ARTE
ARTE Fr. 11.01.
Film

Der Tote am Teich

Auf dem zugefrorenen Teich im Waldviertel wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den Linzer Jakob Prantner (Philipp Hochmair), der ein paar ruhige Tage in Niederösterreich verbringen wollte. ARTE/ORF
Kommissarin Grete Öller (Maria Hofstätter, re.) und ihre junge Kollegin Lisa Nemeth (Miriam Fussenegger, li.) von der Kripo Linz kommen in das verschlafene Dörfchen, um den Fall aufzuklären. ARTE/ORF
Zunächst fällt der Verdacht auf Herbert Mayer (Thomas Reisinger), denn seine Frau Miriam (Susanne Gschwendtner) hatte sich auf eine kurze Affäre mit dem Toten eingelassen. Filmstills.at/Petro Domenigg Foto: ARTE/ORF
Zunächst fällt der Verdacht auf Herbert Mayer (Thomas Reisinger), denn seine Frau Miriam (Susanne Gschwendtner) hatte sich auf eine kurze Affäre mit dem Toten eingelassen. ARTE/ORF
Die herbe Kommissarin (Maria Hofstätter) kennt den pensionierten Dorfpolizisten Sepp Ahorner (Josef Hader) noch aus früheren Tagen. Dieser hatte auch die Leiche auf dem Teich gefunden. ARTE/ORF
Lisa Nemeth (Miriam Fussenegger, re.) verdächtigt den pensionierten Dorfpolizisten Sepp Ahorner (Josef Hader) des Mordes an Jakob Prantner. (li. im Bild Maria Hofstätter, 2.v.l. Erni Mangold) ARTE/ORF
Auch die Cousinen von Ahorner (Karola Niederhuber, Martina Spitzer, Wiltrud Schreiner, v.l.) sind nicht ganz unverdächtig. Geli Pfoser (Karola Niederhuber, li.) hatte den Toten sogar auf ihrem Hof beherbergt. ARTE/ORF

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

TV-Kriminalfilm A 2015, 89′ - mit Josef Hader, Maria Hofstätter, Erni Mangold, Miriam Fussenegger, Thomas Reisinger, Susanne Gschwendtner, Karola Niederhuber

Kurzbeschreibung

Eine Leiche wird an einem zugefrorenen Dorfteich im Waldviertel gefunden. Ausgerechnet der ehemalige Polizist Sepp Ahorner findet den toten Mann. Als die Linzer Kommissarin Grete Öller und ihre junge Kollegin Lisa Nemeth in dem verschlafenen Dorf ankommen, scheint der Fall zunächst klar. Doch dann weisen neue Indizien zu einer anderen Spur. Um den Fall aufzuklären, brauchen die Kommissarinnen nun die Hilfe von Ahorner, denn die Dorfbewohner sind den beiden Frauen gegenüber verschlossen. Aber bald schon kommt Ahorner in die Zwickmühle, denn seine eigene Familie steht unter Verdacht ...

Inhalt

Böhmerwald, Oberösterreich, ein verschneites Dorf. Der pensionierte Polizist Sepp Ahorner entdeckt auf seinem morgendlichen Rundgang, bei dem er seine Wildtierkameras überprüft, eine Leiche am zugefrorenen Dorfteich. Eine alte Bekannte von Sepp, die herbe Kommissarin Grete Öller von der Kripo Linz, und ihre junge, ehrgeizige Kollegin Lisa Nemeth übernehmen den Fall. Der Tote wird als Jakob Prantner identifiziert, ein leitender Angestellter aus Linz, der bei Sepps Cousine Geli Pfoser am Pfoserhof seinen Urlaub verbracht hat. Dank eines Hinweises von Sepp fällt der Verdacht rasch auf Herbert Mayer. Herbert, der ebenfalls in Gelis Pension Urlaub gemacht hat, hatte seine Frau Miriam am Vorabend des Mordes mit Prantner im Kuhstall erwischt. Es stellt sich aber heraus, dass das Opfer nicht nur erschlagen, sondern zuvor auch vergiftet wurde. Da die Dorfbewohner den beiden Kommissarinnen nur Ablehnung entgegenbringen, sieht sich Sepp gezwungen, trotz Ruhestand auf eigene Faust und gegen sein eigenes Umfeld zu ermitteln. Zu Lisas Empörung lässt Grete den pensionierten Polizisten gewähren, obwohl der Eisstock, mit dem Prantner erschlagen wurde, Sepps verstorbenem Onkel Rupert Pfoser gehörte. Auch andere Hinweise lassen Sepp selbst nicht ganz unverdächtig erscheinen. Je mehr von der Wahrheit ans Licht kommt, desto stärker entwickelt Grete ihre eigene Vorstellung von Recht und Gesetz. Sepp hingegen übersieht lange, dass er mit seinen Ermittlungen seine eigene Verwandtschaft ins Unglück stürzt ...

Hintergrund

Regisseur Nikolaus Leytner arbeitet als freischaffender Autor und Regisseur sowohl für das Kino als auch für das Fernsehen. 2008 führte er bei der vielbeachteten Neuverfilmung des Dürrenmatt-Klassikers "Der Besuch der alten Dame" mit Christiane Hörbiger sowie bei dem Psycho-Drama "Ein halbes Leben" mit Josef Hader Regie. Mit der Krimikomödie "Der Fall des Lemming" nach einer Roman-Vorlage von Stefan Slupetzky kehrte Leytner 2009 auf die Kinoleinwand zurück. 2018 folgte auf "Der Tote am Teich" mit "Der Tote im See" ein zweiter Oberösterreich-Landkrimi, wieder mit Maria Hofstätter und Miriam Fussenegger als Kommissarinnen und Josef Hader als Polizist Ahorner. Zudem verfilmte Leytner Robert Seethalers Bestseller "Der Trafikant".

Sendungsinfos

Darsteller: Josef Hader, Maria Hofstätter, Erni Mangold, Miriam Fussenegger, Thomas Reisinger, Susanne Gschwendtner, Karola Niederhuber, Philipp Hochmair Regie: Nikolaus Leytner Drehbuch: Susanne Freund Musik: Matthias Weber Kamera: Hermann Dunzendorfer Kostüme: Caterina Czepek Redaktion: Klaus Lintschinger, Andreas Schreitmüller Produzent: Tommy Pridnig, Peter Wirthensohn Szenenbild: Szenenbild: Verena Wagner Untertitel, Hörfilm, Stereo
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