Schluss mit Schuld? - Was der Holocaust mit mir zu tun hat

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Schluss mit Schuld? - Was der Holocaust mit mir zu tun hat

Schluss mit Schuld? - Was der Holocaust mit mir zu tun hat

Zeitgeschichte

Vor über 80 Jahren begann der Zweite Weltkrieg. Und die Welt dreht sich weiter. Warum sollten junge Menschen drei Generationen später noch an den Horror von damals erinnert werden? Was hat der Holocaust mit unserem heutigen alltäglichen Leben zu tun? Der Film stellt die Frage nach dem Warum und dem Wie von Erinnerungskultur. Moderatorin Lisa Gadenstätter spricht mit den drei KZ-Überlebenden Aba Lewit, Esther Bejarano und Jehuda Bacon. In Wien, Hamburg und Jerusalem hört sie den Erzählungen der fast Hundertjährigen zu. Und sie sucht die Orte auf, von denen die Zeitzeugen erzählen: die KZ-Gedenkstätten Mauthausen und Auschwitz. Die Schulklassen, die sie dort trifft, teilen ihre Eindrücke durch Handy-Videos. Ob sie sich schuldig fühlen an dem, was passiert ist? Auf keinen Fall: "Da war ich doch noch gar nicht auf der Welt!" Lisa Gadenstätter über die Dreharbeiten: "Die Geschichten unserer drei Zeitzeugen haben mir teilweise die Tränen in die Augen getrieben - Jehuda Bacon, heute 89, erzählt, dass er jahrelang nicht weinen konnte. Er schildert, wie er sich als Bub in Auschwitz von seinem Vater verabschiedet, weil der ins Gas geschickt wird. Esther Bejarano, 93, hat mich unglaublich beeindruckt. Ihr hat die Musik das Leben gerettet - sie war im Mädchenchor von Auschwitz - jetzt steht sie fast wöchentlich auf der Bühne und rappt gegen Antisemitismus. Der 95-jährige Aba Lewit ist dafür verantwortlich, dass der KZ-Kommandant und Massenmörder Amon Göth ausgeliefert werden konnte. Ich habe mit Göths Enkelin Jennifer Teege darüber gesprochen, was für sie Schuld bedeutet, wie Aufarbeitung im Jahr 2018 geht und wie sie auf die Erzählungen von Aba Lewit reagiert. Elisabeth Gollackner und ich haben in der Doku einen interessanten Stilbruch eingebaut. Schülerinnen und Schüler, die Mauthausen besuchen, geben uns ihre ganz persönlichen Eindrücke wieder - über ihr Smartphone. Und wir haben uns mit dem Thema Humor, Satire und Aufarbeitung beschäftigt. Wie viel darf Satire - wie wichtig ist Humor? Stermann und Grissemann haben mich mit sehr ernsten Antworten überrascht."
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Shalom Genossen - Juden in der DDR

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Die Fälscher

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Alpenpanorama KAMERAFAHRT
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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Anne Will POLITIK
Seit September 2007 diskutiert Anne Will mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur über aktuelle Themen. "Politisch denken, persönlich fragen" lautet das Motto der Sendung.
3SAT Doku
Die letzten Zeugen, Leben nach der Shoah ZEITGESCHICHTE
Ein paar der letzten Überlebenden deutscher Konzentrationslager leben heute in der Schweiz. Sie sind hier dank oft unglaublich anmutender Zufälle und gegen alle Wahrscheinlichkeit. Wie lebt man mit einem solchen Schicksal, und wie blickt man auf die Welt? Der Film zeigt fünf jüdische Überlebende zwischen 80 und 93 Jahren, die alle als Kinder oder Jugendliche deutsche Konzentrationslager überlebt haben. Eduard Kornfeld und Fishel Rabinowicz, beide lungenkrank, kamen Ende der 1940er-Jahre zur medizinischen Pflege nach Davos. Nina Weilova, Egon Holländer und Ivan Lefkovits flohen 1967/68 aus der kommunistischen Tschechoslowakei in die Schweiz. Sie alle haben in den Nazi-Lagern nächste Angehörige wie Eltern und Geschwister verloren. Der Film blendet zurück auf ihre Erlebnisse am Rande des Vorstellbaren. Er zeigt die Protagonisten aber auch in ihrem Alltag, das Erlebte begleitet sie ständig. Wie kann man weiterleben nach der Shoah? Manche Überlebende haben sich später das Leben genommen, wie etwa die Schriftsteller Primo Levi und Jean Améry. Andere haben das Weiterleben gewagt, wie der Psychiater Viktor Frankl, der darüber geschrieben hat: "Trotzdem Ja zum Leben sagen." Einige dieser letzten Zeugen der Menschheitskatastrophe Auschwitz kamen mehr oder weniger zufällig in die Schweiz. Es konnten sich beeindruckende Biografien entfalten, trotz tiefer Wunden und oft jahrzehntelangem Schweigen über das Erlebte. Im Film sitzen alle fünf Zeugen je einzeln auf dem gleichen Sofa und erzählen ihr Leben. Dieses wird zum Ort des kollektiven Erinnerns. Von hier aus schweifen Bildergeschichten in die jeweiligen Lebenswelten. Die Erinnerungen an die Erlebnisse auf der Flucht oder im Lager überlagern sich mit dem Blick in ihr heutiges Leben und ihren Alltag. Der Film entstand aus der Ausstellung "The Last Swiss Holocaust Survivors" der Gamaraal Stiftung. Regisseur Eric Bergkraut porträtierte für die Wanderausstellung zunächst 20 Überlebende in der Form reiner Gespräche. Fünf von ihnen wählte er für diesen Film und entschloss sich dabei, den Akzent auf das Leben der Protagonisten zu setzen.
3SAT Doku
Historische Seilbahnen der Schweizer Alpen DOKUMENTATION
3SAT Doku
Der Tod - das letzte Tabu REPORTAGE Sterben auf Bestellung (Folge: 3)
Die Freitodorganisation "Exit" sucht per Inserat nach "emotional gefestigten Persönlichkeiten zwischen 40 und 68 Jahren", die bereit sind, als Freitodbegleiter zu arbeiten. Sechs Kandidaten sind ausgesucht worden, sie absolvieren derzeit eine Ausbildung. "Reporter" stellt zwei von ihnen vor. Sterbehelfer ist wohl einer der ungewöhnlichsten Berufe der Schweiz. Wie lernt man, Todkranken den Sterbewunsch zu erfüllen? Jürg Billwiller ist angespannt. Seine zweite Freitodbegleitung steht bevor. "Wir besuchen einen Menschen, der sich entschieden hat, heute zu sterben. Ich frage mich, was in ihm vorgegangen ist letzte Nacht." Billwiller steigt im Bahnhof Zürich in den Zug nach Bern. Jedem Novizen wird ein erfahrener Sterbebegleiter zugeteilt. Bei Jürg Billwiller ist es Doris Wartenweiler. Sie weiß, worauf sie achten muss. Bei der Bahnfahrt zum Sterbeort lässt sie zum Beispiel den Koffer mit der Flasche, die das tödliche Mittel enthält, nicht aus den Augen: "Wenn es gestohlen würde, hätte ich ein riesiges Problem." Derzeit arbeiten rund 40 Sterbehelfer ehrenamtlich für Exit. Zu wenig für die steigende Zahl Menschen, die sich mithilfe der Organisation das Leben nehmen. Auch Sabine Schultze aus Chur macht die Ausbildung zur Freitodbegleiterin. Lange Zeit leitete sie ein Altersheim in der Innerschweiz. Gegen viel Widerstand hat sie verfügt, dass Exit dort Freitodbegleitungen durchführt. Was Sabine Schultze bei der Ausbildung lernt, geht ins kleinste Detail. "Reporter" fährt mit ihr zu einer Sterbebegleitung. Zuvor macht sich die 63-Jährige im Bad zurecht. "Ich nehme nicht zu viel Parfüm", sagt sie. "Sterbende mögen keine zu starken Gerüche, darauf nehme ich Rücksicht." Nächstes Jahr werden Sabine Schultze und Jürg Billwiller selbstständig den assistierten Suizid durchführen können. Mit dem Thema Suizid kennt Billwiller sich aus. Er war bis zu seiner Pensionierung Leiter des Polizeigefängnisses in Zürich. Dort kam es regelmäßig vor, dass Untersuchungshäftlinge sich das Leben nahmen. Billwiller wollte dies verhindern, entfernte die Kajütenbetten und ließ Panzerglas vor die Gitter schrauben. Früher hat er den Suizid verhindert, heute hilft Billwiller beim Freitod. Für ihn kein Widerspruch. "Suizid im Gefängnis passiert unter Druck, es ist eine Kurzschlusshandlung", sagt er. "Jemand, der mit Exit stirbt, hat diesen Druck nicht." Reporter Thomas Vogel war dabei, als Jürg Billwiller in der Exit-Zentrale im Unterricht saß und als er seine zweite Sterbebegleitung durchgeführt hat. Und auch, als er abends müde von seiner Frau empfangen wurde. "Wenn ein Mensch gestorben ist, mache ich das Fenster auf, damit seine Seele raus kann", sagt er. "Danach ziehe ich mich zurück. Erst wenn ich zur Ruhe gekommen bin, rede ich mit meiner Frau über das, was ich erlebt habe."
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ZIB NACHRICHTEN
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
3SAT Doku
Expedition Himalaja TIERE Auf der Fährte der Tiger (Folge: 1)
Tiger - verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie für immer ausgerottet sein. Doch an den Südhängen des Himalajas hätten sie eine Chance zu überleben. Davon ist Großkatzenexperte und Artenschützer Alan Rabinowitz überzeugt. Um herausfinden, wie viele Tiger dort leben und vor allem wo, macht sich eine internationale Gruppe aus Wissenschaftlern und Tierfilmern auf den Weg ins lang verschlossene Königreich Bhutan. Die Regen- und Nebelwälder des Landes zählen zu den artenreichsten der Erde. Doch nicht nur in den tieferen Lagen Bhutans soll es Tiger geben. Hartnäckig halten sich Gerüchte, dass die Großkatzen auch im Hochgebirge leben. Doch gibt es sie dort wirklich? Um ihr Ziel zu erreichen, gehen die Expeditionsteilnehmer an ihre Grenzen, erklimmen schroffe Gipfel, überwinden Stromschnellen und meistern extreme Wettersituationen. In der ersten Folge kommt dem Deutschen Henry Mix die Österreicherin Claudia Wultsch mit ihrem Labrador Bruiser zu Hilfe. Gemeinsam setzen sie sich auf die Fährte der Tiger und suchen unweit des Camps an der Grenze zu Indien nach Kot- und Fellproben. Der Hund ist speziell auf Großkatzen trainiert und findet noch die feinsten Spuren, an denen selbst erfahrene Naturfilmer und Feldbiologen achtlos vorüber gehen würden. Währenddessen werden überall im Regenwald versteckte Kameras angebracht. Mit ihrer Hilfe will Alan Rabinowitz nachweisen, dass das Gebiet sowohl Tigern und anderen Raubkatzen als auch deren Beutetieren als Lebensraum dient. Parallel sucht der britische Kameramann Gordon Buchanan in den Hochlagen des Himalajas nach Beweisen für die Existenz des Tigers. Er dringt in Bereiche vor, wo laut Meinung vieler Wissenschaftler gar keine vorkommen dürften. Wie die Teile eines Puzzles trägt das Expeditionsteam Informationen zusammen, die dazu beitragen könnten, eine Tiger-Schutzzone zwischen Nepal und China einzurichten. Bhutan wäre innerhalb dieses Korridors das Herzstück. Nur wenn das gelingt, haben die charismatischen Großkatzen eine Zukunft.
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Expedition Himalaja TIERE Im Dschungel der Raubkatzen (Folge: 2)
Die Regenwälder an der Grenze zu Indien zählen zu den artenreichsten der Erde. Das Filmteam konnte dort mit versteckten Kameras erste Aufnahmen von Tigern machen. Nun nutzt es modernste Technik. Tierfilmer Henry Mix und die Kamerafrau Justine Evans versuchen von einer Baumplattform aus ihr Glück. Aus 30 Metern Höhe haben sie freien Blick über eine Ebene. Werden sie nun Tiger vor die Kamera bekommen? Derweil erkundet Fährtenleser Steve Backshell ein Flussbett. Die Berghänge sind allerdings so steil, dass er nur mithilfe von Kajaks vorankommen kann. Ein gefährliches Unterfangen, da der Fluss nach der Schneeschmelze wild und unberechenbar ist. Wird sich die abenteuerliche Wildwassertour am Ende lohnen? Wird Steve tatsächlich Tigerspuren finden? Wie die Teile eines Puzzles tragen die Mitglieder der Expedition Informationen zusammen, die dazu beitragen könnten, eine Tiger-Schutzzone zwischen Nepal und China einzurichten. Bhutan wäre innerhalb dieses Korridors das Herzstück. Nur wenn das gelingt, haben die charismatischen Großkatzen eine Zukunft.
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Expedition Himalaja TIERE Die Spur führt zum Tigerberg (Folge: 3)
Gerüchten zufolge soll es im Hochgebirge des Himalajas auf über 3000 Metern Höhe Tiger geben. Einige Hinweise deuten darauf hin, dass sie sogar in noch größerer Höhe vorkommen könnten. Für den Erfolg der geplanten Schutzzone in Bhutan und den angrenzenden Staaten wäre das von immenser Bedeutung. Zu Beginn der Expedition hat Tierfilmer Gordon Buchanan zahlreiche versteckte Kameras in den Bergen angebracht. Sind Tiger in die Kamerafalle getappt? Und wenn es Aufnahmen gibt, wo und in welcher Höhe leben die Tiere? Wandern sie nur über die Bergkämme von einem Tal zum anderen, oder leben sie ständig dort oben? Das erste Camp liegt bereits auf über 3000 Metern Höhe. In den Alpen wächst in diesen Regionen längst kein Baum mehr, doch hier bedeckt dichter Nebelwald die Hänge mit riesigen Rhododendren, Fichten und Bambus. Tierfilmer Henry Mix und der Biologe Dr. George McGavin von der Universität Oxford wollen die Vielfalt dieses Waldes erforschen. Henry Mix will die extrem seltenen und sehr scheuen Roten Pandas aufspüren und, wenn möglich, auch filmen. Parallel macht sich der Fährtenleser Steve Backshell in ein weit entlegenes Tal unterhalb des über 7000 Meter hohen Gang Chen Ta, übersetzt: Tigerberg, auf die Suche. Wird Steve dort auf Spuren der großen Raubkatzen treffen? Am Ende besteigt Henry Mix einen Berggrat in über 4000 Metern Höhe, um die Bilder der letzten Kamera-Fallen auszuwerten. Wenn es von dort Aufnahmen von Tigern gäbe, wäre das eine Sensation. Nie zuvor wurde die größte Raubkatze der Erde in solchen Höhen gefunden. Damit könnte Bhutan zum Herzstück einer internationalen Tiger-Schutzzone zwischen Nepal und China werden. Wenn das gelingen könnte, hätten Tiger auch in Zukunft eine Chance.
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Chinas mythische Berge LAND UND LEUTE Emei Shan (Folge: 1)
In China leben annähernd 100 Millionen Buddhisten. Der Heilige Berg Emei Shan in der Provinz Sichuan ist mit 3099 Metern der höchste verehrte Berg der chinesischen Buddhisten. Er ist ein Dreitausender in der Nähe der Millionenmetropole Chengdu, an den östlichen Ausläufern des Himalajas. Der Weg hinauf auf den heiligen Gipfel dauert mit dem Auto zwei Stunden; zu Fuß mindestens zwei Tage. Hunderttausende Pilger zieht es jährlich gen Gipfel. Sie wandern 52 Kilometer aufwärts, um dem Himmel näher zu kommen, vorbei an Tempeln und Klöstern, unter dichten Baumkronen des eindrucksvollen Monsunwaldes. Über die Seidenstraße war der Buddhismus aus Indien im 6. Jahrhundert nach China gekommen, um hier in einer Vermischung mit Konfuzianismus und Daoismus zur Volksreligion zu werden: dem chinesischen Buddhismus. Buddha selbst soll einst seinen besten Schüler aus Indien an den Emei Shan geschickt haben. Samantabatr, chinesisch "Puxian" genannt, kam auf einem Elefanten geflogen und wird seitdem dort verehrt, seit 1400 Jahren. Der erste buddhistische Tempel Chinas wurde hier gebaut, und mittlerweile gibt es am Fuße des Berges auch den größten. Die Dokumentation erschließt den Berg etappenweise bis hinauf auf den 3000 Meter hohen Gipfel. Sie führt durch opulente Landschaften, taucht ein in die Welt von Kung-Fu-Meistern und Kräuterheilern, führt in die größte Affenschutzzone Chinas und zum größten sitzenden Buddha der Welt, dem gigantischen Buddha von Leshan. Sie stellt Klöster und Tempel vor, die nach der Schließung durch Mao wieder gefüllt sind mit spirituellem Leben. Schließlich erzählt sie auch aus dem Leben der Mönche und von der typisch chinesischen Mischung aus Frömmigkeit und Tourismus. Denn natürlich haben die Chinesen inzwischen auch eine Straße und eine Seilbahn auf den Berg gebaut. Doch nicht jedes Kloster ist leicht erreichbar.
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Chinas mythische Berge LAND UND LEUTE Huan Shan (Folge: 2)
Der Huan Shan in der kleinen Provinz Anhui im Südosten des Landes ist in China ein Nationalsymbol, gleichauf mit der Großen Mauer und dem Fluss Jangtse. Jeder Chinese will wenigstens einmal in seinem Leben auf diesen Berg, der eigentlich ein Gebirge mit 72 Gipfeln ist und eine Ausdehnung von 154 Quadratkilometern hat. Für die Chinesen ist der Huang Shan "Der Berg der Berge". Sie verehren seine Schönheit, die vollendete Harmonie der kühnen Felsformationen aus Granitgestein, die uralten knorrigen Kiefern und das Wolkenmeer, aus dem die Bergspitzen aufragen. Es sind die mystischen Stimmungen am Huan Shan, die seit vielen Jahrhunderten die Fantasien der Besucher, Kalligrafen, Maler und Poeten beflügeln. Und natürlich fasziniert die Legende von Hung Di, dem "Gelben Kaiser", die Chinesen. Er soll vor 5000 Jahren hier am Huan Shan die Heilkräuter für ein Unsterblichkeitselixier gefunden haben und zum Himmel aufgestiegen sein. Er gilt als einer der fünf mythischen Gründungsväter Chinas. Der Film führt hinauf auf die schönsten Gipfel des Huan Shan, über felsige Pfade, pittoreske Brücken und schwindelerregende Höhen, und zeigt herausragende Naturschönheiten. Er stellt Künstler und Kunststudenten vor, die sich darin üben, die Flüchtigkeit der erstaunlichen Naturschauspiele mit dem im Gebirge gewonnenen Tintenstein festzuhalten. Auch Abstecher in die Dörfer Xidi und Hongcun, die ihr traditionelles Aussehen bis heute unverfälscht bewahrt haben und gerne von den großen Filmregisseuren Chinas als historische Kulissen genutzt werden, werden gemacht.
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Chinas mythische Berge LAND UND LEUTE Tai Shan (Folge: 3)
Der Tai Shan, der "erste Berg unter dem Himmel", ist der meist verehrte Berg der Daoisten. Auf halber Strecke zwischen Peking und Shanghai ragt er aus dem flachen Umland. Der beschwerliche Aufstieg vom "Ersten Himmelstor" bis zum Gipfel des 1500 Meter hohen Tai Shan ist ein Weg über 7000 Treppenstufen - ein Weg, den jeder in China mindestens einmal gehen möchte. Mehr als sechs Millionen Besucher hat der Berg jährlich. Die Kaiser Chinas bestiegen ihn schon vor 2000 Jahren, er verlieh ihnen die Legitimation ihres Amtes - und von Mao bis heute treten die Mächtigen des Landes gern in ihre Fußstapfen. Den Pilgern bedeutet der Weg auf den Gipfel Bittgang oder Danksagung. Sie opfern den zahlreichen Tempeln, die den Weg säumen. Wer den Tai Shan einmal bestiegen hat, soll angeblich unsterblich werden. Die Filmemacherin Barbara Dickenberger verweilt einen ganzen Tag am großen Tai Shan, lernt daoistische und buddhistische Mönche kennen, nimmt teil an ihren feierlichen Zeremonien und erkundet die idyllische Natur, die es trotz des Massenansturms immer wieder zu entdecken gibt. Sie schaut einem Steinmetz bei der Arbeit zu, der die Eigenheiten des typischen Gesteins und symbolischer Zeichen herauszuarbeiten weiß, und begleitet einen Lastenträger bis zum Gipfel des Tai Shan, denn fast alles, was die Besucher des Berges zum Leben brauchen, wird per Muskelkraft hinauf befördert. Dort oben schließlich - als Höhepunkt des ebenso eindrucksvollen wie anstrengenden Aufstiegs - wartet am Abend die bunte, bombastische Freilichtschau zur Geschichte des mythischen Bergs auf die Besucherin.
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mare TV LAND UND LEUTE
Hongkong bedeutet "duftender Hafen". Was so lieblich klingt, ist heute eine gigantische Metropole im Meer. Kaum ein anderes Fleckchen Erde ist dichter besiedelt. Das Meer bestimmt seit jeher das Leben der Einwohner: Schwimmende Restaurants laden die Gäste am Kai ein, und auf den "Wet Markets" werden exotische Meeresfrüchte verkauft. Außerhalb der Stadt überrascht die Natur mit wilden Wasserbüffeln und rosafarbenen Delfinen. Seit 1888 pendeln die "Star Ferries" zwischen der Halbinsel Kowloon und Hongkong-Zentrum. Längst sind die britischen Kolonialherren fort, aber auf den betagten Fähren hat sich so gut wie nichts geändert. Die meisten sind weiterhin in "British Racing Green" gehalten, und die Besatzung trägt immer noch die alten schmucken Uniformen. Sister Lung führt das letzte schwimmende Restaurant in Hongkong. Genauer gesagt dirigiert sie eine ganze Flotte von kleinen Booten, auf denen sich jeweils ein Tisch und ein paar Stühle befinden. Die Chefin ist auf dem Wasser geboren und aufgewachsen. Früher gab es viele solcher "Floating Restaurants" in Hongkong, die von Flüchtlingen ohne Bleiberecht geführt wurden. Für die "Boat People" war es eine Chance zu arbeiten, denn sie durften keinen Fuß an Land setzen. Den wohl größten Kontrast zu Hongkongs City bietet die vorgelagerte Insel Lantau, ein Naturschutzgebiet. Hier dürfen nur wenige Autos und Taxis fahren, denn überall auf Lantau laufen Kühe und sogar Wasserbüffel herum. Ho Loy, Vorsitzende der "Lantau Buffalo Association", kümmert sich um das Wohl der Tiere. Diese Organisation wird fast ausschließlich von Frauen geleitet, denn Büffel halten Männer für Rivalen. Auf Lantau steht auch das Stelzendorf Tai O, ein Fischerdorf ohne Boote. Die Regierung hat sie konfisziert, um die Überfischung zu bekämpfen. Tai O war berühmt für seine würzige Paste aus heimischen Garnelen. Nun müssen die Produzenten auf ausländische Ware ausweichen. 2017 wurde ein riesiges Bauprojekt fertiggestellt: eine 40 Kilometer lange Brücke nach Macao, direkt neben einem Naturschutzgebiet - größte Gefahr für die seltenen rosa Delfine in Hongkong. In Hongkongs Zentrum ist auch die winzigste Wohnung nahezu unbezahlbar. In der Stadt findet sich kaum noch Platz zum Leben. Und noch weniger Platz für die Verstorbenen. Die Friedhöfe sind überfüllt. Die Lösung: Es gibt Seebestattungen, sogar für Haustiere.
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heute NACHRICHTEN
Die interaktive Talkshow bietet den Zuschauern via Chat die Möglichkeit zum Mitreden und Fragenstellen. Eine Person darf sogar über Skype-Liveschaltung Lob und Kritik bei den Studiogästen loswerden.
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3sat-Wetter WETTERBERICHT
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Kulturzeit MAGAZIN
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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Shalom Genossen - Juden in der DDR ZEITGESCHICHTE
1945: Fast sechs Millionen Juden wurden im Holocaust ermordet. Ein Wiederbeginn jüdischen Lebens in Deutschland scheint undenkbar. Und wird doch wieder möglich. In West- und Ostdeutschland. Gehen oder bleiben im Land der Täter? Nach Kriegsende ist das die zentrale Frage bei den überlebenden Juden. Der Film zeigt anhand verschiedener Biografien das ambivalente Verhältnis zwischen ostdeutschen Juden und der DDR auf. Siegmund Rotstein, 94, gehört zu den rund 3500 Juden, die sich in der Sowjetischen Besatzungszone ein neues Leben aufbauen. In Chemnitz gründet er mit anderen Überlebenden die Jüdische Gemeinde neu. Die stehen nach Kriegsende allesamt vor dem Nichts: Fast alle Synagogen sind zerstört. Eine Entschädigung für ihre Leiden während der Nazizeit lehnt die DDR zudem kategorisch ab. Der neu gegründete Staat Israel wird zum Feindbild erklärt. Schon bald stehen Juden im Arbeiter- und Bauernstaat unter Generalverdacht und werden von der Staatssicherheit bespitzelt. In der DDR ein religiöses Leben zu führen, bleibt für Juden stets eine Herausforderung. Stasiakten belegen: Seit den 1950er-Jahren werden Juden in der DDR intensiv bespitzelt. Viele werden von der Stasi als politisch unzuverlässig angesehen, weil sie im kapitalistischen Ausland im Exil waren, Kontakte in den Westen haben oder pro-israelisch eingestellt sind. Wie in christlichen Kirchen sitzen auch in den Jüdischen Gemeinden unter den Gläubigen Spitzel. Trotz SED-Mitgliedschaft der meisten Vorstandsmitglieder trauen Partei und Stasi den Gemeindevorständen nicht. Der Verdacht zionistischer Aktivitäten, die allen jüdischen Gemeinden unterstellt wird, lässt die Stasi regelmäßig aktiv werden. Ein Hort der Opposition, wie Teile der evangelischen Kirche, waren die jüdischen Gemeinden zur Wendezeit allerdings nie.
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Schluss mit Schuld? - Was der Holocaust mit mir zu tun hat ZEITGESCHICHTE
Vor über 80 Jahren begann der Zweite Weltkrieg. Und die Welt dreht sich weiter. Warum sollten junge Menschen drei Generationen später noch an den Horror von damals erinnert werden? Was hat der Holocaust mit unserem heutigen alltäglichen Leben zu tun? Der Film stellt die Frage nach dem Warum und dem Wie von Erinnerungskultur. Moderatorin Lisa Gadenstätter spricht mit den drei KZ-Überlebenden Aba Lewit, Esther Bejarano und Jehuda Bacon. In Wien, Hamburg und Jerusalem hört sie den Erzählungen der fast Hundertjährigen zu. Und sie sucht die Orte auf, von denen die Zeitzeugen erzählen: die KZ-Gedenkstätten Mauthausen und Auschwitz. Die Schulklassen, die sie dort trifft, teilen ihre Eindrücke durch Handy-Videos. Ob sie sich schuldig fühlen an dem, was passiert ist? Auf keinen Fall: "Da war ich doch noch gar nicht auf der Welt!" Lisa Gadenstätter über die Dreharbeiten: "Die Geschichten unserer drei Zeitzeugen haben mir teilweise die Tränen in die Augen getrieben - Jehuda Bacon, heute 89, erzählt, dass er jahrelang nicht weinen konnte. Er schildert, wie er sich als Bub in Auschwitz von seinem Vater verabschiedet, weil der ins Gas geschickt wird. Esther Bejarano, 93, hat mich unglaublich beeindruckt. Ihr hat die Musik das Leben gerettet - sie war im Mädchenchor von Auschwitz - jetzt steht sie fast wöchentlich auf der Bühne und rappt gegen Antisemitismus. Der 95-jährige Aba Lewit ist dafür verantwortlich, dass der KZ-Kommandant und Massenmörder Amon Göth ausgeliefert werden konnte. Ich habe mit Göths Enkelin Jennifer Teege darüber gesprochen, was für sie Schuld bedeutet, wie Aufarbeitung im Jahr 2018 geht und wie sie auf die Erzählungen von Aba Lewit reagiert. Elisabeth Gollackner und ich haben in der Doku einen interessanten Stilbruch eingebaut. Schülerinnen und Schüler, die Mauthausen besuchen, geben uns ihre ganz persönlichen Eindrücke wieder - über ihr Smartphone. Und wir haben uns mit dem Thema Humor, Satire und Aufarbeitung beschäftigt. Wie viel darf Satire - wie wichtig ist Humor? Stermann und Grissemann haben mich mit sehr ernsten Antworten überrascht."
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ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

3SAT Film
Die Fälscher DRAMA, D 2006
Es war die größte Geldfälschungsaktion aller Zeiten: Im Zweiten Weltkrieg mussten KZ-Häftlinge massenweise Blüten für die leere deutsche Kriegskasse drucken. Als in den letzten Kriegsjahren die Lage zunehmend aussichtslos wurde, beschloss die Führung des Deutschen Reiches kurzerhand, die Banknoten der wichtigsten Kriegsgegner selbst herzustellen. Im KZ wurden so über 130 Millionen britische Pfund gefälscht. Unter dem Decknamen "Unternehmen Bernhard" wurden im KZ Sachsenhausen zwei strikt vom restlichen Lager abgeschottete Baracken in eine perfekt ausgestattete Fälscherwerkstatt umgerüstet. Ausgewählte Häftlinge aus mehreren Lagern sollten den Plan umsetzen - professionelle Drucker, preußisch korrekte Bankbeamte und Vorstadt-Handwerker. Sie alle machte man zu Mitgliedern des streng geheimen Fälscherkommandos. Das war ihre Chance zu überleben - als Gefangene erster Klasse mit ausreichend Essen und eigenen Betten. Doch können "Die Fälscher" so auch ihr Gewissen retten?
3SAT Doku
Islands eisige Riesen AUSLANDSREPORTAGE
Islands Gletscher haben dem Land im äußersten Norden Europas seinen Namen gegeben. Island, das Eisland, hat heute noch etwa 300 Gletscher. Doch auch sie sind von der Klimaerwärmung bedroht. Die Gletscher schmelzen. In 200 Jahren könnten sie verschwunden sein. Der Fotograf Ragnar Axelsson hält die Anatomie der eisigen Riesen mit der Kamera fest. Seit vielen Jahren fliegt er über die Insel, dokumentiert die Schönheit der Gletscher und deren Rückzug. Für ihn haben sie etwas Menschliches, sie haben Augen, Gesichter. Mit seinen Fotos will er die Menschen auf die Veränderungen in der Arktis aufmerksam machen. "Der Schnee, der vor Tausenden von Jahren auf Island gefallen ist, verschwindet jetzt nach und nach im Meer", sagt Axelsson. Häufig ist er auf seinen Touren ins nicht mehr ewige Eis mit seinem Freund Tomas Gudbjartsson unterwegs. Als einer der angesehensten Herzchirurgen Islands widmet sich dieser in seinem Alltag am Universitätskrankenhaus von Reykjavík der menschlichen Anatomie. Doch auch die Beschaffenheit seiner Heimat Island kennt Tomas bis ins letzte Detail - als Kind hat er gemeinsam mit seinem Vater, einem Geologen, die Insel bis in ihre entlegensten Winkel erwandert. Wenn er nicht als Herzchirurg Leben rettet, engagiert sich Tomas Gudbjartsson für Islands einzigartige Natur und die gigantischen Gletscher seiner Heimat. Ihre mächtigen Eispanzer scheinen für das ungeübte Auge unberührt dazuliegen; doch der unheilsame Aderlass durch den Klimawandel hat längst begonnen. Ein Fernsehteam begleitet Ragnar und Tomas bei ihren Touren auf Island und treffen Menschen, die an und von den eisigen Riesen leben. Denn die tauenden Gletscher sind auch das Ziel der vielen Touristen, die Island besuchen.
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10 vor 10 NACHRICHTEN
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
3SAT
ECO WIRTSCHAFT UND KONSUM
Aktuell und wirtschaftsbezogen zeigt die Sendung, was momentan in der Welt passiert. Während sich zwei der drei Beiträge auf neueste Nachrichten beziehen, findet auch regelmäßig ein Porträt seinen Platz.
3SAT Doku
Slowenien Magazin ZEITGESCHEHEN
3SAT Doku
Expedition Himalaja TIERE Auf der Fährte der Tiger (Folge: 1)
Tiger - verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie für immer ausgerottet sein. Doch an den Südhängen des Himalajas hätten sie eine Chance zu überleben. Davon ist Großkatzenexperte und Artenschützer Alan Rabinowitz überzeugt. Um herausfinden, wie viele Tiger dort leben und vor allem wo, macht sich eine internationale Gruppe aus Wissenschaftlern und Tierfilmern auf den Weg ins lang verschlossene Königreich Bhutan. Die Regen- und Nebelwälder des Landes zählen zu den artenreichsten der Erde. Doch nicht nur in den tieferen Lagen Bhutans soll es Tiger geben. Hartnäckig halten sich Gerüchte, dass die Großkatzen auch im Hochgebirge leben. Doch gibt es sie dort wirklich? Um ihr Ziel zu erreichen, gehen die Expeditionsteilnehmer an ihre Grenzen, erklimmen schroffe Gipfel, überwinden Stromschnellen und meistern extreme Wettersituationen. In der ersten Folge kommt dem Deutschen Henry Mix die Österreicherin Claudia Wultsch mit ihrem Labrador Bruiser zu Hilfe. Gemeinsam setzen sie sich auf die Fährte der Tiger und suchen unweit des Camps an der Grenze zu Indien nach Kot- und Fellproben. Der Hund ist speziell auf Großkatzen trainiert und findet noch die feinsten Spuren, an denen selbst erfahrene Naturfilmer und Feldbiologen achtlos vorüber gehen würden. Währenddessen werden überall im Regenwald versteckte Kameras angebracht. Mit ihrer Hilfe will Alan Rabinowitz nachweisen, dass das Gebiet sowohl Tigern und anderen Raubkatzen als auch deren Beutetieren als Lebensraum dient. Parallel sucht der britische Kameramann Gordon Buchanan in den Hochlagen des Himalajas nach Beweisen für die Existenz des Tigers. Er dringt in Bereiche vor, wo laut Meinung vieler Wissenschaftler gar keine vorkommen dürften. Wie die Teile eines Puzzles trägt das Expeditionsteam Informationen zusammen, die dazu beitragen könnten, eine Tiger-Schutzzone zwischen Nepal und China einzurichten. Bhutan wäre innerhalb dieses Korridors das Herzstück. Nur wenn das gelingt, haben die charismatischen Großkatzen eine Zukunft.
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Expedition Himalaja TIERE Im Dschungel der Raubkatzen (Folge: 2)
Die Regenwälder an der Grenze zu Indien zählen zu den artenreichsten der Erde. Das Filmteam konnte dort mit versteckten Kameras erste Aufnahmen von Tigern machen. Nun nutzt es modernste Technik. Tierfilmer Henry Mix und die Kamerafrau Justine Evans versuchen von einer Baumplattform aus ihr Glück. Aus 30 Metern Höhe haben sie freien Blick über eine Ebene. Werden sie nun Tiger vor die Kamera bekommen? Derweil erkundet Fährtenleser Steve Backshell ein Flussbett. Die Berghänge sind allerdings so steil, dass er nur mithilfe von Kajaks vorankommen kann. Ein gefährliches Unterfangen, da der Fluss nach der Schneeschmelze wild und unberechenbar ist. Wird sich die abenteuerliche Wildwassertour am Ende lohnen? Wird Steve tatsächlich Tigerspuren finden? Wie die Teile eines Puzzles tragen die Mitglieder der Expedition Informationen zusammen, die dazu beitragen könnten, eine Tiger-Schutzzone zwischen Nepal und China einzurichten. Bhutan wäre innerhalb dieses Korridors das Herzstück. Nur wenn das gelingt, haben die charismatischen Großkatzen eine Zukunft.
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Expedition Himalaja TIERE Die Spur führt zum Tigerberg (Folge: 3)
Gerüchten zufolge soll es im Hochgebirge des Himalajas auf über 3000 Metern Höhe Tiger geben. Einige Hinweise deuten darauf hin, dass sie sogar in noch größerer Höhe vorkommen könnten. Für den Erfolg der geplanten Schutzzone in Bhutan und den angrenzenden Staaten wäre das von immenser Bedeutung. Zu Beginn der Expedition hat Tierfilmer Gordon Buchanan zahlreiche versteckte Kameras in den Bergen angebracht. Sind Tiger in die Kamerafalle getappt? Und wenn es Aufnahmen gibt, wo und in welcher Höhe leben die Tiere? Wandern sie nur über die Bergkämme von einem Tal zum anderen, oder leben sie ständig dort oben? Das erste Camp liegt bereits auf über 3000 Metern Höhe. In den Alpen wächst in diesen Regionen längst kein Baum mehr, doch hier bedeckt dichter Nebelwald die Hänge mit riesigen Rhododendren, Fichten und Bambus. Tierfilmer Henry Mix und der Biologe Dr. George McGavin von der Universität Oxford wollen die Vielfalt dieses Waldes erforschen. Henry Mix will die extrem seltenen und sehr scheuen Roten Pandas aufspüren und, wenn möglich, auch filmen. Parallel macht sich der Fährtenleser Steve Backshell in ein weit entlegenes Tal unterhalb des über 7000 Meter hohen Gang Chen Ta, übersetzt: Tigerberg, auf die Suche. Wird Steve dort auf Spuren der großen Raubkatzen treffen? Am Ende besteigt Henry Mix einen Berggrat in über 4000 Metern Höhe, um die Bilder der letzten Kamera-Fallen auszuwerten. Wenn es von dort Aufnahmen von Tigern gäbe, wäre das eine Sensation. Nie zuvor wurde die größte Raubkatze der Erde in solchen Höhen gefunden. Damit könnte Bhutan zum Herzstück einer internationalen Tiger-Schutzzone zwischen Nepal und China werden. Wenn das gelingen könnte, hätten Tiger auch in Zukunft eine Chance.
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Chinas mythische Berge LAND UND LEUTE Emei Shan (Folge: 1)
In China leben annähernd 100 Millionen Buddhisten. Der Heilige Berg Emei Shan in der Provinz Sichuan ist mit 3099 Metern der höchste verehrte Berg der chinesischen Buddhisten. Er ist ein Dreitausender in der Nähe der Millionenmetropole Chengdu, an den östlichen Ausläufern des Himalajas. Der Weg hinauf auf den heiligen Gipfel dauert mit dem Auto zwei Stunden; zu Fuß mindestens zwei Tage. Hunderttausende Pilger zieht es jährlich gen Gipfel. Sie wandern 52 Kilometer aufwärts, um dem Himmel näher zu kommen, vorbei an Tempeln und Klöstern, unter dichten Baumkronen des eindrucksvollen Monsunwaldes. Über die Seidenstraße war der Buddhismus aus Indien im 6. Jahrhundert nach China gekommen, um hier in einer Vermischung mit Konfuzianismus und Daoismus zur Volksreligion zu werden: dem chinesischen Buddhismus. Buddha selbst soll einst seinen besten Schüler aus Indien an den Emei Shan geschickt haben. Samantabatr, chinesisch "Puxian" genannt, kam auf einem Elefanten geflogen und wird seitdem dort verehrt, seit 1400 Jahren. Der erste buddhistische Tempel Chinas wurde hier gebaut, und mittlerweile gibt es am Fuße des Berges auch den größten. Die Dokumentation erschließt den Berg etappenweise bis hinauf auf den 3000 Meter hohen Gipfel. Sie führt durch opulente Landschaften, taucht ein in die Welt von Kung-Fu-Meistern und Kräuterheilern, führt in die größte Affenschutzzone Chinas und zum größten sitzenden Buddha der Welt, dem gigantischen Buddha von Leshan. Sie stellt Klöster und Tempel vor, die nach der Schließung durch Mao wieder gefüllt sind mit spirituellem Leben. Schließlich erzählt sie auch aus dem Leben der Mönche und von der typisch chinesischen Mischung aus Frömmigkeit und Tourismus. Denn natürlich haben die Chinesen inzwischen auch eine Straße und eine Seilbahn auf den Berg gebaut. Doch nicht jedes Kloster ist leicht erreichbar.
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Chinas mythische Berge LAND UND LEUTE Huan Shan (Folge: 2)
Der Huan Shan in der kleinen Provinz Anhui im Südosten des Landes ist in China ein Nationalsymbol, gleichauf mit der Großen Mauer und dem Fluss Jangtse. Jeder Chinese will wenigstens einmal in seinem Leben auf diesen Berg, der eigentlich ein Gebirge mit 72 Gipfeln ist und eine Ausdehnung von 154 Quadratkilometern hat. Für die Chinesen ist der Huang Shan "Der Berg der Berge". Sie verehren seine Schönheit, die vollendete Harmonie der kühnen Felsformationen aus Granitgestein, die uralten knorrigen Kiefern und das Wolkenmeer, aus dem die Bergspitzen aufragen. Es sind die mystischen Stimmungen am Huan Shan, die seit vielen Jahrhunderten die Fantasien der Besucher, Kalligrafen, Maler und Poeten beflügeln. Und natürlich fasziniert die Legende von Hung Di, dem "Gelben Kaiser", die Chinesen. Er soll vor 5000 Jahren hier am Huan Shan die Heilkräuter für ein Unsterblichkeitselixier gefunden haben und zum Himmel aufgestiegen sein. Er gilt als einer der fünf mythischen Gründungsväter Chinas. Der Film führt hinauf auf die schönsten Gipfel des Huan Shan, über felsige Pfade, pittoreske Brücken und schwindelerregende Höhen, und zeigt herausragende Naturschönheiten. Er stellt Künstler und Kunststudenten vor, die sich darin üben, die Flüchtigkeit der erstaunlichen Naturschauspiele mit dem im Gebirge gewonnenen Tintenstein festzuhalten. Auch Abstecher in die Dörfer Xidi und Hongcun, die ihr traditionelles Aussehen bis heute unverfälscht bewahrt haben und gerne von den großen Filmregisseuren Chinas als historische Kulissen genutzt werden, werden gemacht.
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Chinas mythische Berge LAND UND LEUTE Tai Shan (Folge: 3)
Der Tai Shan, der "erste Berg unter dem Himmel", ist der meist verehrte Berg der Daoisten. Auf halber Strecke zwischen Peking und Shanghai ragt er aus dem flachen Umland. Der beschwerliche Aufstieg vom "Ersten Himmelstor" bis zum Gipfel des 1500 Meter hohen Tai Shan ist ein Weg über 7000 Treppenstufen - ein Weg, den jeder in China mindestens einmal gehen möchte. Mehr als sechs Millionen Besucher hat der Berg jährlich. Die Kaiser Chinas bestiegen ihn schon vor 2000 Jahren, er verlieh ihnen die Legitimation ihres Amtes - und von Mao bis heute treten die Mächtigen des Landes gern in ihre Fußstapfen. Den Pilgern bedeutet der Weg auf den Gipfel Bittgang oder Danksagung. Sie opfern den zahlreichen Tempeln, die den Weg säumen. Wer den Tai Shan einmal bestiegen hat, soll angeblich unsterblich werden. Die Filmemacherin Barbara Dickenberger verweilt einen ganzen Tag am großen Tai Shan, lernt daoistische und buddhistische Mönche kennen, nimmt teil an ihren feierlichen Zeremonien und erkundet die idyllische Natur, die es trotz des Massenansturms immer wieder zu entdecken gibt. Sie schaut einem Steinmetz bei der Arbeit zu, der die Eigenheiten des typischen Gesteins und symbolischer Zeichen herauszuarbeiten weiß, und begleitet einen Lastenträger bis zum Gipfel des Tai Shan, denn fast alles, was die Besucher des Berges zum Leben brauchen, wird per Muskelkraft hinauf befördert. Dort oben schließlich - als Höhepunkt des ebenso eindrucksvollen wie anstrengenden Aufstiegs - wartet am Abend die bunte, bombastische Freilichtschau zur Geschichte des mythischen Bergs auf die Besucherin.
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