PHOENIX
PHOENIX Fr. 14.02.
Doku

Deutschland im Kalten Krieg

Michail Gorbatschow (r) und Don Regan (l) beim Abendessen im Maison de Saussure während der Reise in die Schweiz auf dem Genfer Gipfel (20.11.1985). phoenix/WDR/Library of Congress
Gefangener Vietcong-Kämpfer im Vietnamkrieg. phoenix/WDR/Library of Congress

Keiner wird gewinnen

Geschichte 45′

Inhalt

Anfang der 60er Jahre sieht es, was Wohlstand und Freiheit angeht, so aus, als sei der Kalte Krieg im Grunde entschieden. Im Westen gibt es Vollbeschäftigung und ein Wirtschaftswunder, im Osten haben sie auch Vollbeschäftigung, nur können die Menschen von ihrem Geld wenig kaufen. Die Versorgungslage ist schlecht. Auch die Weltlage bleibt angespannt: Der Krieg in Vietnam ist ein Stellvertreterkrieg der Supermächte, und in beiden deutschen Staaten herrscht die Angst vor einem Dritten Weltkrieg, den keiner gewinnen kann. Deshalb rüsten beide Staaten auf, entwickeln neue Raketensysteme und bespitzeln sich gegenseitig. Der Film erzählt von der Studentenbewegung und dem Radikalenerlass im Westen, von ostdeutschen Agenten in Bonn und der Kultserie "Ein Herz und eine Seele" sowie vom legendären Auftritt des Liedermachers Wolf Biermann 1976 in Köln - und dessen Folgen. Aus ihren Erinnerungen an diese Zeit berichten unter anderem die Grünen-Politikerin Antje Vollmer, FDP-Politiker Gerhart Baum, Moskau- und Ostberlin-Korrespondent Fritz Pleitgen und der Verleger Helge Malchow.

Sendungsinfos

Von: Matthias Schmidt, Kai Christiansen Untertitel
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