minuten und 14 Sekunden daneben - 1582 ließ Papst Gregor die Umlaufzeit auf beachtliche 26 Sekunden genau berechnen und der Kalender der Maya weist eine Abweichung von nur sieben Sekunden auf.
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