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ARTE Mo. 12.10.
Film

Black Robe - Am Fluss der Irokesen

Black Robe - Am Fluss der Irokesen ARTE

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Abenteuerfilm CDN, AUS, USA 1991, 94:38 - mit Lothaire Bluteau, August Schellenberg, Aden Young, Sandrine Holt, Tantoo Cardinal, Lawrence Bayne,

Inhalt

Mitte des 17. Jahrhunderts in Neufrankreich, Kanada: Der junge Jesuitenpater Laforgue hat die gefährliche Aufgabe, eine Missionsstation im Gebiet der Huronen zu unterstützen. Auf der beschwerlichen Reise dorthin begleiten ihn Eingeborene und der bretonische Zimmermann Daniel, der ebenfalls Geistlicher werden will. Doch je weiter die Gruppe in die Wildnis der kanadischen Wälder vordringt, desto stärker geraten anfängliche Überzeugungen, Gewissheiten und Glaubenssätze ins Wanken. Während Daniel sich in das indigene Mädchen Annuka verliebt, beginnt Laforgue am Sinn seiner Mission zu zweifeln. Als die Reisenden schließlich in die Hände der Irokesen fallen, müssen sie eine grausame Bewährungsprobe bestehen. Der auf Brian Moores gleichnamiger Romanvorlage basierende Spielfilm von Bruce Beresford ist ein brillant inszeniertes, atmosphärisch dichtes Drama über das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zur Zeit der Kolonialisierung Kanadas, mit großartigen Darstellern und atemberaubenden Landschaftsaufnahmen, gedreht in der kanadischen Provinz Québec. Die vielfach als besonders realitätsnah und detailgetreu gelobte Darstellung der Ureinwohner basiert auf umfangreichen Recherchen, historischen Untersuchungen und der Zusammenarbeit mit Ethnologen. Bei der Verleihung der hochangesehenen Genie Awards der kanadischen Akademie für Kino und Fernsehen 1991 wurde der Film mit sechs Preisen ausgezeichnet, darunter dem Hauptpreis als bester Film, wie auch mit den Preisen für die beste Regie, für das beste adaptierte Drehbuch und für die beste Kameraarbeit.

Hintergrund

Der auf Brian Moores gleichnamiger Romanvorlage basierende Spielfilm von Bruce Beresford ist ein brillant inszeniertes, atmosphärisch dichtes Drama über das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zur Zeit der Kolonialisierung Kanadas, mit großartigen Darstellern und atemberaubenden Landschaftsaufnahmen, gedreht in der kanadischen Provinz Québec. Die vielfach als besonders realitätsnah und detailgetreu gelobte Darstellung der Ureinwohner basiert auf umfangreichen Recherchen, historischen Untersuchungen und der Zusammenarbeit mit Ethnologen. Bei der Verleihung der hochangesehenen Genie Awards der kanadischen Akademie für Kino und Fernsehen 1991 wurde der Film mit sechs Preisen ausgezeichnet, darunter dem Hauptpreis als bester Film, wie auch mit den Preisen für die beste Regie, für das beste adaptierte Drehbuch und für die beste Kameraarbeit. Der 1940 im australischen Sydney geborene Bruce Beresford ist ein Absolvent der dortigen Universität. Nach seinem Abschluss arbeitete er in Australien, Großbritannien, Nigeria, USA und Kanada in vielfältiger Weise im Film-, Kunst- und Kulturbetrieb, an Kurzfilmen, Dokumentarfilmen und Fernsehfilmen. Auf seinen ersten Kinospielfilm "The Adventures of Barry McKenzie" von 1972 folgten weitere, darunter vielbeachtete Publikums- und Kritikerlieblinge, wie der mit vier Oscars ausgezeichnete "Miss Daisy und ihr Chauffeur".

Sendungsinfos

Darsteller: Lothaire Bluteau, August Schellenberg, Aden Young, Sandrine Holt, Tantoo Cardinal, Lawrence Bayne Regie: Bruce Beresford Drehbuch: Brian Moore Musik: Georges Delerue Kamera: Peter James Produzent: Robert Lantos, Sue Milliken, Stéphane Reichel
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