ARTE
ARTE Sa. 22.04.
Doku

Die ägyptische Expedition des Generals Bonaparte

Die jungen Wissenschaftler Villiers (Fabian Wolfrom, li.) und Jollois (Eric Beauperin, re.) an Bord der Flotte der französischen Ägyptenexpedition ARTE France
Napoleons Ägyptenexpedition erreicht die Pyramiden. ARTE France
Die Franzosen auf dem Ägyptenfeldzug marschieren unter der Führung Napoleons durch die Wüste. ARTE France
Das Institut d'’Egypte wurde von Napoleon für die Forschung auf seiner Ägyptenexpedition gegründet. ARTE France
Claude-Louis Berthollet (Paul Fructus, li.), Louis Marie Maximilien de Caffarelli (David Fischer, Mi.) und Napoleon Bonaparte (Thibault Pinson, re.) besprechen die Lage. ARTE France
Napoleons Flotte bricht von Toulon auf nach Ägypten. ARTE France

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Die Eroberung

Geschichte F 2016, 51′

Kurzbeschreibung

Eine Reise ins Ungewisse mit Napoleon: Am 19. Mai 1798 gingen Tausende Soldaten, Matrosen und Gelehrte an Bord mehrerer Hundert Schiffe im Hafen von Toulon, ohne das Ziel der Reise zu kennen. Das Geheimnis wurde später auf See gelüftet: Die Schiffe segelten nach Ägypten, das orientalische Eldorado von Napoleon Bonaparte. Doch die Wiege der Zivilisation ließ sich so einfach nicht erobern: Unbekannte Gefilde und Kulturen, Uneinigkeiten zwischen Soldaten und Wissenschaftlern, endlose Schlachten und der Widerstand der einheimischen Bevölkerung machten dem General und seinem Gefolge das Leben schwer. Der erste Teil der Dokumentation erzählt die Geschichte von Napoleons Eroberung Ägyptens.

Inhalt

Dem Ruf des siegreichen jungen Generals Bonaparte folgten 1798 mehr als 40.000 Soldaten, 10.000 Matrosen und rund 200 Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen, die im Hafen von Toulon an Bord von 400 Schiffen gingen, ohne das Ziel und die Dauer ihrer Reise zu kennen. Nach einer Woche auf See wurde endlich klar, wohin es ging: nach Ägypten, in die Wiege der Zivilisation. Das Direktorium hatte Bonaparte aufgetragen, den Engländern den Weg nach Indien abzuschneiden und Ägypten vielleicht sogar dauerhaft zu besetzen. Doch das Reich der Pharaonen hielt so manche Überraschung bereit ... Jean-Baptiste Prosper Jollois und Edouard de Villiers, zwei junge Wissenschaftler, die sich an der Ecole Polytechnique angefreundet hatten, waren begeistert. Endlich konnten sie die Erkenntnisse der Aufklärung verbreiten und das Land entdecken, von dem sie so lange geträumt hatten! Doch die beiden hatten noch nie einen Krieg erlebt - und waren nicht vorbereitet auf das, was da kommen sollte: Wüstenwanderungen, Auseinandersetzungen mit den Mamluken, Seuchen und Krankheiten waren alles andere als das, was sie sich vorgestellt hatten. Die Wissenschaftler gründeten zwar das Institut d'Egypte, ihre Hauptaufgabe war aber die logistische Unterstützung der Armee. Die Soldaten nahmen keinerlei Rücksicht, und während des Aufstands in Kairo mussten die Forscher sogar selbst zu den Waffen greifen. Bald wurden die militärischen Vorhaben wichtiger als archäologische Entdeckungen. Eine Enttäuschung für die Wissenschaftler, aber eine Freude für die Soldaten, die eine feindliche Stellung nach der anderen einnahmen und im Februar 1799 siegreich nach Syrien marschierten. Die zweiteilige historische Dokumentation erkundet Napoleons ägyptische Expedition mit Napoleon-Experten und erzählt insbesondere die Geschichte der zwei jungen Wissenschaftler.

Sendungsinfos

Regie: Fabrice Hourlier Stereo

Programmhinweis

Sender Zeit Zeit Titel
ARTE Doku
Video
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50:45
Die ägyptische Expedition des Generals Bonaparte GESCHICHTE Die Eroberung (Folge: 1), F 2016
Dem Ruf des siegreichen jungen Generals Bonaparte folgten 1798 mehr als 40.000 Soldaten, 10.000 Matrosen und rund 200 Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen, die im Hafen von Toulon an Bord von 400 Schiffen gingen, ohne das Ziel und die Dauer ihrer Reise zu kennen. Nach einer Woche auf See wurde endlich klar, wohin es ging: nach Ägypten, in die Wiege der Zivilisation. Das Direktorium hatte Bonaparte aufgetragen, den Engländern den Weg nach Indien abzuschneiden und Ägypten vielleicht sogar dauerhaft zu besetzen. Doch das Reich der Pharaonen hielt so manche Überraschung bereit … Jean-Baptiste Prosper Jollois und Edouard de Villiers, zwei junge Wissenschaftler, die sich an der Ecole Polytechnique angefreundet hatten, waren begeistert. Endlich konnten sie die Erkenntnisse der Aufklärung verbreiten und das Land entdecken, von dem sie so lange geträumt hatten! Doch die beiden hatten noch nie einen Krieg erlebt – und waren nicht vorbereitet auf das, was da kommen sollte: Wüstenwanderungen, Auseinandersetzungen mit den Mamluken, Seuchen und Krankheiten waren alles andere als das, was sie sich vorgestellt hatten. Die Wissenschaftler gründeten zwar das Institut d‘Egypte, ihre Hauptaufgabe war aber die logistische Unterstützung der Armee. Die Soldaten nahmen keinerlei Rücksicht, und während des Aufstands in Kairo mussten die Forscher sogar selbst zu den Waffen greifen. Bald wurden die militärischen Vorhaben wichtiger als archäologische Entdeckungen. Eine Enttäuschung für die Wissenschaftler, aber eine Freude für die Soldaten, die eine feindliche Stellung nach der anderen einnahmen und im Februar 1799 siegreich nach Syrien marschierten. Die zweiteilige historische Dokumentation erkundet Napoleons ägyptische Expedition mit Napoleon-Experten und erzählt insbesondere die Geschichte der zwei jungen Wissenschaftler.
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