ARTE
ARTE So. 14.01.
Doku

Zwischen Himmel, Erde und Meer: Lengguru

Atemberaubende Welten: Die Unterwasserforscherin Régis Hocdé erkundet den Meeresgrund der Bucht von Triton. ARTE France
Wie in einem Miniatur-Fotostudio können die Biologen Laurent Pouyaud (Mi.) und Marc Legendre (li.) die gesammelten Proben und kleinen Fische direkt vor Ort fotografieren. ARTE France
Die Forscher erkunden den endorheischen See Uwabutu per Schlauchboot. ARTE France
Das Bergmassiv von Lengguru ist seit Jahrmillionen vom Rest der Welt abgeschnitten, so dass sich hier eine einzigartige Flora und Fauna entwickeln konnte. ARTE France
Die faszinierende und einzigartige Landschaft im tropischen Regenwald von Lengguru. ARTE France
Ein Vogelkundler bei der Arbeit: Borje Mila entnimmt eine Milbenprobe von den Flügeln eines Vogels. ARTE France
Der Münchner Insektenforscher Arnaud Faille (re.) erforscht die Karstgrotte Jabuenggara. ARTE France

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Dokumentarfilm F 2015, 87′

Kurzbeschreibung

Viele glauben, dass wir mittlerweile alles über unseren Planeten wissen: Aber immer wieder werden neue Spezies entdeckt wie etwa im Lengguru-Karst auf Neuguinea. Das ARTE-Team begleitet eine der größten wissenschaftlichen Expeditionen, die dort jemals unternommen wurden. 50 europäische und indonesische Forscher haben sich vorgenommen, mehr über diese einzigartige Region der Erde herauszufinden: Das Gebiet ist seit Jahrmillionen vom Rest der Welt abgeschottet, so dass sich hier eine einzigartige Flora und Fauna entwickeln konnte, die bis heute viele Geheimnisse über unsere Evolution birgt.

Inhalt

Der Dokumentarfilm begleitet ein interdisziplinäres Forscherteam bei der Erkundung der Karstformationen von Lengguru, eines einzigartigen Ökosystems in Westneuguinea, das sich über 35.000 Quadratkilometer erstreckt. Die Spezies, die sich hier an die Umweltbedingungen angepasst haben und dadurch in dieser abgeschiedenen Region überlebt haben, sind wichtige Zeugen der Evolutionsgeschichte. Das Lengguru-Massiv entstand vor rund elf Millionen Jahren in der Folge des Aufeinanderprallens der australischen und der asiatischen Kontinentalplatte und stellt seither eine nahezu unüberwindbare Barriere dar, die die Region von äußeren Einflüssen abschottet. Dadurch konnten sich hier viele Arten entwickeln, die nirgendwo sonst auf der Erde vorkommen. Laurent Pouyaud, ein französischer Biologe, leitet die wissenschaftliche Expedition. Acht Wochen lang erkunden rund 50 europäische und indonesische Forscher die unvergleichliche Artenvielfalt dieses nahezu unerforschten Gebietes. In den Tiefen des Indischen Ozeans, in unterirdischen Höhlenlabyrinthen, im tropischen Regenwald und auf den bis zu 1.500 Meter hohen zerklüfteten Berggipfeln wollen sie den Verlauf der Evolution und die Anpassung von Flora und Fauna an dieses über Jahrmillionen isolierte Ökosystem verstehen.

Sendungsinfos

Regie: Christine Tournadre Stereo
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