ARTE Mediathek So, 19.05.

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

So 19.05.

3SAT PRO7
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ARTE Show
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26:11
Augenschmaus ESSEN UND TRINKEN "Stillleben mit Käse, Mandeln und Brezeln" von Clara Peeters, F 2014
Obwohl die Niederlande eine eher überschaubare Auswahl an Käsesorten zu bieten haben, gelten sie als das „Käseland“ schlechthin. Bereits im 17. Jahrhundert war das Sauermilchprodukt in Holland ein beliebtes Motiv von Malern wie der aus Flamen stammenden Clara Peeters, die um 1615 das „Stillleben mit Käse, Mandeln und Brezeln“ schuf. Über die Künstlerin und ihre Werke ist zwar nicht viel bekannt, einige Geheimnisse rund um ihr Gemälde haben die Fachleute jedoch gelüftet. Die Sendung gibt überraschende Einzelheiten preis. Ein weit weniger rätselhaftes, doch nicht minder interessantes Thema dieser Folge ist die Käseherstellung. Holländische Käser geben Einblick in die Goudaproduktion. Auch der französische Schnittkäse Reblochon kommt zu Ehren, der bis heute in der Alpenregion Savoyen nach einer jahrhundertealten Methode hergestellt wird. Marc Veyrat, der Chefkoch mit Hut, schlägt mit zwei verschiedenen Versionen des Käse-Kartoffelauflaufs Tartiflette eine Brücke zwischen Tradition und Moderne und überrascht seine Gäste mit einem Geschmackserlebnis der besonderen Art.
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25:51
Die großen Mythen DOKUMENTATION Mannweib mit Esprit: Athene, F 2014
Die Göttin Athene entsprang dem Mythos zufolge in voller Rüstung dem Kopf des Zeus. Durch diese „Kopfgeburt“ ist sie die Göttin der Weisheit, der Strategie und der Kriegstaktik. Im Gegensatz zu ihrem Bruder, dem Kriegsgott Ares, geht es Athene darum, durch eine intelligente Kriegsführung Frieden zu stiften, anstatt den Feind zu vernichten. Sie gilt als Beschützerin der Helden, der Menschen und des Staates sowie als Schirmherrin der Künste und Wissenschaften, aber sie ist auch eine Frau von bezaubernder Schönheit. Athene zieht die Blicke vieler Männer auf sich, und ihr eifrigster Verehrer ist der hässliche, humpelnde Gott Hephaistos. Ihr größter Rivale hingegen ist der Meeresgott Poseidon. Eines Tages streitet sie mit ihm um die Herrschaft über eine Stadt in der Region Attika. Die Bewohner werden aufgerufen, für eine der Gottheiten zu stimmen und entscheiden sich für Athene, die der Stadt ihren Namen gibt. Athene lässt sich stets von ihrer Vernunft leiten, doch ein einziges Mal wird auch sie von Eifersucht erfasst: als die junge Arachne behauptet, niemand könne besser spinnen und weben als sie, nicht einmal die Göttin selbst!
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25:56
Die großen Mythen DOKUMENTATION Schatten und Licht: Apollon, F 2014
„Gebt mir eine Lyra und einen Bogen, und ich übermittle den Menschen die untrüglichen Absichten des Zeus“ – das sind die ersten Worte Apollons, des Gottes des Lichts, gleich nach seiner Geburt. Der wunderschöne Apollon und seine Zwillingsschwester Artemis entstehen aus einer Affäre Zeus' mit seiner Geliebten, der Titaniden Leto. Zeus' Ehefrau Hera kann ihr die Vereinigung mit dem König des Olymps nicht verzeihen und jagt sie noch vor der Geburt der Kinder davon. Auf der Suche nach einem Ort, an dem sie heimlich ihre Zwillinge zur Welt bringen kann, beginnen für Leto Wochen des Herumirrens. Überall stößt sie auf verschlossene Türen und Gesichter – niemand wagt es, sich Heras Zorn auszusetzen. Gepeinigt findet sie schließlich zu einer kleinen Insel in der Ägäis. Apollon wächst dort schnell heran, wenn auch fernab vom Sitz der Götter. Sein Vater Zeus lässt ihm eine Lyra mit sieben Saiten bringen, ein Gespann mit zwei starken Schwänen sowie einen Bogen und Pfeile. Der Musiker und exzellente Bogenschütze Apollon zeigt sich mal sanftmütig, mal grausam. Trotz seiner auffallenden Schönheit hat er kein Glück in der Liebe. Im Auftrag seines Vaters erschafft er das erste Heiligtum in Delphi, in dessen Giebel er die weisen Worte „Erkenne dich selbst“ meißeln lässt. Aus aller Welt strömen die Sterblichen auf den Berg, um das Orakel zu befragen. Doch der junge Apollon zieht immer wieder Zeus' Zorn auf sich, der ihm daraufhin mit der Verbannung in den Tartaros droht …
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28:08
Vox Pop INFOMAGAZIN Sondersendung zu den Europawahlen, F 2018
(1): Werden die Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt geopfert?3,5 Millionen Jugendliche in der Europäischen Union sind arbeitslos – das sind 15 % der Unter-25-Jährigen. Angesichts der immer stärkeren Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt finden die jungen Menschen nur schwer eine Anstellung; nicht zuletzt, weil mittlerweile jeder Zehnte die Schule ohne einen Abschluss verlässt. Die junge Generation fühlt sich von den Regierungen im Stich gelassen, die ihrer Meinung nach nicht genügend unternehmen, um die Arbeitsmarktsituation zu verbessern. Werden die Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt geopfert?  Im Hinblick auf die Jugendbeschäftigung gibt es in Europa ein starkes Gefälle: In Griechenland, Spanien und Italien sind fast ein Drittel aller Jugendlichen ohne Arbeit, in Deutschland und in Österreich liegt die Jugendarbeitslosigkeit mit 6 bzw. 9 % deutlich niedriger. Hier setzt man verstärkt auf Fortbildungsmaßnahmen, um die Jugendlichen besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Allerdings verschweigen die Zahlen die strengen Kontrollen und Niedriglöhne, mit denen junge Arbeitssuchende in der Praxis konfrontiert sind. In den Niederlanden hat der Gesetzgeber deshalb Mindest-Grundgehalt für Jugendliche ein festgelegt.(2): Repräsentieren die Eliten noch das Volk?Ob Regierungspolitiker oder Spitzenfunktionäre – Eliten genießen in Europa keinen besonders guten Ruf. Es heißt, sie seien herablassend, verstünden die Probleme des kleinen Mannes nicht und trügen die Verantwortung für die zunehmenden Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft. Das zumindest verbreiten populistische Parteien, die sich in ganz Europa im politischen Aufwind befinden. Braucht das Volk wieder mehr Einfluss?Zu Gast bei Nora Hamadi ist der bulgarische Politologe und Politikberater Ivan Krastev, Gründungsmitglied der Denkfabrik European Council on Foreign Relations. Seiner Meinung nach sorgt die Arroganz der Eliten zu Recht für ihre totale Ablehnung durch das Volk.Mit ihm diskutiert der spanisch-italienische Rechtswissenschaftler Alberto Alemanno, Professor an der École des hautes études commerciales de Paris. Er prangert das systematische Bashing der politischen Führungskräfte in Europa an und ruft dazu auf, die Forderungen der Bürger stärker zu berücksichtigen.Dazu berichten „Vox-Pop“-Korrespondenten, wo populistische Partien in ganz Europa nach der Macht greifen. Einige davon stehen als Koalitionspartner traditioneller Parteien bereits in der Regierungsverantwortung. Die Korrespondenten werfen einen Blick nach Spanien und Österreich.
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52:04
El Siglo de Oro GESCHICHTE Das goldene Zeitalter der spanischen Kunst, D 2016
Die Dokumentation „El Siglo de Oro – Das goldene Jahrhundert der spanischen Kunst“ erzählt von der faszinierenden Vielfalt der spanischen Kunst im Jahrhundert ihres größten Erfolgs. Im 17. Jahrhundert erreichte Spaniens Kunst ihre Blütezeit: Die Maler El Greco, Diego Rodríguez de Silva y Velázquez, Bartolomé Esteban Murillo und Francisco de Zurbarán überzeugen mit ihrem Realismus und ihrem Können für psychologisch gezeichnete Porträts. Auch die gewaltigen Holzskulpturen Gregorio Fernández’ beeindrucken durch ihre überwältigende Darstellung von Leid und Schmerz. Filmemacherin Grit Lederer reist für die Sendung in die Kunstzentren der damaligen Zeit – nach Sevilla, Madrid, Toledo und Valladolid – und taucht in die Welt des 17. Jahrhunderts ein. So besucht sie die Franziskanermönche des Klosters Guadalupe in der dünn besiedelten Region Extremadura, in der die Zeit stehen geblieben scheint und die Gemälde Zurbaráns noch heute an ihrem originalen Ort in der Sakristei des Klosters präsentiert werden. Exklusiv filmt sie die Werke des Malers Murillo in der Barockkirche der Bruderschaft Hospital de la Caridad in Sevilla sowie den Salón de Reinos, den „Saal der Königreiche“, im Madrider Palacio del Buen Retiro, in dem die Werke von Velázquez einst zur Verherrlichung des spanischen Königs Philipp IV. hingen. Dabei steht eine Frage im Mittelpunkt: Inwiefern spiegelt die Kunst die weltweite Vormachtstellung Spaniens zur Zeit des Barocks wieder?
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