Süchte einfach ausschalten - wie soll das gehen? Wer einmal süchtig ist, kann zwar abstinent leben, gilt aber nie als geheilt. Wird das auch in Zukunft so bleiben - trotz moderner medizinischer Mittel? Oder können wir Süchte bald bekämpfen wie Masern - mit Impfungen - oder gar entfernen wie einen Blinddarm? Und warum hat die Evolution den Hang zur Sucht nicht längst aussortiert?
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
* Kontaktlinsen (Teil 1)
Wie werden eigentlich Kontaktlinsen hergestellt? Clarissa besucht eine Fabrik in Schönkirchen, um genau das herauszufinden. Dort beginnt alles mit einer blauen Flüssigkeit, die so stark erhitzt wird, dass daraus blaue stabile Stäbchen werden. Was zunächst aussieht wie ein Wassereis, hat noch eine lange Reise vor sich: Aus der blauen Stange werden drei Teile und aus drei Teilen werden neun kleine Drops. Und die werden in vielen Schritten von beiden Seiten bearbeitet und immer mehr in Form gebracht …
* Nikolaus
Nicht mehr lange, dann stellen Kinder wieder ihre Stiefel und Schuhe vor die Tür und freuen sich am nächsten Morgen über die kleinen Geschenke vom Nikolaus. Doch woher kommt dieser Brauch eigentlich? Der Ursprung des Nikolaustages liegt beim Bischoff Nikolaus von Myra.
* Kontaktlinsen (Teil 2)
Im zweiten Teil der Sachgeschichte zeigt sich: Die klaren runden Kappen, die zum Schluss übrig bleiben, sind Clarissas fertige Kontaktlinsen. Warum die perfekt auf Clarissas Auge passen, erfährt Clarissa bei Optiker Niklas Hoffmann in Bonn. Denn ihre Augen wurden zuvor exakt vermessen - jede Hornhaut ist schließlich einzigartig.
* Shaun das Schaf: Die Brille
So ein Pech, die Brille ist kaputt! Der Farmer kann kaum etwas sehen und bringt alles durcheinander: Er melkt den Traktor, verpasst der Kuh einen Ölwechsel und liefert sich einen Faustkampf mit der Vogelscheuche. Erst ein schickes Brillenmodell Marke "Shaun" verleiht ihm ganz neuen Durchblick ...
Alle Beiträge sind mit Gebärdenbegleitung und Untertitel versehen. Sendeformat und Themenwahl orientieren sich außerdem an den Bedürfnissen hörgeschädigter Zuschauer.
"Die Ratgeber" schauen sich an, welche Rechte und Pflichten Vermieter und Mieter haben, wenn die Heizung kaputt ist.
Weitere Themen:
In Königstein begleiten "Die Ratgeber" eine besondere Lehrkraft bei der Arbeit: Schulhund Lotta.
Besuch beim Training einer Luftakrobatin und ein Blick hinter die Kulissen des Zirkuslebens.
Spartipps für den nächsten Urlaub.
Wenn der erste Frost übers Land zieht und der Duft von Tannengrün und Plätzchen in der Luft liegt, beginnt in Wanderup der Ausnahmezustand, das kleine Dorf wird zum "Wiehnachtsdörp". Herzstück der festlichen Zeit ist der einzigartige Weihnachtsmarkt, der durch geöffnete Scheunen, Garagen und Dielen führt. Doch bevor die Lichter strahlen und die Glühweintassen klirren, gibt es jede Menge zu tun. Yared Dibaba hilft tatkräftig mit - beim Plätzchenbacken, Sägen, Dekorieren oder Kränze binden. Dabei trifft er auf echte Wanderuper Originale mit viel Herz und noch mehr Leidenschaft für ihr Dorf.
Im hohen Norden ist immer etwas los. Die Moderatoren besuchen interessante Persönlichkeiten, stellen Verbraucher-Vergleichstests vor und liefern Neuigkeiten aus der Region.
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
In kurzweiligen Beiträgen erfahren die Zuschauer hier alles Wissenswerte über das Bundesland im hohen Norden. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden behandelt.
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
Wöchentlich wechselnde Moderatoren präsentieren alles Wissenswerte aus Niedersachsens Städten und Gemeinden zu den Themenbereichen Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur.
Auf jeweils vier Höfen aus allen vier norddeutschen Bundesländern geht es um die alltäglichen Herausforderungen für die Landwirte. Rinder, Hühner, Schafe, Pferde und Schweine gehören auf dem Land genauso dazu wie der ständige Blick aufs Wetter. Das ist wichtig, damit die Ernte rechtzeitig eingebracht werden kann. Bei "Hofgeschichten - Anpacken" treffen sich die Akteure aus den Hofgeschichten mit Zuschauern und Zuschauerinnen, um gemeinsam eine Aufgabe auf dem Hof zu bewältigen. Dabei tauschen sie sich auch aus über das Leben auf dem Land und die Arbeit auf den Höfen.
Wenn ein neues Kreuzfahrtschiff die Meyer Werft in Papenburg verlässt, herrscht Volksfeststimmung. Dann kommen die Menschen von weit her, um die schwimmenden Riesen zu bestaunen, die über die schmale Ems zum Meer geführt werden. Wenn es gut läuft, dann verlassen zwei oder drei Schiffe im Jahr die Docks der Meyer Werft. Schiffbau ist eine risikoreiche Branche. "Ich war vielleicht verrückt", sagt Ingenieur Bernard Meyer heute über seine Entscheidung, in das Familienunternehmen einzusteigen. Doch er wollte unbedingt Schiffbauer werden. Seit sechs Generationen bauen die Meyers in Papenburg Schiffe. Erfolg haben sie nur, wenn sie die Zeichen der Zeit erkennen und der Konkurrenz stets einen Schritt voraus sind.
Solide Segelschiffe aus Holz zu fertigen, das war seit Ende des 18. Jahrhunderts das Geschäft der Meyers. Als Joseph Lambert Meyer 1874 sein erstes Schiff aus Eisen bauen wollte, lachten ihn die alten Reeder aus, warfen ein Stück Eisen in den Kanal, wo es sofort versank. Aber Joseph L. Meyer setzte sich gegen alle Widerstände durch, wird Ende des 19. Jahrhunderts zu einem der bedeutendsten Arbeitgeber in der Region.
In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wurde die Werft zerbombt und stand fast vor dem Aus. Der Betrieb hielt sich mit Eisengießerei über Wasser, bis wieder Schiffe gebaut werden durften. Spezialschiffe waren gefragt, Fähren und Flüssiggastanker gingen von Papenburg aus in die ganze Welt. Die Schiffe wurden immer größer. Die Werft war zu klein, die Meyers zogen um und bauten noch größere Fähren.
Mitten in der Werftenkrise in den 1980er-Jahren fällte Bernhard Meyer eine riskante Entscheidung: Wir bauen Kreuzfahrtschiffe. Der Erfolg gibt ihm Recht. Doch die Konkurrenz in Asien ist groß, denn die Lohnkosten sind dort geringer. Es wird um jeden Auftrag gekämpft. "Das ist wie ein Neuanfang", sagt der Werftchef. Schiffe will das Familienunternehmen auch in der siebten Generation bauen. Sohn Jan leitet schon die Konstruktion der Ozeanriesen.
Bereits seit 1991 sind die Korrespondenten im Ausland unterwegs und berichten vor Ort vom Geschehen. Die Reportagen informieren detailliert über Hintergründe und decken nicht selten Missstände auf.
Cape Cod, eine Halbinsel im Bundesstaat Massachusetts wie gemalt: Fast 40 Sommer verbrachte der berühmte US-amerikanische Künstler Edward Hopper dort, fing die besonderen Lichtstimmungen ein, bannte die weiten Strände, imposanten Dünen und malerisch gelegenen Leuchttürme auf Leinwand. Und die Halbinsel im Nordosten der USA atmet Geschichte: Hier landeten einst die Pilgerväter auf der "Mayflower" an, auch Präsident Kennedy hatte an dieser Küste sein Sommerdomizil und der kleine Fischerort Provincetown gilt schon lange als liberale Hochburg.
Cape Cod ist auch die Wiege des Cranberry-Anbaus in Amerika. Seit 1816, als Henry Hall hier die erste kommerzielle Farm gründete, wird die rote Nationalfrucht am Kap kultiviert. Die Ernte liefert jedes Jahr im Herbst ein farbenfrohes Spektakel: Auch der Farmer Alan Hall, ein Nachfahre des Pioniers, flutet dann seine Felder und fährt mit einem selbst gebauten Mähdrescher durch das Wasser, um die Früchte von den Sträuchern zu schlagen.
An der Westküste der Halbinsel, die wie eine große Sichel geformt ist, lockt bei Niedrigwasser eine einzigartige Wattlandschaft, die sich bis zu zwei Kilometer weit ins Meer erstreckt. Dieses Naturparadies beherbergt auch die bei Feinschmeckern beliebte Littleneck-Clam, eine Venusmuschel-Art. Um die durch Klimawandel und Überfischung geschrumpften Bestände der Mercenaria mercenaria wieder aufzubauen, züchtet Ryan Burch einmal im Jahr rund 200.000 Babymuscheln. Diese setzt Ryan, der offizieller Shellfish Officer ist, im Watt vor dem Ort Brewster wieder aus.
Der Hummer ist auf der Halbinsel allgegenwärtig: Die buttrig-nussige Delikatesse gibt es als Lobster Roll, eine Art Fischbrötchen, als Suppe oder im Ganzen zubereitet. Eine auch für Cape Cod besondere Kreation bietet Jeannette Michaud an: Hummer-Eiscreme mit saftigen Fleischstücken. Die ungewöhnliche Idee kommt so gut an, dass sie in ihrem Laden im Küstenstädtchen Falmouth täglich mehrere Kanister dieser Spezialität produziert.
Ganz an der Spitze des Kaps liegt Provincetown, auch liebevoll "P`Town" genannt. Hier war das Meer immer schon besonders rau und gefährlich. Die sogenannten Dune Shacks, einfache Hütten in den Dünen, waren früher Stationen der Küstenwache und beherbergen heute eine Künstlerkolonie. Die isolierte Lage machte P`Town schon vor mehr als 100 Jahren zum Zufluchtsort für Homosexuelle. Bunte Häuser und eine lebendige LGBTQ+-Szene prägen das Bild des Städtchens.
Jay Critchley ist Hüter des maritimen und künstlerischen Erbes. Er vermietet eine der historischen Hütten und gehört zu den umtriebigsten Künstler*innen der liberalen Hochburg. Gerade plant Jay seine nächste Performance am Strand: eine Warnung vor autoritärer Politik und den politischen Veränderungen in den USA.
Nach Angaben der Tierschutzorganisation IFAW stranden vor Cape Cod die meisten Delfine weltweit, oft sogar ganze Gruppen. Deshalb gibt es im Küstenörtchen Yarmouth ein spezielles Delfin-Rettungsteam, das rund um die Uhr Bereitschaft hat. Sobald gestrandete Tiere gemeldet werden, macht sich die Biologin Olivia Guerra mit ihrem Team mit einem Spezial-Truck auf den Weg. Die meisten Einsätze haben sie im Winter, zu Beginn der Saison müssen die Delfin-Retter den Ernstfall wieder und wieder üben.
Hinweis: Copyright Delfin-Bilder (Luft- und Unterwasseraufnahmen): SUBMON Barcelona. SUBMON wird unterstützt von der Fundación Biodiversidad im Rahmen des Pleamar-Programms und der EU über den EMFAF (Europäischer Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds).
Ein Segler gerät bei heftigem Sturm in Seenot und wird gerade noch rechtzeitig von zwei Seenotrettungskreuzern erreicht. Mit großer Anstrengung gelingt es, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Als das Schiff Richtung Hafen eskortiert wird, tritt plötzlich ein medizinischer Notfall an Bord ein, der einen waghalsigen Einsatz erfordert: Ein Seenotretter muss bei schwerer See auf das Segelboot übersteigen. Kurz darauf fällt eine rote Kontrollleuchte auf dem Segler auf. Die Lage droht erneut zu eskalieren.
Campen zu jeder Jahreszeit! Friso Richter will diesmal einen nagelneuen Indoor-Campingplatz und einen faszinierenden Campingplatz in einem Steinbruch checken. Dafür fährt er mit Kameramann Lukas Lowack und Kultwohnmobil Pamela zuerst kurz hinter die hessische Grenze nach Bayern. In Collenberg hat Jan mit seinem Vater Eddy das Oldtimer Camp Main-Spessart aufgebaut. Hier können Camper nicht nur auf dem Campingplatz Urlaub machen, sondern auch in Dachzelten, einer ausgebauten Feuerwehr und in dem gemütlichen Indoor-Camp übernachten. Denn in der kleinen Halle stehen gleich mehrere Oldtimer-Wohnwagen für die Gäste bereit.
Am nächsten Tag geht es für die beiden Campingfreunde entlang der hessischen Grenze nach Rheinland-Pfalz. In Guldental liegt der Campingpark Lindelgrund. Wolfdieter hat den ehemaligen Steinbruch seines Vaters in einen urigen Campingplatz mit vielen Highlights verwandelt. Eines davon ist ein einzigartiges Outdoor-Übernachtungsangebot: ein historischer Feldbahnzug mit Glamping-Ausstattung.
Ostseereport - Frostige Winterabenteuer in Schweden
45'
Sie feiern die Kälte, indem sie im Eisbad Geige spielen oder singen! In der Stadt Skellefteå am Bottnischen Meerbusen, etwa zehn Stunden mit dem Auto nördlich von Stockholm, steigen jedes Jahr Eisbade-Enthusiasten in die nur 0,5 Grad kalten Fluten des Flusses. Die einen musizieren, die anderen schwimmen im 25-Meter-Becken um die Wette. Die Einwohner von Skellefteå haben Winterschwimmen propagiert, lange bevor der Trend unsere Breitengrade erreicht hat.
Eine Stunde weiter nördlich in Luleå musste schon zweimal das Schnee- und Eisfestival Ende Februar abgesagt werden, weil es zu warm war. Funfaktor Eis in Zeiten steigender Temperaturen: Der "Ostseereport" fragt nach, wie Kapitäne der Eisbrecher, Sportler und Wissenschaftler in Schwedisch Lappland mit den Veränderungen der Winter umgehen.
An der Technischen Universität Luleå forschen Wissenschaftler seit Jahren an der Beschaffenheit, dem Nutzen und dem Handling von Schnee und Eis. Winterreifentests, Schnee als Bau- und Kühlmaterial, die konstant kalten Winter boten zwischen November und März bisher ideale Voraussetzungen. Die ständig wechselnden Temperaturen jetzt stellen die Forscher vor neue Fragen: Wie schnell rutscht nasser Schnee auf einer vorher gefrorenen Schicht von Dächern? Ab wann müssen Rentierhalter ihren Herden zufüttern, weil die Tiere durch eine Eisschicht nicht mehr an die Flechten am Boden kommen? Und wie sehr beeinflussen die Temperaturen den Einsatz der Eisbrecher?
Der Archipel vor Luleå wird durch den Fluss zu großen Teilen mit Süßwasser gespeist. Dadurch entsteht eine Brackwasserzone, die im Winter gefriert. Deshalb ist der Archipel vor Luleå die einzige Region Schwedens, in der Eisstraßen entstehen können. Für die Inselbewohner ein entscheidender Grund, ganzjährig hier zu leben, doch auch hier ist in den vergangenen Jahren die Planung deutlich schwieriger geworden.
Eismarathon und Eisklettern, damit will Bergführer Pontus Frank Gunnarsson in Zukunft Wintersportler begeistern. Schneeschuhtouren, Schneemobilfahrten sind für ihn Dinge, die jeder kennt. Joggen auf Eis, das kennen nur wenige, weil es nur mit speziellen Laufschuhen möglich ist. Die Brüche zu sehen, die Tiefe des Meeres zu spüren, keine Anstiege, das ist ein ganz anderes Lauferlebnis, sagt er. Mit dem Marathon auf Meereis holt er eine Weltneuheit nach Luleå. 150 Teilnehmende werden am Start erwartet.
Im hohen Norden ist immer etwas los. Die Moderatoren besuchen interessante Persönlichkeiten, stellen Verbraucher-Vergleichstests vor und liefern Neuigkeiten aus der Region.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Es ist das Ende einer Ära: Musiklegende Peter Maffay geht pünktlich zu seinem 75. Geburtstag ein letztes Mal auf große Open-Air-Abschiedstournee. Für diesen Dokumentarfilm ließ sich Deutschlands erfolgreichster Rockstar fast ein Jahr lang exklusiv von Filmemacher Andreas Heineke begleiten: bei den Vorbereitungen seiner letzten "Farewell Tour", in privaten Momenten hinter der Bühne, im Studio mit seiner Band oder auf Familienreise in seine Heimat Rumänien - Peter Maffay nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer Schritt für Schritt mit auf seinem Weg zum letzten großen Auftritt.
Im Jahr 1990 gab der Sänger in Leipzig sein erstes Livekonzert vor über 60.000 begeisterten Fans und wird nun am 20. Juli 2024 genau dort seine große Stadiontournee beenden. Der Musiker, der für seine Familie kürzertreten will, wird zukünftig nur noch bei vereinzelten Auftritten und Festivals live zu sehen sein.
Regisseur Andreas Heineke ist auf dem langen Weg zum letzten großen Auftritt hautnah dabei und hält das Werk eines Perfektionisten, eines extrem ehrgeizigen Künstlers, der weder sich selbst noch andere bei der Arbeit schont, hautnah mit der Kamera fest. Es sind berührende, intime und exklusive Einblicke, die nicht nur Fans überraschen werden. Noch nie hat Peter Maffay ein Kamerateam so nah an sich herangelassen. Die Zuschauer:innen dürfen dabei sein, wenn sich Peter Maffay mit seiner Band einschwört oder auf die vielen Überraschungsgäste und jahrelangen Wegbegleiter wie Johannes Oerding und US-Sängerin Anastacia, die ihn auf der Tour begleiten, trifft.
Ganz persönliche Einblicke über Peter Maffay als Familienmenschen abseits des Rampenlichtes geben seine Ehefrau Hendrikje und Sohn Yaris. Zudem öffnet der Rocksänger exklusiv für diese ARD-Dokumentation sein Filmarchiv und teilt erstmals Aufnahmen, die es noch nie zuvor öffentlich zu sehen gab.
Wie wurde Peter Maffay zur Legende? Wie steckte er die vielen Niederlagen ein? Was ist das Geheimnis seines großen Erfolges? Die Dokumentation zeichnet ein faszinierendes Porträt eines Menschen, der es niemals allen recht machen wollte, der bis heute keiner Auseinandersetzung aus dem Weg gegangen ist und der trotz alledem die Gabe besitzt, alle Generationen miteinander zu vereinen.
Die Superhits der 1970er-Jahre gehen in die nächste Runde. Präsentiert werden wieder viele große Rockklassiker, tolle Schlager und unvergessene Popsongs. Von "Auf der Wiese" von Veronika Fischer bis "Yes Sir, I Can Boogie" von Baccara ist alles dabei.
Auf diese Hits können sich die Zuschauer*innen außerdem freuen: "Mamy Blue" von den Pop Tops, "Rockin' All Over The World" von Status Quo, "Ten O'Clock Postman" von Secret Service, "Ich liebe das Leben" von Vicky Leandros, "Gold in deinen Augen" von Frank Schöbel, "Ladies' Night" von Kool & The Gang, "La ballade des gens heureux" von Gérard Lenorman und "Kleiner Vogel" von Monika Herz. Mit diesem Lied brachte die Sängerin aus Letschin im Oderbruch 1977 viel gute Laune ins Land.
Zu neuem Glanz erstrahlt "Das Weiße Haus am Rhein" in den Goldenen Zwanzigern des vorigen Jahrhunderts: ein pulsierender Ort in der Provinz, der Berühmtheiten magisch anlockt und einen ungezügelten Geist von Freiheit verströmt. Nach Hitlers Machtergreifung im Jahr 1933 muss die teils jüdische und regimekritische Hoteliersfamilie um ihr Überleben fürchten. Hauptdarsteller Jonathan Berlin befindet sich als Juniorchef im Zwiespalt zwischen persönlichen Überzeugungen und der Last der Verantwortung.
Mit Jonathan Berlin, Benjamin Sadler, Katharina Schüttler, Nicole Heesters, Henriette Confurius
Im Wiegeschritt durch die Zeit - Hamburgs älteste Tanzschule
30'
Die 1923 von Walter und Anni Bartel gegründete Tanzschule hat ein bewegtes Jahrhundert hinter sich. Sie ist die älteste Tanzschule Hamburgs, in Zeiten der Hyperinflation gegründet. Mutig, aber die Hamburger sollten sich vergnügen. Die Tanzsäle haben als einzige Etage des Gebäudes das Bombardement im Zweiten Weltkrieg überstanden. Auch sonst hat die Traditionstanzschule in Uhlenhorst allen Widrigkeiten getrotzt.
100 Jahre später gibt es die Tanzschule Walter Bartel immer noch. Generationen von Hamburgern haben hier mittlerweile gelernt, wie man sich auf dem gesellschaftlichen Parkett richtig bewegt.
"Die Nordreportage" taucht ein in diesen nostalgisch anmutenden Mikrokosmos zwischen Partnerwechsel und Sonntags-Disco und zeigt, mit welcher Leidenschaft die Enkelin des Gründerpaares, ihr Sohn Timo und ihr Team zusammen das Erbe der Familie in der Gegenwart weiterführen, Jung und Alt in den unterschiedlichsten Tanzgattungen unterrichten.
Wenn die 14- bis 17-Jährigen im Standardkurs Anfänger lernen sollen, wie man sich bei Walzer, Discofox, Cha-Cha-Cha und anderen klassischen Gesellschaftstänzen richtig bewegt, kommen Tanzlehrer Daniel und seine Assistentin Inken ins Spiel. Beide gehören schon seit Jahren zur Tanzschule. Inken hat als Schülerin sämtliche Kurse durchlaufen und assistiert nun selbst bei den Kursen. Auch ihre Großeltern haben hier schon das Tanzbein geschwungen. Und ihre Eltern haben sich sogar in der Tanzschule ineinander verliebt. Zusammen mit Inken und dem Tanzlehrer Daniel erlebt man in dieser Reportage, wie sie ihren Kurs fit für den großen Abtanzball machen.
Im Hip-Hop-Workshop von Timo Bartel und Geronimo Berengo gibt es modernes Kontrastprogramm in den altehrwürdigen Kursräumen. Hier lernen die Tänzerinnen und Tänzer coole Moves und Choreografien zu fetten Beats. Timo Bartel tanzt Hip-Hop seit seiner Kindheit und war sogar schon einmal Weltmeister im Duo.
"Tanzen wollen die Leute immer, in guten wie in schlechten Zeiten": Dieser Satz ihrer Großmutter hat sich für Corinna Bartel immer wieder bewahrheitet.
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
Wöchentlich wechselnde Moderatoren präsentieren alles Wissenswerte aus Niedersachsens Städten und Gemeinden zu den Themenbereichen Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur.
Im hohen Norden ist immer etwas los. Die Moderatoren besuchen interessante Persönlichkeiten, stellen Verbraucher-Vergleichstests vor und liefern Neuigkeiten aus der Region.
In kurzweiligen Beiträgen erfahren die Zuschauer hier alles Wissenswerte über das Bundesland im hohen Norden. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden behandelt.
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.