ARTE
ARTE Fr. 12.07.
Film

Ein Kind wird gesucht

Ingo Thiel (Heino Ferch, li.) und Mario Eckartz (Felix Kramer, re.) suchen Zeugen, die etwas gesehen haben oder am Tatzeitpunkt an der Stelle waren, wo Mirco zum letzten Mal gesehen wurde. ZDF
Sandra Schlitter (Silke Bodenbender) findet Trost in ihrem Glauben an Gott, während ihr Mann Reinhard (Johann von Bülow) langsam zu zweifeln beginnt. ZDF/Kerstin Steller Foto: ZDF
Die Polizei hat die Hoffnung, dass ein Aufruf der verzweifelten Eltern Reinhard (Johann von Bülow) und Sandra Schlitter (Silke Bodenbender) den Täter aus der Reserve locken kann. ZDF/Kerstin Steller Foto: ZDF
Weder Sandra (Silke Bodenbender, li.) und Reinhard Schlitter (Johann von Bülow, 2.v.l.) noch ihre Töchter Eva (Letizia Caldi, 2.v.r.) und Lisa (Lilith Serger, re.) können Mirco am Morgen im Haus finden. ZDF
Sandra Schlitter (Silke Bodenbender) findet Trost in ihrem Glauben an Gott, während ihr Mann Reinhard (Johann von Bülow) langsam zu zweifeln beginnt. ZDF
Die Journalisten, allen voran Oliver Reiss (Michael Krabbe, re.), stürzen sich auf Sandra (Silke Bodenbender, li.) und Eva Schlitter (Letizia Caldi, Mi.). ZDF
Die Polizei hat die Hoffnung, dass ein Aufruf der verzweifelten Eltern Reinhard (Johann von Bülow) und Sandra Schlitter (Silke Bodenbender) den Täter aus der Reserve locken kann. ZDF

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

TV-Drama D 2017, 89′ - mit Heino Ferch, Silke Bodenbender, Johann von Bülow,

Kurzbeschreibung

Das spurlose Verschwinden eines Jungen im Bergischen Land stellt Ingo Thiel, den Leiter der eingesetzten Sonderkommission, nicht nur vor kriminalistische Probleme. Als selbst geschiedener Vater zweier Jungs ist er emotional getroffen und setzt alles daran, den Eltern und Geschwistern des vermissten Kindes Gewissheit zu verschaffen, was mit dem Sohn und Bruder passiert ist. Über 140 Tage zum Teil ermüdender Kleinarbeit dauert es, bis Thiel endlich das den Eltern gegebene Versprechen einlösen kann. Der Film basiert auf dem wahren "Fall Mirco", dem Mord an einem zehnjährigen Jungen im Herbst 2010 in Nordrhein-Westfalen, der deutschlandweit großes Aufsehen erregte.

Inhalt

Als Mircos Eltern morgens nach ihrem Jungen schauen, ist er nicht da. Offenbar ist er vom Sport am Vorabend nicht nach Hause gekommen. Die alarmierte Polizei beginnt mit der Suche nach ihm. Spätestens als die Kleidungsstücke des Jungen weit verstreut gefunden werden, wird aus der Befürchtung Gewissheit: Der Junge ist tot. Der Leiter der eingesetzten Sonderkommission, Ingo Thiel, verspricht der Familie des Jungen, dass er ihnen das Kind zurückbringen werde. Eine langwierige und zermürbende Suche beginnt, bei der die SoKo jede Spur und jeden Hinweis aus der Bevölkerung verfolgt, mit Tornados der Luftwaffe das Terrain scannt, Tausende von Kombis auf mögliche Tatspuren untersucht. Immer mit Unterstützung der Familie des Opfers, die bei aller Verzweiflung in ihrem tiefen Glauben an Gott Halt findet. Dann, als schon kaum jemand mehr an einen Fahndungserfolg glaubt und bereits laut über die Auflösung der SoKo nachgedacht wird, fügen sich verschiedene Beweisstücke zusammen und der Täter kann gefasst werden. Er führt die Polizei zur Leiche des Kindes. Endlich - nach über 140 Tagen - kann Ingo Thiel sein Versprechen gegenüber der Familie einlösen.

Hintergrund

Der Film "Ein Kind wird gesucht" basiert auf wahren Begebenheiten. Er zeigt, was sonst eher selten passiert, die mühselige und oft frustrierende Ermittlungsarbeit der Polizei. Der "Fall Mirco" sorgte im Jahr 2010 bundesweit wochenlang für Schlagzeilen. Die Grundlage für Urs Eggers Verfilmung war das Buch der Eltern des Opfers, Sandra und Reinhard Schlitter, das unter dem Titel "Mirco: Verlieren. Verzweifeln. Verzeihen." erschienen ist. In der Rolle des Chefermittlers Ingo Thiel überzeugt Heino Ferch, der dieses Jahr für seine Darstellung in "Fritz Lang" (2016) für den Jupiter Award nominiert wurde. Silke Bodenbender und Johann von Bülow gelingt es glaubwürdig, die Verzweiflung der Eltern des Opfers in den verschiedenen Phasen der Ermittlung darzustellen.

Sendungsinfos

Darsteller: Heino Ferch, Silke Bodenbender, Johann von Bülow Regie: Urs Egger Drehbuch: Katja Röder, Fred Breinersdorfer Musik: Ina Siefert, Nellis Du Biel Kamera: Lukas Strebel Kostüme: Brigitte Nierhaus Redaktion: Günther van Endert, Olaf Grunert, Andreas Schreitmüller Produzent: Nils Dünker Szenenbild: Szenenbild: Pierre Pfundt Untertitel, Hörfilm, Stereo
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