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ARTE Do. 25.11.
Doku

Mit dem Zug entlang ...

Solche Ausblicke genießen Wanderer und Bahnfahrer gleichermaßen. Frankreichs blaue Küste, die in westlicher Richtung 40 Kilometer lang mit schönen Stränden, lauschigen Felsbuchten und glasklaren Flüsschen überrascht. SWR
Der Train de la Côte Bleue fährt auf einer der schönsten Panoramastrecken Südfrankreichs, 61 Kilometer größtenteils entlang der Mittelmeerküste mit herrlichen Sandstränden, lauschigen Felsbuchten und glasklaren Flüsschen über 23 Tunnel und 18 Brücken. SWR
Viadukt bei Niolon: Darunter führt einer der schönsten Wanderwege der Côte Bleue entlang. Überhaupt bietet sich die Bahn für Wanderer hervorragend an. SWR
Bahnhof Saint Charles in Marseille, Endbahnhof der Cote Bleue. Knapp 20 Millionen Menschen jährlich steigen hier ein und aus, und man sollte Marseille wirklich mit der Bahn besuchen. SWR
Der Zug überquert die Calanques, die für die Côte Bleue typischen fjordartigen Buchten. Sonntags sind die Zufahrtsstraßen im Sommer häufig gesperrt und der Zug die einzige Möglichkeit, zum Meer zu kommen. SWR
Marseille mit altem Hafen, im Hintergrund Notre-Dame de la Garde SWR

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Der Côte Bleue

Tourismus D 2018, 52′

Kurzbeschreibung

Herrliche Sandstrände, lauschige Felsbuchten und glasklare Flüsschen: Ein Abschnitt der Mittelmeerküste, der als kleine Schwester der Côte d'Azur bezeichnet wird, die Côte Bleue. Wer 50 Kilometer vor Marseille in Miramas in den "Train de la Côte Bleue" steigt, kann eine der schönsten Panoramastrecken Südfrankreichs vom Zug aus bereisen. Die naturbelassene Landschaft entlang dieses Küstenabschnitts ist einzigartig.

Inhalt

Der schnellste Weg mit der Bahn von Paris an die Côte d'Azur verläuft über Lyon und Marseille. Wer etwas mehr Zeit hat und einen nicht so bekannten, aber mindestens genauso schönen Küstenabschnitt entdecken möchte, steigt 50 Kilometer vor Marseille in Miramas um in den "Train de la Côte Bleue". Dieser Zug fährt auf einer der schönsten Panoramastrecken Südfrankreichs entlang der Mittelmeerküste mit herrlichen Sandstränden, lauschigen Felsbuchten und glasklaren Flüsschen. Die Côte Bleue ist weniger bekannt als ihre große Schwester Côte d'Azur, dafür aber längst nicht so überlaufen. Es bietet sich eine Kombination aus Zugfahrt und Wanderung auf dem Küstenweg an. Wir kommen an Orte ohne Straße, wo uns nur die Füße oder die Bahn hinbringen. Wir verlassen das Eisenbahnerstädtchen Miramas in Richtung Süden und fahren bald über eine einmalige Eisenbahnbrücke, die den Canal de Caronte überspannt. Bei Bedarf öffnet sich einmal am Tag die Drehbrücke, damit große Frachtschiffe den Kanal passieren können. Danach beginnt der wohl landschaftlich schönste Abschnitt der Ligne de la Côte Bleue. Unsere nächste Station heißt Carry-le-Rouet. Einst ein abgelegenes Fischernest war der Ort nach dem Bau der Bahnlinie ab 1915 gut an Marseille angebunden. Heute gilt Carry-le-Rouet als wichtigster Badeort der Côte Bleue. Schon der französische Schauspieler und Sänger Fernandel war von Carry-le-Rouet so angetan, dass er sich hier nach dem Zweiten Weltkrieg eine Villa über dem Hafen bauen ließ. Weiter führt die Reise über das Viaduc in Méjean. Direkt darunter essen wir im Restaurant "Le Mange-Tout" Mittag. Hier gibt es leckere "Friture", kleine Fische, die am Stück gegessen werden In Niolon beobachten wir einen Tauchkurs der UCPA, einer Vereinigung für Sport im Freien. Ihr Ziel ist es, dass auch junge Menschen mit kleinem Geldbeutel den Tauchsport lernen und soziale Kontakte herstellen können.

Sendungsinfos

Regie: Alexander Schweitzer Untertitel, Stereo
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