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Familie Stucky, Müller am Canal Grande

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Familie Stucky, Müller am Canal Grande

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Dokumentation

An einem Oktobermorgen des Jahres 1941 starb Giancarlo Stucky als letzter Abkömmling einer einst mächtigen Industriellenfamilie in Venedig. In ihren Glanzzeiten besaßen die Stuckys den Palazzo Grassi und eine ständige Loge im Fenice-Theater. Giancarlos Tod nahm kaum jemand zur Kenntnis. Mit ihm erlosch eine Dynastie, deren Aufstieg zu den faszinierendsten europäischen Erfolgsgeschichten des 19. Jahrhunderts zählt. 1841 kam der junge Müller Hans Stucky, der ursprünglich aus der deutschsprachigen Schweiz stammte, nach Venedig, um sein Glück in der Lagunenstadt zu versuchen. Binnen weniger Jahre stieg er zu einem Großunternehmer auf und erwarb mehrere Mühlen. Aus seiner Ehe mit der Venezianerin Domenica ging ein Sohn, Giovanni, hervor, der in das Familienunternehmen einstieg und es zu einem wahren Imperium ausbaute. Giovanni Stucky galt als der mächtigste Mann Venedigs und erwarb 1908 als Krönung seines Erfolgs den Palazzo Grassi. Doch zwei Jahre später wurde Giovanni am Bahnhof von Venedig von einem Mann angegriffen und ermordet. Venedig trauerte um eine seiner großen Figuren. Bei dem Mörder handelte es sich um einen italienischen Anarchisten, einen ehemaligen Angestellten der Mühle. Fortan lagen die Geschicke des Stucky-Unternehmens in den Händen von Giovannis jüngstem Sohn Giancarlo. Doch der hatte nicht die Strebsamkeit und das kaufmännische Geschick seiner Eltern und Großeltern … Der Erste Weltkrieg verschonte auch Venedig nicht. Die Paläste wurden bombardiert, und mit den Geschäften der Stucky-Familie ging es bergab. Die Stucky-Dynastie verdankte ihren Erfolg dem aufstrebenden 19. Jahrhundert und ging in den Wirren des 20. Jahrhunderts unter.
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Deutschlands Traumstraßen

Deutschlands Traumstraßen - Die Weinstraße

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Di 17.07.

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55:15
Familie Stucky, Müller am Canal Grande DOKUMENTATION, F 2016
An einem Oktobermorgen des Jahres 1941 starb Giancarlo Stucky als letzter Abkömmling einer einst mächtigen Industriellenfamilie in Venedig. In ihren Glanzzeiten besaßen die Stuckys den Palazzo Grassi und eine ständige Loge im Fenice-Theater. Giancarlos Tod nahm kaum jemand zur Kenntnis. Mit ihm erlosch eine Dynastie, deren Aufstieg zu den faszinierendsten europäischen Erfolgsgeschichten des 19. Jahrhunderts zählt. 1841 kam der junge Müller Hans Stucky, der ursprünglich aus der deutschsprachigen Schweiz stammte, nach Venedig, um sein Glück in der Lagunenstadt zu versuchen. Binnen weniger Jahre stieg er zu einem Großunternehmer auf und erwarb mehrere Mühlen. Aus seiner Ehe mit der Venezianerin Domenica ging ein Sohn, Giovanni, hervor, der in das Familienunternehmen einstieg und es zu einem wahren Imperium ausbaute. Giovanni Stucky galt als der mächtigste Mann Venedigs und erwarb 1908 als Krönung seines Erfolgs den Palazzo Grassi. Doch zwei Jahre später wurde Giovanni am Bahnhof von Venedig von einem Mann angegriffen und ermordet. Venedig trauerte um eine seiner großen Figuren. Bei dem Mörder handelte es sich um einen italienischen Anarchisten, einen ehemaligen Angestellten der Mühle. Fortan lagen die Geschicke des Stucky-Unternehmens in den Händen von Giovannis jüngstem Sohn Giancarlo. Doch der hatte nicht die Strebsamkeit und das kaufmännische Geschick seiner Eltern und Großeltern … Der Erste Weltkrieg verschonte auch Venedig nicht. Die Paläste wurden bombardiert, und mit den Geschäften der Stucky-Familie ging es bergab. Die Stucky-Dynastie verdankte ihren Erfolg dem aufstrebenden 19. Jahrhundert und ging in den Wirren des 20. Jahrhunderts unter.
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43:04
Deutschlands Traumstraßen TOURISMUS Die Weinstraße, D 2014
Der sinnliche Zugang scheint typisch für die Menschen der Region, denen man nachsagt, ein besonderes Faible für Genuss zu haben. Die Deutsche Weinstraße führt über 85 Kilometer von Bockenheim bis an die französische Grenze nach Schweigen-Rechtenbach in der Pfalz. Exotische Tiere, Ballonfahrer, Jugendliche auf Longboards und traditionsverbundene Tabakbauern zeigen, dass es entlang dieser Traumstraße zwischen Rheinebene und Pfälzer Bergland weit mehr zu entdecken gibt als Weinseligkeit. Seit der Römerzeit ist die Region vom Weinbau geprägt. Die Überreste eines fast 2.000 Jahre alten Weingutes bei Bad Dürkheim sind Zeugnisse dieser Geschichte. Der Winzer Markus Schneider ist einer, der trotz aller Heimatliebe auch mit Traditionen bricht. Mit 15 Jahren hat er seine Winzerausbildung begonnen. Ganz nah bei der Weinstraße genießen die leidenschaftlichen Ballonfahrer Uwe Hilzendegen und seine Frau Katrin ihre Heimat von oben. Ein einzigartiger Ausblick über Weinreben, sanfte Täler und den Pfälzer Wald. Der hat seit 2011 neue, ganz besondere Bewohner: Heckrinder. Peter Hiery kümmert sich um die scheuen Tiere, die den im 17. Jahrhundert ausgerotteten Auerochsen ähneln. Die urigen Viecher sind Teil eines neuen Beweidungsprojektes. Entlang der Route dient das traditionsreiche Hambacher Schloss heute unter anderem als Kulisse für Traumhochzeiten. Die Eventmanagerin Silvana Gattschau hat hier alle Hände voll zu tun. Ein Hochzeitsfest mit über hundert Gästen steht an. Alles läuft zunächst wie geplant, bis das Wetter umschlägt. Auf ganz eigene Art nutzen Kilian Schröer und seine Freunde die Weinstraße. An einem Tag im Jahr ist die Weinstraße für ein Fest komplett für den motorisierten Verkehr gesperrt. Dann rauschen die Jugendlichen mit ihren Longboards die Piste entlang. In Herxheim bei Landau kümmern sich Bauern um eine weniger bekannte Spezialität der Region: Tabak. Sowohl Klima als auch Boden bieten seit mehr als 400 Jahren ideale Bedingungen für den Tabakanbau in der Pfalz.
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