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ORF2 Mo. 16.04.
Doku

Thema

Christoph Feurstein ORF/Günther Pichlkostner
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Dramatische Einsätze – Die Lebensretter

Zeitgeschehen 50′

Kurzbeschreibung

Für „Thema“ treffen einander der Lebensretter und die Gerettete, die mittlerweile Mutter eines kleinen Sohnes ist, zum ersten Mal wieder. Warum begeben sich manche Menschen selbstlos in Gefahr – und ist Zivilcourage erlernbar? Christian Zechner und Christoph Bendas berichten.

Inhalt

Dramatische Einsätze – Die Lebensretter

„Er redet nicht mehr mit mir“, sagt der fünfjährige Marcel zu seinem Retter, als er nach vielen Stunden aus einem 17 Meter tiefen Brunnenschacht gezogen wird. Unter dem Buben in der Tiefe lag sein Sozialbetreuer. Der 56-Jährige hat den Sturz nicht überlebt. Ein belastender Einsatz, sagt Feuerwehrmann Thomas Prettner, der Marcel heraufgeholt hat: „Aber ich habe die Chance, Leid zu mildern, wenn etwas Schlimmes passiert. Deshalb mache ich es gerne, auch wenn manches ans Herz geht – vor allem, wenn Kinder im Spiel sind.“ Hauptberuflich ist Thomas Prettner Bauingenieur. Als freiwilliger Feuerwehrmann ist er seit 20 Jahren im Einsatz. Beherzt eingegriffen hat auch Peter Auer: Der Polizist rettete 2013 eine junge Frau, die mit ihrem Pkw in die Mur gestürzt war. In letzter Sekunde konnte er sie aus dem Hochwasser führenden Fluss ziehen. Für „Thema“ treffen einander der Lebensretter und die Gerettete, die mittlerweile Mutter eines kleinen Sohnes ist, zum ersten Mal wieder. Warum begeben sich manche Menschen selbstlos in Gefahr – und ist Zivilcourage erlernbar? Christian Zechner und Christoph Bendas berichten.

 

Kein Recht zu sterben – Sterbehilfe in Österreich

Im Wiener Allgemeinen Krankenhaus zieht eine Frau den Beatmungsschlauch ihres im Sterben liegenden Partners aus dem Gerät. Aus Mitleid, wie sie sagt. Jetzt wird gegen sie wegen Mordes ermittelt. Denn im Gegensatz zu vielen Nachbarländern gilt in Österreich ein Verbot der aktiven Sterbehilfe. Ein Verbot, das manche als entwürdigend empfinden. „Zu einem selbstbestimmten Leben gehört auch selbstbestimmtes Sterben“, sagt Eytan Reif, der sich seit Jahren für die Sterbehilfe engagiert. Für Patientenanwalt Gerald Bachinger wäre die Verzweiflungstat am AKH zu verhindern gewesen, hätte das Paar schriftlich festgelegt, dass im Fall des Falles keine künstliche Beatmung durchgeführt werden soll. Wie kommt man zu dieser „Patientenverfügung“? Was gilt es zu beachten? Soll man sich das Recht aufs „rechtzeitige“ Sterben sichern? Christoph Seibel und Martin Steiner haben mit Ärzten und Sterbebegleitern gesprochen und Meinungen zur aktiven Sterbehilfe eingeholt.

 

Der Tote im Schweinestall – Wer hat Dr. Roland Krenn auf dem Gewissen?

Am 12. Mai 2017 findet die Polizei eine stark verweste Leiche in einem Schweinestall im 600-Einwohner-Ort Haigermoos in Oberösterreich. Es handelt sich um den seit fast zehn Monaten vermissten Millionär Roland Krenn aus Salzburg. Die Obduktion der Leiche liefert keine Hinweise mehr auf die Todesursache. Ein Jahr später die Überraschung – die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Mordes gegen drei Verdächtige: Ein junger Musiker aus dem Flachgau und dessen Freundin aus gutem Haus sollen Roland Krenn betäubt und getötet haben. Der Wirt, dem der Schweinestall gehört, soll dazu den Auftrag gegeben haben. Ab 19. April stehen die drei vor Gericht. War es ein Mordkomplott oder nicht? Was spricht dagegen? Vor dem Prozess des Jahres in Salzburg beleuchtet Martin Steiner die Hintergründe dieses rätselhaften Kriminalfalls.

Sendungsinfos

VPS: 16.04.2018 21:10, Untertitel, Stereo
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