SWR
SWR Do. 16.05.

Zur Sache Baden-Württemberg!

Regionalmagazin 45′

Kurzbeschreibung

Das Politikmagazin fürs Land

Hintergrund

Das SWR Politikmagazin "Zur Sache Baden-Württemberg" mit Clemens Bratzler berichtet über die Themen, die das Land bewegen. Vor-Ort-Reportagen, Hintergrundfilme, Studiointerviews und Satirebeiträge lassen politische Zusammenhänge verständlich werden. In der "Wohnzimmer-Konferenz" diskutieren jeden Donnerstag drei Baden-Württemberger/innen via Webcam von ihrem Wohnzimmer aus live über aktuelle politische Themen. Das letzte Wort bleibt dem Ministerpräsidenten des Landes vorbehalten - computeranimiert und mit der Stimme des SWR3 Comedychefs Andreas Müller.

Themen


Rettet die Insekten - Streit um Steingärten: In Baden-Württemberg sind vor allem in Neubaugebieten Steingärten auf dem Vormarsch. Ihre Besitzer schätzen die pflegeleichten und akkuraten Stein- und Schotterbeete. Laut Naturschützern bieten sie jedoch Insekten und Kleintieren keine artgerechte Umgebung. Mancherorts sind Steingärten bereits verboten und auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat ihnen den Kampf angesagt.

Gaffen, behindern, bedrohen - sollten Schaulustige härter bestraft werden?: Baden-Württemberg fordert vom Bund eine weitere Verschärfung des "Gaffer-Gesetzes", denn bei schweren Unfällen blockieren Gaffer nicht nur den Verkehr auf der Gegenfahrbahn. Viele drängen sich nah an den Unfallort, behindern den Einsatz der Rettungskräfte und fotografieren die Unfallstelle. Ohne Rücksicht auf Opfer und Angehörige kursieren die Aufnahmen kurze Zeit später in den sozialen Medien. "Wer Tote bei einem Unglück fotografiert, gehört bestraft. Das steht moralisch auf der untersten Stufe", so der baden-württembergische Justizminister Guido Wolf (CDU). Gast im Studio ist der Polizeipsychologe Adolf Gallwitz aus Villingen-Schwenningen.

Vor Ort - Gaffern auf der Spur: Im Januar 2019 musste die Polizei bei einem tödlichen Verkehrsunfall auf der A8 fünf Personen Platzverweise erteilen und manche auffordern, ihre Handyaufnahmen zu löschen. Polizisten filmen Gafferinnen und Gaffer inzwischen sogar, um verbotene Aufnahmen von Toten und Verletzen belegen zu können, erfährt Reporterin Alix Koch. Auch Kameramann René Priebe fordert härtere Strafen für Schaulustige. Er zeigt Bilder von Helfern, die angesichts der Respektlosigkeit von Gaffern fassungslos sind.

Vor der Europawahl - ist die EU ein Bürokratie-Monster?: Nach zehn Jahren endet Günther Oettingers Amtszeit als EU-Kommissar in Brüssel. Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident möchte in die Privatwirtschaft wechseln. Im Gespräch mit Clemens Bratzler schaut er zurück auf seine Amtszeit und äußert sich zur EU, die kurz vor der Wahl unter scharfem Beschuss ihrer Kritiker steht: Was ist dran am Regulierungswahn, am starken Einfluss von Lobbyisten in Brüssel? Gibt Deutschland vermehrt nationalstaatliche Kompetenzen an die EU ab, wie EU-Kritiker sagen? EU-Kommissar Günther Oettinger ist live aus Brüssel zugeschaltet.

Arbeitsagentur löscht 120 000 unseriöse Stellenanzeigen: Nach einem Bericht von "Zur Sache Baden-Württemberg", der bundesweit für Schlagzeilen sorgte, hat die Bundesagentur für Arbeit jetzt reagiert und unseriöse Anbieter aus der Jobbörse entfernt. Reporter hatten herausgefunden, dass sich hinter vielen angebotenen Stellen in der bundesweiten digitalen Jobbörse Datensammler verbergen, die im großen Stil mit Informationen handeln. Kunden sind unter anderem Zeitarbeitsfirmen, die auf diesem Weg an sensible Bewerberdaten kommen. Die Bundesagentur will von diesem Handel nichts gewusst haben und sei erst durch Recherchen von "Zur Sache Baden-Württemberg" auf den Missstand aufmerksam geworden.

Rettet die Insekten - Streit um Steingärten: In Baden-Württemberg sind vor allem in Neubaugebieten Steingärten auf dem Vormarsch. Ihre Besitzer schätzen die pflegeleichten und akkuraten Stein- und Schotterbeete. Laut Naturschützern bieten sie jedoch Insekten und Kleintieren keine artgerechte Umgebung. Mancherorts sind Steingärten bereits verboten und auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat ihnen den Kampf angesagt.

Gaffen, behindern, bedrohen - sollten Schaulustige härter bestraft werden?: Baden-Württemberg fordert vom Bund eine weitere Verschärfung des "Gaffer-Gesetzes", denn bei schweren Unfällen blockieren Gaffer nicht nur den Verkehr auf der Gegenfahrbahn. Viele drängen sich nah an den Unfallort, behindern den Einsatz der Rettungskräfte und fotografieren die Unfallstelle. Ohne Rücksicht auf Opfer und Angehörige kursieren die Aufnahmen kurze Zeit später in den sozialen Medien. "Wer Tote bei einem Unglück fotografiert, gehört bestraft. Das steht moralisch auf der untersten Stufe", so der baden-württembergische Justizminister Guido Wolf (CDU). Gast im Studio ist der Polizeipsychologe Adolf Gallwitz aus Villingen-Schwenningen.

Vor Ort - Gaffern auf der Spur: Im Januar 2019 musste die Polizei bei einem tödlichen Verkehrsunfall auf der A8 fünf Personen Platzverweise erteilen und manche auffordern, ihre Handyaufnahmen zu löschen. Polizisten filmen Gafferinnen und Gaffer inzwischen sogar, um verbotene Aufnahmen von Toten und Verletzen belegen zu können, erfährt Reporterin Alix Koch. Auch Kameramann René Priebe fordert härtere Strafen für Schaulustige. Er zeigt Bilder von Helfern, die angesichts der Respektlosigkeit von Gaffern fassungslos sind.

Vor der Europawahl - ist die EU ein Bürokratie-Monster?: Nach zehn Jahren endet Günther Oettingers Amtszeit als EU-Kommissar in Brüssel. Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident möchte in die Privatwirtschaft wechseln. Im Gespräch mit Clemens Bratzler schaut er zurück auf seine Amtszeit und äußert sich zur EU, die kurz vor der Wahl unter scharfem Beschuss ihrer Kritiker steht: Was ist dran am Regulierungswahn, am starken Einfluss von Lobbyisten in Brüssel? Gibt Deutschland vermehrt nationalstaatliche Kompetenzen an die EU ab, wie EU-Kritiker sagen? EU-Kommissar Günther Oettinger ist live aus Brüssel zugeschaltet.

Arbeitsagentur löscht 120 000 unseriöse Stellenanzeigen: Nach einem Bericht von "Zur Sache Baden-Württemberg", der bundesweit für Schlagzeilen sorgte, hat die Bundesagentur für Arbeit jetzt reagiert und unseriöse Anbieter aus der Jobbörse entfernt. Reporter hatten herausgefunden, dass sich hinter vielen angebotenen Stellen in der bundesweiten digitalen Jobbörse Datensammler verbergen, die im großen Stil mit Informationen handeln. Kunden sind unter anderem Zeitarbeitsfirmen, die auf diesem Weg an sensible Bewerberdaten kommen. Die Bundesagentur will von diesem Handel nichts gewusst haben und sei erst durch Recherchen von "Zur Sache Baden-Württemberg" auf den Missstand aufmerksam geworden.

Sendungsinfos

Moderator: Clemens Bratzler Untertitel, Stereo
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