ZDFneo Sa, 14.07.

DMAX ONE
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Abenteuer Karibik LANDSCHAFTSBILD, D 2017
Die Karibik - paradiesische Inselwelt, endlose Strände, kristallklares Wasser. Aber die Karibik ist viel mehr: eine wahre Schatztruhe für Forscher. Auf Grand Cayman züchten Forscher Blaue Leguane, die schon fast ausgestorben waren. In den Wäldern Costa Ricas werden Weißschulter-Kapuzineraffen seit zehn Jahren erforscht, und in den Blue Holes der Bahamas tauchen Wissenschaftler nach Fossilen. Auf den Bahamas existieren rund 1000 Blaue Löcher. Die weit verzweigten Höhlensysteme entstanden während der Eiszeiten. Magische Zeitkapseln, denn das sauerstoffarme Tiefenwasser konserviert Skelette über Jahrtausende. Unterwasserarchäologe Florian Huber wagt sich in die Höhlen mit einem Ex-Marinetaucher, der sich dort bestens auskennt. Jenseits einer giftigen Schwefelwasserstoffschicht eröffnet sich eine grandiose Unterwasserwelt mit Tropfsteinen und Fossilien. Auf die hat es Florian Huber abgesehen, er will sie mit einer neuen Technik in 3D abbilden und vergangene Lebenswelten rekonstruieren. Costa Rica ist Schauplatz einer ungewöhnlich langjährigen Forschungsarbeit. Seit 1990 werden im Naturpark Lomas Barbudal Weißschulter-Kapuzineraffen beobachtet, täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Die Tiere gehören zu einer der am besten erforschten Affenpopulation weltweit. Sobald sie morgens ihren Schlafbaum verlassen, folgt ihnen Biologin Juliane Damm. Keine Sekunde lässt sie die Tiere aus den Augen und notiert jede Aktion der Gruppe. Die gesammelten Daten über so viele Jahre ermöglichen ein detailliertes Bild über das komplexe Sozialverhalten und die Intelligenz der Weißschulter-Kapuziner. Auf Grand Cayman lebt ein wahres Juwel der Karibik, der Blaue Leguan. Die urzeitliche Echse war Anfang der 90er Jahre fast ausgestorben: Weniger als 30 Tiere lebten noch auf der Insel. Matt Götz gehört seit zehn Jahren zu einer Gruppe von Wissenschaftlern, die für das Überleben der Echse kämpft. Über diese Art war so gut wie nichts bekannt. Durch ein aufwändiges Zucht- und Auswilderungsprogramm leben inzwischen auf Grand Cayman wieder rund 1000 Blaue Leguane: ein großer Erfolg. "Abenteuer Karibik" beleuchtet neben den spannenden Wissenschaftsgeschichten auch den gesamten Lebensraum der 7000 Inseln. Die exotische Tier- und Pflanzenwelt ist dabei ebenso Thema wie die Besiedlungs-, Entdeckungs- und Kolonialgeschichte. Die paradiesische Schönheit der Region lässt die Sehnsucht nachvollziehen, die immer wieder Fremde in diese Region lockt. Aber auch die Schattenseiten des karibischen Inselreiches werden thematisiert: als Ort häufiger Naturkatastrophen, Umschlagplatz für Drogen und Schauplatz eines unrühmlichen Kolonialismus. Als neunte Folge der "Terra X - Abenteuer"-Reihe eröffnet auch diese Dokumentation einen ganz besonderen Blick auf eine Region, die von vielen Menschen als Sehnsuchtsort begriffen wird.
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Lichter der Tiefsee NATUR UND UMWELT Leuchtende Wunderwesen, D 2017
Feuerwerk unter Wasser: Mehr als 90 Prozent aller Tiefsee-Organismen können leuchten. Mit neuester Kameratechnik sind Forscher diesen Lichtwesen in einem Tiefsee-Canyon auf der Spur. Bruce Robison und Edith Widder, ausgewiesene Biolumineszenz-Spezialisten, suchen mit Tauchbooten in Tiefen zwischen 200 und 1000 Metern bizarre Geschöpfe, die sich mit erstaunlichen Licht-Strategien in der Finsternis behaupten. Die meisten Tiefsee-Organismen leuchten allerdings zu schwach für das menschliche Auge. Daher ging man lange davon aus, die Tiefsee sei eine riesige Region ewiger Finsternis. Nur wenige Tiere, wie die Anglerfische, waren für ihre Leuchtorgane bekannt. Tatsächlich aber leuchtet die Tiefsee wie der Sternenhimmel. Das wurde erst vor Kurzem mit neu entwickelten supersensitiven Optiken entdeckt, wie sie auch das Expeditionsteam um den "Biolumineszenz-Papst", Dr. Bruce Robison, und die "Grande Dame" des lebendigen Lichtes, Dr. Edith Widder, bei den Filmaufnahmen nutzen. Die beiden Wissenschaftler dringen in Tauchbooten in die pazifischen Tiefsee-Canyons 200 Kilometer südlich von San Francisco vor. Als Basis dient ihnen das Forschungsschiff "Alucia", das mit seinem Hightech-Equipment bereits die Tauchexpeditionen zum Tiefsee-Kalmar, zu den Monster-Haien und zu den Höhlen der Korallenriffe mit ermöglicht hat. Sie entdecken die verschiedensten Einsatzmöglichkeiten des lebendigen Lichtes: Kommunikation unter Artgenossen, Anlocken von Beute, Abschreckung und sogar Tarnung.
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Geheimnisse der Tiefsee NATUR UND UMWELT In den Kellern der Korallenriffe, D 2015
Ein weiteres Mal taucht "Terra X" in das dunkle Reich der Tiefsee ab, in die Kellergeschosse atemberaubender Korallenriffe, auf der Suche nach lebenden Fossilien. Im Herbst 2014 macht sich ein japanisches Expeditions-Team in Begleitung des renommierten Meeresbiologen Mark Erdmann auf, um die dunklen Regionen tropischer Ozeane zu erkunden. Ihr Weg führt sie über das Great Barrier Reef zu den Tiefseeschluchten vor Indonesien und Papua-Neuguinea. Erdmann, der bereits mehrere unbekannte Arten entdeckt hat, hofft, hier ein weiteres Mal fündig zu werden. Den Forschern steht bei ihrer Unternehmung das Forschungsschiff "Alucia" mit zwei Tauchbooten zur Verfügung, die vom Mutterschiff abgelassen werden und bis in Tiefen von über 1000 Metern vordringen können. Eine Reise in die Tiefsee ist gleichzeitig auch eine Zeitreise. Denn das Reich der ewigen Dunkelheit ist von lebenden Fossilien bevölkert. Da sich ihr Lebensraum in Jahrmillionen nur unerheblich verändert hat, waren sie nicht wie andere Wesen auf dem Planeten gezwungen, sich stetig neuen Bedingungen anzupassen. Deshalb begegnen die Forscher bei ihren Tauchgängen Arten, die schon lange aufgrund von Versteinerungen bekannt waren, doch als längst ausgestorben galten. Mark Erdmann und seinem Team gelingt mit Hilfe von Ködern, Fotofallen und ihren Tauchbooten, einige dieser scheinbaren Urzeitwesen vor die Kamera zu bekommen. Sogar zwei große Exemplare einer neu entdeckten Fischart kommen im Höhlensystem am Fuß eines Riffs zum Vorschein - die Krönung der Expedition.
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Phantom der Tiefsee - Der Riesenkalmar TIERE, D 2013
Ein Meeresmonster mit unglaublich langen Fangarmen - der Riesenkalmar Architeuthis ist das größte Mysterium der marinen Tierwelt. 2012 sucht ein Forscherteam im Pazifik nach ihm. Mit hochsensitiven Kameras liegt das Team im nachtschwarzen Ozean auf der Lauer - und tatsächlich erscheint das Ungetüm persönlich. Sagenumwoben und von Seemannsgarn umsponnen, fand der Tiefsee-Riese auch Eingang in die Weltliteratur. So zum Beispiel in "20.000 Meilen unter dem Meer" von Jules Verne. Zahlreiche Expeditionen mit Tauchrobotern, U-Booten und auf Pottwalen installierten Kameras suchten erfolglos nach dem bis 18 zu Meter langen Tintenfisch. Bis zum Sommer 2012 hatte niemand einen lebendigen Riesenkalmar in seinem natürlichen Lebensraum, der Tiefsee, beobachten können. Nach jahrelanger Vorarbeit stößt im Juni 2012 ein internationales Forscherteam unter Leitung des japanischen Meeresbiologen Tsunemi Kubodera nahe den Ogasawara-Inseln mit speziellen Tauchbooten und extrem aufwändiger Technik ins Reich des Riesen in den Tiefen des Pazifiks vor. Spezielle Filter machen die Bordlichter unsichtbar, Leuchtmuster ahmen die Biolumineszenz verschiedener Tiefsee-Organismen nach und sollen den Riesenkalmar anlocken. Die Dokumentation zeigt die weltweit ersten Filmaufnahmen eines lebendigen Riesenkalmars in seiner natürlichen Umwelt, der Tiefsee. Das "Phantom der Tiefe" nimmt in dieser spektakulären Dokumentation endlich Gestalt an - ein Meilenstein in der Geschichte der Meeresforschung. Der Film zeichnet die spannende Suchexpedition nach Architeuthis nach. Er zeigt den extrem hohen technischen Aufwand und den Ideenreichtum der Wissenschaftler - und den größten Tintenfisch der Welt.
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Der Hai - Magie eines Monsters TIERE, D 2016
Haie und Rochen vor den Objektiven modernster Kamerasysteme: In allen Weltmeeren war das Kamerateam unterwegs und filmte dabei noch nie beobachtetes Verhalten der Meeresräuber. Gigantische Walhaie, über Land krabbelnde Epaulettenhaie, fliegende Rochen, rasend schnelle Makos und sogar leuchtende Haie - alles, was in der Hai-Society Rang und Namen hat, gibt Einblick in eine faszinierende Welt. So hat man Haie und Rochen noch nie gesehen. In aufwändigen Dreharbeiten an Dutzenden von Schauplätzen rund um den Globus gelangen den Teams Aufnahmen von dramatischen Situationen und faszinierendem Verhalten in bestechender Bildqualität. Dabei kamen die eindrucksvollsten Mitglieder der Hai-Society und die mit ihnen eng verwandten Rochen vor die Objektive modernster Kamerasysteme. Zeitlupen- und von Helikoptern aus geschossene Cineflex-Aufnahmen machen kaum bekannte Eigenschaften, Fähigkeiten und überraschendes Verhalten des Knorpelfisch-Clans sichtbar. Unter dem arktischen Eis fristet der steinalte Grönlandhai sein Dasein, in den Weiten der tropischen See jagt der pfeilschnelle Makohai seiner Beute nach, am Grund flacher Korallenmeere lauert bis zur Unsichtbarkeit getarnt ein Teppichhai und schlägt blitzartig zu. Rochen fliegen in Schwärmen über den Wellen und vollführen spektakuläre Sprünge. Paarungswillige Mantas, Wal- und Hammerhaie versammeln sich in Massen, um einen Partner zu finden. Zitronenhaie gebären lebende Junge, die in Kinderhorten zwischen Mangroven vor Feinden sicher aufwachsen. Der Film zeigt in grandiosen Bildern viele erstaunliche wie geniale Anpassungen an die unterschiedlichen Lebenswelten der Knorpelfische.
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Universum der Ozeane - mit Frank Schätzing NATUR UND UMWELT (Folge: 1), D 2010
Die Existenz der Ozeane unterscheidet die Erde von anderen Himmelskörpern. Denn ohne die Ozeane wäre unser Heimatplanet nur ein öder Gesteinsbrocken im All - ohne Pflanzen, Tiere, Menschen. Die Weltmeere bedecken drei Viertel der Erdoberfläche und bieten Lebensräume für unzählige Pflanzen und Tiere. Sie stellen unerschöpflich scheinende Nahrungsreserven zur Verfügung und Bodenschätze, von denen nur ein geringer Teil bisher entdeckt wurde. Obwohl die Ozeane eine so große Bedeutung für uns haben, wissen wir über die globalen Wasserwelten weniger als über fremde Planeten. Das soll sich nun ändern: Forscher aus aller Welt versuchen seit Kurzem, mit einem enormen technischen Aufwand, die Geheimnisse der Meere zu ergründen. Der Dreiteiler "Terra X: Universum der Ozeane" zeigt in nie gesehenen Bildern den neuen Blick der Wissenschaft auf die Weltmeere. Der Zuschauer begleitet die Forscher bei ihren spektakulären Vorstößen in die Tiefen der Ozeane und erfährt aus erster Hand aktuelle Untersuchungsergebnisse. Mithilfe modernster Bild-Technik taucht der Betrachter in die ferne Erdvergangenheit ein, erkundet die vom Menschen geprägte Gegenwart und wirft einen Blick in die Zukunft der Ozeane. Fotorealistische Computeranimationen hauchen nicht nur Wesen der Urzeit neues Leben ein, sondern erlauben schon jetzt den Besuch einer in Planung befindlichen Meeresforschungsstation. Reisebegleiter während dieser außergewöhnlichen Tour durch Raum und Zeit ist Frank Schätzing, dessen Sachbuch "Nachrichten aus einem unbekannten Universum" den Anstoß für die Produktion gab. In der ersten Episode meldet er sich von sturmumtosten Klippen, aus einem Ruderboot mitten auf dem Atlantik zu Wort. Er besucht das künftige Nizza hoch in den Bergen, das mit seiner Aussicht auf eine gewaltige Salzwüste - das heutige Mittelmeer - kaum noch Touristen lockt. Als echter Zeitreisender jettet Schätzing mühelos durch die Jahrmillionen und weist die Zuschauer auf die Schlüsselereignisse im Verlauf der Geschichte des Meeres hin. Der erste Teil der Expedition durch das unbekannte Universum führt hinab in die größten Tiefen der Ozeane. Hier suchen Forscher Antworten auf die Fragen: Wie konnten überhaupt Meere entstehen? Woher stammt das Wasser? Und: Ist das Leben tatsächlich in der Tiefsee entstanden? Das deutsche Forschungsschiff "Meteor" mit seinem neuen, leistungsfähigen Tauchroboter, dem ROV, soll helfen, Licht ins Dunkel zu bringen. In 3000 Meter Tiefe untersuchen Wissenschaftler die Eigenschaften der Schwarzen Raucher. Welche Bedeutung haben sie für die Entwicklung der Ozeane? Ist das Leben tatsächlich in der Umgebung dieser superheißen Schlote entstanden und wenn ja, wie kam es zu dem enormen Artenreichtum der Gegenwart? Diesem Rätsel sind auch die Forscher des "Census of Marine Life"-Projektes auf der Spur. Bei der internationalen Zusammenarbeit geht es um die bislang größte "Volkszählung". Die Forscher wollen herausfinden, wer tatsächlich in den Ozeanen der Gegenwart lebt: vom Nordpol bis in die Antarktis, von den Küsten Afrikas bis zu den Fidschi-Inseln, vom flachen Schelfmeer bis in die Tiefsee. Die Bestandsaufnahme der Gegenwart soll zugleich Schlüsse auf den Artenreichtum der Vergangenheit zulassen sowie eine Prognose für künftige Entwicklungen der Meeresbewohner ermöglichen.
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Universum der Ozeane - mit Frank Schätzing NATUR UND UMWELT (Folge: 2), D 2010
In der zweiten Folge begibt sich Frank Schätzing an die ungewöhnlichsten Orte, um die Geheimnisse vom Werden und Vergehen der großen Räuber der Ozeane zu erkunden. Auf einem hängenden Floß, über einer Hai-verseuchten Bucht, meditiert er über unser Verhältnis zum Großen Weißen. Mit einem U-Boot taucht er durch ein Meer von Quallen und erkennt, dass ein "normaler Ozean" vor 500 Jahren etwas anderes war als heute. Die Existenz der Ozeane unterscheidet die Erde von anderen Himmelskörpern. Denn ohne die Ozeane wäre unser Heimatplanet nur ein öder Gesteinsbrocken im All - ohne Pflanzen, Tiere, Menschen. Die Weltmeere bedecken drei Viertel der Erdoberfläche und bieten Lebensräume für unzählige Pflanzen und Tiere. Sie stellen unerschöpflich scheinende Nahrungsreserven zur Verfügung und Bodenschätze, von denen nur ein geringer Teil bisher entdeckt wurde. Obwohl die Ozeane eine so große Bedeutung für uns haben, wissen wir über die globalen Wasserwelten weniger als über fremde Planeten. Das soll sich nun ändern: Forscher aus aller Welt versuchen seit Kurzem, mit einem enormen technischen Aufwand, die Geheimnisse der Meere zu ergründen. Der Dreiteiler "Terra X: Universum der Ozeane" zeigt in nie gesehenen Bildern den neuen Blick der Wissenschaft auf die Weltmeere. Der Zuschauer begleitet die Forscher bei ihren spektakulären Vorstößen in die Tiefen der Ozeane und erfährt aus erster Hand aktuelle Untersuchungsergebnisse. Mithilfe modernster Bild-Technik taucht der Betrachter in die ferne Erdvergangenheit ein, erkundet die vom Menschen geprägte Gegenwart und wirft einen Blick in die Zukunft der Ozeane. Fotorealistische Computeranimationen hauchen nicht nur Wesen der Urzeit neues Leben ein, sondern erlauben schon jetzt den Besuch einer in Planung befindlichen Meeresforschungsstation. Katapultiert ins ferne Devon, 420 Millionen Jahre vor unserer Zeit, lernt der Zuschauer den Urhai Cladoselache kennen, der damals noch nicht am Ende der Nahrungskette stand. Nur etwa einen Meter lang, musste sich der kleine Jäger vor allem vor dem mörderischen Panzerfisch Dunkleosteus in Acht nehmen. Aber die Zeit des Riesen war begrenzt. Heute schmücken seine Überreste die Galerie der ausgestorbenen Arten im Pariser Naturkundemuseum. Die Nachfahren der Urhaie dagegen behaupten sich bis heute als Topräuber - sämtlichen Aussterbeprognosen zum Trotz. Einige Haiarten bevölkern die Weltmeere schon seit dem Ende der Kreidezeit, also seit 65 Millionen Jahren. Wie ist es ihnen gelungen, sich so lange zu behaupten? Lange galten sie als die unangefochtenen Herrscher der Ozeane. Doch heute stehen sie dem gefährlichsten Raubtier gegenüber, mit dem sie es je zu tun hatten: dem Menschen. Haie haben zahllose Arten hervorgebracht, die nahezu jeden Lebensraum in den Ozeanen besiedeln. Nicht immer geht die Evolution diesen Weg der Vielfalt, sondern hält stattdessen Jahrmillionen an einem gelungenen Modell fest. Das beste Beispiel für einen altgedienten Meeresbewohner ist der Quastenflosser, das Urmodell aller Landwirbeltiere. Er galt als ausgestorben - bis 1930 ein Exemplar an der Küste Südafrikas im Beifang eines Trawlers auftauchte. 50 Jahre später gelang es dem ZDF-Tierfilmer Hans Fricke erstmals, das lebende Fossil in der Tiefe zu filmen. Die Bilder waren eine Sensation und gingen um die Welt. Immer tiefere Teile der Ozeane können heute mit Tauchbooten und Robotern erkundet werden. Werden die Wissenschaftler künftig noch mehr Ureinwohner der Ozeane finden, die man bisher zu den Verlierern des Überlebenskampfes zählte? Könnte beispielsweise der gigantische Megalodon zu den Totgeglaubten gehören? Nie gab es einen gewaltigeren Hai. Er war doppelt so groß wie der Große Weiße, gilt aber im Gegensatz zu seinem gefürchteten Vetter als ausgestorben. Könnte auch ein Wesen seiner Größe in den dunklen Tiefen der Weltmeere überdauert haben? Was immer noch an unbekannten Überlebenskünstlern in der Tiefsee auf Entdeckung wartet, ein Erfolgsmodell der Meere schwimmt in allernächster Nähe zum Menschen durch die Ozeane, ohne dass sich die meisten seiner Bedeutung bewusst sind: Die Quallen sind im Kambrium vor über 500 Millionen Jahren entstanden. Einige von ihnen haben sich seither allen Evolutionsregeln zum Trotz nicht einmal sehr verändert. Bisher traten sie meist als lästige Spaßverderber im Badeurlaub in Erscheinung. Forscher glauben jedoch, dass die Quallen zu den großen Gewinnern der Gegenwart gehören. Ihre Feinde, wie Thunfische oder Schildkröten, werden vom Menschen eifrig dezimiert und der Temperaturanstieg bekommt den meisten Arten gut. Einige Wissenschaftler sprechen bereits vom Zeitalter der Q
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Universum der Ozeane - mit Frank Schätzing NATUR UND UMWELT (Folge: 3), D 2010
Die letzte Etappe der abenteuerlichen Zeitreise führt in die eisigen Weiten des Nordens. Frank Schätzing muss sich warm anziehen, denn sein erstes Ziel liegt in der Arktis. Und als wäre das noch nicht kalt genug, macht er auf seiner Stippvisite durch Zeit und Raum auch Halt in der fernen Vergangenheit - als unser Heimatplanet durch eine Laune der Natur komplett einfror. Die Existenz der Ozeane unterscheidet die Erde von anderen Himmelskörpern. Denn ohne die Ozeane wäre unser Heimatplanet nur ein öder Gesteinsbrocken im All - ohne Pflanzen, Tiere, Menschen. Die Weltmeere bedecken drei Viertel der Erdoberfläche und bieten Lebensräume für unzählige Pflanzen und Tiere. Sie stellen unerschöpflich scheinende Nahrungsreserven zur Verfügung und Bodenschätze, von denen nur ein geringer Teil bisher entdeckt wurde. Obwohl die Ozeane eine so große Bedeutung für uns haben, wissen wir über die globalen Wasserwelten weniger als über fremde Planeten. Das soll sich nun ändern: Forscher aus aller Welt versuchen seit Kurzem, mit einem enormen technischen Aufwand, die Geheimnisse der Meere zu ergründen. Der Dreiteiler "Terra X: Universum der Ozeane" zeigt in nie gesehenen Bildern den neuen Blick der Wissenschaft auf die Weltmeere. Der Zuschauer begleitet die Forscher bei ihren spektakulären Vorstößen in die Tiefen der Ozeane und erfährt aus erster Hand aktuelle Untersuchungsergebnisse. Mithilfe modernster Bild-Technik taucht der Betrachter in die ferne Erdvergangenheit ein, erkundet die vom Menschen geprägte Gegenwart und wirft einen Blick in die Zukunft der Ozeane. Fotorealistische Computeranimationen hauchen nicht nur Wesen der Urzeit neues Leben ein, sondern erlauben schon jetzt den Besuch einer in Planung befindlichen Meeresforschungsstation. Dass es im Nordpolarkreis durchaus auch freundliche Zeiten gegeben hat, zeigt der Fund eines urzeitlichen Flusspferdes, das vor 60 Millionen Jahren auf Spitzbergen graste. Heute ist die Inselgruppe vor allem von Eisbären besiedelt. Ob die Zukunft Spitzbergens eher weiß oder grün wird, ist unter den Wissenschaftlern heiß umstritten. Noch immer fallen hier die Temperaturen im Winter auf minus 60 Grad Celsius. Nirgendwo sonst fühlt sich der Mensch so klein und hilflos wie im ewigen Eis. Doch immer wieder zog es Forscher und Abenteurer nach Norden, die mitten im arktischen Eis ein warmes Meer vermuteten. Gefunden hat es keiner, aber könnte der Mythos dennoch einen wahren Kern haben? Ausgerechnet im eisigen Spitzbergen machte der Paläontologe Jørn Hurum vor Kurzem eine sensationelle Entdeckung: In der Decke eines Kohlebergwerks identifizierte er die Spuren eines urzeitlichen Flusspferdes. Das Pantodont ist nur aus tropischen Regionen bekannt. Was haben die wärmeliebenden Tiere so hoch im Norden zu suchen? Schritt für Schritt erkunden die Forscher die Klimageschichte der Arktis. Allerdings müssen sie sich beeilen, denn der eisige Lebensraum taut auf. In der Polarregion steigt die Temperatur doppelt so schnell wie in anderen Teilen der Erde. Die Gegend ist ein Seismograf für den Klimawandel. Schon jetzt ist abzusehen, dass dieser einzigartige Lebensraum mit seinen hoch angepassten Bewohnern verschwinden wird. Während viele Menschen vor allem die ökologische Katastrophe sehen, gibt es andere, die bereits dabei sind, mögliche Gewinnspannen zu errechnen: Eine riesige gefrorene Schatzkiste öffnet sich, denn unter dem Eis liegt ein Viertel der weltweiten Reserven an Erdöl und Gas. Hinzu kommen riesige Mengen Zinn, Mangan, Gold, Nickel, Blei, Platin und Rohdiamanten. Wie sich der Goldrausch in der Tiefe auswirken wird, ist nur schwer vorhersehbar. Allerdings verweisen die aktuellen Ereignisse im Golf von Mexiko bereits darauf, mit welchen Risiken bei solchen Unternehmungen zu rechnen ist. Neben herkömmlichen Bodenschätzen steht Methanhydrat im Fokus der Investoren. Vor allem in Asien werden Unsummen in die Erforschung dieser Energiequelle gepumpt. Forscher vom Kieler Institut für Meeresforschung Geomar haben sogar ein Verfahren entwickelt, das Gashydrat mit Hilfe von Kohlendioxid aus dem Sediment löst und ersetzt. Auf diese Weise könnte Brennstoff gefördert und gleichzeitig Treibhausgas in der Tiefe versenkt werden. Viele Wissenschaftler halten all diese Bemühungen für ein Menetekel: Sie befürchten, dass das Methan vom Ozeangrund dem Weltklima noch viel stärker einheizen wird, als es Kohle, Öl und Erdgas schon heute tun.
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Versunkene Schätze DOKUMENTATION, D 2014
Von der Entdeckung bis zur Bergung und Konservierung von versunkenen Schätzen können Jahrzehnte vergehen. Und so manches Wrack wird wohl für immer auf dem Grund des Meeres bleiben. "Terra X" begleitet Taucher und Archäologen bei ihren spannenden Einsätzen weltweit und erkundet dabei zugleich die Geschichte der Unterwasserarchäologie von ihren Anfängen bis heute. Irgendwann Mitte des 1. Jahrhunderts vor Christus tobt vor der kleinasiatischen Küste, südwestlich der Hafenstadt Izmir, ein gewaltiger Sturm. Ein mit 50 Tonnen Marmor beladener Segler ist den riesigen Wellen hilflos ausgeliefert. Seine kostbare Fracht macht ihn so gut wie bewegungsunfähig. Innerhalb weniger Minuten versinkt das Schiff mitsamt seiner Last. Dank moderner Technik lässt sich die Katastrophe minutiös rekapitulieren. Noch vor wenigen Jahrzehnten wäre eine solche Arbeit unmöglich gewesen. Zwar experimentierte der Mensch bereits seit dem 15. Jahrhundert mit Helmen und Anzügen, die ein längeres Abtauchen in nicht allzu tiefe Gewässer erlaubten, aber erst die rasanten Entwicklungen des vergangenen Jahrhunderts machen die Unterwasserarchäologie zu einem neuen, spannenden Feld der Wissenschaft. Wie Zeitkapseln halten Seen und Meere unzählige Überraschungen bereit, die nur darauf warten, wiederentdeckt zu werden. Die versunkenen Schätze sind dabei so vielfältig wie die Gewässer, in denen sie liegen. Die Bandbreite reicht vom abgestürzten Kampfflugzeug der US-Luftwaffe im österreichischen Traunsee, das aus 70 Metern Tiefe geborgen werden konnte, über geheimnisvolle Knochenfunde in den Cenote genannten Höhlensystemen Yucatans, die neuen Aufschluss über die Besiedelung Amerikas liefern, bis hin zu ganzen antiken Städten, die dem steigenden Meeresspiegel zum Opfer fielen, so etwa vor der Küste Ägyptens.
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Jäger verlorener Schätze DOKUMENTATION Verschollen vor Mosambik, D 2005
Vor der Küste Mosambiks taucht Nikolaus Graf Sandizell mit seinem Team auf dem Boden des Indischen Ozeans nach dem Wrack der mit Silber beladenen "San José", die hier 1622 versenkt wurde. Der Film erzählt vom portugiesischen Reich im Morgenland und von einer vergangenen Zeit, als sich Portugal über die Weltmeere bis in den Tropendschungel ausbreitete. Findet Sandizell den sagenhaften Silberschatz der "San José"? Allein neun Kisten voller Silbermünzen hat die "San José" mit in die Tiefe genommen - der heutige Wert beliefe sich auf Millionen. Der Expeditionsleiter zurrt noch einmal seinen Bleigürtel fest und überprüft, ob seine Tauchmaske richtig sitzt. Dann lässt er sich vom Rand des Schlauchbootes in die türkisblauen Fluten gleiten. Sandizell und seine Mitarbeiter - alles internationale Spezialisten - sind Taucher, Archäologen und Detektive in einem - kurz: moderne Schatzjäger. Sie operieren mit exklusiven Lizenzen der jeweiligen Landesregierung. Das ist entscheidend, denn ihre Arbeit ist Gegenstand einer heftig geführten Diskussion: Wem gehören die Schätze der Meere? Und darf man sie überhaupt bergen? Sandizells Firma hat sich verpflichtet, Unikate und besonders wertvolle Funde dem Land Mosambik zu überlassen. Die übrigen Reichtümer vom Meeresboden darf Sandizell in großen Auktionshäusern versteigern und mit dem Erlös die nächste Expedition finanzieren. Das Schicksal der "San José" erzählt vom beginnenden Untergang des "Estado da Índia", wie die Portugiesen ihr Imperium im Fernen Osten nannten. Mächtige Gouverneure regierten vom indischen Goa aus die Geschicke des riesigen Seereiches. Doch zu Beginn des 17. Jahrhunderts, rund 100 Jahre nachdem Vasco da Gama 1498 den Seeweg in das Land der Gewürze und Seide gefunden hatte, drängten verstärkt Holländer und Briten in den Indischen Ozean vor, um die Vorherrschaft der iberischen Nation zu brechen. Strategisch besonders bedeutend war das portugiesisch besetzte Hormuz, am Eingang zum Persischen Golf. Als englische Schiffe in die Gewässer um das Eiland eindrangen, schickte Lissabon eilig eine Flotte los, bestehend aus der "Santa Teresa", der "San Carlos" und dem Flaggschiff "San José". Mit an Bord befand sich auch der designierte Gouverneur von Goa - kein Geringerer als der Urenkel des berühmten Vasco: Francisco da Gama. Doch bis Goa ist die San José nie gekommen: Vor der Küste Mosambiks verwickelten die Alliierten die überraschten Portugiesen in eine Seeschlacht, die sich über zwei Tage hinzog. "Santa Teresa" und "San Carlos" konnten entkommen, doch die "San José" sank mitsamt ihrer kostbaren Ladung. Francisco da Gama überlebte, aber er war Zeuge des Anfangs vom Ende des "Estado da Índia" geworden: Hormuz ging verloren, und viele portugiesische Posten entlang der Arabischen See sollten in den kommenden Jahren folgen. Ausgangspunkt für die Suche nach der "San José" ist die paradiesische Ilha de Moçambique. Vor der Insel verlief die stark befahrene Seeroute nach Indien und Ilha de Moçambique entwickelte sich zum bedeutenden Umschlagplatz und wichtigsten Hafen zwischen Lissabon und Goa. Der Film zeigt Nikolaus Graf Sandizell und seine Expeditionscrew bei ihrer akribischen Recherche in ehrwürdigen Lissabonner Archiven und auf den Weiten des Indischen Ozeans - dort, wo schon der legendenumrankte Sindbad gekreuzt sein soll.
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Tauchfahrt in die Vergangenheit DOKUMENTATION Sir Henry Morgan - Pirat im Auftrag seiner Majestät
Seit Jahrzehnten suchen Archäologen gleichermaßen nach Überresten der einstigen Piratenhochburg Port Royal und nach Spuren des sagenumwobenen Seeräubers Sir Henry Morgan. Vor Kurzem gelang dem Ausgrabungsteam von Donald M. Hamilton ein Sensationsfund. Nur wenige Meter vor der Küste von Jamaika haben seine Taucher Münzen, Schmuck und Alltagsgegenstände aus dem 17. Jahrhundert auf dem Meeresgrund entdeckt. Henry Morgan - drei Jahrzehnte lang versetzte er die spanischen Kolonien in der Karibik in Angst und Schrecken. Ehrgeiz, unerschrockener Wagemut und strategischer Scharfsinn machten ihn zu einer der schillerndsten Figuren im Bund der "Brüder der Küste". Raub, Mord und Totschlag sind die ständigen Begleiter auf seinem blutigen Weg zum Ruhm. Legendär sind seine Überfälle auf das kubanische Puerto Principe und die mittelamerikanische Hafenstadt Portobello. Unermesslich ist der Reichtum, den der Abenteurer mit einer Mannschaft aus skrupellosen Piraten scheffelt und ins königliche Port Royal auf Jamaika schafft. Mit der Eroberung von Panama schließlich gelingt dem Anführer der gefürchteten Bukaniere ein genialer Coup gegen den Erzfeind Spanien. In London löst die Erfolgsmeldung wahre Begeisterungsstürme aus. Auf dem Höhepunkt seiner zweifelhaften Karriere wird dem einfachen Mann aus Wales eine ungewöhnliche Ehrung zuteil: König Charles II. erhebt ihn 1674 in den Ritterstand und ernennt den charismatischen Draufgänger zum Vizegouverneur der Insel Jamaika. Dort stirbt Sir Henry Morgan am 25. August 1688. In einem Staatsbegräbnis wird der gefeierte Volksheld in Port Royal mit allen Ehren beigesetzt. Vier Jahre später, am 7. Juni 1692 - auf der Insel war es beklemmend still und schwül - erschüttert ein schweres Beben die Hafenstadt. Die Erde öffnet sich und Tausende Menschen finden den Tod, als riesige Wogen das malerische Port Royal überrollen. Die Fluten schlucken auch das Grab von Henry Morgan, dem berühmten Freibeuter im Namen Seiner Majestät von England. In den Gewässern von Haiti stieß der deutsche Bergungsunternehmer Klaus Keppler auf ein altes Wrack. Nach Einschätzungen von Experten handelt es sich um das Flaggschiff von Henry Morgan - die "Jamaica Merchant". Darüber hinaus entdeckte die Crew einen weiteren Schiffsrumpf mit 50 Kanonen aus Bronze und Stahl. Der Film begleitet die Forscher auf ihrer abenteuerlichen Expedition zu den exotischen Schauplätzen in der Karibik und dem nasskalten, nebligen London auf den britischen Inseln. Im Zusammenspiel von dokumentarischen Aufnahmen, aufwändigen Computeranimationen und Spielszenen wird die Geschichte eines Mannes erzählt, der nicht nur als Abenteurer sein Glück suchte, sondern auch als Patriot für sein Vaterland kämpfte.
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Freibeuter der Meere GESCHICHTE Sir Francis Drake, D 2015
Dieser Teil der "Terra X"-Reihe "Freibeuter der Meere" erzählt die grandiose Geschichte von Sir Francis Drake - und wie seine Raubzüge zur Grundlage des British Empire wurden. Ein Pirat dreht am Rad der Geschichte: Francis Drake. Er rettet Königin Elisabeth vor dem Bankrott, schwächt die spanische Seemacht, macht den Weg frei für die Kolonien. Drake steht am Anfang unseres Turbokapitalismus - effizient und erfolgreich. Dabei kam Francis Drake aus ärmlichsten Verhältnissen. "Terra X" erzählt die unglaubliche Biografie dieses Piraten, der schon als Kind lernte, wie man überlebt. Als Kind einer protestantischen Familie, als Kind von "Ketzern", ist er immer auf der Hut vor den Häschern der katholischen Königin Mary Tudor. Erst unter Königin Elisabeth genießt er Sicherheit. Ein Glück: Er kann lesen und schreiben. Auf dem Schiff seines Onkels lernt er das Seefahrerhandwerk. Bald macht er sich selbstständig - und seine Klugheit, sein Mut und seine Weitsicht bringen ihm nicht nur die absolute Treue seiner Leute, sondern auch die Gönnerschaft der Königin ein. Elisabeth I. braucht ihn für ihre Pläne: die Schwächung der Großmacht Spanien. "Terra X" analysiert, wie Drake ans Werk geht, wie er den Spaniern die Schätze abjagt und mit einer Weltumsegelung die englische Staatskasse saniert. Die Autoren besuchen Drakes Schloss bei Plymouth, sprechen mit britischen und amerikanischen Drake-Spezialisten, die ihn als einen typischen Vertreter der Neuzeit, ja der Moderne sehen: ein rationaler Geistesmensch, der die überkommenen Machtstrukturen des 16. Jahrhunderts kurzerhand für erledigt erklärte und die Welt nach seinen Vorstellungen ordnete. Ein echter Freibeuter eben am Beginn eines neuen Zeitalters: der Zeit des Kolonialismus und des Kapitalismus.
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Freibeuter der Meere GESCHICHTE Die Korsaren, D 2015
Die Freibeuter der Meere: "Terra X" erzählt von muslimischen Piraten, die vor Europas Küsten unzählige Weiße in die Sklaverei verschleppen: die berüchtigten Korsaren. Diese Seefahrer aus Algier, Tunis und Tripolis sind bis ins 19. Jahrhundert unterwegs. Ihr Auftrag: Schutzgelderpressung. Bei Widerstand: Verschleppung und Sklaverei. Hark Olufs von der Insel Amrum fiel 1720 in die Hände der Korsaren und lernte ihr Imperium kennen. Anhand von Olufs' Aufzeichnungen erzählt der Film ein unglaubliches Abenteuer. Um zu überleben, wird er Muslim, macht als Haussklave Karriere und bringt es schließlich zum Oberbefehlshaber der Flotte des Bey von Constantine. Ein Ausnahmeschicksal - denn die meisten der entführten Europäer verschwanden auf den Sklavenmärkten Nordafrikas, wenn sie nicht von ihren Verwandten freigekauft werden konnten. Sie waren das "Weiße Gold" - man schätzt, dass zwischen 1500 und 1800 über eine Million weißer Kinder, Frauen und Männer in den muslimischen Stadtstaaten versklavt wurden. Dieser Menschenhandel war in den Augen der Muslime nichts Anrüchiges - er war eine legitime Form des Heiligen Krieges gegen "Ungläubige" und folgte klar formulierten Gesetzen und finanziellen Anreizen. Die USA geboten 1805 den Korsaren Einhalt. Ihre Forderung: Freiheit des Seehandels, Ende von Schutzgeld und Sklaverei. "Terra X" zeigt, wie die USA für den Kampf gegen die Korsaren ihre erste Hochseeflotte bauten, die vor den Mittelmeerküsten die Korsaren aufrieb. Das war der erste außenpolitische Triumph der USA - und der Beginn des heute so gefährlichen Antagonismus zur muslimischen Welt. Die Geschichte der Korsaren - oder der Barbaresken, wie sie auch genannt werden - durchzieht die Geschichte des christlichen Europa über Jahrhunderte. Bedeutende Schlachten wurden geschlagen , und immer neue Feindbilder entstanden. Und dennoch wissen wir erst wenig über Korsaren und ihre Staaten in Nordafrika. Die "Terra X"-Dokumentation über "Freibeuter der Meere" ist eine erste Annäherung an den wichtigen, gerade heute so aktuellen Stoff.
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Ein starkes Team KRIMIREIHE Blutsbande, D 2003
Der Mord an dem Studenten Oliver Dahl, Mitglied einer schlagenden Verbindung, führt das "starke Team" in eine ihm fremde, abgeschlossene Welt. Während Verena dem merkwürdigen Treiben in der Burschenschaft erstaunlich tolerant begegnet - war doch ihr verstorbener Vater zeitlebens mit einer solchen Gemeinschaft verbunden - sind Otto die Herren Jungakademiker von Herzen zuwider. In Verdacht gerät Heiko Zander, ein "Leibfux", der also in der Hierarchie zum Dienen bestimmt ist. Er wurde von Oliver Dahl häufig gedemütigt. Eine schwer durchschaubare Rolle spielt Heikos Freundin Klara, die Schwester des Ermordeten. Sie leidet mit ihrem Freund, dessen Trauer sie sich nicht erklären kann und der einen Selbstmordversuch unternimmt. Später distanziert sie sich von den "Bundesbrüdern", weil diese vermeintlich die Ursachen für den Mord an ihrem Bruder vertuschen wollen. Ein weiterer Verdacht fällt auf den "Fechtwart" Richard Heyse, der Verbindungen zu politisch suspekten Kreisen hat, die Oliver und den anderen Bundesbrüdern nicht passten. Verena und Otto erwischen einen Skinhead, welcher der Brandstiftung beschuldigt wird, auf einem Bauernhof außerhalb Berlins. Den Täter hat das "starke Team" damit nicht gefasst. Aber die Aussage des Jungen hilft weiter, ohne dass ihm dies bewusst wäre. Entscheidende Hinweise auf die Umstände des Mordes liefert schließlich die gerichtsmedizinische Untersuchung der Blutspuren im Paukraum der Burschenschafts-Villa, also dem Fechtsaal mit seinen Spuren der geschlagenen Mensuren.
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Ein starkes Team KRIMIREIHE Der Verdacht (Staffel: 1 Folge: 27), D 2003
Am Morgen nach Reddemanns Geburtstagsfeier erhält Verena Besuch von zwei Polizisten, die ihr eröffnen, dass mit ihrem Auto ein Verkehrsunfall mit Fahrerflucht begangen wurde. Das Opfer hat den Unfall zwar überlebt, befindet sich jedoch noch im Koma. Verena ist sprachlos, zumal sie das Opfer kennt und kein Alibi hat. Die Taxifahrerin, die sie angeblich nach Hause gefahren hat, streitet ab, Verena je gesehen zu haben. Als sich der Verdacht gegen Verena erhärtet, wird sie vom Dienst suspendiert - und beginnt, mit Otto auf eigene Faust weiter zu recherchieren. Das Unfallopfer, Küpper, war in Verenas erstem Mordfall vor 15 Jahren der entscheidende Zeuge. Bei dem damaligen Fall wurde die Haushälterin der ehemaligen Senatorin Irene Winter Opfer eines Raubüberfalls. Der Täter wurde schnell gefunden, da Küpper den vermeintlichen Täter, Siegfried Behrends, eindeutig bei einer Gegenüberstellung identifiziert hatte. Obwohl Behrends seine Unschuld immer wieder beteuerte, wurde er zu einer 14-jährigen Haftstrafe verurteilt. Könnte Behrends versuchen, sich an Verena zu rächen? Die Möglichkeit scheint nahezuliegen, zumal Behrends vor einigen Wochen vorzeitig aus der Haft entlassen wurde. Verena und Otto rollen den Fall von damals auf und entdecken einige Unstimmigkeiten. Als auf Küpper ein weiterer Mordversuch unternommen wird, läuft das "starke Team" zur Hochform auf.
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Ein starkes Team KRIMIREIHE Lebende Ziele (Staffel: 1 Folge: 29), D 2005
Auf dem Berliner Kiez, in der Nähe des Alexanderplatzes, wird Ottos Vermieterin Luise Baumgärtel auf offener Straße erschossen. Die Ermittlungen ergeben, dass Frau Baumgärtel bei ihren Mietern alles andere als beliebt war. Das Ehepaar Wolf, das seit Jahren in ihrem Haus lebt, wollte sie ebenso vor die Tür setzen wie den U-Bahn-Gleiskontrolleur Rainer Lussow. Doch sowohl die Wolfs als auch Lussow haben für die Tatzeit ein Alibi. Der Einzige, der zur Verwunderung aller in der Gunst Baumgärtels stand, ist der Sozialhilfeempfänger und ehemalige Fremdenlegionär Monsanto, der umsonst eine Wohnung im Hinterhaus bewohnen durfte. War er der geheime Liebhaber von Luise Baumgärtel? Monsanto ist ein welterfahrener, geheimnisvoller Mann mit einer Anziehungskraft auf Frauen, der sich auch Kommissarin Verena Berthold nicht ganz entziehen kann. Auch zwischen Otto und der Hausmeisterin Jutta knistert es. Otto weiß nicht, ob er sich auf die bodenständig-attraktive Frau einlassen soll oder sich von ihr eher überfordert fühlt. Am nächsten Morgen wird im Kiez der Punker Gonzo erschossen. Wieder wurden die Schüsse aus erheblicher Entfernung abgegeben, wieder wurde die gleiche Munition verwandt. Ansonsten lassen sich weder Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern noch ein mögliches Motiv erkennen. Dass der Täter seine Opfer anscheinend nach dem Zufallsprinzip aussucht, heißt, dass es jeden jederzeit treffen kann. Die Gefahr, die von dem Todesschützen ausgeht, ist unkalkulierbar. Die Fahndung läuft an, obwohl es an Anhaltspunkten mangelt. Die "Team"-Kollegen Georg und Yüksel beziehen eine Wohnung im Kiez, um vor Ort schneller handeln zu können. Das Erpresserschreiben eines Trittbrettfahrers lockt die Ermittler zunächst auf eine falsche Fährte. Der Mann wird in einer aufwändigen Aktion in einem Hochhaus gefasst. Nachdem ein drittes Opfer auf einer Landstraße erschossen wird, ergeben die Ermittlungen im Umfeld dieses Toten interessante neue Erkenntnisse. In einem Wettlauf mit der Zeit versucht das "starke Team", den Täter zu fassen, den offenbar eine Art psychopathischer Sozialhass zum Kiez-Sniper hat werden lassen.
ZDFneo Film
Housesitter - Lügen haben schöne Beine KOMÖDIE, USA 1992
Gerade hat Architekt Newton Davis wieder eine Abfuhr erhalten. Obwohl er seiner Traumfrau Becky nicht nur einen Ring am Finger, sondern auch ein Traumhaus bieten konnte. Kurz darauf trifft Newton auf die Kellnerin Gwen , mit der er ohne ernste Absichten die Nacht verbringt. Umso erstaunter ist er, als Gwen in seinem Heimatort Dobson Mill auftaucht und sich ungefragt in seinem Leben einnistet. Dabei erzählt sie immer wieder die unglaublichsten Geschichten - die meisten halten einer Überprüfung in der Realität nicht stand. Doch Gwen ist auch hilfreich für Newton - ihre Anwesenheit erweckt Beckys Interesse, und Newtons Chef ist hingerissen von der schönen Blondine. Nur Newton braucht lange Zeit, sich mit der Idee anzufreunden, dass die erfinderische Gwen in seinem Haus und in seinem Leben an der richtigen Stelle ist. Goldie Hawn wurde als Zahnarzthelferin an der Seite von Walther Matthau und Ingrid Bergman in "Die Kaktusblüte" zum Star. Tochter Kate Hudson trat mit Erfolg in die Fußstapfen der Mutter, die seit Langem mit Kurt Russell liiert ist. Steve Martin spielte in der Komödie "Wenn Liebe so einfach wäre" 2009 erneut einen Architekten mit Beziehungsproblemen - als Konkurrent von Alec Baldwin um die Gunst von Meryl Streep.
ZDFneo
Neu im Kino FILM/KINO/TV "Die Farbe des Horizonts" von Baltasar Kormákur, D 2018
Was läuft eigentlich gerade im Kino?! Bereits vor dem deutschen Starttermin für die aktuell anlaufenden Kinofilme werden die Neuheiten hier ausführlich vorgestellt.
ZDFneo
Neu im Kino FILM/KINO/TV " Ocean's 8" von Gary Ross, D 2018
Was läuft eigentlich gerade im Kino?! Bereits vor dem deutschen Starttermin für die aktuell anlaufenden Kinofilme werden die Neuheiten hier ausführlich vorgestellt.
ZDFneo Film
Wolfman HORRORFILM, USA 2010
1891. Lawrence Talbot kehrt auf das Anwesen der Familie zurück, um das plötzliche Verschwinden seines Bruders aufzuklären. Eines Nachts wird er von einer mysteriösen Bestie angegriffen. Ein schrecklicher Fluch scheint sich zu bewahrheiten. Die gelungene Neu-Interpretation des Gruselklassikers von 1941 überzeugt durch ihre schaurig-morbide Atmosphäre und Farbgestaltung, prächtige Bilder und ein international bekanntes Star-Ensemble. Nach langer Abwesenheit kehrt Lawrence Talbot im Jahr 1891 auf das Anwesen seiner Familie in Blackmoor zurück, um bei der Suche nach seinem Bruder zu helfen. Lawrence, ein Theater-Schauspieler, wurde von Gwen kontaktiert, die mit dem Vermissten verlobt ist. Bereits bei seiner Ankunft wird Lawrence von seinem Vater Sir John Talbot darüber in Kenntnis gesetzt, dass sein Bruder von einem wilden Tier getötet, ja regelrecht zerfetzt wurde. Und der grausame Tod des jungen Mannes scheint kein Einzelfall zu sein, in letzter Zeit fielen mehrere Menschen in der Umgebung von Blackmoor den Angriffen einer blutrünstigen Bestie zum Opfer. Selbst Scotland Yard hat eigens einen Ermittler entsandt: Inspector Francis Aberline . Da Lawrence an der Beerdigung des Bruders teilnehmen will, bleibt er im Haus seines Vaters, obwohl die beiden ein gestörtes Verhältnis haben. So missachtet er auch die Warnungen von Sir John und versucht, den mysteriösen Tod seines Bruders aufzuklären. Eine Spur führt ihn in einer Vollmondnacht zu einem Zigeunerlager, wo auch er von der Bestie attackiert wird. Zwar überlebt Lawrence den Angriff und erholt sich sogar erstaunlich schnell, doch dann stellt er beunruhigende Veränderungen an seinem Körper und in seinem Verhalten fest. "Wolfman" vereint ein hochkarätiges Ensemble von Charakterdarstellern, allen voran die beiden Oscar-Preisträger Benicio Del Toro ("Traffic - Die Macht des Kartells", 2001) und Anthony Hopkins ("Das Schweigen der Lämmer", 1992). Auch die Nebenrollen sind mit Emily Blunt und Hugo Weaving glänzend besetzt, sodass Regisseur Joe Johnston die klassische Gruselgeschichte als packenden und atmosphärisch dichten Horrorfilm umsetzen konnte. Entscheidend ist bei einem derartigen Projekt die Darstellung des Monsters, und diese gelang im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnet: Hauptdarsteller Benicio Del Toro saß jeden Tag fünf Stunden in der Maske, und die Mühen wurden 2011 bei der Verleihung der Oscars mit einem Preis für das Beste Make-up entsprechend honoriert. Die Tatsache, dass der Hauptdarsteller in den Augen vieler eine Idealbesetzung verkörperte, kommentierte Make-up-Spezialist Rick Baker wie folgt: "Benicio ist praktisch schon der Wolfman gewesen, wir brauchten ihm nur noch etwas mehr Haare und größere Zähne zu verpassen." Ein Mann für alle Monster: Bereits 1941, inmitten der Blütezeit des klassischen Horrorfilms, wurde die schaurige Geschichte des Larry Talbot verfilmt. Für Lon Chaney junior bedeutete die Hauptrolle damals den Durchbruch in Hollywood, in späteren Filmen war er dann wiederholt als Wolfsmensch zu sehen. Außerdem schaffte Chaney das seltene Kunststück, nach dem Werwolf auch Frankensteins Monster sowie Graf Dracula auf der Leinwand zu verkörpern. Ein schönes Trio Infernale für Lon Chaney junior.
ZDFneo Film
Verflucht THRILLER, USA 2005
Die Geschwister Ellie und Jimmy müssen mit ansehen, wie ein Werwolf im Blutrausch eine Frau in Stücke reißt - sie selbst werden von der Bestie nur gekratzt. Doch kurze Zeit nach der Begegnung mit dem Monster stellen beide furchterregende Symptome an sich fest. Um die Kreatur zu besiegen und den Fluch, der auf ihnen lastet, zu brechen, müssen sich die Geschwister auf einen Kampf auf Leben und Tod einlassen.
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The Knick KRANKENHAUSSERIE Willkommen im Zirkus (Staffel: 1 Folge: 1), USA 2014
Die Serie spielt im Jahre 1900 und stellt die Arbeit der Ärzte des Knickerbocker Hospitals und deren Kampf um eine Weiterentwicklung der medizinischen Standards in den Mittelpunkt.
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The Knick KRANKENHAUSSERIE Elektrifizierung (Staffel: 1 Folge: 2), USA 2014
Die Serie spielt im Jahre 1900 und stellt die Arbeit der Ärzte des Knickerbocker Hospitals und deren Kampf um eine Weiterentwicklung der medizinischen Standards in den Mittelpunkt.
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The Knick KRANKENHAUSSERIE Syphilis (Staffel: 1 Folge: 3), USA 2014
Eine ehemalige Geliebte Thackerys bittet ihn um Hilfe. Er soll ihre Nase rekonstruieren, die durch die Syphilis zerstört wurde. Währenddessen verliert Dr. Edwards einen ersten Patienten. Abigail Alford ist kaum wiederzuerkennen: Ihr Gesicht ist gezeichnet von den Symptomen einer Syphilis. Doch Dr. John Thackery will die komplizierte Operation zur Rekonstruktion der Nase seiner ehemaligen Geliebten zunächst nicht selbst durchführen. Aber nicht nur Thackery bekommt unerwarteten Besuch: Auch Direktor Barrows Frau schaut im Knick-Hospital vorbei, um ihren Mann um Geld für Einkäufe für sich und die beiden Töchter zu bitten. Doch sie ahnt nicht, dass dieser ein Doppelleben führt und ein obsessives Verhältnis mit einer jungen Prostituierten hat. Auch Algernon Edwards hat eine gewagte Operation vor sich liegen. Unter widrigsten Bedingungen operiert er einen seiner Patienten in seinen Kellerräumen. Unter den Wäscherinnen und Näherinnen des Krankenhauses hat er sich eine der begabtesten als Krankenschwester ausgesucht. Zur gleichen Zeit wütet die Tuberkulose in New York. Die kleine Cora Hemming ist besonders schwer erkrankt und wird im Knick behandelt. Ihr Vater ist bereits an der Krankheit gestorben. Nachdem Coras Darm perforiert ist, muss sie dringend operiert werden. Cornelia versucht Thackery zu der riskanten Operation zu überreden, die er zunächst für sinnlos hielt.
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The Knick KRANKENHAUSSERIE In besseren Kreisen (Staffel: 1 Folge: 4), USA 2014
Edwards große Stunde schlägt, als er bei einer OP, die Gallinger und Bertie ausführen, die Sache selbst in die Hand nehmen kann. Doch auch er riskiert für seinen Erfolg das Leben des Patienten. Auf Abbys Nase wurde erfolgreich Haut aus ihrem Arm genäht. Damit diese nicht abstirbt, müssen Arm und Nase zunächst verbunden bleiben. Genug Zeit für Abby und Thackery zu reden. Schwester Lucy fühlt sich immer mehr zu Thackery hingezogen und folgt ihm nach Chinatown. Obwohl Edwards erfolgreich im großen Hörsaal operiert hat, muss er seine Patienten weiterhin in den Kellerräumen des Knick mit einfachsten Mitteln behandeln. Doch Not macht erfinderisch und Edwards bastelt an verschiedenen medizinischen Geräten. Er erkennt die vielfältigen Möglichkeiten des neu erfundenen Staubsaugers und funktioniert ihn so um, dass er zum Blutabsaugen dient. Pech hat Edwards allerdings mit einem Patienten, den er im Keller an einem Leistenbruch operierte. Die Operation ist zwar geglückt, doch der Mann aus armen Verhältnissen ist viel zu schnell wieder zur Arbeit gegangen, weswegen die Narbe aufgebrochen ist. Cornelias Verlobter, Phillip Showalter und ihr Bruder Henry sind von der Westküste zurückgekehrt. Die Robertsons geben aus diesem Anlass ein großes Fest in ihrem Haus, bei dem Phillip Cornelia mit einer Ankündigung überrascht. Tom Cleary, Fahrer des Knickerbocker-Krankenwagens, arrangiert sich mit Schwester Harriet. Er hatte mitbekommen, dass die Nonne, die auf der Frauenstation des Knick arbeitet, heimlich außerhalb des Krankenhauses Abtreibungen durchführt. Tom erpresst Schwester Harriet, ihn für sein Stillschweigen an den Einkünften aus den Abtreibungen zu beteiligen.
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The Knick KRANKENHAUSSERIE Silberstreif (Staffel: 1 Folge: 5), USA 2014
Die Serie spielt im Jahre 1900 und stellt die Arbeit der Ärzte des Knickerbocker Hospitals und deren Kampf um eine Weiterentwicklung der medizinischen Standards in den Mittelpunkt.
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The Knick KRANKENHAUSSERIE Forschungsarbeit (Staffel: 1 Folge: 6), USA 2014
Die Serie spielt im Jahre 1900 und stellt die Arbeit der Ärzte des Knickerbocker Hospitals und deren Kampf um eine Weiterentwicklung der medizinischen Standards in den Mittelpunkt.
ZDFneo Doku
Terra Xpress DOKUMENTATION Das Berg-Geheimnis, D 2014
Stimmt es, dass die Alpen durch ein unterirdisches Labyrinth verbunden sind? Und wie lassen sich rätselhafte Beobachtungen in den Tiefen des Alatsees im Allgäu wissenschaftlich erklären? Unter der kargen Gebirgsgruppe im Grenzgebiet zwischen Oberösterreich und Steiermark verbirgt sich das Schönberghöhlensystem. Mit über 135 Kilometern Länge, drei Etagen und 34 Eingängen ist es eines der größten und mysteriösesten unterirdischen Labyrinthe Europas. Seit über vier Jahrzehnten dringen Forscher immer weiter unter den Alpenbergen vor, wobei sie überzeugt sind, dass es zwischen dem Schönberghöhlensystem und anderen Höhlen Verbindungen gibt, die ein riesiges unterirdisches System bedeuten. "Terra Xpress" zeigt die Entdeckungen der Höhlenforscher bei ihrer neuesten abenteuerlichen Expedition tief unter den Alpen. In rätselhafte Tiefen geht es auch im weiteren Verlauf der Sendung. Auf den ersten Blick scheint der Alatsee nur ein kleiner, idyllischer See zu sein - eingebettet in die malerische Kulisse der Allgäuer Alpen. Doch im Alatsee warten bisher ungelöste wissenschaftliche Rätsel. Immer wieder haben Forscher versucht, etwa das Entstehen einer blutroten Wolke zu ergründen, die in der Tiefe schlummert. Das Besondere im Wasser unterhalb der roten Wolke: eine scheinbar tote Zone, die die Taucher immer wieder vor große Herausforderungen stellt. Was es damit auf sich hat und was die Erforschung des Alatsees und ähnlicher Phänomene mit der Suche nach Leben auf fernen Planeten zu tun hat, zeigt "Terra Xpress" in seiner 100. Sendung.
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