Strom des Lebens

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Strom des Lebens

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Technik

2018 wird laut Prognosen das Jahr mit dem bisher höchsten Energieverbrauch aller Zeiten werden - und der Stromverbrauch wird Schätzungen zufolge weiter drastisch steigen. Gleichzeitig allerdings gehen die Reserven an fossilen Energieträgern - Öl, Gas, Kohle - langsam zur Neige. Wie weit sind überhaupt Technologien vorhanden, die unseren wachsenden Hunger nach Strom abdecken und eine neue Strom-Ära bringen? Nahe der marokkanischen Wüstenstadt Ouarzazate entsteht derzeit das größte und leistungsfähigste Solarkraftwerk der Welt. Das Solarkraftwerk Noor, auf Arabisch "Licht", soll bis 2020 fertiggestellt sein und umfasst dann vier Blöcke. In seiner Endausbaustufe soll Noor insgesamt 1,3 Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Die Sonne ist der leistungsfähigste Energielieferant unserer Galaxie und könnte theoretisch die gesamte Menschheit mit Strom versorgen. Doch sind die Technologien vorhanden, die uns in diese neue Strom-Ära bringen sollen? Ist Windkraft die vielversprechendere Alternative? Weltweit werden auf Hochtouren Windparks errichtet, um die Energieversorgung durch Wind auszubauen. Doch wie steht es um die Kosten-Nutzen-Rechnung der Windenergie? Lohnt sich die teure Investition in Windräder überhaupt, und kann diese Technologie unseren Hunger nach Strom abdecken? Wie schnell man den Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger vorantreiben kann, zeigt das Beispiel China. Chinas enormes Wirtschaftswachstum in den letzten Jahrzehnten hat das Reich der Mitte zum weltweit größten Energiefresser gemacht. Doch China ist gleichzeitig auch der größte Energieproduzent der Welt. Derzeit ist eine regelrechte Energie-Revolution im Gange. Fast 20 Prozent des immer weiter steigenden Energiebedarfs werden mittlerweile mit erneuerbaren Techniken gedeckt, und bereits heute kommt ein Großteil der weltweit eingesetzten Solarzellen aus China. Was kann Europa von China lernen? Ein Schlüssel zur Vermeidung einer Stromkrise könnte Dezentralisierung sein: durch Kundenanlagen, sogenannte Microgrids. Ein beschauliches Städtchen im schwäbischen Allgäu zeigt, wie es möglich ist, acht Mal so viel Strom zu produzieren, wie man selbst benötigt.
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Strom des Lebens

Technik Der Umstieg auf erneuerbare Energien wird nicht ohne Konsequenzen bleiben. Und diese betreffen den Alltag aller Menschen auf der Erde. Werden wir unseren Stromkonsum einschränken müssen? Ist genug Energie für alle da? Werden wir uns um unsere Energieversorgung vielleicht sogar selbstständig kümmern müssen? Wie bleiben wir künftig mobil ohne Öl, Gas und Kerosin? Die Mobilität ist einer der weltweit größten Treiber des Energieverbrauchs. Der Transport von Personen und Gütern auf Straße, Schiene und in der Luft ist für rund 34 Prozent des anfallenden Energieverbrauchs verantwortlich. Die Elektrifizierung der Mobilität hat bereits begonnen und könnte - wie das Beispiel Norwegen zeigt - eine Lösung sein. Allerdings nicht für Lkw und Industriefahrzeuge. Ist Brennstoffzellentechnologie die Alternative? Japan glaubt fest daran. Kann Elektrifizierung auch den Luftverkehr revolutionieren? Siemens und Airbus wollen hier Luftfahrtgeschichte schreiben: Sie arbeiten an einem Regionalflugzeug mit einem hybridelektrischen Antrieb. Für Langstreckenflugzeuge geht das nicht. Doch Wissenschaftler der ETH Zürich und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt arbeiten an einer spektakulären Lösung: synthetisches Kerosin aus Sonnenlicht. Auch in der Schifffahrt wird eine Alternative zum Schweröl gesucht. Für die gigantischen Kreuzfahrer und vor allem die Containerschiffe, die einen Großteil des Welthandels bestreiten, funktionieren weder Elektroantrieb noch Brennstoffzellen. Methanol, nachhaltig erzeugt, könnte hier funktionieren. Eine erste Großfähre ist versuchsweise in Betrieb. Neben der Mobilität ist die Digitalisierung einer der großen Stromfresser des 21. Jahrhunderts. Streaming-Dienste, Cloud-Computing, das Internet der Dinge steigern unseren Energiebedarf weiter. Experten rechnen mit einem Mehrverbrauch von rund 40 Prozent in den nächsten zwölf Jahren. Allein die Serverfarmen von Microsoft werden so viel Strom verbrauchen wie ein mittelgroßer europäischer Staat. Woher soll dieser Strom kommen? Ohne Sparen wird es nicht gehen. Das gilt auch für unser Wohnen in Zukunft. Das erste energieautarke Mehrfamilienhaus der Welt steht in der Schweiz und zeigt, wie man sich in Sachen Energieverbrauch unabhängig machen kann. Die Zukunft werden vernetzte Häuser sein, die ihren Strom untereinander austauschen.
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Am Ende des Sommers

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3SAT Mi, 17.10.

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Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Anne Will POLITIK
Seit September 2007 diskutiert Anne Will mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur über aktuelle Themen. "Politisch denken, persönlich fragen" lautet das Motto der Sendung.
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Und was glaubst Du? KIRCHE UND RELIGION Bibel und Tradition (Folge: 3)
Die Bibel ist der Bezugspunkt und Maßstab des christlichen Glaubens. Doch wie wird sie ausgelegt und welche Rolle spielt die Überlieferung der Kirche im Verhältnis zur Heiligen Schrift? Ein halbes Jahrtausend nach der Reformation begleitet der Film in Schwandorf in der Oberpfalz einen evangelischen und einen katholischen Pfarrer zusammen mit ihren Gemeinden in ihrer religiösen Alltagswirklichkeit des Jahres 2017. Was sind die Dreh- und Angelpunkte, an denen sich evangelisches und katholisches Bekenntnis unterscheiden? Und wo finden sie gemeinschaftlich zusammen, was haben sie voneinander gelernt? Glaube ist nichts Starres, Unverrückbares. Glaube wird gelebt, dabei verändert und entwickelt er sich.
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Halleluja hinterm Deich KIRCHE UND RELIGION Der Campingpfarrer von Friesland
Die Kirchengemeinde von Pfarrer Lars Bratke ist klein und verstreut. Nur 742 Katholiken leben im Pfarrsprengel von St. Marien in Schillig an der Nordsee. Doch zur Urlaubszeit ändert sich das. Von April bis Oktober besuchen etwa eine Million Menschen den Campingplatz, der direkt neben der Kirche liegt. Viele der Gäste sind Katholiken, die auch im Urlaub Gottesdienste besuchen. Andere wollen über Lebensfragen und anstehende Entscheidungen sprechen. Bei so vielen Menschen, die dicht und nur durch dünne Wohnwagenwände getrennt zusammen wohnen, begegnet Pfarrer Bratke dem ganzen Spektrum des Lebens: Familienfeiern und -dramen, jungen Lieben und schmerzlichen Trennungen, Lebensfreude und Krankheiten, Taufen und Tod. Lars Bratke ist da, hilft, freut sich mit und tröstet. Und er hofft, dass die Menschen erkennen, woher er selbst die Kraft für seine Arbeit nimmt.
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Gutes Karma KIRCHE UND RELIGION Beten, betteln und befreien
In der Mittagssonne zieht ein fröhlicher Umzug durch das Dorf Lamphun im Norden Thailands. Im Zentrum reitet Jason Chumtong. Er ist auf dem Weg in das Kloster, in das er eintreten will. Der junge Mann, der in Deutschland geboren und aufgewachsen ist und familiäre Wurzeln hier im Dorf hat, ist grell geschminkt und trägt glitzernde Klamotten. Er wirft bunt verpackte Münzen in die Menge: der Endpunkt eines langen Entscheidungsprozesses. Denn Jason Chumtong hat sich entschlossen, eine Tradition der Familie seines Vaters weiterzuführen. Nach dem Tod seiner Großmutter fand sich keiner seiner Cousins bereit, ins Kloster zu gehen, um entsprechend der Überlieferung ihre Seele auf dem Weg ins Nirvana zu begleiten. Nach dem Ende des Studiums, sieben Jahre später, ist Jason überzeugt, dass dies nun seine Aufgabe ist. Deshalb hat er sich in den zurückliegenden Monaten auf den Eintritt ins Kloster vorbereitet. Mithilfe seiner Eltern lernte er Sprache und Gebete, übte die erforderlichen Rituale. Denn obwohl sein Vater Thailänder ist, seine Mutter fließend Thai spricht und als Übersetzerin arbeitet, hatte er Sprache und Gebräuche bisher nie richtig gelernt. Jason erwartet von seinem Aufenthalt im Kloster vor allen Dingen eine Reise zu sich selbst und zu seinen familiären Wurzeln. Mit dieser idealisierten Vorstellung vom Buddhismus und dem Leben als Mönch kommt er nach Thailand. Doch die Realität dort sieht anders aus, das merkt er unmittelbar nach seiner Ankunft. Das Kloster ist reich, der Alltag der Mönche alles andere als karg. Das alles kollidiert mit seinen Erwartungen an das Mönchsleben. Der Autor Joel Drießen hat Jason Chumtong begleitet. Er beobachtete die Vorbereitung mit den Eltern bis hin zum Tag der Aufnahmezeremonie, der wichtigsten Hürde auf dem Weg in das Klosterleben. Die Monate danach wird Jason Chumtong als Mönch leben, früh aufstehen, um Essen betteln, meditieren und beten - so die Erwartung. Doch wie sehr wird diese Erwartung sich mit der Realität im Kloster decken? Leben buddhistische Mönche tatsächlich ein Leben in völliger Askese? Oder hat das moderne Leben Einzug in das thailändische Kloster gehalten? Der Film beschreibt, wie sich das Leben des jungen Mannes als Mönch ändert.
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Die Ökos von morgen - Permakultur im Emmental REPORTAGE
Durch den Super-GAU von Tschernobyl begriff Toni Küchler schon als Kind: Der Mensch ist rücksichtslos zur Natur. Mit seiner Familie lebt er in einer Kommune den Traum einer anderen Gesellschaft. "Permakultur ist die Vision einer Gesellschaft, die mit der Natur in Einklang lebt", sagt Toni inmitten riesiger Rosenkohlstauden. Sie befinden sich auf 1000 Metern über dem Meer oberhalb von Trubschachen im Oberen Emmental. Dort oben auf dem Balmeggberg leben Toni und seine Frau Simone mit ihren beiden Kindern und einer Gemeinschaft von Menschen, die versucht, sich selbst zu versorgen. "Ich lebe gerne so, weil ich weiß, woher mein Strom kommt, mein Wasser und mein Essen", sagt Toni. "Wir wollen möglichst von dem leben können, was vor der Haustüre ist." "Trage Sorge für die Erde, für die Menschen und teile fair", das sind die Kernanliegen der Permakultur. Wie und wo das umgesetzt wird, bleibt jeder und jedem selbst überlassen. Toni Küchler und die Balmeggbergler befolgen diese Grundprinzipien seit über zehn Jahren im Oberen Emmental. Zusammen mit anderen hat Toni eine Solargenossenschaft gegründet, das Projekt "Truber Holz" kam zustande, und der jüngste Streich ist der Bau einer Wohnsiedlung mitten im Dorf Trubschachen. Nach den Grundsätzen der Permakultur sollen zwei Mehrfamilienhäuser mit rund zehn Wohnungen entstehen. Obwohl die Balmeggbergler ihren Traum von Selbstversorgung und nachhaltigem Leben in der Abgeschiedenheit verwirklichen, wollen sie sich keinesfalls abschotten. Tonis Frau, Simone Küchler-Pey, formuliert es so: "Wir sind nicht Aussteiger, sondern Einsteiger. Wir wollen einsteigen ins Leben." Reporterin Kathrin Winzenried hat Toni Küchler und die Balmeggbergler auf ihrem Hof im Emmental besucht.
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Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Chinas Grenzen LANDSCHAFTSBILD Tiger, Schmuggler, Festungsinsel (Folge: 1)
Sechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen gereist. 20 000 Kilometer hat er mit seinem Team dabei zurückgelegt. Er war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen hat. Im ersten Teil des Films fährt Johannes Hano an Chinas Grenzen zu Russland und Nordkorea entlang und weiter in Richtung Süden bis nach Myanmar - von eisiger Kälte in die subtropischen Wälder Südchinas.
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Chinas Grenzen LANDSCHAFTSBILD Wüsten, Pässe, wilde Reiter (Folge: 2)
Im zweiten Teil der Dokumentation "Chinas Grenzen" fährt Johannes Hano mit seinem Team zu den entlegensten Orten des chinesischen Riesenreiches. Die Reise führt in den Westen Chinas, durch die uigurische Provinz Xinjiang bis an die pakistanische Grenze und hinauf in die Innere Mongolei.
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Straßen der Hoffnung LAND UND LEUTE Drei Meilen nach Xiao Jiang (Folge: 1)
Straßen sind weltweit Voraussetzung zur Teilhabe an zivilisatorischen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts. Manchmal braucht es den Enthusiasmus Einzelner, um entlegene Dörfer anzuschließen. In der Provinz Guangxi im Süden Chinas kämpfen kleine Dörfer, verborgen hinter spektakulären Gebirgsformationen und abgeschnitten von moderner Infrastruktur, ums Überleben. Yuan Feng Huang will seinem Dorf Xiao Jiang das Schicksal ersparen, aufgegeben zu werden. Um sein Dorf zu retten, baut er eine fünf Kilometer lange Stichstraße. Dort, wo jetzt nur ein Trampelpfad, eingezwängt zwischen einem Gebirgsbach und hohen Felsen, Xiao Jiang mit der Außenwelt verbindet. Eine titanische Aufgabe für einen Mann allein. Eigentlich war dies sein Plan für den Ruhestand. Aber jetzt, im Alter von 48 Jahren, ist Yuan an Krebs erkrankt, und ihm bleibt vermutlich wenig Zeit. Also hat er sich entschieden, jetzt die Straße zu bauen. Dann wäre Xiao Jiang gerettet und somit das Leben seiner Einwohner.
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Straßen der Hoffnung LAND UND LEUTE Der Mönch mit Bulldozer (Folge: 2)
In einem isolierten Tal im Himalaja liegt das ehemalige Königreich Zanskar, in dem 12 000 Menschen nahezu autark leben. Der 78-jährige buddhistische Mönch Tsultrim Chonjor will das ändern. Er kauft sich einen Bagger und baut eine Straße. Seit zwei Jahren arbeitet er sich mit seinem Bulldozer voran, und nichts scheint ihn auf seinem Weg über den gut 5000 Meter hohen Shingo-La-Pass stoppen zu können. Alle bewundern Tsultrims Beharrlichkeit. Aber wird er Kargyak, das südlichste Dorf Zanskars, wirklich mit der Außenwelt verbinden können?
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Straßen der Hoffnung LAND UND LEUTE Die Mission des Brunnenbauers (Folge: 3)
Die Phirilongwe-Berge in Malawi sind eine unwegsame Region. Viele dort leben ohne Zugang zu Trinkwasser. Sie müssen jeden Tag weit laufen, um Wasser, das an die Oberfläche sickert, zu sammeln. Kurt Dahlin, ein amerikanischer Missionar, reist seit 20 Jahren nach Malawi, um dort Brunnen anzulegen. Jetzt hat er beschlossen, auch die unerträgliche Situation für die Einwohner in Phirilongwe zu beenden. Aber diese Aufgabe ist diffizil, weil es keine Straße gibt. So kann kein Lastwagen das nötige Equipment zum Bohren eines Brunnens dorthin. Doch um endlich sauberes Wasser in ihren Dörfer zu haben, packen alle mit an, um eine provisorische Piste durch die afrikanische Savanne zu schlagen.
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Malaysia von oben LANDSCHAFTSBILD
Malaysia wird seit Menschengedenken geprägt durch seine Stellung als Handelszentrum. Araber, Inder und Chinesen tauschen ihre Güter, besonders gegen wertvolle Gewürze. Im 16. Jahrhundert erobern die Europäer, allen voran die Portugiesen, Teile der malaiischen Halbinsel. Häfen, Festungen und Städte werden gebaut, die Kolonialherren führen Kautschukbäume und Tee ein und werden reich durch Plantagenwirtschaft und Zinn-Bergbau. Heute ist das südostasiatische Land eine Wirtschaftsmacht mit 31 Millionen Einwohnern und Schmelztiegel der Kulturen. Aus der Vogelperspektive zeigt der Film ein faszinierendes Land, zu dem die moderne Hauptstadt Kuala Lumpur, die traumhafte Nordküste Borneos mit kleinen Fischerdörfern und Seenomaden sowie die faszinierende Karstlandschaft Sarawaks gehören.
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Indonesien von oben LANDSCHAFTSBILD
Indonesien ist ein ungewöhnliches Land. Es ist fast zwei Millionen Quadratkilometer groß, verteilt auf über 17 000 Inseln und drei Zeitzonen. Auf der einen Seite die Hauptstadt Jakarta, ein moderner Ballungsraum mit über 30 Millionen Einwohnern, auf der anderen Seite kleine Volksgruppen wie die Toraja, die in Dörfern leben und jahrhundertealte Traditionen und Rituale pflegen. Aus der Vogelperspektive erlebt der Zuschauer das Kasada-Fest mit seinem Pilgerzug zum Vulkan Gunung Bromo, sieht die Tempelanlagen von Borobudur und Prambanan und lernt die Subaks, Bewässerungs-Genossenschaften auf Bali, kennen.
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heute NACHRICHTEN
Das informative Magazin versorgt die Zuschauer mit aktuellen Meldungen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Sport.
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3sat-Wetter WETTERBERICHT
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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Strom des Lebens TECHNIK (Folge: 1)
2018 wird laut Prognosen das Jahr mit dem bisher höchsten Energieverbrauch aller Zeiten werden - und der Stromverbrauch wird Schätzungen zufolge weiter drastisch steigen. Gleichzeitig allerdings gehen die Reserven an fossilen Energieträgern - Öl, Gas, Kohle - langsam zur Neige. Wie weit sind überhaupt Technologien vorhanden, die unseren wachsenden Hunger nach Strom abdecken und eine neue Strom-Ära bringen? Nahe der marokkanischen Wüstenstadt Ouarzazate entsteht derzeit das größte und leistungsfähigste Solarkraftwerk der Welt. Das Solarkraftwerk Noor, auf Arabisch "Licht", soll bis 2020 fertiggestellt sein und umfasst dann vier Blöcke. In seiner Endausbaustufe soll Noor insgesamt 1,3 Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Die Sonne ist der leistungsfähigste Energielieferant unserer Galaxie und könnte theoretisch die gesamte Menschheit mit Strom versorgen. Doch sind die Technologien vorhanden, die uns in diese neue Strom-Ära bringen sollen? Ist Windkraft die vielversprechendere Alternative? Weltweit werden auf Hochtouren Windparks errichtet, um die Energieversorgung durch Wind auszubauen. Doch wie steht es um die Kosten-Nutzen-Rechnung der Windenergie? Lohnt sich die teure Investition in Windräder überhaupt, und kann diese Technologie unseren Hunger nach Strom abdecken? Wie schnell man den Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger vorantreiben kann, zeigt das Beispiel China. Chinas enormes Wirtschaftswachstum in den letzten Jahrzehnten hat das Reich der Mitte zum weltweit größten Energiefresser gemacht. Doch China ist gleichzeitig auch der größte Energieproduzent der Welt. Derzeit ist eine regelrechte Energie-Revolution im Gange. Fast 20 Prozent des immer weiter steigenden Energiebedarfs werden mittlerweile mit erneuerbaren Techniken gedeckt, und bereits heute kommt ein Großteil der weltweit eingesetzten Solarzellen aus China. Was kann Europa von China lernen? Ein Schlüssel zur Vermeidung einer Stromkrise könnte Dezentralisierung sein: durch Kundenanlagen, sogenannte Microgrids. Ein beschauliches Städtchen im schwäbischen Allgäu zeigt, wie es möglich ist, acht Mal so viel Strom zu produzieren, wie man selbst benötigt.
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Strom des Lebens TECHNIK (Folge: 2)
Der Umstieg auf erneuerbare Energien wird nicht ohne Konsequenzen bleiben. Und diese betreffen den Alltag aller Menschen auf der Erde. Werden wir unseren Stromkonsum einschränken müssen? Ist genug Energie für alle da? Werden wir uns um unsere Energieversorgung vielleicht sogar selbstständig kümmern müssen? Wie bleiben wir künftig mobil ohne Öl, Gas und Kerosin? Die Mobilität ist einer der weltweit größten Treiber des Energieverbrauchs. Der Transport von Personen und Gütern auf Straße, Schiene und in der Luft ist für rund 34 Prozent des anfallenden Energieverbrauchs verantwortlich. Die Elektrifizierung der Mobilität hat bereits begonnen und könnte - wie das Beispiel Norwegen zeigt - eine Lösung sein. Allerdings nicht für Lkw und Industriefahrzeuge. Ist Brennstoffzellentechnologie die Alternative? Japan glaubt fest daran. Kann Elektrifizierung auch den Luftverkehr revolutionieren? Siemens und Airbus wollen hier Luftfahrtgeschichte schreiben: Sie arbeiten an einem Regionalflugzeug mit einem hybridelektrischen Antrieb. Für Langstreckenflugzeuge geht das nicht. Doch Wissenschaftler der ETH Zürich und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt arbeiten an einer spektakulären Lösung: synthetisches Kerosin aus Sonnenlicht. Auch in der Schifffahrt wird eine Alternative zum Schweröl gesucht. Für die gigantischen Kreuzfahrer und vor allem die Containerschiffe, die einen Großteil des Welthandels bestreiten, funktionieren weder Elektroantrieb noch Brennstoffzellen. Methanol, nachhaltig erzeugt, könnte hier funktionieren. Eine erste Großfähre ist versuchsweise in Betrieb. Neben der Mobilität ist die Digitalisierung einer der großen Stromfresser des 21. Jahrhunderts. Streaming-Dienste, Cloud-Computing, das Internet der Dinge steigern unseren Energiebedarf weiter. Experten rechnen mit einem Mehrverbrauch von rund 40 Prozent in den nächsten zwölf Jahren. Allein die Serverfarmen von Microsoft werden so viel Strom verbrauchen wie ein mittelgroßer europäischer Staat. Woher soll dieser Strom kommen? Ohne Sparen wird es nicht gehen. Das gilt auch für unser Wohnen in Zukunft. Das erste energieautarke Mehrfamilienhaus der Welt steht in der Schweiz und zeigt, wie man sich in Sachen Energieverbrauch unabhängig machen kann. Die Zukunft werden vernetzte Häuser sein, die ihren Strom untereinander austauschen.
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ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

3SAT Film
Am Ende des Sommers TV-DRAMA, D, A 2015
Ben ist nur 16 Jahre jünger als seine alleinerziehende Mutter Sylvia. Die beiden stehen sich nahe. Doch dann erfährt Ben eine erschreckende Wahrheit über seine Herkunft. Ben ist nicht, wie Sylvia es ihm immer erzählt hat, das Resultat einer kurzen, aber großen Liebe. Die romantische Geschichte von der Internet-Bekanntschaft seiner Eltern ist gelogen, Ben wurde bei einer Vergewaltigung gezeugt. Mit einem Schlag ist alles anders. Das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn, die Vergangenheit, für Ben nicht zuletzt das eigene Selbstverständnis. Denn so sehr Sylvia darauf pocht, allein Herrin ihrer Vergangenheit und Geschichte zu sein, Ben muss seine eigene finden.
3SAT Doku
David gegen Goliath GESELLSCHAFT UND SOZIALES
Ein junger Bauer trotzt den Milch-Multis
3SAT
10 vor 10 NACHRICHTEN
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
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ECO WIRTSCHAFT UND KONSUM
Aktuell und wirtschaftsbezogen zeigt die Sendung, was momentan in der Welt passiert. Während sich zwei der drei Beiträge auf neueste Nachrichten beziehen, findet auch regelmäßig ein Porträt seinen Platz.
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Slowenien Magazin ZEITGESCHEHEN
3SAT Doku
Chinas Grenzen LANDSCHAFTSBILD Tiger, Schmuggler, Festungsinsel (Folge: 1)
Sechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen gereist. 20 000 Kilometer hat er mit seinem Team dabei zurückgelegt. Er war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen hat. Im ersten Teil des Films fährt Johannes Hano an Chinas Grenzen zu Russland und Nordkorea entlang und weiter in Richtung Süden bis nach Myanmar - von eisiger Kälte in die subtropischen Wälder Südchinas.
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Chinas Grenzen LANDSCHAFTSBILD Wüsten, Pässe, wilde Reiter (Folge: 2)
Im zweiten Teil der Dokumentation "Chinas Grenzen" fährt Johannes Hano mit seinem Team zu den entlegensten Orten des chinesischen Riesenreiches. Die Reise führt in den Westen Chinas, durch die uigurische Provinz Xinjiang bis an die pakistanische Grenze und hinauf in die Innere Mongolei.
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Straßen der Hoffnung LAND UND LEUTE Drei Meilen nach Xiao Jiang (Folge: 1)
Straßen sind weltweit Voraussetzung zur Teilhabe an zivilisatorischen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts. Manchmal braucht es den Enthusiasmus Einzelner, um entlegene Dörfer anzuschließen. In der Provinz Guangxi im Süden Chinas kämpfen kleine Dörfer, verborgen hinter spektakulären Gebirgsformationen und abgeschnitten von moderner Infrastruktur, ums Überleben. Yuan Feng Huang will seinem Dorf Xiao Jiang das Schicksal ersparen, aufgegeben zu werden. Um sein Dorf zu retten, baut er eine fünf Kilometer lange Stichstraße. Dort, wo jetzt nur ein Trampelpfad, eingezwängt zwischen einem Gebirgsbach und hohen Felsen, Xiao Jiang mit der Außenwelt verbindet. Eine titanische Aufgabe für einen Mann allein. Eigentlich war dies sein Plan für den Ruhestand. Aber jetzt, im Alter von 48 Jahren, ist Yuan an Krebs erkrankt, und ihm bleibt vermutlich wenig Zeit. Also hat er sich entschieden, jetzt die Straße zu bauen. Dann wäre Xiao Jiang gerettet und somit das Leben seiner Einwohner.
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Straßen der Hoffnung LAND UND LEUTE Der Mönch mit Bulldozer (Folge: 2)
In einem isolierten Tal im Himalaja liegt das ehemalige Königreich Zanskar, in dem 12 000 Menschen nahezu autark leben. Der 78-jährige buddhistische Mönch Tsultrim Chonjor will das ändern. Er kauft sich einen Bagger und baut eine Straße. Seit zwei Jahren arbeitet er sich mit seinem Bulldozer voran, und nichts scheint ihn auf seinem Weg über den gut 5000 Meter hohen Shingo-La-Pass stoppen zu können. Alle bewundern Tsultrims Beharrlichkeit. Aber wird er Kargyak, das südlichste Dorf Zanskars, wirklich mit der Außenwelt verbinden können?
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Straßen der Hoffnung LAND UND LEUTE Die Mission des Brunnenbauers (Folge: 3)
Die Phirilongwe-Berge in Malawi sind eine unwegsame Region. Viele dort leben ohne Zugang zu Trinkwasser. Sie müssen jeden Tag weit laufen, um Wasser, das an die Oberfläche sickert, zu sammeln. Kurt Dahlin, ein amerikanischer Missionar, reist seit 20 Jahren nach Malawi, um dort Brunnen anzulegen. Jetzt hat er beschlossen, auch die unerträgliche Situation für die Einwohner in Phirilongwe zu beenden. Aber diese Aufgabe ist diffizil, weil es keine Straße gibt. So kann kein Lastwagen das nötige Equipment zum Bohren eines Brunnens dorthin. Doch um endlich sauberes Wasser in ihren Dörfer zu haben, packen alle mit an, um eine provisorische Piste durch die afrikanische Savanne zu schlagen.
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Malaysia wird seit Menschengedenken geprägt durch seine Stellung als Handelszentrum. Araber, Inder und Chinesen tauschen ihre Güter, besonders gegen wertvolle Gewürze. Im 16. Jahrhundert erobern die Europäer, allen voran die Portugiesen, Teile der malaiischen Halbinsel. Häfen, Festungen und Städte werden gebaut, die Kolonialherren führen Kautschukbäume und Tee ein und werden reich durch Plantagenwirtschaft und Zinn-Bergbau. Heute ist das südostasiatische Land eine Wirtschaftsmacht mit 31 Millionen Einwohnern und Schmelztiegel der Kulturen. Aus der Vogelperspektive zeigt der Film ein faszinierendes Land, zu dem die moderne Hauptstadt Kuala Lumpur, die traumhafte Nordküste Borneos mit kleinen Fischerdörfern und Seenomaden sowie die faszinierende Karstlandschaft Sarawaks gehören.
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