ZDFinfo Do, 14.06.

ONE PHOENIX
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ZDFinfo Doku
Todesfalle Hochhaus - Der Brand im Grenfell-Tower DOKUMENTATION, D 2018
14. Juni 2017: Am Himmel über London hängen dichte Rauchschwaden. Der Grenfell-Tower steht in Flammen. Über 70 Menschen kommen in dieser Schicksalsnacht ums Leben. Eine Katastrophe von gewaltigem Ausmaß. Ein Jahr später ist der Hergang der Ereignisse noch nicht restlos geklärt. Die Überlebenden, Hinterbliebenen, die Stadtverwaltung und die Regierung streiten sich noch immer um die Verantwortlichkeit. Was bleibt, sind viele Fragen. Wie konnte das Feuer binnen weniger Minuten die Fassade hochschießen? Warum wurden vor dem Inferno die Beschwerden der Bewohner über die mangelnden Brandschutzvorrichtungen nicht gehört? Auch bei uns in Deutschland war die Verunsicherung nach der Tragödie groß. Auch hier wurden Wohnblöcke evakuiert. Alles Panikmache? Oder ernst zu nehmende Gefahr? Die deutsche Regierung kündigte flächendeckende Fassadenprüfungen an. Hier würde anders gebaut, hieß es, keine Chance für ein solches Feuer. Wirklich? Warum dann die Evakuierungen? Weiß man wirklich, wie es um mögliche Gefahren in deutschen Wohnblöcken steht? Wie gut wäre die Feuerwehr vorbereitet? Wäre so eine Katastrophe also auch hier, bei uns in Deutschland, möglich? Dieser Film begibt sich auf die Suche nach Antworten. Im Gespräch mit Feuerwehrleuten, Brandschutzexperten und einem Überlebenden, der den Flammen im Grenfell-Tower entkommen konnte, wird die Brandnacht rekonstruiert. Und mit Hilfe von Experten und Untersuchungen die Frage gestellt: Ist ein solches Inferno bei uns wirklich undenkbar?
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Ausgebeutet und misshandelt - Großbritanniens neue Sklaven GESELLSCHAFT UND SOZIALES
Nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen fristen rund 13 000 Menschen in Großbritannien ein Leben als gedemütigte Sklaven skrupelloser Unternehmer. Untergebracht in ausrangierten Wohnmobilen werden sie gezwungen, täglich bis zu 14 Stunden für einen Hungerlohn schwarz zu arbeiten. Neben Einheimischen geraten auch Bürger aus Osteuropa und Flüchtlinge aus Asien leicht in die Fänge organisierter Banden. Ihnen verbaut die Sprachbarriere, aber auch ein tiefes Misstrauen gegenüber Behörden wie der Polizei, häufig eine Flucht aus dem von Gewalt geprägten Milieu. Wie kann man durch alle sozialen und staatlichen Raster fallen, um sich schließlich solchen Bedingungen zu unterwerfen? Und wer macht sich die Not dieser meist durch Flucht, Schicksalsschläge, Alkohol und Drogen im Elend Gestrandeten zunutze? Die Reportage begleitet Polizeieinheiten bei ihrem Kampf gegen die Sklaverei von heute, zeigt die Ausbeuter in ihrem luxuriösen Lebensstil auf Kosten anderer und interviewt Betroffene, die sich teils nach jahrelanger Abhängigkeit zurück in ein ziviles Leben kämpfen.
ZDFinfo Doku
Raser, Rowdies, Rotlichtsünder! REPORTAGE Mit der Verkehrspolizei im Einsatz
Bleifüße, Joints am Steuer oder Lkw mit kaputten Reifen. Was Hamburgs Polizisten Tag für Tag bei ihren Verkehrskontrollen erleben, geht an die Nerven. Um das Risiko schlimmer Unfälle zu reduzieren, geht die Verkehrsstaffel an Alster und Elbe rigoros gegen Fahrbahn-Rowdies vor: Mit Videofahrzeugen an Straßenkreuzungen oder auf der Autobahn machen die Cops Jagd auf rücksichtlose Raser. Ins Netz gehen ihnen dabei auch Fahrer unter Alkohol und Drogen, manch einer besitzt gar keinen Führerschein. Mit der Kamera begleitet wurden eine Woche lang die Frauen und Männer der Hamburger Verkehrspolizei. Dabei gerieten die Beamten bei einem Einsatz durch einen Drängler sogar selbst in Gefahr. Eine Reportage über den aufreibenden Alltag auf Hamburgs Straßen.
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heute Xpress NACHRICHTEN
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Volkssport Rad-Klau! REPORTAGE Deutschland im Kampf gegen Fahrraddiebe
Rund 300 000 Fahrräder werden pro Jahr in Deutschland gestohlen, die meisten in den Stadtstaaten. Den Negativ-Rekord hält Berlin: Dort verschwinden jeden Tag 94 Räder. Die Diebe werden immer dreister, denn die Aufklärungsrate ist mit 8,8 Prozent gering. Der Schaden beläuft sich auf mehr als 175 Millionen Euro im Jahr. Reporter begleiten in Hamburg die einzige auf Rad-Diebstahl spezialisierte SOKO der Polizei bei ihrer Arbeit. Finden die Beamten bei ihren Kontrollen auf Flohmärkten und im Straßenverkehr gestohlene Räder? Die Reporter testen außerdem unterschiedliche Fahrradschlösser und stellen Langfingern mit einem GPS-präparierten Rad eine Falle: Wird ein Dieb hineintappen und der Peilsender anschlagen? Eine Reportage über das beliebteste Fortbewegungsmittel der Deutschen im Visier von Gelegenheitsdieben und organisierter Kriminalität.
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Crash Cops REPORTAGE Das Verkehrsunfall-Kommando, D 2016
Zehntausende Verkehrsunfälle ereignen sich jedes Jahr in Deutschlands Großstädten. Allein in München kracht es täglich alle zehn Minuten. Zu den meisten Unfällen wird die Polizei gerufen. Blechschäden regeln normale Streifenpolizisten, doch bei schwierigen Fällen und Personenschäden rücken die Spezialisten vom Verkehrsunfalldienst aus. Die Reportage begleitet die Beamten in München und Hamburg bei ihrer Arbeit, Tag und Nacht. Die erfahrenen Spurensucher müssen das Geschehen wie Detektive am Unfallort rekonstruieren, um festzustellen, wer letztlich Schuld hat. Das bedeutet: Zeugen vernehmen, Fotos machen, Beweise sichern. Vom Lacksplitter bis zur Bekleidungsfaser kann jeder noch so kleine Hinweis helfen, den Unfallhergang aufzuklären und später vor Gericht dafür sorgen, dass Verursacher bestraft werden und die Opfer eine Entschädigung bekommen. Den Beamten entgeht kaum etwas, und sie sind erst zufrieden, wenn ein Unfall restlos aufgeklärt ist. Eine Reportage über die Männer vom Unfallkommando und ihre akribische Spurensuche.
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Die Staumacher DOKUMENTATION Straßenbauer im Einsatz, D 2014
Man nennt sie die "Staumacher". Sie verursachen Stress, Staub und vor allem Stop-and-go-Verkehr. Die Männer vom Straßenbau sind nicht beliebt auf deutschen Autobahnen. Eigentlich paradox, denn die Autofahrer profitieren von den Arbeiten am meisten. Doch die Bilder von arbeiterlosen Baustellen im Tiefschlaf prägen die öffentliche Wahrnehmung. Die "ZDF.reportage" zeigt, wie hart der Job ist: Maloche rund um die Uhr.
ZDFinfo Doku
Lebensgefahr trotz Prüfplakette? DOKUMENTATION Warum TÜV und Co. versagen, D 2017
Ist die Hauptuntersuchung noch zeitgemäß für moderne Fahrzeuge und ihre elektronischen Sicherheitssysteme? Oder fahren in Deutschland viele unsichere Pkw, obwohl die Plakette erteilt wurde? Jeder Pkw muss im Schnitt alle zwei Jahre die Hauptuntersuchung bestehen, den TÜV, wie es im Volksmund heißt. Doch werden die modernen Fahrzeuge mit ihren elektronischen Sicherheits- und Fahrassistenzsystemen tatsächlich ausreichend durchgecheckt? Wie steht es wirklich um die Überprüfung von Antiblockiersystem ABS, Antischleudersystem ESP, Airbags oder der immer angesagteren kleinen Helfer wie Spurhalteassistent, automatisches Notbremssystem und Abstandstempomat? Kritiker meinen, die Hauptuntersuchung sei ein analoger Dinosaurier. Seit 1961 gibt es die Prüfplakette auf dem Nummernschild, die anzeigt, wann die nächste HU ansteht. Bei dem Sicherheitscheck wird penibel geprüft, ob Bremsbeläge noch sicher sind, die Beleuchtung funktioniert oder tragende Teile durchgerostet sind. Auch das Fahrwerk und die Lenkung werden geprüft. Zudem wird ausgelesen, ob die Fahrzeugelektronik Fehler diagnostiziert und gespeichert hat. Das alles ist wichtig für ein sicheres Auto. Doch seit Jahren kommen immer mehr komplexe, elektronische Sicherheitsmodule hinzu, und die Entwicklung in der Automobilindustrie schreitet rasend schnell voran. Die Digitalisierung des gesamten Fahrzeugs wird in der Branche als einer der größten Umbrüche seit Bestehen des Automobils bezeichnet. Moderne Kfz sind inzwischen rollende Computer mit zahlreichen Sensoren, kleinen Kameras und Steuergeräten. Sogenannte Fahrassistenzsysteme greifen immer öfter und automatisiert ins Fahren ein. Sie haben mehr mit Hochleistungsrechnern und Computernetzwerken gemein als mit der Mutter aller Serien-Fahrzeuge, dem Ford Modell T. Sicherheit durch die Hauptuntersuchung kann bei modernen Fahrzeugen aber nur gewährleistet werden, wenn auch die modernen elektronischen Systeme auf ihre sichere Funktion geprüft werden - unabhängig von den Kfz-Herstellern und der Pkw-Selbst-Diagnose. "ZDFzoom"-Autor Joachim Ottmer macht sich auf die Spurensuche: Wird ausreichend geprüft? Halten die gesetzlichen Vorschriften mit der Entwicklung in der Automobilbranche Schritt? Sind Prüfgesellschaften wie TÜV, Dekra, GTÜ, KÜS und Co. tatsächlich in der Lage, auch die elektronischen Sicherheitseinrichtungen moderner Autos ausreichend auf ihre Funktionen oder auch nur auf ihr bloßes Vorhandensein zu überprüfen? Um das herauszufinden, versucht er, mit einem technisch und elektronisch manipulierten Fahrzeug die Hauptuntersuchung zu bestehen. Dabei hat er bei der Qualität der Hauptuntersuchung erhebliche Mängel festgestellt. Dies betrifft vor allem die tatsächliche Überprüfung moderner sicherheitsrelevanter Systeme. Nicht einmal das Fehlen eines Airbags wurde bei der HU entdeckt. Für die Fahrzeuginsassen eine tödliche Gefahr. Aber auch Fehler am elektronisch geregelten ABS und ESP oder etwa an Radarsensoren werden nicht gefunden. So weist Joachim Ottmer nach, warum die Hauptuntersuchung bei Kfz längst nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr unter www.zoom.zdf.de
ZDFinfo Doku
Die Abschlepper VERKEHR Hart gegen Falschparker, D 2014
Guido Dentz ist der wohl schillerndste Abschleppunternehmer Deutschlands: lange blonde Haare, sonnengebräunte Haut, Goldkettchen, große Ringe. Eigentlich ein Job, den alle Autofahrer hassen. Doch Familie Dentz liebt ihr Geschäft. Rund um die Uhr sind sie in Bereitschaft, müssen neben dem Betrieb auch ihr Privatleben am Laufen halten. Urlaub oder Feierabend - das gibt es nur selten. Ein Geschäft, das starke Nerven erfordert.
ZDFinfo Doku
Junkies, Dealer, Polizei GESELLSCHAFT UND POLITIK Frankfurts Drogenpolitik auf dem Prüfstand, D 2017
Frankfurt am Main ist die Kriminalitätshauptstadt Deutschlands - in keiner anderen Großstadt gibt es so viele Straftaten pro Einwohner wie in der hessischen Metropole. Ein Hauptgrund dafür ist das Frankfurter Bahnhofsviertel. Nirgendwo sonst werden so offen Betäubungsmittel verkauft und konsumiert wie hier. Doch inzwischen steht die liberale Drogenpolitik in Frankfurt auf dem Prüfstand. ZDFinfo dokumentiert die momentane Situation im Frankfurter Bahnhofsviertel. Offener Drogenkonsum auf den Straßen, Dealer an jeder Ecke und dazwischen die Polizei, die mit einem Großaufgebot versucht, der Drogenkriminalität Herr zu werden. Die Doku zeigt die Maßnahmen der eigens gegründeten "Besonderen Aufbauorganisation" der Polizei und ist dabei, wenn sogenannte "Drogen-Bunker" gefunden und Dealer überführt werden. Darüber hinaus kommen die Anwohner und Gewerbetreibenden im Bahnhofsviertel zu Wort, die unter dem offenen Konsum und Handel mit Betäubungsmitteln leiden. Und das Kamerateam begleitet einen Streetworker, der im Bahnhofsviertel unterwegs ist, um Drogenkonsumenten in schwierigen Lebenslagen zu helfen. Die ZDFinfo-Doku "Junkies, Dealer, Polizei - Frankfurts Drogenpolitik auf dem Prüfstand" dokumentiert die ungeschönte Realität und diskutiert die Fragen: Ist der viel gelobte Frankfurter Weg noch zeitgemäß? Sind Versäumnisse und fehlende Härte der Stadt Frankfurt schuld daran, dass die Drogenkriminalität in den vergangenen Jahren wieder zugenommen hat? Und wie kann den Suchtkranken wirklich geholfen werden?
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Polizei im Einsatz RECHT UND KRIMINALITÄT Unter Wasser, D 2013
Mehr als 240 000 Polizeibeamte verrichten jeden Tag in Deutschland ihren Dienst. Sie fahren Streife, schützen Gebäude und ermitteln Verkehrsdelikte genauso akribisch wie große Verbrechen. Das Berufsbild des Polizisten ist jedoch weit vielschichtiger, als landläufig bekannt. "SPIEGEL TV Wissen" dokumentiert, wie sehr sich die Arbeit innerhalb der einzelnen Landesbehörden und Berufsbilder unterscheidet und was die Polizisten alltäglich erleben. Ein Arbeitsbereich, der selten im Rampenlicht steht, ist das Kommando der Brandenburger Polizeitaucher. ZDFinfo zeigt, wie wichtig routiniertes Handeln unter oftmals gefährlichen Bedingungen gerade für die jungen Beamten ist. Außerdem zeigt der Film am Beispiel des Leichenspürhundes "Apollo 13" auf, wie die Thüringer Polizeihundestaffel ihre Tiere auf alltägliche Einsätze vorbereitet.
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ZDF-History KÜNSTLERINNENPORTRÄT Göttinnen der Leinwand, D 2017
Grace Kelly, Romy Schneider, Audrey Hepburn - sie sind die großen Stars der Filmgeschichte. Von Millionen verehrt, bis heute. Doch ist da alles Gold, was glänzt? Wie war ihr Leben wirklich? Grace Kelly gilt als Hitchcocks "Lieblingsblondine". Audrey Hepburn wird mit "Frühstück bei Tiffany" zur Stil-Ikone. Romy Schneider begeistert als "Sissi" Millionen Fans. "ZDF-History" zeigt ihre großen Momente auf der Leinwand und ihren Kampf um privates Glück. Mit 18 Jahren kehrt Grace Kelly ihrer wohlhabenden Familie in Philadelphia den Rücken. Sie will nach New York, um Schauspiel zu studieren. Altmeister Alfred Hitchcock ist von ihrer Aura und ihrem Talent begeistert und macht sie zu seiner "Lieblingsblondine". Wie gern Hitchcock noch mehr Filme mit Grace Kelly gedreht hätte, zeigt der Briefwechsel der beiden. Doch nach ihrer Hochzeit mit Fürst Rainier von Monaco steht Grace Kelly nie wieder vor einer Kamera. Warum hat die Oscar-Preisträgerin alles darangesetzt, Fürstin zu werden? Ihre Familie zahlte sogar eine horrende Mitgift, damit sie ins Fürstentum einheiraten konnte. Auch Audrey Hepburn wurde als Schauspielerin nie wirklich glücklich. Der Film "Frühstück bei Tiffany" macht sie 1961 zum Star. Doch sie wünscht sich vor allem eines: ein glückliches Familienleben. Ihr Sohn, Sean Hepburn Ferrer, erzählt im Interview mit "ZDF-History", warum sie gerade das nie bekommen hat. Als produktivste der drei "Leinwandgöttinnen" gilt Romy Schneider: 58 Filme hat sie hinterlassen. Dabei wurde sie nur 43 Jahre alt. "ZDF-History" fragt auch nach den Gründen für den frühen Tod der begnadeten Darstellerin, die von sich selbst sagte: "Im Film kann ich alles, im Leben nichts."
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Despot Housewives - Die Frauen der Diktatoren DOKUMENTATION Im Schatten des Verbrechens, D 2016
Fast 20 Jahre steht sie an der Seite ihres Mannes: Agathe Habyarimana, ehemalige First Lady Ruandas. Für den Völkermord 1994 ist sie mitverantwortlich, ihr Spitzname ist "Lady Genocide." Neben Agathe Habyarimana werden auch Eva Braun und Rachele Mussolini porträtiert. Die Doku-Reihe "Despot Housewives" zeigt die Rolle der Frauen, die auf unterschiedliche Weise das grausame Regime ihrer Männer unterstützen, aber auch eigene Ziele verfolgen.
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Despot Housewives - Die Frauen der Diktatoren DOKUMENTATION Raub am eigenen Volk, D 2016
Frauen wie Imelda Marcos, Michèle Duvalier oder Leila Ben Ali sind nicht die braven Heimchen am Herd. Sie sind Strippenzieherinnen im Hintergrund - First Ladies im Schatten des Terrors. Die Doku-Reihe "Despot Housewives" porträtiert Ehefrauen berühmt-berüchtigter Tyrannen und zeigt zum ersten Mal die Rolle der Frauen, die auf unterschiedliche Art und Weise das grausame Regime ihrer Männer unterstützen, aber auch ihre eigenen Ziele verfolgen.
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Despot Housewives - Die Frauen der Diktatoren DOKUMENTATION Schöner Schein, D 2016
Die "Vogue" nannte sie "Rose der Wüste": Asma al-Assad, die First Lady Syriens. Einst große Hoffnungsträgerin, ist sie Komplizin eines Diktators, der Verbrechen an seinem Volk begeht. Neben Jewel Taylor werden Eva und Isabel Perón porträtiert. Die Doku-Reihe "Despot Housewives" zeigt die Rolle der Frauen, die auf unterschiedliche Art und Weise das grausame Regime ihrer Männer unterstützen, aber auch eigene Ziele verfolgen.
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Despot Housewives - Die Frauen der Diktatoren DOKUMENTATION Ungekrönte Königinnen, D 2016
In Chile sind während der Diktatur von Augusto Pinochet viele Menschen ermordet worden. Seine Frau Lucía inszeniert sich als unpolitische Hausfrau. Doch entspricht diese Rolle der Wahrheit? In der Folge werden auch Carmen Franco und Suzanne Mubarak vorgestellt. Die Reihe "Despot Housewives" porträtiert Diktatoren-Gattinnen des 20. Jahrhunderts und fragt nach, wie es sich an der Seite solcher Männer lebt und welche eigenen Pläne die Frauen haben.
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Despoten DOKUMENTATION Papa Doc - Haitis Albtraum, GB 2015
Grenzenlose Gewalt und geheime Voodoo-Rituale: Die Herrschaft des François "Papa Doc" Duvalier gehört zu den blutigsten Kapiteln in der Geschichte Haitis. Doch wie wurde aus dem freundlichen Landarzt der dämonische Diktator? Die Dokumentation zeigt die Entwicklung des Mannes, der sein Land rücksichtslos ausplünderte und unter dessen Tyrannei die berüchtigte Tonton-Miliz Zehntausende ermorden ließ.
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Despoten DOKUMENTATION Mussolini - Ikone des Faschismus, GB 2015
"Dummer kleiner Clown", sagte Benito Mussolini über Hitler nach deren erstem Zusammentreffen. Doch für Hitler war der erste faschistische Herrscher das große Vorbild und Vorläufer. Der Faschistenführer Benito Mussolini regiert ab 1922 Italien und errichtet die erste faschistische Diktatur der Welt. Die Reden des ehemaligen Sozialisten und Journalisten hypnotisieren die Massen, die ihm blindlings und unvorbereitet in den Krieg folgen. Der charismatische Duce ist ein kaltblütiger Herrscher, der auch nicht davor zurückschreckt, seine eigene Familie ermorden zu lassen.
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Superbauten der Geschichte: Der Reichstag DOKU-REIHE, D 2018
Er ist ein Überlebenskünstler und Zeuge von guten wie schlechten Zeiten. Wie kaum ein anderes Gebäude spiegelt er die wechselvolle deutsche Geschichte wider: der Reichstag in Berlin. Das spannende Porträt dieses "Superbaus der Geschichte" zeigt historische Schlüsselmomente und erzählt vom Wirken von Männern und Frauen hinter den Mauern des berühmten Gebäudes. Aufwändige Grafiken, Spielszenen und Archivbilder lassen die Geschichte lebendig werden. Die zweiteilige Dokumentation "Superbauten der Geschichte" lädt zu einer Zeitreise ein - sie führt zu bedeutenden historischen Schauplätzen wie dem Reichstag und dem Kreml. Es sind Symbolorte der Völker und Zentren der Macht. Und es sind Publikumsmagneten für Millionen von Besuchern aus aller Welt. Fast jeder kennt die Gebäude, es sind Stätten mit großer Strahlkraft. Doch was lässt die Menschen herbeiströmen, um diese Bauwerke zu besichtigen? Warum stehen Massen von Touristen stundenlang Schlange, bis sich die Tore öffnen? Das hat sicher mit der Bedeutung als Machtzentrum zu tun, als Parlaments- oder Regierungssitz in der Gegenwart oder mit der Faszination eines architektonischen Monuments. Zugleich jedoch ist gewissermaßen ein "Atem der Geschichte" zu spüren, der durch die Gänge weht, das Wissen um die Vergangenheit, die sich in diesen Bauwerken abgespielt hat. Hinter ihren Mauern, in ihren prächtigen Sälen, in verborgenen Gemächern und unterirdischen Gängen ereigneten sich Vorfälle, die den Lauf der Geschichte bestimmten. Hier, in den "Superbauten", entschieden Herrscher, Diktatoren, Kanzler und Parlamente über das Schicksal ihrer Nation und auch ganzer Kontinente. Der erste Teil der "Superbauten der Geschichte" porträtiert den Reichstag in Berlin. Das Bauwerk gilt als Symbol deutscher Parlamentsgeschichte schlechthin, steht für den Anfang und den Untergang der ersten deutschen Demokratie, wurde Sinnbild des geteilten Deutschlands und in der Wendezeit Schauplatz großer Emotionen. Die Bilder zur Feier der deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 gingen um die Welt. Nach kunstvoller Verpackung durch den Künstler Christo und aufwändigem Umbau mitsamt neuer Kuppel durch den britischen Stararchitekten Lord Norman Foster wurde das Reichstagsgebäude nicht nur Sitz des Deutschen Bundestages, sondern auch Anziehungspunkt für mehr als eine Million Besucher jährlich.
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ZDF-History DOKUMENTATION Gefangen im Kreml - Die russischen First Ladies, D 2018
Sie stehen an der Seite mächtiger Männer und leben doch im Schatten: Russlands First Ladies. Verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit, spielen sich im Kreml dramatische Szenen ab. Selbstmord, Affären und Verrat: Jahrzehntelang schafft es der Machtapparat in Moskau, das private Leben seiner Staatsspitze geheim zu halten. "ZDF-History" wirft einen Blick auf das Schicksal der Frauen des Kremls. Als 1917 die Revolution Frauen den Männern gleichstellt, ist die Sowjetunion das fortschrittlichste Land der Welt: Frauen dürfen wählen, studieren und in die Politik gehen. Allen voran Nadeschda Krupskaja, die Ehefrau und Kampfgefährtin von Revolutionsführer Lenin. Mit seinem Nachfolger Stalin jedoch verschwinden die Frauen im Kreml wieder von der Bildfläche. Der Diktator entmachtet Krupskaja, seine Ehefrau Nadeschda Allilujewa darf nicht mehr öffentlich auftreten. Sie vereinsamt und nimmt sich 1932 das Leben. Den anderen Kreml-Frauen verordnet Stalin ein traditionelles Lebensmodell, das bis heute gilt. Während damals gewöhnliche Russinnen zur Arbeit gehen mussten, bleiben sie nun meist unfreiwillig zu Hause. So ergeht es auch Nina Petrowna, der Lebensgefährtin von Nikita Chruschtschow, und der Ehefrau von Leonid Breschnew, Viktoria Breschnewa. Beide geben zugunsten der Karriere ihrer Männer den Beruf auf und ebnen damit ihren Männern den Weg an die Spitze des Staates. Dies ändert sich erst gegen Ende der Sowjetunion. Trotz politischer Umwälzungen wird auch von Raissa Gorbatschowa, der Ehefrau von Michail Gorbatschow, erwartet, dass sie sich zurückhält und gehorcht. Doch sie lehnt sich auf und handelt eigenständig. Am Ende zerbricht die Frau des großen Reformers am starren Kreml-Apparat. Nur einer gelingt es, sich aus dem Bann der Macht zu befreien: Ljudmila Putina. In der "ZDF-History"-Produktion beleuchtet Autorin Annette Baumeister die unbekannten Schicksale der Kreml-Frauen.
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Krieg der Bauten ZEITGESCHICHTE Der Wettkampf der Architekten im geteilten Berlin, D 2014
Im Kalten Krieg standen sich nicht nur Politiker, Propagandisten und Militärs gegenüber, auch Architekten waren Teil des Wettkampfes der Systeme - vor allem in Berlin. Im Osten und Westen der "einstigen Frontstadt" Berlin lieferten sich Sozialismus und Marktwirtschaft einen baulichen Wettlauf um die eindrucksvollste Architektur. Dabei waren die Städtebauer weit weniger voneinander entfernt, als sie zugaben.
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Time Scanners: Geheimnisse in 3D ARCHITEKTUR Das Kolosseum, GB 2017
Mit neuester Laserscan-Technologie deckt das Team um Statiker Steve Burrows bautechnische Geheimnisse des antiken Kolosseums in Rom auf. Wie haben die Römer aufsehenerregende Gladiatorenspiele technisch umgesetzt? Wie könnte das rätselhafte Dach des Kolosseums funktioniert haben? Und wie schneidet das Kolosseum in einem Computertest gegen ein Sportstadion aus dem 21. Jahrhundert ab?
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Time Scanners: Geheimnisse in 3D ARCHITEKTUR St. Paul's Cathedral, GB 2017
Mit neuester Laserscan-Technologie deckt das Team um Statiker Steve Burrows bautechnische Geheimnisse der gut 300 Jahre alten St. Paul's Kathedrale in London auf. Von ihrer weltberühmten Kuppel bis hin zu den Spuren der Geschichte, die tief in ihre turbulente Vergangenheit blicken lassen. Der Scanner bietet dem Team völlig neue Möglichkeiten, um die Kathedrale zu analysieren.
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Superbauten der Geschichte: Kreml DOKU-REIHE, D 2018
Er ist das Symbol russischer und sowjetischer Machtentfaltung. Kein anderes Bauwerk verkörpert Triumph und Tragödie Russlands mehr als der Moskauer Kreml. Hier entstanden und endeten Imperien: das Reich der Zaren, die rote Sowjetmacht, gefolgt vom neuen Russland. Auch wenn St. Petersburg lange die Rolle der Hauptstadt übernahm, bildete der Moskauer Kreml stets das historische Zentrum. Es war der Krönungsort der Zaren. Von hier aus sah Napoleon die Stadt brennen. Vor den Mauern paradierte die siegreiche Rote Armee nach der Niederlage Hitler-Deutschlands. Seit dem Untergang der Sowjetunion weht auf dem Großen Kremlpalast wieder die russische Fahne als Zeichen des Epochenwandels. Der zweite Teil der Dokumentationsreihe "Superbauten der Geschichte" spiegelt anhand von Schlüsselmomenten und -figuren, wie sich im Kreml immer wieder das Schicksal Russlands entschied. Der Film gibt Einblicke in eine faszinierende Historie leidenschaftlicher Beziehungen, Bündnisse, Intrigen und Kämpfe. Hinter den Mauern der Festung liegt nicht nur der Schlüssel zum Verständnis der wechselvollen Vergangenheit Russlands, hier erschließt sich auch das Wesen des riesigen Reiches. Historiker wie Catherine Merridale oder Orlando Figes ordnen die Geschichten und Legenden um den Kreml in historische Kontexte ein. Zeitzeugen wie Edmund Stoiber oder Gabriele Krone-Schmalz berichten von ihren Erlebnissen vor Ort. Der ehemalige Kreml-Koch Viktor Beljaev und die Kustodin Anastasija Pavlova gewähren persönliche Einblicke in ihren "Superbau" - und öffnen Türen, die ansonsten verschlossen bleiben.
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Mission X DOKUMENTATION Durchbruch bei Suez, D 2006
Am 17. November 1869 versammeln sich die gekrönten Häupter Europas mit ihren Luxusyachten in Port Said. Viele sind der Einladung gefolgt, um den Suezkanal zum ersten Mal zu befahren. Dem Konstrukteur, Ferdinand de Lesseps, wird nach vielen konfliktreichen Jahren endlich Anerkennung und Ehre zuteil. Er hat die wichtigste Schiffsverbindung zwischen Europa und Asien geschaffen.
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Mission X DOKUMENTATION Wettlauf der Giganten, D 2006
Es ist eines der spannendsten Kapitel der Luftfahrtgeschichte: Claude Dornier und Hugo Junkers sind die Wegbereiter der modernen Passagierflugzeuge und des transkontinentalen Luftverkehrs. Sie waren besessen von ihren Ideen und riskierten Kopf und Kragen. Geniale Entdecker und Erfinder, wie sie rar geworden sind. Sie waren vor allem hinter den Lösungen großer Menschheitsrätsel her und suchten nach wissenschaftlichen und technischen Durchbrüchen.
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Mission X GESCHICHTE Lohn des Schreckens, D 2006
Eine gewaltige Detonation zerreißt am 3. September 1864 die beschauliche Ruhe des Stockholmer Wohnviertels Heleneborg. Das kleine Versuchslabor der Firma Nobel ist ein Trümmerfeld. Mit fünf Mitarbeitern hatte Emil Nobel, der jüngste Bruder von Alfred Nobel, Nitroglyzerin herstellen wollen. Bei dem Unglück verlieren er und seine Mitarbeiter ihr Leben. Nach der Katastrophe schwört sich Alfred Nobel, ein sicheres Sprengmaterial zu erforschen.
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heute journal NACHRICHTEN
Das Magazin geht über einen reinen Nachrichtenüberblick hinaus und bereitet das aktuelle Tagesgeschehen mit Hintergrundinformationen, redaktionellen Beiträgen und Interviews auf.
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Das unterirdische Reich ZEITGESCHICHTE Von Festungen und Führerbunkern, D 2004
1944 werden ganze Fabrikanlagen in unterirdische Stollen verlegt, um sie dem Bombenhagel der Alliierten zu entziehen. Sklavenarbeiter mussten die kilometerlangen Tunnel in die Berge graben. Die Dokumentation zeigt eine Rekonstruktion der Geschichte des "unterirdischen Reiches".
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Das unterirdische Reich ZEITGESCHICHTE Von Wunderwaffen und Sklavenarbeitern, D 2004
1944 werden ganze Fabrikanlagen in unterirdische Stollen verlegt, um sie dem Bombenhagel der Alliierten zu entziehen. Sklavenarbeiter mussten die kilometerlangen Tunnel in die Berge graben. Die Dokumentation zeigt eine Rekonstruktion der Geschichte des "unterirdischen Reiches".
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Böse Bauten ARCHITEKTUR Hitlers Architektur - Spuren vom Westwall bis zur Autobahn, D 2017
Auf Spurensuche in Westdeutschland: Provokante Protzbauten oder geheime Kriegsanlagen - die baulichen Zeugnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus haben viele Gesichter. Wie sollen wir mit den sperrigen Nazi-Hinterlassenschaften umgehen? In der Dokumentation geht es zu verlassenen Autobahnbrücken, gigantischen Ordensburgen, unterirdischen Fabriken und den Spuren grausamer Schlachtfelder. "Böse Bauten" ist eine ZDF-Dokumentationsreihe, die sich mit dem baulichen Erbe aus der NS-Zeit beschäftigt. Wie aber sollen wir damit umgehen? Abreißen, neu nutzen oder gar unter Denkmalschutz stellen? Die Dokumentation begibt sich auf Spurensuche in Westdeutschland und macht oftmals kuriose Entdeckungen: eine Autobahnbrücke aus dem Jahr 1938, abgestellt mitten auf einem Rastplatz, ein Einfamilienhaus, das auf den Panzersperren des sogenannten "Westwalls" steht, ein Schwimmbad voller Nazi-Symbolik und eine NS-Ordensburg, in der vor einer Nazi-Götzenfigur geheiratet wurde. Mitten in den grünen Wäldern der Eifel steht ein gigantischer steinerner Ausdruck des nationalsozialistischen Größenwahns: die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang. Die Schulungsstätte für den Nachwuchs des NSDAP-Führungskaders ist eines der größten noch erhaltenen Bauensembles aus der Zeit des Nationalsozialismus. Nicht gerade einfach, hierfür heute Nutzer zu finden. Die Dokumentation blickt hinter die Fassaden der Bauten. Mit dem wissenschaftlichen Leiter der "NS-Dokumentation Vogelsang", Stefan Wunsch, und der Bildungsreferentin Mira Huppertz sieht sich die Dokumentation auf dem riesigen Gelände um. Das ZDF-Team war dabei, als ein letztes Mal ein Luftschutzbunker dokumentiert wird, bevor er für immer beseitigt werden soll. Am Beispiel Nordrhein-Westfalens lässt sich zudem anschaulich ein anderer deutscher Topos aus den 1930er Jahren thematisieren: die "Reichsautobahn". Der ehemalige Denkmalpfleger und Autobahnexperte Christian Hoebel widerlegt einmal mehr die populäre Mär, dass die Autobahn eine Erfindung Adolf Hitlers gewesen sei. Mit ihm besichtigt das Team unter anderem eine Brücke, damals technologisch innovativ, die wohl erste Spannbetonbrücke der Welt sogar, heute funktionslos, mitten auf einem Rastplatz, ohne Straßenanbindung. Zudem kommt eine der letzten erstaunlich originalen Autobahnmeistereien aus der Zeit des Nationalsozialismus ins Bild, die Autobahnmeisterei Oelde im westfälischen Heimatstil. Die Dokumentation begibt sich auch in die Kriegszeiten, zu den Relikten des sogenannten "Westwalls", macht sich auf die Suche nach Verteidigungsanlagen, nach Bunkern und Panzersperren, die den Vormarsch der Alliierten letztlich nicht aufgehalten haben. Um sie herum weiden heute mancherorts Kühe. Oder ein Ehepaar nutzt sie gar als Fundament ihres Hauses. Im Hürtgenwald analysiert der Bodendenkmalpfleger Wolfgang Wegener die deutlich sichtbaren Spuren des Zweiten Weltkrieges. Noch immer zeugen hier Funde von erbitterten militärischen Kämpfen zwischen amerikanischen und deutschen Truppen. Zu Tausenden starben hier die Soldaten im dichten Gehölz, und heute noch werden die sterblichen Überreste Gefallener im Hürtgenwald gefunden. Erschütternde Schicksale in einer Geschichte, die sich nicht verdrängen lässt.
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Böse Bauten ARCHITEKTUR Hitlers Architektur im Schatten der Alpen, D 2016
Unübersehbar oder verborgen - die architektonischen Zeugnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus, es gibt sie immer noch. Die "Bösen Bauten" sind unbequem und herausfordernd. Wie geht man damit um? Neu nutzen? Oder gar unter Denkmalschutz stellen? Hitlers Architektur ist heute auch dort noch anzutreffen, wo auf den ersten Blick malerische Landschaften eine heile Welt versprechen: im Alpenraum. Die Dokumentation geht auf Spurensuche am Obersalzberg bei Berchtesgaden, in der österreichischen Stadt Linz und in den Zillertaler Alpen.
ZDFinfo Doku
Böse Bauten ARCHITEKTUR Hitlers Architektur - Eine Spurensuche in Berlin, D 2013
Trotz Kriegsschäden und späterer Versuche, sämtliche bauliche Hinterlassenschaften des Nazi-Regimes auszulöschen: Einige dieser unbequemen Monumente haben bis heute überlebt. Manche Zeugnisse von Hitlers architektonischem Größenwahn sind im Stadtbild von Berlin noch gut zu erkennen, andere aber sind versteckt und überwuchert oder nur durch Forschungen im Untergrund oder Erkundungen aus der Luft aufzuspüren.
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Böse Bauten ARCHITEKTUR Hitlers Architektur - Spurensuche in München und Nürnberg, D 2015
Jahrzehnte nach Kriegsende stehen sie immer noch: Bauten aus der Zeit des Nationalsozialismus. Zu entdecken sind besonders protzige und prominente Nazi-Relikte in München und Nürnberg. Trotz Kriegsbomben und späterer Versuche, die baulichen Hinterlassenschaften des Nazi-Regimes auszulöschen, haben einige dieser unbequemen Monumente bis heute überlebt. Wie sollen wir mit der Architektur der NS-Zeit umgehen? Sanieren oder dem Zerfall preisgeben? München: Nur einen Steinwurf vom Königsplatz entfernt lag einst der "Führerbau", in dem heute die Hochschule für Musik und Theater residiert. Selbst für Alexander Krause, der seit 18 Jahren Kanzler der Hochschule ist, birgt der noch weitgehend unerforschte Untergrund des Gebäudes immer wieder Überraschungen. Mit dem Archäologen Christian Behrer und dem Kunsthistoriker Timo Nüßlein arbeitet er sich von einer ungeklärten Frage zur nächsten: eine "Treppe ins Nichts", ein mit Stacheldraht verbarrikadierter Durchgang, ein einsturzgefährdeter Raum unter dem "Ehrentempel" mit einer seltsamen Telefonanlage. Welche Geheimnisse verbergen sich in der Tiefe? Der benachbarte "NSDAP-Verwaltungsbau", in dem heute das Zentralinstitut für Kunstgeschichte seinen Sitz hat, das Haus der Kunst, das Wirtschaftsministerium, der Odeonsplatz mit der Feldherrenhalle - viele dieser von Nazi-Architekten gestalteten Bauwerke sind längst zum gewohnten und lange wenig hinterfragten Bestandteil des Stadtbilds geworden. Die ZDF-Dokumentation geht auch an Orte, die weniger bekannt sind. In das ehemalige Atelier des Nazi-Bildhauers Josef Thorak, das einstige Zwangsarbeiterlager Neuaubing oder in die Polizeiinspektion 22 am Prinzregentenplatz. Hier hat sich tatsächlich die ehemalige Privatwohnung Hitlers befunden. "Böse Bauten" ist der zweite Teil einer Reihe, die sich mit dem baulichen Erbe aus der NS-Zeit beschäftigt. Die sperrigen, die verstörenden Baudenkmale: Sie sind ein Teil unserer Geschichte, die nicht zu verdrängen sind und die an einigen Stellen auch nicht so einfach abgeräumt werden können.
ZDFinfo Doku
Die Geheimprojekte der Nazis GESCHICHTE, D 2017
Während des Zweiten Weltkriegs liefern sich deutsche und alliierte Wissenschaftler ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Erschaffung völlig neuer Massenvernichtungswaffen. In einer geheimen Forschungseinrichtung auf der Ostseeinsel Usedom arbeiten Hitlers brillante Physiker und Ingenieure an sogenannten "Wunderwaffen", die den Sieg des Dritten Reichs sichern sollen. Deren Technologie beeinflusst bis heute die Luft- und Raumfahrt.
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