ORF2
ORF2 Di. 16.01.
Doku

Wunder der Karibik: Die Reise der Krokodile

Kubakrokodile leben seit etwa 300.000 Jahren hier in den Süßwassersümpfen auf Kuba. ORF / BR / Marion Pöllmann
Baumratten sind geschickte Kletterer und verbringen die meiste Zeit in sicherer Höhe, wo sie Baumrinde, Blätter und Früchte fressen. ORF / BR / Marion Pöllmann
Als größte einheimische Pflanzenfresser sind die urzeitlich wirkenden Nashornleguane wichtig für die Verbreitung von Pflanzensamen. ORF / BR / Marion Pöllmann
Das Jagen muss den kleinen Kubakrokodilen niemand beibringen, bereits nach wenigen Tagen sind sie erfolgreich. ORF / BR / Marion Pöllmann
Im seichten Wasser können Kubakrokodile ihren muskulösen Schwanz nicht für die Jagd einsetzen - die ganze Kraft muss aus den Hinterbeinen kommen. ORF / BR / Marion Pöllmann
Nur mit Infrarot-Technik lässt sich der seltene Schlitzrüssler in seiner natürlichen Umgebung beobachten. ORF / BR / Marion Pöllmann
Die Traumstrände der Karibik wecken Sehnsüchte, sind aber auch wegen ihrer Riffe und Sandbänke gefürchtet. ORF / BR / Marion Pöllmann
Das Jagen muss den kleinen Kubakrokodilen niemand beibringen, bereits nach wenigen Tagen sind sie erfolgreich. ORF / BR / Marion Pöllmann
Der Lago Enriquillo wurde vor etwa 5000 Jahren vom Meer abgeschnitten und ist heute ein Salzsee. ORF / BR / Marion Pöllmann
Der Schwarze Kaiman ist das größte Reptil Südamerikas und kommt nur zum Sonnenbaden aus dem Wasser. ORF / BR / Marion Pöllmann

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Tiere 50′

Kurzbeschreibung

„Die Reise der Krokodile“, der zweite Teil des neuen „Universum“-Dreiteilers „Wunder der Karibik“, nimmt das TV-Publikum am Dienstag, dem 16. Jänner, um 20.15 Uhr in ORF 2 mit auf eine Reise durch die Zeit. Eine Reise zu den unbekannten, überraschenden Seiten der tropischen Paradiese Kuba und Hispaniola. Sie sind die ältesten Inseln in der Karibik mit Salzseen, frostigen Dreitausendern, Karstgebirgen und Sümpfen. Diese Inseln entstanden bevor sich die Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika schloss, bevor es die Karibik gab. Auf ihnen entwickelten sich eigene Säugetierfamilien, die sich wegen der Isolation und der fehlenden Raubsäugetiere bis zur Ankunft des Menschen gut behaupten konnten. Der dritte und letzte Teil – „Nach der Flut“ – steht am Dienstag, dem 23. Jänner, um 20.15 Uhr auf dem Programm von ORF 2.

Inhalt

Auf Kuba leben zwei grundverschiedene Krokodile: das Spitzkrokodil an den Küsten und das Kubakrokodil im Landesinneren, im Süßwasser. Die Krokodile auf Kuba sind eng miteinander verwandt und doch ganz unterschiedlich. Während das Spitzkrokodil nach wie vor ein Wasserraubtier ist, jagt das Kubakrokodil oft an Land. Besonders kräftige Beine machen es auf trockenem Boden beweglicher als jedes andere Krokodil. Das Kubakrokodil frisst lieber für sich alleine – anders als man es von den Krokodilen erwartet und am Festland beobachten kann.

Der Film von Marion Pöllmann erzählt, wie Kuba nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft zu seinen beiden Krokodilarten kommt. Wie das Spitzkrokodil vom Kontinent ausgehend die großen Antillen eroberte, sein Rückweg versperrt war und so eine Entwicklung begann, die letztendlich über Hunderttausende von Jahren zum Kubakrokodil führte.

Die seltenen, teilweise noch nie zuvor gefilmten endemischen Tiere der Inseln Kuba und Hispaniola werden in Nebengeschichten rund um das Leben der Krokodile vorgestellt. Hutia, Nashornleguan oder Schlitzrüssler leben schon bis zu 35 Millionen Jahren isoliert auf den Inseln. Spektakulär sind die Aufnahmen vom Schlitzrüssler, einem Säugetier mit Giftzähnen. Das Solenodon, so heißt der Schlitzrüssler auch, galt stellenweise schon als ausgestorben. Kaum jemand bekommt ihn je zu Gesicht. Er ist nur nachts auf der Jagd nach Insekten, die er mit einem Nervengift lähmt.

Alle Geschichten mit und rund um die Krokodile zeigen, wie die Isolation auf Inseln über lange Zeiträume hinweg Arten formt, aber auch Arten erhält, die anderswo längst verschwunden sind. Auf Hispaniola kann man die Entstehung einer neuen Art gerade hautnah miterleben: Denn hier wurde eine Gruppe von Spitzkrokodilen vor 5.000 Jahren in einem Salzsee ohne Verbindung zu ihren Artgenossen eingeschlossen.

Sendungsinfos

Von: Marion Pöllmann VPS: 16.01.2018 20:15, Untertitel, Stereo

Programmhinweis

Sender Zeit Zeit Titel
ORF2 Doku
23.01.
23.01.
Universum: Wunder der Karibik - Nach der Flut TIERE

Keine Insel der Karibik gleicht ihrem Nachbarn. Jede hat eine andere Geschichte, eine andere Flora und Fauna. Eine ganz besondere Stellung in der Vielfalt der karibischen Inselwelt besitzen Trinidad und Tobago. Die Inseln liegen zwar in der karibischen See, haben aber eine enge Verbindung zum südamerikanischen Kontinent. Beide waren einst Teil des südamerikanischen Festlandes, sie besitzen eine reiche, dem Kontinent ähnliche Fauna und Flora. Und doch sind sie ganz anders: Die Zeit der Isolation hat sie verändert. Eine Legende der Warao-Indianer erzählt von "der großen Flut", die Trinidad vom Festland trennte. Das war vor 1500 Jahren, wissen die Geologen heute. Für viele Arten ein Glücksfall, ihr Leben ist nun karibisch entspannt, denn die großen Räuber konnten sich auf der Insel nicht halten. Der Film "Nach der Flut" zeigt, wie sich Flora und Fauna entwickeln, wenn sich die Voraussetzungen ändern. Auf einmal Insel: Was macht das mit der Natur? Was blieb vom Kontinent? Wer gewinnt, wer verliert im Überlebensspiel der Insel?

ORF2 Doku
24.01.
24.01.
Wunder der Karibik: Nach der Flut (Wh.) TIERE
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