No. 291
Ausgabe #291 Cover

Neue Universum Trilogie "Die Wunder der Karibik" im ORF-TV

Von den farbenprächtigen Korallenriffen bis in geheimnisvolle grüne Dschungelwelten – die beeindruckenden Kontraste der karibischen Inselwelt mit zuvor nie gefilmtem Tierverhalten: Unterwegs mit Drohnen und Tauchausrüstung, führt der „Universum“-Dreiteiler „Wunder der Karibik“ von Florian Guthknecht ab 9. Jänner, jeweils Dienstag um 20.15 Uhr in ORF 2, durch eine überaus vielfältige Welt mit erstaunlichen Lebensformen. „Wunder der Karibik“ entstand als ORF/BR-Koproduktion mit Guthknecht-Film und Blue Paw und Ruebe-Film.

Programmhinweis

Sender Zeit Zeit Titel
ORF2 Doku
16.01.
16.01.
Wunder der Karibik: Die Reise der Krokodile TIERE

„Die Reise der Krokodile“, der zweite Teil des neuen „Universum“-Dreiteilers „Wunder der Karibik“, nimmt das TV-Publikum am Dienstag, dem 16. Jänner, um 20.15 Uhr in ORF 2 mit auf eine Reise durch die Zeit. Eine Reise zu den unbekannten, überraschenden Seiten der tropischen Paradiese Kuba und Hispaniola. Sie sind die ältesten Inseln in der Karibik mit Salzseen, frostigen Dreitausendern, Karstgebirgen und Sümpfen. Diese Inseln entstanden bevor sich die Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika schloss, bevor es die Karibik gab. Auf ihnen entwickelten sich eigene Säugetierfamilien, die sich wegen der Isolation und der fehlenden Raubsäugetiere bis zur Ankunft des Menschen gut behaupten konnten. Der dritte und letzte Teil – „Nach der Flut“ – steht am Dienstag, dem 23. Jänner, um 20.15 Uhr auf dem Programm von ORF 2.

ORF2 Doku
23.01.
23.01.
Wunder der Karibik: Nach der Flut TIERE
Keine Insel der Karibik gleicht ihrem Nachbarn. Jede hat eine andere Geschichte, eine andere Flora und Fauna. Eine ganz besondere Stellung in der Vielfalt der karibischen Inselwelt besitzen Trinidad und Tobago. Die Inseln liegen zwar in der karibischen See, haben aber eine enge Verbindung zum südamerikanischen Kontinent. Beide waren einst Teil des südamerikanischen Festlandes, sie besitzen eine reiche, dem Kontinent ähnliche Fauna und Flora. Und doch sind sie ganz anders: Die Zeit der Isolation hat sie verändert. Eine Legende der Warao-Indianer erzählt von "der großen Flut", die Trinidad vom Festland trennte. Das war vor 1500 Jahren, wissen die Geologen heute. Für viele Arten ein Glücksfall, ihr Leben ist nun karibisch entspannt, denn die großen Räuber konnten sich auf der Insel nicht halten. Der Film "Nach der Flut" zeigt, wie sich Flora und Fauna entwickeln, wenn sich die Voraussetzungen ändern. Auf einmal Insel: Was macht das mit der Natur? Was blieb vom Kontinent? Wer gewinnt, wer verliert im Überlebensspiel der Insel?

Die türksiblauen Wasser der Karibik sind ein vielfältiges Ökosystem. Winzige Kleinstlebewesen und bizarre Korallen, verschlungene Mangroven stehen in geheimnisvoller Verbindung mit friedlichen, bunten Rifffischen und den großen Räubern. Doch seit der Mensch immer gnadenloser in diese einzigartige Welt vordringt, gerät das Gleichgewicht unter Wasser aus den Fugen. Ob Zackenbarsche, Barrakudas, Haie oder die majestätischen Segelfische – das Fleisch der Raubfische ist wohlschmeckend und für die teilweise bitterarmen karibischen Inselbewohner wichtige Ressource. Das wäre an sich noch kein Problem. Doch der boomende Tourismus, Umweltverschmutzung und ausländische High-Tech-Fangflotten lassen den Herrschern unter Wasser kaum eine Chance. Zudem drohen globale Veränderungen: Planktonfressende Kleinfischschwärme wie Sardinen bleiben plötzlich aus, weil das Christkind „El Niño“ und seine kleinen Schwester „La Niña“, die Vorboten einer vom Menschen beschleunigten Klimaveränderung, ganze Strömungen durcheinanderwirbeln. Auch die sensiblen Korallen, die „Wälder der Meere“, sterben. Und mit ihnen verschwinden die bunten Kleinfische und andere bizarre Riffbewohner. Die Raubfische finden kaum noch genug Nahrung.

Doch es gibt noch Hoffnung. Überall kämpfen Wissenschafter für die großen Jäger. Sie forschen nicht nur, sie schmieden Allianzen, um Schutzgebiete und Schonzeiten durchzusetzen. Auf der Spur der großen Raubfische geht es im ersten Teil des Dreiteilers am Dienstag, dem 9. Jänner, um 20.15 Uhr in ORF 2 von Honduras im Westen durch die bunte Inselwelt hinauf bis nach Mexiko. Es sind Hunderte von Kilometern durch die unterschiedlichen Ökosysteme, die die Karibik so einzigartig machen. Eine Reise nicht nur zu den tierischen Bewohnern dieser Lebensräume, sondern auch zu den Einheimischen, die vielerorts den großen Räubern immer noch mystische Verehrung erweisen.

Der Film von Florian Guthknecht begleitet die Forscher und dokumentiert dabei nicht nur die einzigartigen Strategien der Jäger, sondern auch in bisher nie gesehen Bildern, wie sich die Gejagten mit ihnen „arrangieren“.

Fotocredit: ORF/BR/Flowmotion

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