K1
K1 Mi. 18.04.
Film

TRON: Legacy

TRON: LEGACY - Artwork © Disney Enterprises, Inc. All rights reserved
Kann der Programmierer Kevin Flynn (Jeff Bridges) jemals in die reale Welt zurückkehren? © Disney Enterprises, Inc. All rights reserved
Verzweifelt schaut Kevin Flynn (Jeff Bridges) auf sein Werk, doch das ständige Streben nach Vollkommenheit wird alle Wunder zerstören ... © Disney Enterprises, Inc. All rights reserved
Als Sam Flynn (Garrett Hedlund) nichts ahnend in das alte, versteckte Büro seines Vaters kommt, stößt er auf eine Technik, die seine Zukunft verändern wird ... © Disney Enterprises, Inc. All rights reserved
Seit Jahren hat Sam Flynn (Garrett Hedlund) das alte Kasino seines Vaters nicht mehr besucht und in das geheime Büro hat er noch nie einen Fuß gesetzt - bis heute ... © Disney Enterprises, Inc. All rights reserved
Wird sein Wunsch nach einer vollkommenen Welt für Kevin Flynn (Jeff Bridges, l.) zum Verhängnis oder gelingt es seinem Sohn Sam (Garrett Hedlund, r.) die Computer- und Menschenwelt zu retten ... © Disney Enterprises, Inc. All rights reserved
Zusammen müssen Sam Flynn (Garrett Hedlund, l.) und Quorra (Olivia Wilde, r.) es durch das Portal zurück in reale Welt schaffen, bevor Clu es aus dem System schafft ... © Disney Enterprises, Inc. All rights reserved
In der Welt, die Kevin Flynn (Jeff Bridges, r.) selbst erschaffen hat, müssen er, sein Sohn Sam Flynn (Garrett Hedlund, l.) und die hübsche Quorra (Olivia Wilde, M.) um das Überleben der gesamten Menschheit kämpfen ... © Disney Enterprises, Inc. All rights reserved
TRON: LEGACY - Artwork © Disney Enterprises, Inc. All rights reserved
Seitdem sein Vater verschwunden ist, liebt Sam Flynn (Garrett Hedlund, r.) das Extreme und kann sich mit der langweiligen Firma seines Vaters einfach nicht anfreunden ... © Disney Enterprises, Inc. All rights reserved

Science-Fiction-Film USA 2010, 113′ - mit Jeff Bridges, Garrett Hedlund, Olivia Wilde, Bruce Boxleitner, James Frain, Beau Garrett, Conrad Coates

Kurzbeschreibung

Fortsetzung des 1982 entstandenen Kultfilms "Tron": Oscar-Preisträger Jeff Bridges, "Troja"-Entdeckung Garrett Hedlund, Olivia Wilde ("Dr. House") und Michael Sheen ("Die Queen") spielen die Hauptrollen in dem Hi-Tech-Abenteuer, für dessen Sound das Elektro-Duo "Daft Punk" verantwortlich zeichnet.

Inhalt

Sam Flynn ist 27, ein Computerspezialist und charmanter Draufgänger wie sein Vater, der vor langer Zeit spurlos aus seinem Leben verschwand: Seit 1989 ist Kevin Flynn, der Schöpfer des revolutionären Computerspiels TRON, verschollen – bis Flynns alter Freund Alan Bradley eine Nachricht aus Flynns früherem Büro erhält.

In der aufgegebenen Spielhalle scheint die Zeit stehen geblieben zu sein – und was Sam dort findet, übersteigt seine Vorstellungskraft: Es ist der Zugang in die virtuelle TRON-Welt, in der sein Vater seit Jahrzehnten gefangen ist. Als Sam unabsichtlich einen digitalen Scanner aktiviert, wird auch er in diesen Kosmos hineingezogen.

In dem einzigartigen Cyber-Universum entdeckt Sam seinen Vater und dessen treue Gefährtin Quorra – und muss erfahren, dass hier Spiel tödlicher Ernst ist: Denn in der faszinierenden Welt aus Lichtrennen, Wurfduellen und unberechenbaren Programmen geht es für Kevin, Sam und Quorra auch ums Überleben…

Kritik

Optisch top, inhaltlich Flop

Als "Tron" im Jahr 1982 das Licht der großen Leinwand erblickte, stieß das effektreiche Science Fiction-Spektakel zunächst auf sehr bescheidenes Interesse und geriet zum Flop an den Kinokassen. Trotz des kommerziellen Misserfolgs avancierte die Disney-Produktion im Laufe der Jahre jedoch zum Kultfilm – kein Wunder, erwiesen sich deren computergenerierte Sequenzen doch schon bald als zukunftsweisende Pionierleistung.

Während die Stärken von "Tron" in der für damalige Verhältnisse äußerst ansprechenden Verpackung lagen und die Inszenierung vor allem mit ihrer innovativen visuellen Gestaltung beeindruckte, begnügte man sich auf inhaltlicher Ebene allerdings mit einer sehr bescheidenen Handlung – insofern fügt sich "Tron Legacy" nun nahtlos an das Konzept des Originals an, denn auch das Sequel setzt ganz auf einen eindrucksvollen Look, ohne allzu viele Gedanken an eine sinnvolle Story zu verschwenden.

In optischer Hinsicht vermag die Fortsetzung dementsprechend durchaus zu überzeugen: Die neonbunten Bilderwelten sind einmal mehr fantastisch, an den digitalen Effekten lässt sich nichts aussetzen – das ästhetische Konzept der Vorlage aufzugreifen und zugleich in ein eigenständiges, futuristisches Design zu transferieren, ist hier absolut gelungen.

Abgesehen von der atemberaubenden Optik der modernen Cyber-Welt erweist sich "Tron Legacy" aber als reichlich einfallslos: Die simple, auf einer eher banalen Vater-Sohn-Geschichte fußende Handlung wird auf fast zwei - äußerst behäbig erzählte - Filmstunden ausgedehnt, wodurch sich deutliche Längen nicht vermeiden lassen – zumal eine tiefergehende Charakterzeichnung ebenso Fehlanzeige ist wie ein stimmiger Handlungsaufbau.

So wird die anspruchslose, leider auch reichlich humorlose Story lediglich durch die souverän inszenierten Actionszenen zusammengehalten – und trotz des reizvollen Szenarios bleibt "Tron Legacy" somit letztlich pures Effektkino: Für's Auge top, für's Hirn ein Flop, ist der Film daher eher nur jenen Zuschauern zu empfehlen, die sich von der Fortsetzung des 80er-Kultfilms nicht mehr als tolle Bilder ohne viel Sinn dahinter erwarten.

Sendungsinfos

Darsteller: Jeff Bridges, Garrett Hedlund, Olivia Wilde, Bruce Boxleitner, James Frain, Beau Garrett, Conrad Coates, Michael Sheen, Steven Lisberger Regie: Joseph Kosinski Drehbuch: Edward Kitsis, Adam Horowitz, Brian Klugman, Lee Sternthal Musik: Claudio Miranda Kamera: Claudio Miranda Untertitel, Dolby
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