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SWR Fr. 21.04.
Doku

Handwerkskunst!

Metallbaumeister Stefan Santangelo aus dem pfälzischen Maikammer stellt damaszierte Klingen her. SWR/Utz Kastenholz
Jagdmesser mit Damaszenerklinge. SWR/Utz Kastenholz
Metallbaumeister Stefan Santangelo aus dem pfälzischen Maikammer stellt ein Jagdmesser mit Damaszenerklinge her. SWR/Utz Kastenholz
Metallbaumeister Stefan Santangelo aus dem pfälzischen Maikammer stellt damaszierte Klingen her. SWR/Utz Kastenholz
Jagdmesser mit Damaszenerklinge. SWR/Utz Kastenholz

Wie man ein Jagdmesser schmiedet

Dokumentation 45′

Inhalt

Seit Jahrtausenden ist das Messer unentbehrliches Werkzeug und einer der wichtigsten Begleiter des Menschen. Schon Ötzi trug eines aus Stein bei sich, aber seit die Messer aus Metall gemacht werden, stehen Schmiede im Ruf, mit göttlichen Mächten im Bunde zu sein: Sie waren in der Lage, rohe Materie aus dem Schoß der Erde mithilfe des Feuers zu einem Werkzeug und einer Waffe zu formen - pure Magie! Stefan Santangelo aus dem pfälzischen Maikammer beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Schmieden von Messern. Er ist Metallbaumeister mit einer Ausbildung zum Kunstschmied und bringt so schon einiges an Fähigkeiten mit, aber eine Damaszenerklinge herzustellen, brachte er sich selbst bei. Damaszierte Klingen bestehen manchmal aus Hunderten Lagen Stahl. Sie sind aufgebaut wie ein Blätterteig und unübertroffen in Schärfe und Elastizität - die Oberklasse unter den Messerklingen. Trotz moderner rostfreier Industriestähle sind sie heute wieder sehr begehrt und haben wegen ihrer aufwändigen Herstellung auch ihren Preis. Stefan Santangelo stellt für "Handwerkskunst!" ein Jagdmesser mit Damaszenerklinge her.

Sendungsinfos

Untertitel, Stereo

Programmhinweis

Sender Zeit Zeit Titel
SWR Doku
Video
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44:40
Handwerkskunst! DOKUMENTATION Wie man ein Jagdmesser schmiedet!
Stefan Santangelo aus dem pfälzischen Maikammer beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Schmieden von Messern. Er ist Metallbaumeister mit einer Ausbildung zum Kunstschmied und bringt so schon einiges an Fähigkeiten mit, aber eine Damaszenerklinge herzustellen, brachte er sich selbst bei.
SWR Doku
28.04.
28.04.
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Waldhorn ist nicht gleich Waldhorn! Soviel wird selbst dem blutigen Anfänger sofort klar, wenn er auf die Preise schaut. Zwischen 500 und 15.000 Euro ist so ziemlich alles dabei. Der Unterschied liegt im Detail und vor allem auch in der Produktionsweise. Ein industriell gefertigtes Instrument kostet weniger, ein handwerklich vom Meister hergestelltes Stück ist deutlich teurer. Die unter Berufsmusikern renommierte Baureihe 103 von Musik Alexander in Mainz liegt genau dazwischen: Das meiste bei diesem Doppelhorn mit F - und B-Stimmung ist noch reine Handarbeit. Trotzdem geht jedes Instrument durch viele Hände, bis es endlich gespielt werden kann. Bei mehr als 300 Einzelteilen, aus denen das Waldhorn besteht, haben die wenigsten den Überblick über den kompletten Produktionsprozess. Einer aber schon: Der Produktionsleiter Ralf Gärtner ist Metallblasinstrumentenmacher-Meister. Er zeigt, wie aus einem fünf Meter langen Messing-Rohr in vielen Arbeitsschritten ein hochglanzpoliertes Instrument entsteht, das von Profi-Musikern auf der ganzen Welt geschätzt und gespielt wird.
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