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Vox Pop - Gen-Tests: Ein gefährlicher Trend? / Digitalisierung im öffentlichen Dienst?

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Vox Pop - Gen-Tests: Ein gefährlicher Trend? / Digitalisierung im öffentlichen Dienst?

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(1): Mehr Kontrolle für das Gentest-Business?Sollte die Vermarktung von Gentests für die breite Öffentlichkeit besser überwacht und reguliert werden? Im Internet kann man seine DNA heute für wenig Geld auf alle möglichen Eigenschaften untersuchen lassen: Feststellung der Vaterschaft oder der geografischen Herkunft, Suche nach Erbkrankheiten usw. Weltweit haben bereits 18 Millionen Menschen solche Tests in Anspruch genommen. Es ist ein riesiger Markt, der hohe Gewinne verspricht, gleichzeitig aber auch das Risiko der genetischen Auslese und der Vollerfassung des Menschen birgt.Kontroverse der Woche: Sind Gentests zuverlässig?„Voll und ganz“, versichern die Fürsprecher: „Mit diesen Tests kann man die Abstammung seiner Vorfahren herausfinden, Erbkrankheiten feststellen oder einen bisher unbekannten Vater ermitteln. „Vorsicht“, warnen die Gegner, „nicht alle Tests sind gleich gut: Nur die medizinischen Analysen sind zuverlässig, bei den anderen ist das alles andere als sicher. Recherche der Woche: „Vox Pop“ hat sich in Frankreich und Spanien vor allem mit medizinischen Gentests befasst: Warum hat Frankreich hier eine der restriktivsten Gesetzgebungen in Europa, und welche Folgen hat das?(2): Digitalisierung der Verwaltung: gut oder schlecht?Ist ein Staat ohne Verwaltungsapparat und Bürokratie vorstellbar? In ihrem Bestreben, die Anzahl der Beamten reduzieren, sind viele Regierungen versucht, die Digitalisierung weiter voranzutreiben.Zu Gast bei „Vox Pop“ ist diese Woche die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid. Ihr Land wickelt als erstes in Europa seine gesamte Verwaltung online ab. Laut Kaljulaid ein wichtiger Standortfaktor, der Investoren anzieht.Und wie immer berichten „Vox-Pop“-Korrespondenten aus ihren Ländern über das Thema der Woche: Viele europäische Länder versuchen, elektronische Verwaltungsplattformen einzurichten … aber nur wenige haben damit Erfolg.Die Reportage der Woche führt nach Estland: Die Digitalisierung der Verwaltungsabläufe ist nicht gefahrlos und zieht Konsequenzen nach sich. Ihre Kritiker meinen, sie mache Geldwäsche leichter.
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Rot! Kunst in Zeiten der Sowjets

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

So 14.04.

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28:15
Vox Pop INFOMAGAZIN Gen-Tests: Ein gefährlicher Trend? / Digitalisierung im öffentlichen Dienst?, F 2019
(1): Mehr Kontrolle für das Gentest-Business?Sollte die Vermarktung von Gentests für die breite Öffentlichkeit besser überwacht und reguliert werden? Im Internet kann man seine DNA heute für wenig Geld auf alle möglichen Eigenschaften untersuchen lassen: Feststellung der Vaterschaft oder der geografischen Herkunft, Suche nach Erbkrankheiten usw. Weltweit haben bereits 18 Millionen Menschen solche Tests in Anspruch genommen. Es ist ein riesiger Markt, der hohe Gewinne verspricht, gleichzeitig aber auch das Risiko der genetischen Auslese und der Vollerfassung des Menschen birgt.Kontroverse der Woche: Sind Gentests zuverlässig?„Voll und ganz“, versichern die Fürsprecher: „Mit diesen Tests kann man die Abstammung seiner Vorfahren herausfinden, Erbkrankheiten feststellen oder einen bisher unbekannten Vater ermitteln. „Vorsicht“, warnen die Gegner, „nicht alle Tests sind gleich gut: Nur die medizinischen Analysen sind zuverlässig, bei den anderen ist das alles andere als sicher. Recherche der Woche: „Vox Pop“ hat sich in Frankreich und Spanien vor allem mit medizinischen Gentests befasst: Warum hat Frankreich hier eine der restriktivsten Gesetzgebungen in Europa, und welche Folgen hat das?(2): Digitalisierung der Verwaltung: gut oder schlecht?Ist ein Staat ohne Verwaltungsapparat und Bürokratie vorstellbar? In ihrem Bestreben, die Anzahl der Beamten reduzieren, sind viele Regierungen versucht, die Digitalisierung weiter voranzutreiben.Zu Gast bei „Vox Pop“ ist diese Woche die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid. Ihr Land wickelt als erstes in Europa seine gesamte Verwaltung online ab. Laut Kaljulaid ein wichtiger Standortfaktor, der Investoren anzieht.Und wie immer berichten „Vox-Pop“-Korrespondenten aus ihren Ländern über das Thema der Woche: Viele europäische Länder versuchen, elektronische Verwaltungsplattformen einzurichten … aber nur wenige haben damit Erfolg.Die Reportage der Woche führt nach Estland: Die Digitalisierung der Verwaltungsabläufe ist nicht gefahrlos und zieht Konsequenzen nach sich. Ihre Kritiker meinen, sie mache Geldwäsche leichter.
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52:37
Rot! Kunst in Zeiten der Sowjets DOKUMENTATION, F 2018
Im Russland der 1910er Jahre bricht eine kleine Gruppe visionärer Maler mit der Vergangenheit, wirft die ästhetischen Normen ihrer Zeit über Bord und wählt die radikale Abstraktion. Die vom Kubismus beeinflussten Künstler Kasimir Malewitsch und Wladimir Tatlin erschaffen eine neue Form der Kunst, die jedweder Gegenständlichkeit entsagt. In ihrem Gefolge nutzt eine ganze Generation innovativer Künstler die gewaltige Aufbruchsstimmung, die das Land im Revolutionsjahr 1917 erfasst hat. Nach der Machtergreifung der Bolschewisten wenden sich Lissitzkij, Rodtschenko und Stepanowa oder auch Kluzis von der Malerei ab und experimentieren in den Bereichen Architektur, Grafik und Fotomontage mit neuen Ausdrucksformen. Mit ihren Werken will die Avantgarde zum gesellschaftlichen Wandel und zum Aufbau des Sozialismus beitragen. Damit wird sie zum Aushängeschild der UdSSR im Ausland. Unter Stalin erstirbt diese Freiheit. Im Namen des sozialistischen Realismus müssen die Künstler zu massentauglichen Alltagsthemen zurückkehren und ihre Kunst in den Dienst der Propaganda stellen; dennoch gelingt es einigen Künstlern, wie etwa Alexander Dejneka, sich mit den Vorgaben des Regimes zu arrangieren, ohne die eigene künstlerische und politische Botschaft aufzugeben. In ihren Werken, die Hoffnung, Begeisterung, aber auch Desillusion zum Ausdruck bringen, zeigen sich der Reichtum und die utopische Dimension der Kunst zu Zeiten der Sowjets.
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