SF1
SF1 So. 14.01.
Doku

Janis - Little Girl Blue

Janis live SRF/Fantality Corporation
Janis live SRF/Fantality Corporation
Janis bei einem Open Air SRF/Fantality Corporation
Janis singt SRF/Fantality Corporation

Dokumentarfilm USA 2015, 100′

Kurzbeschreibung

Vor 75 Jahren wurde Janis Joplin geboren und schon in jungen Jahren zu einer der einflussreichsten Rockikonen der Welt. Der Film zeigt, wie sie eine ganze Generation inspirierte und in der männerdominierten Musikwelt einen Platz für sich und Sängerinnen nach ihr eroberte.

Inhalt

Im kurzen Leben von Janis Joplin gab es neben turbulenten Liebesaffären und ihrer Drogensucht eine Konstante: die bedingungslose Hingabe zur Musik. Und immer auch die unstillbare Sehnsucht, geliebt zu werden. Davon zeugen die intimen Briefe, die Joplin ihrer Familie, ihren Freunden und Liebhabern schrieb. Mit diesen Briefen, gelesen von Songwriterin Cat Power, mit filmischen Dokumenten und Interviews mit Geschwistern und Wegbegleitern erzählt der Film das Leben der Rocklegende. Regisseurin Amy Berg blickt hinter die Rock'n'Roll-Persönlichkeit und enthüllt eine sensible, aber auch starke Frau, die im Alter von nur 27 Jahren an einer Überdosis starb.

Sendungsinfos

Stereo

Programmhinweis

Sender Zeit Zeit Titel
ARTE Doku
21.01.
21.01.
Janis: Little Girl Blue (Wh.) DOKUMENTARFILM, USA 2015
Janis Joplin ist eine der am meisten verehrten Rock-'n'-Roll-Sängerinnen aller Zeiten, eine tragische und missverstandene Gestalt, die Millionen Zuhörer begeisterte und vor ihrem Tod 1970 mit 27 Jahren ganz neue kreative Wege fand. Janis war ein Star der aufkommenden musikalischen und kulturellen Revolution der 1960er Jahre. Ihr Auftritt beim Monterey Pop Festival war ihr Durchbruch, und sie war einer der denkwürdigeren Acts in Woodstock. Ihr musikalisches Erbe hat sich seit ihrem Tod vermehrt. Doch Janis erholte sich niemals ganz von dem Gefühl der Außenseiterin. Als sie den Blues entdeckte, fand sie ein Ventil für ihren Schmerz und ihre Einsamkeit. Janis Joplin erzählt ihre Geschichte mit ihren eigenen Worten, mittels einer Reihe von Briefen, die sie ihren Eltern über die Jahre schrieb, von denen viele zum ersten Mal veröffentlicht werden (gelesen von der Südstaaten-Rockkünstlerin und Schauspielerin Chan Marshall, bekannt als Cat Power). Interviews mit Joplins Familie, Kindheitsfreunden, musikalischen Gefährten, TV-Moderator Dick Cavett und so berühmten Kollegen wie Bob Weir von The Grateful Dead vermitteln ein vollständiges Gefühl für eine Frau, die so darum kämpfte, sowohl zu einzelnen Menschen als auch zu einem großen Publikum eine Verbindung herzustellen, und die glücklich war, wenn das klappte. Joplin war wie ein Kraftwerk, wenn sie sang, und ihre Aufnahmen fanden ins Radio und direkt in die Herzen der Rockfans weltweit. Bergs Film schafft ein neues Verständnis dieser klugen, komplexen Frau, deren überraschender Erfolg und plötzlicher Abgang die Musik für immer veränderte.
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