3SAT
3SAT Sa. 16.03.
Show

Der Freischütz

Clemens Unterreiner ZDF/ORF/Wiener Staatsoper/Mi
Hans Peter Kammerer (Samiel), Albert Dohmen (Eremit) ZDF/ORF/Wiener Staatsoper/Mi
Camilla Nylund (Agathe), Andreas Schager (Max), Adrian Eröd (Ottokar) ZDF/ORF/Wiener Staatsoper/Mi
Alan Held ( Caspar), Andreas Schager (Max) ZDF/ORF/Wiener Staatsoper/Mi
Camilla Nylund (Agathe) ZDF/ORF/Wiener Staatsoper/Mi
Camilla Nylund (Agathe), Daniella Fally (Ännchen) ZDF/ORF/Wiener Staatsoper/Mi
. ZDF/ORF/Wiener Staatsoper/Mi
Hans Peter Kammerer (Samiel) ZDF/ORF/Wiener Staatsoper/Mi
Andreas Schager ( Max) ZDF/ORF/Wiener Staatsoper/Mi
Andreas Schager (Max), Hans Peter Kammerer (Samiel) ZDF/ORF/Wiener Staatsoper/Mi

Oper 145′ - mit Andreas Schager, Camilla Nylund, Daniela Fally, Alan Held, Hans Peter Kammerer, Adrian Eröd, Clemens Unterreiner

Kurzbeschreibung

Oper in drei Aufzügen von Carl Maria von Weber

Inhalt

Nach 19 Jahren stand 2018 erstmals wieder eine Neuproduktion von Webers Oper "Der Freischütz" auf dem Spielplan der Wiener Staatsoper. 3sat zeigt die Inszenierung von Christian Räth. Die musikalische Leitung hat Tomás Netopil. Für die Bildregie zeichnet Agnes Méth verantwortlich, die insgesamt neun Kameras dirigiert. Unter den Solisten sind Camilla Nylund, Daniela Fally und Shooting-Star Andreas Schager. Durch den Abend führt Barbara Rett. Wenige Stücke der Opernliteratur waren in ihrer Rezeptionsgeschichte einem derart häufigen Paradigmenwechsel unterworfen wie Webers romantisches Werk "Der Freischütz". Einmal verlieh man dem Gespenstischen die Hauptrolle, ein anderes Mal wieder galten das Schicksal oder gar die Natur und der Wald als zentrale Handlungselemente. Selbst bei der Einschätzung des Komponisten war man sich nicht sicher und betrachtete ihn sowohl als Schöpfer des "natürlichen Volkstons" und den "deutschesten" aller Komponisten, aber auch als Nachfolger der französischen Revolutionsoper. "'Der Freischütz' hat ins Schwarze getroffen", schrieb Carl Maria von Weber 1821 nach der glanzvollen Berliner Uraufführung der "romantischen Oper in drei Aufzügen" an seinen Textdichter Johann Friedrich Kind. Er sollte recht behalten, denn das Werk entwickelte sich schon bald zum Serienerfolg. Unmittelbar nach den napoleonischen Kriegen entstanden, setzt der Stoff um Versagensangst, brüchige Konventionen und Wald-Spuk bildmächtig eine Fantasiewelt frei, deren Aufgebot an gespenstischen Erscheinungen schlicht beeindruckend ist.

Hintergrund

Am Wiener Haus am Ring gab es bisher zehn "Freischütz"-Produktionen. Die erste Premiere fand schon wenige Monate nach der Eröffnung der Hofoper am 1. Januar 1870 statt, weitere acht Inszenierungen, davon eine im Volksoperngebäude, folgten bis zur Neuinszenierung 1995 in der Regie von Alfred Kirchner und unter der musikalischen Leitung von Leopold Hager. Insgesamt 477 mal wurde die Oper bisher aufgeführt, zuletzt stand das Werk im April 1999 auf dem Staatsopernspielplan. Die Ausstattung der elften Produktion stammt aus der Feder des irischen Bühnen- und Kostümbildners Gary McCann, der an der Staatsoper bereits für "Macbeth" mit Christian Räth zusammenarbeitete. Für das Lichtdesign zeichnet Thomas Hase verantwortlich, für die Videoeffekte Nina Dunn und für die Choreografie Vesna Orlic.

Sendungsinfos

Darsteller: Andreas Schager, Camilla Nylund, Daniela Fally, Alan Held, Hans Peter Kammerer, Adrian Eröd, Clemens Unterreiner, Albert Dohmen Regie: Christian Räth Moderator: Barbara Rett Bildregie: Agnes Méth musik. Leitung: Tomás Netopil Choreographie: Vesna Orlic Untertitel, Stereo
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