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ZDFinfo So. 10.11.
Doku

Warum wir hassen

Maya Jane Badila im "Yale Infant Cognition Center", in welchem sie an einer Reihe von Experimenten teilnimmt, welche von Dr. Karen Wynn durchgeführt werden. ZDF/Naomi Ranz-Schleifer
Oliver Graves reflektiert seine Mobbing-Historie in der Nähe des Oasis Centers und dem Sitz der Organisation "STARS Nashville", wo er Hilfe fand. ZDF/Naomi Ranz-Schleifer
Für die Experimente im "Yale Infant Cognition Center" werden auch Puppen eingesetzt. ZDF/Naomi Ranz-Schleifer
Der Warteraum des "Yale Infant Cognition Center", welches von Dr. Karen Wynn geleitet wird. ZDF/Naomi Ranz-Schleifer
Maya Jane Badila mit ihrer Mutter Corinna Landon im "Yale Infant Cognition Center", in welchem sie an einer Reihe von Experimenten teilnimmt, welche von Dr. Karen Wynn durchgeführt werden. ZDF/Naomi Ranz-Schleifer
Menschen sind fähig zu Liebe und Mitgefühl, aber auch zu Grausamkeit, Gewalt und Hass. Warum hassen wir? Was löst dieses Gefühl aus? Was lässt Menschen ihre Menschlichkeit verlieren? ZDF/getty images
Psalm Konieczka mit ihrer Mutter Heather Konieczka im "Yale Infant Cognition Center", in welchem sie an einer Reihe von Experimenten teilnimmt, welche von Dr. Karen Wynn durchgeführt werden. ZDF/Naomi Ranz-Schleifer
Jack Glover mit seiner Mutter Rachel Glover im "Yale Infant Cognition Center", in welchem er an einer Reihe von Experimenten teilnimmt, welche von Dr. Karen Wynn durchgeführt werden. ZDF/Naomi Ranz-Schleifer
In der Folge "Ursprung" untersucht der Anthropologe Brian Hare die Anfänge des Hasses in unserer Evolution und seine Ausprägungen in der Gegenwart. Sein Forschungsgegenstand sind unterschiedliche Bonobo- und Schimpansen-Populationen. ZDF/mauritius images

Ursprung

Dokumentation USA 2019, 40′

Inhalt

Menschen sind fähig zu Liebe und Mitgefühl, aber auch zu Grausamkeit, Gewalt und Hass. Warum hassen wir? Was löst dieses Gefühl aus? Was lässt Menschen ihre Menschlichkeit verlieren? In der Folge "Ursprung" untersucht der Anthropologe Brian Hare die Anfänge des Hasses in unserer Evolution und seine Ausprägungen in der Gegenwart. Sein Forschungsgegenstand sind unterschiedliche Bonobo- und Schimpansen-Populationen. Ist Hass ein angeborenes Element unseres Menschseins, oder sind wir fähig, zu lernen und den Hass zu überwinden? Bereits Kleinkinder haben einen Sinn dafür, was richtig und was falsch ist. Trotzdem entwickeln sich einige von uns zu eiskalten Massenmördern. Die von Steven Spielberg und Alex Gibney produzierte sechsteilige Doku-Reihe "Warum wir hassen" untersucht eine der ursprünglichsten Emotionen der Menschheit. Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Verhaltens- und der Sozialforschung und illustriert durch eindrucksvolle Beispiele aus Politik und Alltag geht die Serie drei zentralen Fragen nach: Woher kommt Hass? Wie verbreitet er sich? Und wie können wir seine zerstörerische Kraft eindämmen? Jede Folge geht einem speziellen Aspekt nach: dem evolutionären Ursprung von Hass, der Wahrnehmung von anderen als Fremde, der Wirkung von Propaganda, dem Abgleiten in Extremismus, der Eskalation bis zum Völkermord und schließlich der Hoffnung auf ein besseres Selbst. "Warum wir hassen" ist ein Panorama der Geschichte des Hasses und seiner Auswirkungen auf den Einzelnen und die Gesellschaft. Hollywood-Regisseur Steven Spielberg und Oscarpreisträger Alex Gibney untersuchen ein vielschichtiges Spektrum von Hass-Mails, Mobbing, ethisch-religiösen Konflikten, der Verhärtung in der politischen Auseinandersetzung bis hin zu den jüngsten rassistisch motivierten Morden in den USA. Äußerungen von Wissenschaftlern und Journalisten, Tätern und Opfern sind eingewoben in eine Fülle von dokumentarischen Belegen, die das weltweite Phänomen der Polarisierung in all seinen Bereichen auf mitunter erschreckende Weise erhellen.

Sendungsinfos

Von: Geeta Gandbhir, Sam Pollard Stereo
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