ARTE
ARTE Fr. 08.12.
Film

Neun Tage im Winter

Aurélien (Robinson Stévenin, li.), sein Bruder Cyril (Patrick Mille, re.) und Michelle (Elina Solomon) lassen gemeinsam einen Drachen steigen. ARTE France
Cyril (Patrick Mille): Auréliens älterer Bruder, ein erfolgreicher Chirurg ARTE France
Der Schriftsteller Aurélien (Robinson Stévenin) stößt im Haus seiner verstorbenen Eltern auf seine eigenen, mit Widmung versehenen Romane, in denen er über seine Familie geschrieben hat. ARTE France
Mado (Catherine Hiegel), die Freundin von Auréliens verstorbenen Eltern, lebt im Küstenort Saint-Lunaire. ARTE France
Aurélien (Robinson Stévenin, li.) freundet sich wieder mit seinem ehemals besten Freund Hervé (Yannick Choirat) an. ARTE France
Aurélien (Robinson Stévenin, li.) und sein Bruder Cyril (Patrick Mille, re.) am Grab ihrer verunglückten Eltern ARTE France
Auréliens (Robinson Stévenin) große Jugendliebe Emma (Lucie Debay) hat ihre Tochter Michelle (Elina Solomon) für einige Tage in Auréliens Obhut gegeben. ARTE France

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

TV-Drama F 2015, 94′ - mit Robinson Stévenin, Catherine Hiegel, Patrick Mille, Yannick Choirat, Lucie Debay, Elina Solomon,

Kurzbeschreibung

Der Schriftsteller Aurélien erfährt im Krankenhaus, dass seine Eltern den Folgen eines Autounfalls erlegen sind. Widerwillig fährt der Einzelgänger in die Bretagne, um den Verkauf des Hauses seiner Kindheit zu regeln. In der Kleinstadt werden Erinnerungen wach. Aurélien hat sich bisher als schwarzes Schaf der Familie gesehen - als jüngerer Bruder, der im Schatten des älteren stand. An der Küste in Saint-Lunaire bringt Mado, eine alte Freundin der Familie, seine Gewissheiten durcheinander. Sein ehemals bester Freund Hervé, als Immobilienmakler mit dem Verkauf des Elternhauses betraut, überrascht ihn mit einer Entdeckung. Ist das der Moment, wieder Kontakt zu seiner damaligen großen Liebe, Emma, aufzunehmen?

Inhalt

Als der in Paris lebende Schriftsteller Aurélien in die Bretagne fahren muss, um den Verkauf des Hauses seiner bei einem Autounfall getöteten Eltern zu regeln, wird er mit den Erinnerungen seiner Jugend konfrontiert. Mit den Eltern hat er sich nie sonderlich gut verstanden, und seinem älteren, erfolgreichen Bruder Cyril gegenüber hat er sich immer unterlegen gefühlt. Die vergangenen Jahre hat Aurélien als Autor reüssiert und seine Familiengeschichte in mehreren Romanen verarbeitet. Im Küstenort Saint-Lunaire erkennt er in dem Immobilienmakler, der das Haus verkaufen soll, seinen alten Freund Hervé wieder. Eigentlich wollte sich Aurélien nur kurz in der Bretagne aufhalten, doch ist er gezwungen, seine Abreise zu verschieben. Er bleibt länger und stößt im Haus auf lauter Gegenstände, die in ihm eine Reihe von Erinnerungen auslösen. Er denkt zurück an seine große Liebe Emma, die er am selben Abend noch anruft. In den folgenden Tagen verbringt er viel Zeit mit Mado, einer Freundin der Eltern. Sie leidet an Krebs, doch der Lebensmut hat sie keineswegs verlassen. Auch die Freundschaft zu Hervé blüht wieder auf. Aurélien bietet spontan an, einige Tage Emmas kleine Tochter zu sich zu nehmen und auf sie aufzupassen. Die kleine Michelle bringt Aurélien dazu, sich mit essenziellen Fragen auseinanderzusetzen - und sogar seinen Bruder Cyril mit anderen Augen zu sehen. Neun Tage verbringt Aurélien im Haus seiner verstorbenen Eltern. Neun Tage, die ihn sein ganzes Leben in einem neuen Licht sehen lassen.

Hintergrund

Regisseur Alain Tasma inszenierte "Mata Hari - Die wahre Geschichte" (2003), "In einem anderen Licht" (2009) mit Marthe Keller und "Deckname Caracalla" (2013) nach der Résistance-Autobiografie von Daniel Cordier. Für den dokumentarischen Spielfilm "Schwarze Nacht" über das verschwiegene Massaker an Algeriern im Oktober 1961 in Paris wurde ihm 2006 der Emmy verliehen. Sein jüngstes Projekt ist die sozialkritische Serie "Aux animaux la guerre" (2018). "Neun Tage im Winter" basiert auf Arnaud Cathrines Roman "Je ne retrouve personne" (2013). Hauptdarsteller ist Robinson Stévenin, der 2018 in der Mini-Serie "18 - Krieg der Träume" zu sehen sein wird.

Sendungsinfos

Darsteller: Robinson Stévenin, Catherine Hiegel, Patrick Mille, Yannick Choirat, Lucie Debay, Elina Solomon Regie: Alain Tasma Drehbuch: Alain Tasma, Arnaud Cathrine, Eric Caravaca Musik: Pascal Marti Kamera: Pascal Marti Kostüme: Marie-Claude Brunet Redaktion: Arnaud Jalbert Produzent: Dominique Tibi, Frédéric Bruneel Szenenbild: Bühnenbild: Jean-Jacques Gernolle Stereo

Programmhinweis

Sender Zeit Zeit Titel
ARTE Film
Video
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93:44
Neun Tage im Winter TV-DRAMA, F 2015
Als der in Paris lebende Schriftsteller Aurélien in die Bretagne fahren muss, um den Verkauf des Hauses seiner bei einem Autounfall getöteten Eltern zu regeln, wird er mit den Erinnerungen seiner Jugend konfrontiert. Mit den Eltern hat er sich nie sonderlich gut verstanden, und seinem älteren, erfolgreichen Bruder Cyril gegenüber hat er sich immer unterlegen gefühlt. Die vergangenen Jahre hat Aurélien als Autor reüssiert und seine Familiengeschichte in mehreren Romanen verarbeitet. Im Küstenort Saint-Lunaire erkennt er in dem Immobilienmakler, der das Haus verkaufen soll, seinen alten Freund Hervé wieder. Eigentlich wollte sich Aurélien nur kurz in der Bretagne aufhalten, doch ist er gezwungen, seine Abreise zu verschieben. Er bleibt länger und stößt im Haus auf lauter Gegenstände, die in ihm eine Reihe von Erinnerungen auslösen. Er denkt zurück an seine große Liebe Emma, die er am selben Abend noch anruft. In den folgenden Tagen verbringt er viel Zeit mit Mado, einer Freundin der Eltern. Sie leidet an Krebs, doch der Lebensmut hat sie keineswegs verlassen. Auch die Freundschaft zu Hervé blüht wieder auf. Aurélien bietet spontan an, einige Tage Emmas kleine Tochter zu sich zu nehmen und auf sie aufzupassen. Die kleine Michelle bringt Aurélien dazu, sich mit essenziellen Fragen auseinanderzusetzen – und sogar seinen Bruder Cyril mit anderen Augen zu sehen. Neun Tage verbringt Aurélien im Haus seiner verstorbenen Eltern. Neun Tage, die ihn sein ganzes Leben in einem neuen Licht sehen lassen.
ARTE Film
12.12.
12.12.
Neun Tage im Winter (Wh.) TV-DRAMA, F 2015
Als der in Paris lebende Schriftsteller Aurélien in die Bretagne fahren muss, um den Verkauf des Hauses seiner bei einem Autounfall getöteten Eltern zu regeln, wird er mit den Erinnerungen seiner Jugend konfrontiert. Mit den Eltern hat er sich nie sonderlich gut verstanden, und seinem älteren, erfolgreichen Bruder Cyril gegenüber hat er sich immer unterlegen gefühlt. Die vergangenen Jahre hat Aurélien als Autor reüssiert und seine Familiengeschichte in mehreren Romanen verarbeitet. Im Küstenort Saint-Lunaire erkennt er in dem Immobilienmakler, der das Haus verkaufen soll, seinen alten Freund Hervé wieder. Eigentlich wollte sich Aurélien nur kurz in der Bretagne aufhalten, doch ist er gezwungen, seine Abreise zu verschieben. Er bleibt länger und stößt im Haus auf lauter Gegenstände, die in ihm eine Reihe von Erinnerungen auslösen. Er denkt zurück an seine große Liebe Emma, die er am selben Abend noch anruft. In den folgenden Tagen verbringt er viel Zeit mit Mado, einer Freundin der Eltern. Sie leidet an Krebs, doch der Lebensmut hat sie keineswegs verlassen. Auch die Freundschaft zu Hervé blüht wieder auf. Aurélien bietet spontan an, einige Tage Emmas kleine Tochter zu sich zu nehmen und auf sie aufzupassen. Die kleine Michelle bringt Aurélien dazu, sich mit essenziellen Fragen auseinanderzusetzen - und sogar seinen Bruder Cyril mit anderen Augen zu sehen. Neun Tage verbringt Aurélien im Haus seiner verstorbenen Eltern. Neun Tage, die ihn sein ganzes Leben in einem neuen Licht sehen lassen.
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