Die österreichische Schauspielerin Katharina Straßer präsentiert als Erzählerin Sagen aus Österreich: diesmal die Sage vom "lieben Augustin". Sie spielt 1679, als die Pest in Wien wütet.
Es gibt viele Tote. Dennoch musiziert der liebe Augustin jeden Abend im Gasthaus "Zum roten Dachl". Als er einmal zu viel getrunken hat, landet Augustin in einer Pestgrube. Am nächsten Morgen kann er sich aber mit seinem Dudelsack bemerkbar machen und wird gerettet.
Schauspielerin Katharina Straßer präsentiert als Erzählerin Sagen aus Österreich: diesmal die vom Basilisken - ein Ungeheuer, das im mittelalterlichen Wien den Bäckerei-Brunnen heimsucht.
Die Bäckersfamilie ist ratlos, bis ein mutiger Lehrling bereit ist, das Ungeheuer zu besiegen - wenn er zum Lohn die Bäckerstochter heiraten darf. Mit dem listigen Einsatz eines Spiegels besiegt er den Basilisken und gewinnt das Herz seiner Angebeteten.
Wieder hat die böse Frau Hippe zugeschlagen und einen ganzen Wanderzirkus unter einer Schneelawine begraben. Nur der kleine Jakob überlebt. Frau Holle, die zugesehen hat, rettet den Jungen.
Frau Holle nimmt Jakob mit in ihre Zauberwelt über den Wolken. Dort weiht sie ihn in die Geheimnisse des Wettermachens ein. Jakob lernt schnell. Eines Tages erblickt er in Frau Holles Glaskugel die kleine Elisabeth auf der Erde und macht sich auf den Weg zu ihr.
Elisabeths Mutter ist gestorben, und Jakob will dem Mädchen beistehen. Doch er muss erst viele Hindernisse überwinden, bevor er endlich zu ihr gelangt.
Mit Giulietta Masina, Valerie Kaplanová, Sona Valentová, Pavol Mikulik, Tobias Hoesl, Petra Vanciková, Milada Ondrasiková-Krsiková, Karel Effá
Ein falscher Prinz wird beim Diebstahl einer goldenen Kugel erwischt und in einen magischen Wald verbannt, wo ihn eine Fee ungewollt in einen Frosch verwandelt.
Die Verzauberung kann nur durch den Kuss einer Prinzessin aufgehoben werden. Als der Frosch hilft, die Goldkugel aus einem tiefen Brunnen zu holen, beansprucht er eine Belohnung. Aber bekommt er jetzt wirklich den für ihn so wichtigen Kuss, der seinen Bann löst?
Diese filmische Neuinterpretation erzählt das Märchen "Der Froschkönig und der eiserne Heinrich" der Brüder Grimm im Stil einer romantischen Fantasy-Komödie. Neu sind dabei eine längere Vorgeschichte des Stoffes bis zur berühmten Situation am Brunnen, bei der die Goldkugel in die Tiefe fällt, und eine Ausschmückung nach dem Wurf des Frosches an die Wand. Damit entsteht viel Raum für die Figuren, ihre Entwicklungen und eine breite Palette von Stimmungen einer mittelalterlichen Menschenwelt in direkter Nachbarschaft mit einem magischen Schattenwald-Reich.
Mit Jan Liem, Viet Anh Alexander Tran, Milena Tscharntke, Götz Otto, Simon Werner, Lea Drinda, Alina Hidic, Jeremy Tichý, Lukas Zumbrock, Christoph Maria Herbst
Rapunzel wächst als Waise bei der Zauberin Eleonor auf. Als Königin Freya Eleonor an den Hof ruft, betritt Rapunzel zum ersten Mal die Stadtburg. Dort lernt sie Prinz Sigismund kennen.
Königin Freya verlangt für ihren Sohn magische Hilfe, doch die Zauberin lehnt ab. Daher werden sie und Rapunzel eingekerkert. Mit Sigismunds Hilfe gelingt ihnen die Flucht. Nach vielen Jahren des Versteckens in einem einsamen Turm findet Sigismund Rapunzel dort wieder.
Aber auch Königin Freya hat ihre Suche nicht aufgegeben, weil sie Eleonor immer noch unschädlich machen will. Als auch sie mit ihren Soldaten den einsamen Turm entdeckt, wendet die Zauberin eine mächtige Magie an, die Rapunzel von diesem Ort versetzt und Sigismund erblinden lässt.
Während Freya erschüttert feststellt, dass ihr Plan ihrem Sohn jede Aussicht auf die Thronfolge genommen hat, ist der Prinz nun ganz auf die Hilfe seines Freundes Pip angewiesen.
Mit Andrea Sawatzki, Christina Große, Anna-Lena Schwing, Luke Matt Röntgen, Tom Böttcher, Denis Schmidt, Anna Wittowsky, Leo Alonso-Kallscheuer, Ludwig Samuel Ott
Die junge Bäckerstochter Bohdanka fragt sich, warum ihre Eltern so traurig und gramerfüllt sind. Erst durch die Hilfe einer Zauberin erfährt sie den Grund dafür.
In einem Wutanfall hatte die Mutter ihre sieben Söhne verflucht und sie mit diesem Fluch in Raben verwandelt. Bohdanka beschließt, ihre Brüder zu retten. Die Zauberin verrät ihr, dass sie ihren Brüdern zu diesem Zweck Hemden nähen müsse.
Aber nicht irgendwelche Hemden - sie müsse selbst und ohne Hilfe Brennnesseln pflücken, die Fasern bearbeiten, zu Stoff weben und jede Naht nähen.
Bohdanka macht sich auf den Weg. Sie trifft auf den schüchternen, stotternden Prinzen Bartolomej, und dank des Zauberkamms, den ihr die Zauberin geliehen hat, gelingt es ihr ganz ohne Worte, die Splitter der Vergangenheit zusammenzutragen, aus denen sich das traurige Schicksal des Prinzen Bartolomej zusammensetzt. Je besser sie Bartolomej kennenlernt, umso näher kommen sie sich.
Bartolomej bringt sie auf sein Schloss, und Bohdanka lernt das Leben am Hof kennen, wo Bartolomejs Mutter herrscht, Königin Alexandra. Diese hegt Pläne, wie sie den stotternden Bartolomej seiner Rechte als Thronfolger entledigen kann, damit der jüngere Bruder Norbert König werden kann. Bohdankas Anwesenheit auf dem Schloss stört ihre Pläne.
Anfänglich versucht Alexandra, sich des schweigenden Mädchens zu entledigen, aber als Bartolomej um ihre Hand anhält, täuscht Alexandra Freundlichkeit vor und beginnt einen Plan zu schmieden, wie sie Bartolomej und den ganzen Hof gegen Bohdanka aufhetzen kann.
Bohdanka durchschaut zwar das Vorhaben, aber als Bohdanka vor der Wahl steht, ihre Brüder zu retten oder zu sprechen und das Missverständnis, das sie von Bartolomej losreißen soll, aufzuklären, führt Bohdanka ihre Aufgabe fort. Sie riskiert damit auch ihr eigenes Leben, doch sie steht zu ihrem Wort. Erst wenn sie die Aufgabe beendet und die Brüder befreit, kann sie endlich alles aufklären.
Es stellt sich heraus, dass Königin Alexandra nur mithilfe von Lügen und Intrigen an die Macht gekommen ist und dass sie versucht hat, das junge Paar gewaltsam auseinanderzubringen, um an der Macht zu bleiben.
Der Märchenfilm "Die sieben Raben" erzählt eine Geschichte von Mut, einem starken Willen, von der Macht der Sprache und von wahrer Liebe.
Mit Martha Issová, Sabina Remundová, Lukáš Príkazký, Václav Neužil, Zuzana Bydžovská, Erika Stárková, Jana Olhová, Marián Geišberg, Juraj Hrcka
Etwas Besseres als den Tod finden wir überall, denken sich Esel, Hund, Katze und Hahn, nachdem Bäuerin Martha beschlossen hat, die alternden Tiere des Hofes zu Wurst verarbeiten zu lassen.
Sie beschließen, fortan ihr Glück als Stadtmusikanten in Bremen zu suchen - und flüchten in die Freiheit. Auf dem Weg sind sie nicht die Einzigen. Lissi liebt Johann, und Johann liebt Lissi. Nur leider ist Lissi die Bauerstochter und Johann "nur" der Knecht.
Lissis Vater, Bauer Georg, und vor allem ihre Stiefmutter Martha, die Lissi an den reichen Nachbarsbauern verheiraten möchte, wollen diese Liebe um jeden Preis verhindern. Als Johann vom Hof geschickt wird, bleibt Lissi keine andere Wahl. Genau wie die Tiere vertraut sie der Hoffnung, überall etwas Besseres als den Tod zu finden. Lissi folgt ihrem Johann nach Bremen und trifft auf dem Weg die Tiere.
Auf der Suche nach einem Nachtlager gelangen sie gemeinsam zum Haus einer Räuberbande. Dort erproben die Bremer Stadtmusikanten ihr gesangliches Talent mit durchschlagendem Erfolg: Sie vertreiben die Räuber und führen die Liebenden wieder zueinander. Als Lissi und Johann im Räuberhaus Kisten voller Gold entdecken, nimmt ihr Schicksal eine weitere Wendung. Jetzt können sie heiraten. Die Tiere schenken ihnen den Schatz, denn sie haben etwas gefunden, das wertvoller ist als Gold - ihre Freundschaft.
Mit Anna Fischer, Florian Martens, Gesine Cukrowski, Johannes Zirner, Peter Striebeck, Hannelore Elsner, Bastian Pastewka, Harald Schmidt, Hartmut Lange
Um die Liebe der hochmütigen Prinzessin Tausendschön zu erringen, macht sich ein Prinz auf die Suche nach dem singenden, klingenden Bäumchen und findet es bei einem bösen Zwerg.
Dieser hat eine Bedingung: Bis zum Abend muss das Bäumchen singen, was nur glückt, wenn die Königstochter ihn wirklich liebt. Da sie aber hartherzig ist, wird der Prinz in einen Bären verwandelt.
Er entführt die gefühllose Schöne in den Zaubergarten, wo sie zur Strafe für ihre stets unsinnigen und boshaften Befehle ihrer Schönheit beraubt wird. Nun endlich kann sie ihr Herz öffnen und verliebt sich sogar in den Bären. Der Zwerg allerdings sieht seine Pläne durchkreuzt und lockt die Prinzessin aus dem Zauberwald. Bald durchschaut sie das böse Spiel und scheut keine Gefahr, um zu dem Bären zurückzukehren. Dabei kann sie auf die Hilfe ihrer neuen Freunde, der Tiere, vertrauen.
Mit Jytte-Merle Böhrnsen, Lucas Prisor, Oli Bigalke, Heinz Hoenig, Denis Schmidt, Gro Swyntje Kohlhof, Steffi Kühnert, Christel Bodenstein
Prinzessin Maleen liebt den wenig standesgemäßen Landgrafen Konrad. Ihr Vater aber hat andere Pläne: Fürst Theodor will zunächst einen Feldzug bestehen, zu dem ihn Baron Raimund getrieben hat.
Danach soll Maleen Raimund ehelichen. Maleen jedoch steht zu Konrad. Als sie uneinsichtig bleibt, lässt der Fürst sie in einen Turm sperren. In sieben Jahren bei Wasser und Brot soll sie Konrad vergessen.
Nach sieben Jahren wieder in Freiheit gelangt, findet Maleen ein trauriges Land vor: Fürst Theodor hat Krieg und Leben verloren, sein Schloss liegt in Trümmern. Die heimatlose Maleen macht sich auf die Suche nach dem Geliebten. Auch Graf Konrad hat sieben Jahre auf seine Liebste gewartet. Als er den Gefängnisturm leer und frische Gräber davor findet, muss er annehmen, dass Maleen in den Wirren des Kriegs umgekommen ist.
So entschließt er sich schweren Herzens, die Edle Walpurga von Schwarztal zu freien. Ihr eilt zwar der Ruf voraus, eine schwierige Person zu sein, aber sein Gut ist am Ende, und die Mitgift käme gerade recht.
Auf dem Weg durch das verwüstete Land kommt Maleen auf Konrads Gut. Da die Hochzeit zwischen Konrad und Walpurga vorbereitet werden muss, darf sie als Magd bleiben.
Die Edle ist keine Schönheit, ihr Gesicht entstellt, sodass schon einige Brautwerber Reißaus genommen haben. Das soll diesmal nicht passieren. Die Edle will die Hochzeit auch nur, um ihr Erbe zu retten, das sonst an ihren Bruder fiele. Mit ihrer Zofe heckt sie einen teuflischen Plan aus: Sie zwingt die "Magd" Maleen, an ihrer statt vor den Altar zu treten. Unter dem Schleier wird der Bräutigam die "falsche" Braut nicht erkennen. Und nach der Trauung will sie den Nichtsahnenden vergiften.
Maleen ergibt sich in ihr Schicksal und schreitet mit Konrad, der sie nicht erkennt, zum Traualtar. Dabei spricht sie - scheinbar zusammenhanglos - zu einem Brennnesselbusch und der Kirchentreppe.
Als Graf Konrad Walpurga, seine vermeintliche Gemahlin, nach der Trauung danach fragt, kann diese keine Antwort geben - und der ganze Schwindel fliegt auf. Die Edle und ihre Zofe werden vom Hof gejagt. Das echte Brautpaar kann ein zünftiges Hochzeitsfest feiern.
Mit Cleo von Adelsheim, Peter Foyse, Günther Maria Halmer, Götz Otto
Jorinde und Joringel träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Doch da Joringel nur als Knecht am Hof von Jorindes Vater arbeitet, hält der ihn für einen Taugenichts und Tunichtgut.
Er will etwas Besseres für seine Tochter. Als er ihnen die Hochzeit verbietet, fliehen die Liebenden. Der einzige Weg vor den suchenden Eltern führt durch den Zauberwald. Den allerdings meiden die Menschen, da eine mächtige Zauberin dort ihr Reich hat.
So währt das Glück der Fliehenden nur kurz, denn wie viele Mädchen vor ihr, wird Jorinde von der Zauberin entführt und in eine Nachtigall verwandelt. Joringel ist verzweifelt. Alles scheint verloren, denn noch nie gelang es jemandem, in das Reich der Zauberin einzudringen.
Joringel will es trotzdem versuchen und macht sich auf den Weg zum landauf, landab gefürchteten Raubritter. Der besitzt eine gefährliche Waffe: die Zauberblume. Sie sichert ihm Macht und Reichtum. Joringel aber braucht diese Blume, um seine Geliebte zu befreien. Der Ritter würde dem Jungen alles geben, nur nicht die Blume. So bleibt Joringel nichts anderes übrig, als sie zu stehlen. Doch so leicht gibt sich der Raubritter nicht geschlagen: Mit seinen beiden Halunken nimmt er die Verfolgung des Jungen auf.
Die Zauberin lässt ihrerseits nichts unversucht, um Jorinde endgültig von ihrem Geliebten zu trennen. Sie bringt Joringel in Situationen, in der er vielen Versuchungen widerstehen muss. Außerdem scheinen ihr der Ritter und seine Zauberblume nicht unbekannt zu sein.
Joringel gelingt es durch die Kraft der Blume, in das Reich der Zauberin einzudringen. Er findet unter vielen Nachtigallen seine Jorinde und kann sie befreien. Doch hat die Liebe von Jorinde und Joringel eine Zukunft? Die Zauberblume hat ihnen die Jugend gestohlen.
Mit Llewellyn Reichman, Jonas Nay, Katja Flint, Uwe Kokisch, Veit Stübner, Naomi Krauss, Roman Leitner-Shamov, Volker "Zack" Michalowski
Großherzogin Ottilie und ihre Diener stecken mitten in den Vorbereitungen des Geburtstags von Prinzessin Aurora. Das Schloss wird gewienert, die Küche dampft.
Alle Gemächer werden herrschaftlich hergerichtet. Küchenjunge Johann verspürt den Wunsch, zu denen "da oben" zu gehören. Dabei bemerkt er nicht, dass er geliebt wird, nämlich von Lisbeth, der Kammerzofe von Prinzessin Aurora, einer burschikosen Schönheit.
Die lustigen Köchinnen Frau Sorge und Frau Glück verbringen den ganzen Tag am dampfenden Herd, rupfen Hühner und schälen Kartoffeln. Was niemand weiß: Nebenberuflich sind sie Feen und verfügen über gewisse Zauberkräfte.
In ihrer Obhut befinden sich - unbenutzt und leicht eingestaubt - seit vielen Jahren: die Galoschen des Glücks. Natürlich sind ihnen Johanns Wunsch und die heimliche Liebe Lisbeths nicht entgangen. Und auch nicht, dass die beiden gut zueinander passen würden, wenn nur Johann nicht so blind wäre.
Als Prinzessin Aurora zur Geburtstagsfeier im Schloss erscheint, ist es für Johann Liebe auf den ersten Blick. Aber sie ist für ihn unerreichbar. Durch einen Zufall zieht er sich die Galoschen des Glücks an, und sofort geht sein Wunsch in Erfüllung. Aus dem einfachen Johann wird Prinz Ludwig. Dieser weiß zwar nicht um die Zauberkraft der Galoschen, versucht aber, sich Aurora als Adliger zu nähern. Mit Erfolg. Da aber Ludwig zwar nun das Aussehen eines Prinzen hat, nicht jedoch das Wissen über die Benimmregeln und Rituale des Adels, droht er aufzufliegen. Ausgerechnet Lisbeth versucht, ihn immer wieder davor zu bewahren.
Frau Sorge und Frau Glück bemerken bald, dass etwas schiefgegangen ist. Aber wie erklären sie Lisbeth, die häufig nach Johann fragt, die Situation? Je länger sich Ludwig in der Welt der feinen Leute befindet, umso mehr merkt er, wie wenig er mit ihr gemeinsam hat. Auroras oberflächliches Gerede und ihr arrogantes Verhalten machen sie ihm immer unsympathischer. Seltsamerweise kommt ihm nun häufig Lisbeth in den Sinn. Doch bevor er sich über seine wahren Gefühle klar werden kann, geschieht die Katastrophe.
Prinz Ludwig wird als Hochstapler entlarvt und soll im Kerker enden. Retten können ihn nur die Galoschen des Glücks. Doch die haben inzwischen den Besitzer gewechselt und dem Diener Oskar einen Wunsch erfüllt. Ludwig kann nur hoffen, dass er sie zurückbekommt, damit er als Johann Lisbeth von seiner Liebe überzeugen kann.
Mit Jonas Lauenstein, Luise von Finckh, Inka Friedrich, Annette Frier, Josefine Voss, Corinna Kirchhoff
Seit Kindertagen verbindet den starken Hans eine tiefe Freundschaft mit Prinzessin Sarah. Schon damals machten sie Bekanntschaft mit den dunklen Kräften im verbotenen Zauberwald.
In dem Zauberwald herrscht die Hüterin der Luftgeister. Diese setzt alles daran, dass ihr Wald ruhig bleibt, unberührt von Menschen. Als Sarah und Hans längst erwachsen sind, macht sich die mutige Prinzessin auf in den gefürchteten Wald.
Auf eigene Faust will Sarah herausfinden, warum die für ihr Dorf lebenswichtige Quelle versiegt ist. Von dem gefährlichen Vorhaben erfährt auch der starke Hans, der hinaus in die Welt ziehen will. Er unterbricht seine Wanderschaft und begibt sich auf Sarahs Fährte.
Derweil wittert Herzog Egbert seine Chance: Schon lange möchte er Prinzessin Sarah zur Frau nehmen - und hat zu diesem Zweck einen finsteren Pakt mit der Hüterin der Luftgeister geschlossen.
Mit Lucas Reiber, Bianca Nawrath, Jeanette Hain, Simon Alexander Jensen, Jonas Minthe, Stephan A. Tölle
Die Neuverfilmung des Wilhelm-Hauff-Märchens über den jungen Köhler Peter Munk entführt die Zuschauer in den geheimnisvollen Schwarzwald des 19. Jahrhunderts.
Der arme Köhler Peter Munk will mehr aus seinem elenden Leben machen und gerät dabei in die Hände zweier im Streit liegender Waldgeister. Zunächst erfüllt ihm das gute Glasmännlein einige spontan geäußerte Wünsche.
Von nun an hat Peter immer so viel Geld in der Tasche wie der reiche Holzhändler Ezechiel, er kann so auffällig gut tanzen wie der Tanzbodenkönig, und er wird sogar Besitzer einer Glashütte.
Das Glück ist dem geschäftlich unerfahrenen Peter aber nur kurze Zeit hold, denn die Glashütte verkauft ihre Waren nicht gut, und so kann er bald seine Arbeiter und Schulden nicht mehr bezahlen.
Als ihm das Glasmännlein aber kein zusätzliches Geld geben will, wendet Peter sich in seiner Verzweiflung an den unheimlichen Holländer-Michel. Der setzt ihm im Tausch für unbegrenzten Reichtum einen kalten Stein anstelle seines Herzens in die Brust.
Von diesem Moment an kennt der junge Mann keine Freude und kein Mitgefühl mehr. Als er im Streit seine Ehefrau und große Liebe Lisbeth erschlägt, erfleht er beim Glasmännlein eine letzte Hilfe. Doch der kann den furchtbaren Bann des Steinherzens nicht aufheben. Peter selbst muss den Holländer-Michel überlisten, um sein warmes Herz zurückzubekommen.
Mit Rafael Gareisen, Laura Louisa Garde, Marie Gruber, Thomas Thieme, Tilo Prückner, August Schmölzer, Wolfgang Menardi, Michael Schenk, Rüdiger Klink, Frank Jacobsen
Gerda und Kay sind zwei Nachbarskinder, die sich sehr lieb haben. An einem Wintertag entführt die Schneekönigin Kay in ihren Eispalast.
Alle glauben, Kay sei tot, doch Gerda macht sich auf, um ihren Freund zu suchen. Ihre Reise führt Gerda in das blühende Reich der Flora, in ein sommerliches Schloss, zu Räubern und in die verschneite Welt des hohen Nordens.
Hans Christian Andersens berühmtes Märchen wurde im winterlichen Finnland und im sommerlichen Deutschland gedreht. Entstanden ist eine Reise durch die Jahreszeiten in prächtigen Bildern voller visueller Kontraste. Im Mittelpunkt aber steht ein tapferes Mädchen, das lernt, ihrem Herzen und der Kraft ihrer Gefühle immer mehr zu vertrauen, sodass sie die Kälte des Eises besiegen und ihren Freund retten kann.
Mit Flora Li Thiemann, Kristo Ferkic, Linda Zilliacus, Annette Frier, Paula Knüpling, Lena Urzendowsky, Steffi Kühnert, Michael von Au
Der Berggeist des Riesengebirges wacht über die Natur seiner Heimat. Doch sowohl die Liebe zu Magd Rosa als auch die Gier der neuen Gutsherrin stellen ihn vor ungewohnte Herausforderungen.
Während die Baronin nicht nur plant, Raubbau an den Wäldern zu begehen, sondern auch Rübezahls Schätze zu stehlen, treibt den schalkhaften und gestaltwandlerischen Berggeist zuallererst die Frage um, ob sich seine Liebe zu einer Sterblichen erfüllen könnte.
Die Baronin von Harrant ist zwar pleite, hat aber äußerst ehrgeizige Pläne. Mit geliehenem Geld möchte sie ein Sägewerk im Riesengebirge errichten, vor allem aber soll der sagenhafte Schatz des Rübezahl so schnell wie möglich ihre leeren Kassen füllen. Um herauszufinden, wie sie an das Gold des Berggeistes kommt, erpresst sie ihre Magd Rosa - jene schöne, junge Frau, auf die der Jäger Montanus ein Auge geworfen hat. Montanus aber ist nichts als eine der vielen Gestalten, unter denen sich der Schützer der Berge unter die Menschen mischt.
Je näher sich Rosa und er kommen, desto mehr nimmt die perfide Intrige der Harrantin Gestalt an. Als sie erfährt, dass es der magischen Springwurz bedarf, um in Rübezahls Schatzkammer zu gelangen, und deutlich wird, dass sich Rübezahl mehr in seine Liebesdinge verstrickt, als es seiner Aufgabe als Wächter über Land und Leute guttäte, scheint das Unglück unaufhaltsam.
Gefördert vom "Tschechischen Staatsfonds der Kinematografie" wurde "Rübezahl" in der sogenannten Tschechischen Schweiz gedreht, im Riesengebirge (tschechisch: Krkonoše) sowie in Prag und Umgebung. Regisseur Stefan Bühling zeichnet nach "Die weiße Schlange" (Deutscher Regiepreis METROPOLIS 2016 in der Kategorie "Beste Regie Kinder-/Jugendfilm"; "Emmy"-Nominierung) zum zweiten Mal verantwortlich für die Inszenierung eines Märchenfilms für das ZDF.
Mit Sabin Tambrea, Henriette Confurius, Catherine Flemming, David Schütter, Amelie Plaas-Link, Joachim Foerster, Thorsten Merten, Rüdiger Klink, Dagmar Leesch, Gitta Schweighöfer
Der zehnjährige Jakob hilft lieber seiner Mutter an ihrem Gemüsestand auf dem Markt als dem Vater in der Schusterwerkstatt. Doch eines Tages hat er auf dem Markt eine unheimliche Begegnung.
Es erscheint eine hässliche alte Frau, deren Verhalten Jakob furchtsam betrachtet: die Fee Kräuterweis. Sie lockt den Knaben mit einer List von seinen Eltern weg und bringt ihn in ihr Haus. Hier beginnt für ihn eine siebenjährige harte Lehrzeit.
Unter strenger Anleitung der Fee entwickelt sich Jakob am Ende zu einem wahren Meister in der Hexenküche. Als Jakob endlich fliehen kann, sieht er sich in einen missgestalteten Zwerg mit langer Nase verwandelt. Von seinen Eltern, die ihn nicht wiedererkennen, entsetzt zurückgestoßen und von den Mitbürgern wegen seines Aussehens verspottet, gelangt der Unglückliche schließlich an den Hof des Herzogs. Dieser zeigt sich von Jakobs Kochkünsten begeistert und nimmt ihn in seine Dienste auf.
Der nun "Zwerg Nase" Genannte erfährt zum ersten Mal seit seiner Verwandlung fachliche Anerkennung. Als Mensch allerdings bleibt er ein einsamer Außenseiter. Erst als er Mimi, einem in eine Gans verwandelten jungen Mädchen begegnet, gibt es ein Wesen, mit dem er offen über sein Schicksal sprechen kann. Als ihm eines Tages befohlen wird, eine Pastete zuzubereiten, deren Rezept er nicht kennt, gerät er sogar in Lebensgefahr. Doch die kluge Mimi weißt Rat.
Mit Michael Markfort, Mechthild Großmann, Justus Kammerer, Markus Majowski, Inga Busch, Gilbert von Sohlern, Peter Rauch, Peter Kanzler, Josefine Preuß, Daniel Rösner
Die Neuverfilmung des Wilhelm-Hauff-Märchens über den jungen Köhler Peter Munk entführt die Zuschauer in den geheimnisvollen Schwarzwald des 19. Jahrhunderts.
Der arme Köhler Peter Munk will mehr aus seinem elenden Leben machen und gerät dabei in die Hände zweier im Streit liegender Waldgeister. Zunächst erfüllt ihm das gute Glasmännlein einige spontan geäußerte Wünsche.
Von nun an hat Peter immer so viel Geld in der Tasche wie der reiche Holzhändler Ezechiel, er kann so auffällig gut tanzen wie der Tanzbodenkönig, und er wird sogar Besitzer einer Glashütte.
Das Glück ist dem geschäftlich unerfahrenen Peter aber nur kurze Zeit hold, denn die Glashütte verkauft ihre Waren nicht gut, und so kann er bald seine Arbeiter und Schulden nicht mehr bezahlen.
Als ihm das Glasmännlein aber kein zusätzliches Geld geben will, wendet Peter sich in seiner Verzweiflung an den unheimlichen Holländer-Michel. Der setzt ihm im Tausch für unbegrenzten Reichtum einen kalten Stein anstelle seines Herzens in die Brust.
Von diesem Moment an kennt der junge Mann keine Freude und kein Mitgefühl mehr. Als er im Streit seine Ehefrau und große Liebe Lisbeth erschlägt, erfleht er beim Glasmännlein eine letzte Hilfe. Doch der kann den furchtbaren Bann des Steinherzens nicht aufheben. Peter selbst muss den Holländer-Michel überlisten, um sein warmes Herz zurückzubekommen.
Mit Rafael Gareisen, Laura Louisa Garde, Marie Gruber, Thomas Thieme, Tilo Prückner, August Schmölzer, Wolfgang Menardi, Michael Schenk, Rüdiger Klink, Frank Jacobsen
Gerda und Kay sind zwei Nachbarskinder, die sich sehr lieb haben. An einem Wintertag entführt die Schneekönigin Kay in ihren Eispalast.
Alle glauben, Kay sei tot, doch Gerda macht sich auf, um ihren Freund zu suchen. Ihre Reise führt Gerda in das blühende Reich der Flora, in ein sommerliches Schloss, zu Räubern und in die verschneite Welt des hohen Nordens.
Hans Christian Andersens berühmtes Märchen wurde im winterlichen Finnland und im sommerlichen Deutschland gedreht. Entstanden ist eine Reise durch die Jahreszeiten in prächtigen Bildern voller visueller Kontraste. Im Mittelpunkt aber steht ein tapferes Mädchen, das lernt, ihrem Herzen und der Kraft ihrer Gefühle immer mehr zu vertrauen, sodass sie die Kälte des Eises besiegen und ihren Freund retten kann.
Mit Flora Li Thiemann, Kristo Ferkic, Linda Zilliacus, Annette Frier, Paula Knüpling, Lena Urzendowsky, Steffi Kühnert, Michael von Au
Der Berggeist des Riesengebirges wacht über die Natur seiner Heimat. Doch sowohl die Liebe zu Magd Rosa als auch die Gier der neuen Gutsherrin stellen ihn vor ungewohnte Herausforderungen.
Während die Baronin nicht nur plant, Raubbau an den Wäldern zu begehen, sondern auch Rübezahls Schätze zu stehlen, treibt den schalkhaften und gestaltwandlerischen Berggeist zuallererst die Frage um, ob sich seine Liebe zu einer Sterblichen erfüllen könnte.
Die Baronin von Harrant ist zwar pleite, hat aber äußerst ehrgeizige Pläne. Mit geliehenem Geld möchte sie ein Sägewerk im Riesengebirge errichten, vor allem aber soll der sagenhafte Schatz des Rübezahl so schnell wie möglich ihre leeren Kassen füllen. Um herauszufinden, wie sie an das Gold des Berggeistes kommt, erpresst sie ihre Magd Rosa - jene schöne, junge Frau, auf die der Jäger Montanus ein Auge geworfen hat. Montanus aber ist nichts als eine der vielen Gestalten, unter denen sich der Schützer der Berge unter die Menschen mischt.
Je näher sich Rosa und er kommen, desto mehr nimmt die perfide Intrige der Harrantin Gestalt an. Als sie erfährt, dass es der magischen Springwurz bedarf, um in Rübezahls Schatzkammer zu gelangen, und deutlich wird, dass sich Rübezahl mehr in seine Liebesdinge verstrickt, als es seiner Aufgabe als Wächter über Land und Leute guttäte, scheint das Unglück unaufhaltsam.
Gefördert vom "Tschechischen Staatsfonds der Kinematografie" wurde "Rübezahl" in der sogenannten Tschechischen Schweiz gedreht, im Riesengebirge (tschechisch: Krkonoše) sowie in Prag und Umgebung. Regisseur Stefan Bühling zeichnet nach "Die weiße Schlange" (Deutscher Regiepreis METROPOLIS 2016 in der Kategorie "Beste Regie Kinder-/Jugendfilm"; "Emmy"-Nominierung) zum zweiten Mal verantwortlich für die Inszenierung eines Märchenfilms für das ZDF.
Mit Sabin Tambrea, Henriette Confurius, Catherine Flemming, David Schütter, Amelie Plaas-Link, Joachim Foerster, Thorsten Merten, Rüdiger Klink, Dagmar Leesch, Gitta Schweighöfer
Fünf atemberaubend schöne Täler in den Südtiroler Dolomiten bilden gemeinsam die Region Ladinien. Die von Gegensätzen geprägte Natur hat auf die Menschen abgefärbt.
Die Ladiner sprechen eine eigene Sprache, leben besondere Traditionen und sind überdurchschnittlich oft künstlerisch produktiv. Die Region war jahrhundertelang von außen nur schwer erreichbar und hat sich daher autonom entwickelt.
Die melodische, ladinische Sprache und die uralten Sagen und Mythen, die bis heute innerfamiliär weitergegeben werden, machen das Gebiet im Norden der Dolomiten einzigartig.
Zu den berühmtesten Bewohnern Ladiniens zählt die Musikerfamilie Schuen: Die Töchter Elisabeth und Marlene sind als Popband "Ganes" mit Liedern in ladinischer Sprache im gesamten deutschen Sprachraum erfolgreich. Sohn Andrè Schuen ist weltberühmter Opernsänger geworden. Bei den seltenen Familientreffen am elterlichen Bauernhof wird gemeinsam musiziert, gekocht und die "ladinische Erzähltradition" gepflegt, die womöglich bald von der UNESCO zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt wird.
Atlantik, Kieselstrände, Fisch und frische Meeresfrüchte - typisch Normandie. Die Region liegt etwas abgeschieden im Nordwesten Frankreichs und ist darum auch selten von Touristen überlaufen.
Die Reise führt entlang der berühmten Alabasterküste mit ihren mehr als 100 Meter hohen Kreidefelsen.