ARTE
ARTE Fr. 13.10.
Film

Die Tage unter Null

Der ambulante Notarzt Thibault (Mehdi Nebbou) ist zur Visite bei einer Patientin (Véronique Boulanger). ARTE France
Der ambulante Notarzt Thibault (Mehdi Nebbou) ist zur Visite bei einer Patientin (VŽronique Boulanger). ARTE France
Mathilde (Marie-Sophie Ferdane, Mi.) wird vor ihren Mitarbeitern von ihrem Chef faktisch von der Teamleitung entbunden. ARTE France
Der ambulante Notarzt Thibault (Mehdi Nebbou): Sein Arbeitsgebiet ist die Innenstadt von Paris. ARTE France
Der Vorgesetzte Jacques Pelletier (Eric Savin) macht Mathildes Arbeit vor ihren Kollegen nieder. ARTE France
Mathilde (Marie-Sophie Ferdane) sucht das GesprŠch mit Pelletier. Doch sie steht vor verschlossener TŸr. ARTE France
Jacques Pelletier (Eric Savin) weicht jedem GesprŠch mit Mathilde (Marie-Sophie Ferdane) aus. ARTE France

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

TV-Drama F 2014, 105′ - mit Mehdi Nebbou, Marie-Sophie Ferdane, Aurélia Petit, Eric Savin, Sandrine Le Berre, Carolina Jurczak,

Kurzbeschreibung

Die Witwe Mathilde ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Seit acht Jahren arbeitet sie erfolgreich als Marketingleiterin eines internationalen Konzerns in Paris. Eines Tages aber wird alles anders. Ihr Chef schließt sie von wichtigen Entscheidungen aus und diskreditiert sie öffentlich vor ihren Mitarbeitern. Mathilde ist hilflos und wütend. Auf der anderen Seite ist da der frisch von seiner Freundin getrennte Notarzt Thibault. Er stürzt sich in die Arbeit, um seinen Kummer zu verdrängen. Mathilde und Thibault kennen sich nicht. Nur ihre Wege kreuzen sich immer wieder in der Stadt - in Tunneln, Unterführungen oder Metroschächten. Zwei einsame Seelen ...

Inhalt

Seit acht Jahren geht Mathilde, alleinerziehende Mutter von drei Kindern, ihrer Arbeit als Marketingleiterin nach, ohne dass ihr Alltag sehr abwechslungsreich wäre. Ihrem Vorgesetzten gegenüber, Jacques Pelletier, der sie für den verantwortungsvollen Job in einem internationalen Nahrungsmittelkonzern eingestellt hat, fühlt sie sich zu besonderer Loyalität verpflichtet. Doch seit Mathilde ihrem Chef bei der Präsentation einer Kundenumfrage öffentlich widersprochen hat, wird sie von ihm geschnitten. Ihre Aufgaben erhält sie von nun an nur noch auf unpersönlichem Weg. Jacques entzieht sich jedem Versuch eines Gesprächs, kontrolliert Mathilde, kritisiert sie aus banalsten Anlässen. Er mobbt sie. Mathildes Alltag wird durch die grundlosen Aggressionen völlig aus der Bahn geworfen, es scheint keinen Ausweg zu geben ... Der ambulante Notarzt Thibault muss die schmerzliche Trennung von seiner Freundin Lila überwinden, die seine Liebe in Wirklichkeit nie so erwidert hat, wie er es sich gewünscht hätte. Um den Kummer zu verdrängen, stürzt er sich in die Arbeit. Mit dem Auto fährt er kreuz und quer durch das verstopfte Paris, um seine Visiten zu erledigen. Dabei nimmt er auch übelgelaunte Patienten in Kauf. Obwohl sich Mathilde und Thibault nicht kennen, kreuzen sich ihre Wege immer wieder unbewusst. Sie sind nicht ganz allein in ihrer Verlorenheit ...

Hintergrund

Der Regisseur, Dramaturg und Schauspieler Philippe Harel wurde vor allem durch seinen Film "Singles unterwegs" (1997) bekannt. Dieser wurde beim internationalen Filmfestival für Comedy in Alpe d'Huez ausgezeichnet. Seine Houellebecq-Verfilmung "Ausweitung der Kampfzone" (1999) und "Die verbotene Frau" (1997) mit Isabelle Carré, der in Cannes lief, waren im Kino zu sehen. "Die Tage unter Null" ist eine filmische Adaption des gleichnamigen Romans von Delphine de Vigan ("Les heures souterraines"). In Deutschland erschien der Roman unter dem Titel "Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin". Beim französischen Fernsehfilmfestival in Luchon wurde der Film mit den Pyrénées d'Or ausgezeichnet. Die Schauspielerin Marie-Sophie Ferdane wurde mit dem Preis der besten weiblichen Darstellerin geehrt. Mehdi Nebbou hatte große Auftritte in Filmen wie "Mein Mann, ein Mörder" (2013) von Lancelot von Naso oder dem beim Münchner Filmfest aufgeführten "Happy Hour" (2015) von Franz Müller. Nebbou synchronisiert sich in "Die Tage unter Null" selbst.

Sendungsinfos

Darsteller: Mehdi Nebbou, Marie-Sophie Ferdane, Aurélia Petit, Eric Savin, Sandrine Le Berre, Carolina Jurczak Regie: Philippe Harel Drehbuch: Philippe Harel Musik: Matthieu Poirot-Delpech Kamera: Matthieu Poirot-Delpech Kostüme: Julie Miel Redaktion: Isabelle Huige Produzent: Florence Dormoy Szenenbild: Szenenbild: Christophe Lenoir Untertitel, Stereo

Programmhinweis

Sender Zeit Zeit Titel
ARTE Film
Video
Video
104:47
Die Tage unter Null TV-DRAMA, F 2014
Seit acht Jahren geht Mathilde, alleinerziehende Mutter von drei Kindern, ihrer Arbeit als Marketingleiterin nach, ohne dass ihr Alltag sehr abwechslungsreich wäre. Ihrem Vorgesetzten gegenüber, Jacques Pelletier, der sie für den verantwortungsvollen Job in einem internationalen Nahrungsmittelkonzern eingestellt hat, fühlt sie sich zu besonderer Loyalität verpflichtet. Doch seit Mathilde ihrem Chef bei der Präsentation einer Kundenumfrage öffentlich widersprochen hat, wird sie von ihm geschnitten. Ihre Aufgaben erhält sie von nun an nur noch auf unpersönlichem Weg. Jacques entzieht sich jedem Versuch eines Gesprächs, kontrolliert Mathilde, kritisiert sie aus banalsten Anlässen. Er mobbt sie. Mathildes Alltag wird durch die grundlosen Aggressionen völlig aus der Bahn geworfen, es scheint keinen Ausweg zu geben … Der ambulante Notarzt Thibault muss die schmerzliche Trennung von seiner Freundin Lila überwinden, die seine Liebe in Wirklichkeit nie so erwidert hat, wie er es sich gewünscht hätte. Um den Kummer zu verdrängen, stürzt er sich in die Arbeit. Mit dem Auto fährt er kreuz und quer durch das verstopfte Paris, um seine Visiten zu erledigen. Dabei nimmt er auch übelgelaunte Patienten in Kauf. Obwohl sich Mathilde und Thibault nicht kennen, kreuzen sich ihre Wege immer wieder unbewusst. Sie sind nicht ganz allein in ihrer Verlorenheit …
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