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SF1 Do. 14.06.
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Einstein

Grossbaustellen und Milliardenprojekte

Infomagazin CH 2018, 35′

Kurzbeschreibung

Milliardenschwere Bauprojekte weltweit faszinieren die Menschen. Doch wer hat bei solchen Giganten noch den Überblick? Wie kann ein Riesenbauprojekt geplant und umgesetzt werden? Und wer baut schlussendlich unsere Vorzeigeobjekte? Im Berner Bahnhof wird mehr als eine Milliarde Franken investiert. In rund zehn Jahren soll er dann fertig sein. «Einstein» forscht am Milliardenbau und öffnet geheime Baustellenpforten.

Themen


Sandra Akmansoy, Herrin der Superprojekte: Die Bauingenieurin Sandra Akmansoy kann ein Lied singen von gigantischen Bauprojekten. Sie arbeitet schon seit vielen Jahren für die renommierte Baufirma Arup und leitet heute deren dänisches Büro. Arup hat so berühmte Gebäude realisiert wie das Opernhaus in Sydney und das Vogelnest-Stadion in Peking. In Dänemark plant Sandra Akmansoy derzeit einen 18 Kilometer langen Tunnel für Zug und Auto, der unter dem Meer hindurch nach Deutschland führen soll. Wie managt die Fachfrau ein solches Projekt? Welche Rolle spielen die Ingenieure bei Bauprojekten? Was ist besonders schwierig an ihrer Arbeit, was besonders toll? Ein Porträt.

Vision Berner Bahnhof: Wer mit dem Pendlerstrom durch den Berner Bahnhof treibt, merkt nicht, dass hier Milliarden verbaut werden. Gebohrt und gebaggert wird tief in der Erde. In 25 Metern Tiefe entsteht ein neuer Regionalbahnhof. Ebenfalls unterirdisch baut man eine neue Fussgängerzone mit ausgiebiger Ladenpassage. Gezählt sind auch die Tage, an welchen sich die Einfahrt in den Bahnhof Bern wie jene in eine betonierte U-Bahn-Station anfühlt. Es werde Licht, so das Motto. Der Bahnhof wird geöffnet. Mit freiem Blick auf die Stadt. Klappt alles nach Plan, ist das Werk in zehn Jahren vollendet.

«Pleiten, Pech und Pannen»: Nicht jedes Grossprojekt wird auch zu einem Grosserfolg. Es kann immer etwas schiefgehen. Beispiel: der Berliner Grossflughafen, ein Mahnmal des Scheiterns und eine der teuersten Dauerbaustellen Deutschlands. «Eine Grossbaustelle birgt immer Risiken.» Das sagt Heinz Ehrbar, und er muss es wissen. Der Diplom-Bauingenieur hat reichlich Erfahrung. Er hat den Rohbau des Gotthard-Basistunnels vom Spatenstich bis zur Vollendung geleitet. An der ETH bringt Ehrbar seinen Studenten und Studentinnen das ABC des Erfolgs für grosse Bauten bei. Ebenso weiss er, warum Bau-Gigantismus, in dessen Zeichen in Saudi-Arabien ein 1000 Meter hoher Wolkenkratzer errichtet wird, in der Schweiz nicht möglich wäre.

Bahnhof der Zukunft: Milliardenschwere Bauprojekte weltweit faszinieren die Menschen. Doch wie kann so ein Riesenbauprojekt geplant und umgesetzt werden? Wie behält mein bei solchen Giganten den Überblick? Auch in der Schweiz gibt es architektonische Vorzeigeobjekte. Eines, das sich erst auf den zweiten Blick aus Megabaustelle entpuppt ist der Berner Bahnhof. Für mehr als eine Milliarde Franken wird da tief in der Erde gebaut. Ein neuer Regionalbahnhof sowie Passagen und Unterführungen entstehen. «Einstein» geht mit, forscht am Milliardenbau und öffnet geheime Baustellenpforten.

Sandra Akmansoy, Herrin der Superprojekte: Die Bauingenieurin Sandra Akmansoy kann ein Lied singen von gigantischen Bauprojekten. Sie arbeitet schon seit vielen Jahren für die renommierte Baufirma Arup und leitet heute deren dänisches Büro. Arup hat so berühmte Gebäude realisiert wie das Opernhaus in Sydney und das Vogelnest-Stadion in Peking. In Dänemark plant Sandra Akmansoy derzeit einen 18 Kilometer langen Tunnel für Zug und Auto, der unter dem Meer hindurch nach Deutschland führen soll. Wie managt die Fachfrau ein solches Projekt? Welche Rolle spielen die Ingenieure bei Bauprojekten? Was ist besonders schwierig an ihrer Arbeit, was besonders toll? Ein Porträt.

Vision Berner Bahnhof: Wer mit dem Pendlerstrom durch den Berner Bahnhof treibt, merkt nicht, dass hier Milliarden verbaut werden. Gebohrt und gebaggert wird tief in der Erde. In 25 Metern Tiefe entsteht ein neuer Regionalbahnhof. Ebenfalls unterirdisch baut man eine neue Fussgängerzone mit ausgiebiger Ladenpassage. Gezählt sind auch die Tage, an welchen sich die Einfahrt in den Bahnhof Bern wie jene in eine betonierte U-Bahn-Station anfühlt. Es werde Licht, so das Motto. Der Bahnhof wird geöffnet. Mit freiem Blick auf die Stadt. Klappt alles nach Plan, ist das Werk in zehn Jahren vollendet.

«Pleiten, Pech und Pannen»: Nicht jedes Grossprojekt wird auch zu einem Grosserfolg. Es kann immer etwas schiefgehen. Beispiel: der Berliner Grossflughafen, ein Mahnmal des Scheiterns und eine der teuersten Dauerbaustellen Deutschlands. «Eine Grossbaustelle birgt immer Risiken.» Das sagt Heinz Ehrbar, und er muss es wissen. Der Diplom-Bauingenieur hat reichlich Erfahrung. Er hat den Rohbau des Gotthard-Basistunnels vom Spatenstich bis zur Vollendung geleitet. An der ETH bringt Ehrbar seinen Studenten und Studentinnen das ABC des Erfolgs für grosse Bauten bei. Ebenso weiss er, warum Bau-Gigantismus, in dessen Zeichen in Saudi-Arabien ein 1000 Meter hoher Wolkenkratzer errichtet wird, in der Schweiz nicht möglich wäre.

Bahnhof der Zukunft: Milliardenschwere Bauprojekte weltweit faszinieren die Menschen. Doch wie kann so ein Riesenbauprojekt geplant und umgesetzt werden? Wie behält mein bei solchen Giganten den Überblick? Auch in der Schweiz gibt es architektonische Vorzeigeobjekte. Eines, das sich erst auf den zweiten Blick aus Megabaustelle entpuppt ist der Berner Bahnhof. Für mehr als eine Milliarde Franken wird da tief in der Erde gebaut. Ein neuer Regionalbahnhof sowie Passagen und Unterführungen entstehen. «Einstein» geht mit, forscht am Milliardenbau und öffnet geheime Baustellenpforten.

Sendungsinfos

Moderator: Tobias Müller Untertitel, Stereo
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