3SAT
3SAT Fr. 21.04.

makro

3sat-Moderatorin Eva Schmidt. ZDF/Jana Kay
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3sat-Moderatorin Eva Schmidt. ZDF/Jana Kay
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Frankreichs Misere

Wirtschaft und Konsum 30′

Kurzbeschreibung

Wirtschaft in 3sat

Inhalt

Am 23. April sind in Frankreich Präsidentschaftswahlen. Die Kandidaten sind so verschieden wie ihre Wahlforderungen. Sie spiegeln wider, wie gespalten die französische Gesellschaft ist. Das liegt auch an den wirtschaftlichen Verhältnissen. Frankreich ist die sechstgrößte Volkswirtschaft der Erde. Doch seit dem Euro hat Frankreichs Export ein Drittel seiner Weltmarktanteile verloren. Der Staat ist hoch verschuldet, die Industrie schrumpft. Die Rezepte gegen die Misere sind grundverschieden: Bedingungsloses Grundeinkommen, Aufweichung der 35-Stunden-Woche oder Robotersteuer, Sparpolitik oder Schulden machen, Verbleib in der EU oder Frexit. Die Präsidentenkür bestimmt auch über das Schicksal des Euro. Wer am Ende an die Macht kommt, wird so oder so das Gesicht Europas verändern. Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" nimmt die ökonomischen Ziele der wichtigsten Kandidaten unter die Lupe und fragt, wie überzeugend ihre Programme sind.

Sendungsinfos

Moderator: Eva Schmidt Stereo

Programmhinweis

Sender Zeit Zeit Titel
3SAT
28.04.
28.04.
makro WIRTSCHAFT UND KONSUM Die letzte Zigarette?
Zigaretten sind wohl ein Auslaufmodell: Fast acht Prozent weniger Glimmstängel wurden 2016 im Vergleich zum Vorjahr verbraucht. Die sinkende Raucherzahl bringt Tabakkonzerne unter Druck. Raucher greifen immer öfter zu alternativen Angeboten. Lange war die E-Zigarette ein Nischenprodukt kleiner Anbieter. In den nächsten drei bis fünf Jahren soll sich der Umsatz in Deutschland jedoch verdreifachen. Die Tabakgiganten erkennen das gewaltige Potenzial. Angeblich ist die E-Zigarette weniger schädlich. Vor allem aber fällt für sie bislang keine Tabaksteuer an. Auch andere Tabakwaren werden geringer besteuert als die klassische Nikotinstange. Während allerdings die tatsächlichen Gesundheitsgefahren noch nicht klar sind, drohen dem Staat bereits Steuerausfälle.
3SAT
05.05.
05.05.
makro WIRTSCHAFT UND KONSUM Wirtschaftseliten
Eliten haben keinen guten Ruf und stehen unter Beobachtung - auch die Wirtschaftseliten. Aber wer gehört dazu? Und sind die Chefs Konzern wirklich die Global Player, für die sie alle halten? Immer wieder sind Manager-Gehälter ein Thema. Dass ein Vorstandsvorsitzender mitunter das 148-fache eines Facharbeiters verdient, kritisierte zuletzt auch die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts, Ingrid Schmidt. Begründet werden die hohen Zahlungen gerne mit internationalen Standards - zu Unrecht, finden einige Experten. In den USA übernimmt gerade eine Gruppe von Wirtschaftskapitänen und Milliardären die Regierungsgeschäfte. Es ist durchaus ungewöhnlich, dass Personen aus Top-Positionen in der Wirtschaft in die Politik wechseln. In der Regel bevorzugt man indirektere Wege, bleibt im Hintergrund. Wird das neue Wirtschafts-Kabinett den Staat in einen Selbstbedienungsladen verwandeln, oder wird er endlich mit dem richtigen Know-how geführt werden? Und: Wie wird man eigentlich Bestandteil jener einflussreichen Gruppe, die ihr Haupttreffen einmal im Jahr in Davos veranstaltet? In vielen Ländern halten einige wenige Universitäten den Schlüssel für den Zugang zur Elite. Das gilt auch für Top-Manager-Positionen. Harvard, Princeton, Columbia, Yale oder Stanford in den USA bieten einen guten Ausgangspunkt, ebenso wie die "Grandes Écoles", die großen Schulen, in Frankreich. England setzt weiter auf Oxford und Cambridge. Nur Deutschland hat ein weniger elitäres Auswahlverfahren.
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