3SAT
3SAT Fr. 17.02.

makro

3sat-Moderatorin Eva Schmidt. ZDF/Jana Kay
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3sat-Moderatorin Eva Schmidt. ZDF/Jana Kay
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Zukunft der Rente

Wirtschaft und Konsum 30′

Kurzbeschreibung

Wirtschaft in 3sat

Inhalt

"Die Rente ist sicher." Das, was Norbert Blüm vor 20 Jahren in seiner Zeit als Arbeitsminister gesagt hat, gilt in Zukunft wohl allenfalls eingeschränkt. Sicher mag die Rente sein, doch wie hoch sie ausfällt und ob sie zum Leben reicht, ist weniger sicher. Die deutsche Bevölkerung schrumpft und ihre Altersstruktur verändert sich: Auf einen, der arbeitet, entfallen bald immer mehr Rentner. Eine große Herausforderung. Längst wurde beschlossen, das Rentenniveau in Zukunft spürbar zu senken. So soll verhindert werden, dass die Rentenversicherungsbeiträge für die Jungen immer weiter steigen. Jetzt wächst aber die Befürchtung, dass dann irgendwann die Rentner das Nachsehen haben. Zumal bislang viel zu wenige etwa auf die Riester-Rente zurückgreifen, um zusätzlich fürs Alter vorzusorgen. Die Politik hat die Rente jetzt einmal mehr als Wahlkampfthema entdeckt.

Themen

Sendungsinfos

Moderator: Eva Schmidt Stereo

Programmhinweis

Sender Zeit Zeit Titel
3SAT
24.02.
24.02.
makro WIRTSCHAFT UND KONSUM Betonwahn
An vielen Orten der Welt steigen die Preise für Immobilien so schnell wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Doch der Immobilienboom könnte zur Gefahr für die globale Konjunktur werden. Der Betonwahn erinnert an die Zeit vor der Finanzkrise, als in Spanien oder den USA der Markt für Immobilien zusammenbrach. Damals wie heute kaufen Anleger Immobilien größtenteils auf Pump - weil Geld aufzunehmen so billig ist wie nie. In Deutschland vergaben Banken und Sparkassen zuletzt so viele Baukredite wie sehr über einem Jahrzehnt nicht mehr: Von den knapp 2,5 Billionen Euro, die die deutschen Institute finanzierten, gingen ungefähr die Hälfte in den Wohnungsbau. Doch was, wenn die Zinsen steigen und die Konjunktur schwächer wird? Der Betonwahn ist längst ein internationales Problem. In Metropolen wie London, Hongkong oder Vancouver kennen die Preise seit Jahren nur einen Weg - nach oben. Besonders problematisch ist die Situation jedoch in China. Dort hat sich die Verschuldung seit 2007 vervierfacht und die Hälfte ist dem Immobiliensektor zuzurechnen.
3SAT
26.02.
26.02.
makro WIRTSCHAFT UND KONSUM Betonwahn
An vielen Orten der Welt steigen die Preise für Immobilien so schnell wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Doch der Immobilienboom könnte zur Gefahr für die globale Konjunktur werden. Der Betonwahn erinnert an die Zeit vor der Finanzkrise, als in Spanien oder den USA der Markt für Immobilien zusammenbrach. Damals wie heute kaufen Anleger Immobilien größtenteils auf Pump - weil Geld aufzunehmen so billig ist wie nie. In Deutschland vergaben Banken und Sparkassen zuletzt so viele Baukredite wie sehr über einem Jahrzehnt nicht mehr: Von den knapp 2,5 Billionen Euro, die die deutschen Institute finanzierten, gingen ungefähr die Hälfte in den Wohnungsbau. Doch was, wenn die Zinsen steigen und die Konjunktur schwächer wird? Der Betonwahn ist längst ein internationales Problem. In Metropolen wie London, Hongkong oder Vancouver kennen die Preise seit Jahren nur einen Weg - nach oben. Besonders problematisch ist die Situation jedoch in China. Dort hat sich die Verschuldung seit 2007 vervierfacht und die Hälfte ist dem Immobiliensektor zuzurechnen.
3SAT
03.03.
03.03.
makro WIRTSCHAFT UND KONSUM E-Auto und dann?
Glaubt man Autobauern, dann passiert endlich was in Sachen E-Mobilität. Aber es gibt noch offene Fragen. Woher kommt der Strom, wer baut die Akkus und wie kann man sein E-Auto aufladen? Auf dem Genfer Autosalon warten die deutschen Hersteller mit großen Plänen auf. BMW will schon 2017 100 000 E-Autos verkaufen, Daimler bis 2020. VW möchte bis 2025 sogar Weltmarktführer sein. Die Wolfsburger wollen schon in vier Jahren 30 E-Modelle anbieten. Neben dem höheren Kaufpreis und der geringen Reichweite schrecken fehlende Ladestationen Käufer ab. BMW, Daimler, VW und Ford haben sich zwar geeinigt, an den Autobahnen ein europäisches Schnellladenetz aufzubauen. Das löst aber nicht das Problem, wie sich das E-Auto zu Hause oder bei der Arbeit aufladen lässt? Offen ist auch, woher der Strom kommen soll und wie sauber er dann sein wird? Und wer stellt die Akkus für Millionen von E-Autos her? Sind es Fabriken fast nur in Asien oder auch in Europa? Vor allem China baut gerade zahlreiche neue Batteriefabriken. Im größten Automarkt der Welt setzt man voll auf Elektromobilität. Ab 2018 soll es für Autobauer in China sogar eine E-Auto-Quote geben. Daraufhin hat Bundesumweltministerin Hendricks eine solche Hersteller-Quote auch für Deutschland ins Spiel gebracht. Denn Elektroautos könnten der Luftverschmutzung und dem Lärm in den Städten Einhalt gebieten. Aber weltweit gibt es erst 1,3 Millionen E-Autos. In Relation zu den etwa 1,2 Milliarden Autos auf der Erde ein Tropfen auf den heißen Stein und ein riesiger Nachholbedarf. In Deutschland sieht es nicht anders aus: Von 44 Millionen Autos fahren nur 25 000 mit Elektroantrieb. Die Kaufprämie von 4000 Euro hat daran kaum was geändert. Das E-Auto ist ein Ladenhüter. Dabei können sich etwa sieben von zehn Deutschen vorstellen, ein Elektroauto zu kaufen. Vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen sind klar.
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