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ARTE So. 16.07.
Film

The Life and Death of Peter Sellers

The Life and Death of Peter Sellers ARTE

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Drama GB, USA 2004, 121:18 - mit Geoffrey Rush, Charlize Theron, Emily Watson, John Lithgow, Miriam Margolyes, Peter Vaughan, Sonia Aquino

Inhalt

Zu Beginn der 1960er Jahre gelingt dem beliebten BBC-Radiosprecher Peter Sellers als trotteliger Kino-Gendarm Jacques Clouseau unter der Regie von Blake Edwards der große Durchbruch. Den Weg zum Ruhm hat Sellers auch der verschrobene Regisseur Stanley Kubrick bereitet, mit Rollen in „Lolita“ (1962) und mehr noch in „Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben“ (1964). Mit überdrehten Komödien, Fortsetzungen und Variationen des ersten Inspektor-Clouseau-Hits „Der rosarote Panther“ (1963) nährt Sellers seinen Erfolg. Dabei plagen ihn unablässig Selbsthass und Unsicherheiten. Mehrere Ehen scheitern, auch mit der hübschen Schwedin Britt Ekland. Ein gestörtes Verhältnis zur autoritären Mutter macht Sellers schwer zu schaffen. Sein exzentrischer wie exzessiver Lebensstil lässt ihn zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten seiner Zeit werden, bereitet ihm aber auch genug Probleme. Stephen Hopkins hat mit „The Life and Death of Peter Sellers“ eine bunte Revue über das faszinierende Schicksal eines britischen Künstlers gefertigt, der zu den bestbezahlten Schauspielern seiner Zeit zählte und häufig als einer der größten englischen Komiker nach Charlie Chaplin bezeichnet wurde. Mit vielen Stars, einer aufwendigen Ausstattung und einem stimmigen Dekor nimmt der Film den Zuschauer mit auf eine wunderbare Zeitreise, eröffnet unterhaltsame Einblicke in die Filmgeschichte und den gesellschaftlichen Wandel. Der Film nahm 2004 am Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes teil, war Golden-Globe- und neunfacher Emmy-Gewinner und erhielt weitere nationale wie internationale Preise.

Hintergrund

Der Film nahm 2004 am Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes teil, war Golden-Globe - und neunfacher Emmy-Gewinner und erhielt weitere nationale wie internationale Preise. Wenn das Leben eines Schauspielers verfilmt wird, entsteht meist eine Metaebene. Regisseur Stephen Hopkins hat sich mit diesem launischen Filmdrama dem großen britischen Komiker und Schauspieler Peter Sellers gewidmet. Bekannt ist Sellers für sein unendliches Repertoire der Verkleidung und Stimmen. Seine berühmteste Rolle bleibt die des tollpatschigen Inspektors Clouseau in "Der rosarote Panther". Peter Sellers wird virtuos von Geoffrey Rush gespielt, den man als exzentrischen Schauspieler durch all seine Phasen und Rollen begleitet. Was bleibt, ist das Bild eines unnahbaren Mannes.

Sendungsinfos

Darsteller: Geoffrey Rush, Charlize Theron, Emily Watson, John Lithgow, Miriam Margolyes, Peter Vaughan, Sonia Aquino, Stanley Tucci, Stephen Fry, Harry Goodman, Alison Steadman Regie: Stephen Hopkins Drehbuch: Stephen McFeely, Christopher Markus Musik: Peter Levy Kamera: Peter Levy Produzent: Simon Bosanquet
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