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3satTextVision PROGRAMMVORSCHAU
Das Informationsangebot wird nachts zur programmfreien Sendezeit ausgestrahlt. Aktuelle Nachrichten sowie Wetter- und Sport-News werden dabei ebenso integriert wie das Sender-Programm des nächsten Tages.
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Kulturzeit MAGAZIN
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Alpenpanorama KAMERAFAHRT
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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ZIB NACHRICHTEN
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Anne Will POLITIK
Seit September 2007 diskutiert Anne Will mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur über aktuelle Themen. "Politisch denken, persönlich fragen" lautet das Motto der Sendung.
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Todsünden - Ein Menü in sieben Gängen KIRCHE UND RELIGION
In Taubenkobel wird ein siebengängiges Menü serviert - pro Todsünde eine Köstlichkeit. Bedenkliche Charakterzüge wie Geiz, Trägheit und Hochmut kommen im wahrsten Sinn des Wortes auf den Tisch. Eine genussvollen Auseinandersetzung, eingebettet in eine Art Völlerei auf höchstem Niveau - womit alle Todsünden mit ihren ganz eigenen, alltäglichen Geschichten gezeigt werden. "Ich bin kein sehr maßvoller Mensch", beichtet der Unternehmer Hans Peter Haselsteiner: "Mäßigung ist nicht meine Stärke, Duldsamkeit ist nicht meine Stärke. Insofern neige ich vielleicht zum Zorn. Aber wer mich kennt, weiß, solange ich laut werde, ist alles in Ordnung. Aber wenn der Haselsteiner leise wird und seine Stimme eine bestimmte Tonlage annimmt, dann wird es ungemütlich." Vom Neid unter Ordensfrauen berichtet die Franziskanerschwester Michaela: "Ich war mit einer zweiten im Noviziat. Sie war äußerst geschickt, besonders im Haushalt, konnte wunderbar kochen, und ich konnte nichts außer beten und meditieren. Der Neid auf sie hat dazu geführt, dass ich mich überwunden habe und selbst zu kochen begann." Können Todsünden also auch zu etwas Gutem führen? Eher nicht, meint Herbert Pietschmann, Professor für theoretische Physik: "Todsünden heißen so, weil sie die Liebe töten. Zum Beispiel der Hochmut. Wer sich besser fühlt als der andere, kann den anderen nicht lieben. Liebe setzt immer voraus, dass man auf Augenhöhe miteinander verkehrt. Der Hochmut ist also eine Todsünde, weil er die Liebe tötet." Überhaupt gibt es laut Pietschmann nur ein Gegenteil für alle Todsünden: "Die Liebe." Wie kommt es dann, dass die Wollust - der Inbegriff der ungehemmten körperlichen Liebe - zu den Todsünden zählt? Die an sich sehr freizügig denkende Sexkolumnistin Janina Lebiszczak zieht eine klare Grenze zwischen ethisch vertretbaren und inakzeptablen Sexpraktiken: "In dem Moment, wo ich dem anderen etwas aufzwinge, wogegen dieser sich sträubt, ist es nicht mehr moralisch." Ursula Strauss ortet bei sich einen gewissen "faulen Anteil". Die vielbeschäftigte Schauspielerin bekennt also einen gewissen Hang zur Trägheit: "Arbeit ist mein Motivator. Würde ich nicht so viel arbeiten, würde ich nur den ganzen Tag auf dem Sofa liegen und fernsehen." Der Ski - und "Dancing Star" Rainer Schönfelder liefert Belege für gleich mehrere Todsünden: "Als Spitzensportler musst du bis zu einem gewissen Grad geizig sein. Du geizt mit Informationen, die du dir erarbeitet hast. Zum Beispiel auf dem Hardwaresektor. Wenn du dir dort einen gewissen Vorsprung erarbeitet hast, der dich den anderen überlegen macht, teilst du diese Information nicht mit deinen Konkurrenten. Oder mein Zorn. Der ist extrem. Wenn jemand mit mir auf den Golfplatz geht, wird er danach sagen: Das war nicht der Rainer Schönfelder. Da kann es schon einmal sein, dass ich einen Golfschläger übers Knie biege. Aber ich bin nur zornig auf mich selbst. Ich bestrafe mich selbst. Aber ich achte darauf, dass kein anderer Mensch zu Schaden kommt." Völlerei schließlich ist sowohl für die Restaurantkritiker Martina und Präsentator Karl Hohenlohe ein Thema als auch für den Haubenkoch Walter Eselböck. Karl Hohenlohe kann nicht "ein wenig essen. Wenn wir Restaurants testen, bekommen wir oft 15-gängige Menüs serviert. Meine Frau kostet dann nur von allem ein wenig. Aber ich esse 15 Gänge. Dann ist mir oft fürchterlich schlecht. Und ich empfinde es auch als Sünde, so in sich hineinzufressen. Ich fühle mich dann wirklich schuldig." Walter Eselböck hat diese Neigung überwunden: "Früher hab ich die Völlerei ausgelebt. Aber irgendwann bin ich draufgekommen, dass die guten Köche schlank sind. Sie denken nach - was tut mir gut? Und nur das muten sie sich dann zu und auch ihren Gästen."
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Tiber, Stolperstein und Kosher Burger DOKUMENTATION
Das ehemalige Ghetto Roms ist heute eines der beliebtesten Viertel der Stadt. Nicht nur Touristen flanieren hier gerne durch die engen Gassen. Die Römer kennen hier wahre kulinarische Schätze. So gibt es koshere Hamburger oder die berühmten Artischocken "alla giudia". Doch nur wenige wissen, dass die römischen Juden, die "wahren" Römer der Stadt sind. Denn mit ihrer mehr als 2000 Jahre alten Geschichte, ist Rom die älteste Diasporagemeinde der Welt. Für Jahrhunderte war der Lebensraum der jüdischen Bevölkerung jedoch auf die Gassen und Straßen nahe der Tiberinsel beschränkt. Ein päpstliches Edikt hatte die Juden im Kirchenstaat hinter hohe Mauern verbannt. Mit harter Hand ließ Papst Paul IV. 1555 das Ghetto errichten und sprach dessen Bewohnern viele Rechte ab. Erst die Einigung Italiens im 19. Jahrhundert brachte die entscheidende Wende: Das Ghetto wurde geöffnet und die jüdische Bevölkerung konnte erstmals ihren Wohnsitz und ihren Beruf frei wählen. Die wieder gewonnene Freiheit dauerte jedoch nur einige Jahrzehnte. Schon bald bedrohte der Faschismus das jüdische Leben. Die 1938 vom Mussolini-Regime erlassenen Rassengesetze verbannten Juden und Jüdinnen aus dem öffentlichen Leben. Und sie verloren ihre Arbeitsplätze. Unter der Besetzung durch die Hitler-Truppen wurden allein am 16. Oktober 1943 mehr als 1000 Juden und Jüdinnen nach Auschwitz deportiert. Heute erinnern sogenannte Stolpersteine, eingelassen in die Gehsteige des Viertels, an die Opfer des NS-Regimes. Heute zählt die jüdische Gemeinde wieder etwa 20 000 Mitglieder. Viele von ihnen sind aus dem Norden Afrikas eingewandert und haben ihre eigenen kulturellen Traditionen mitgebracht. Roms ehemaliges Ghetto ist heute jung, bunt und selbstbewusst. Kunst und Musik inklusive. Und die wichtigste Synagoge des Okzidents befindet sich noch immer in Ostia Antica.
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Erhan, der Schweizermacher DOKUMENTATION Wie ein gebürtiger Türke Schweizer Tugenden lehrt
Erhan Erman ist der Chef des Quartierladens in der Zürcher Grünau, einem einst berüchtigten Viertel in der Stadt Zürich mit hohem Ausländeranteil. Hier lebt der eingebürgerte Schweizer vor, wie man erfolgreiche Integrationsarbeit leistet. "Ich sage meinen Verkäuferinnen im Laden immer: Die Kunden dürfen in ihrer Muttersprache mit euch reden, ihr aber gebt ihnen auf Deutsch Auskunft." Das ist einer der Grundsätze von Erhan. Und es gibt deren viele, die dem Secondo wichtig sind, damit das Zusammenleben verschiedenster Kulturen auf engstem Raum funktioniert. Erhan Erman wuchs im Glarnerland als Kind in einer türkisch-bulgarischen Fabrikarbeiterfamilie auf. Der heute 35-Jährige hat einen weiten Weg hinter sich. Eigentlich wollte er Banker werden, doch bekam er keine Lehrstelle. Also entschied er sich für den Detailhandel. "Eidgenössisch diplomierter 'Büchsenbeiger' wollte ich nie werden - und jetzt bin ich glücklich dabei", meint er. Seit ein paar Jahren ist er Geschäftsführer eines Quartierladens in der Grünau in Zürich. Als wäre dieses multikulturelle Umfeld nicht schon Herausforderung genug, setzt er auf Lehrlinge, bei denen meist schon einiges im Leben schief gelaufen ist. "Wer gibt diesen jungen Menschen sonst eine Chance?" Das sei sein Beitrag zur Integration, sagt der SVP-Sympathisant Erman. Und so lernen sie bei ihm, wie so banale Dinge wie Pünktlichkeit, Ordnung und Sauberkeit zum Erfolg führen können. Reporterin Kathrin Winzenried hat Erhan Erman und zwei seiner Schützlinge auf dem Weg zum Lehrabschluss begleitet.
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Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Das Jahr der Wildnis NATUR UND UMWELT Januar bis März (Folge: 1)
Langzeitaufnahmen dokumentieren beeindruckende Naturschauspiele unseres Planeten im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams. Teil eins zeigt die Zeit von Januar bis März. In Europa ist im Januar tiefer Winter, die Natur scheint zu schlafen. Auf den Falkland-Inseln im Südatlantik hingegen ist der Sommer auf seinem Höhepunkt. Und in weiten Teilen Afrikas ist derweil Regenzeit. Sie sorgt dafür, dass aus ausgedörrten, nahezu toten Landschaften grüne Paradiese werden. In der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern. Und während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen.
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Das Jahr der Wildnis NATUR UND UMWELT April bis Juni (Folge: 2)
Von April bis Juni sind die Kontraste der verschiedenen Lebensräume groß: Während in einigen Teilen der Erde die Natur langsam erwacht, beginnt im Süden Afrikas der Winter. Die Tieraufnahmen aus der ganzen Welt zeigen geschäftiges Treiben: Erdmännchen hüten in der südafrikanischen Wüste den Familiennachwuchs. Und Thailand schwitzt in der hochsommerlichen Hitze. Dort sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne. In Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt. Für Tausende von Meeresraubtieren beginnt die große Jagd auf Sardinen, die sich in riesigen Schwärmen an der Küste Südafrikas auf ihrer jährlichen Wanderung befinden.
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Das Jahr der Wildnis NATUR UND UMWELT Juli bis August (Folge: 3)
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten, im Süden Afrikas ist es nun Winter. Die prächtige Landschaft hat sich nach der Regenzeit in eine staubige Wüste verwandelt. Nur das Okavango-Delta, das weltgrößte Binnenwasserdelta im Nordwesten Botsuanas, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt hat bei den Sandtigerhaien die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer. Und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel aneinander.
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Das Jahr der Wildnis NATUR UND UMWELT September bis Oktober (Folge: 4)
Im Süden Afrikas hält der Frühling im September und Oktober Einzug und lässt die Landschaft neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa beginnt der Herbst. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffene Strukturen der Erde bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre. Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.
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Das Jahr der Wildnis NATUR UND UMWELT November bis Dezember (Folge: 5)
In den beiden letzten Monaten des Jahres scheint im Süden Afrikas das Leben neu zu beginnen. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger. Im November beginnt der afrikanische Sommer und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Die kanadischen Eisbären warten auf niedrigere Temperaturen, um im Eis mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können. Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta in Botsuana ist derweil die große Dürre vorbei. Die Pflanzen - und Tierwelt erholt sich, und die Löwen finden nun wieder genug Beutetiere auf ihren Raubzügen.
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Im Zauber der Wildnis DOKUMENTATION Geheimnis der Rockies: der Banff National Park (Folge: 1)
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Im Zauber der Wildnis DOKUMENTATION Magie des Yukon: der Kluane National Park (Folge: 2)
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heute NACHRICHTEN
Das informative Magazin versorgt die Zuschauer mit aktuellen Meldungen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Sport.
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3sat-Wetter WETTERBERICHT
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Kulturzeit MAGAZIN
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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Die Weltverbesserer TECHNIK (Folge: 3)
Vanja Crnojevic, die als Zwölfjährige wegen des Balkankriegs in die Schweiz kam, macht mit ihrem zehnjährigen Sohn Noel einen Ausflug. Sie besuchen den Bauernhof einer Volontärin, die ein Kälbchen nach dem Namen des Vereins Borderfree und eines Presevo, nach dem Namen des serbischen Einsatzortes, getauft hat. Für die Volontärin war der Einsatz so wichtig, dass sie bald wieder hingehen will. Auf dem Nachhauseweg telefoniert Vanja, wie so oft, mit den Freiwilligen in Serbien. Ihr Sohn hat sich daran gewöhnt, dass sich seine Mutter in zwei Welten bewegt. Bald reist sie wieder ab, dieses Mal nach Griechenland, wo in Idomeni ein wildes Flüchtlingscamp entstanden ist. Hier unterstützt sie mit niederschwelliger Nothilfe Menschen, die alles verloren haben. Sie kauft für drei Familien Lebensmittel ein. Dabei kommt es zu turbulenten Szenen, und Vanja Crnojevic muss Lehrgeld bezahlen. Auch der Fotograf Manuel Bauer muss sich sein Privatleben gut organisieren. In der Schweiz betreut er, so oft er kann, seine beiden Kinder. Sein Projekt in Nepal, ein Dorf umzusiedeln, ist aber auch hier immer präsent, und die Solidarität im Kleinen wie im Großen gehöre für ihn zum Leben, sagt er. Im Atelier in Winterthur bereitet er sich auf seine nächste Nepalreise vor. Er ist erleichtert: Die Bauarbeiten für das neue Dorf, das den Menschen von Sam Dzong ein neues Zuhause bieten soll, haben begonnen. Jetzt sieht er die Baustelle des neuen Dorfes, für das er Jahre hingearbeitet hat, zum ersten Mal. Vor Ort wird klar: Es gibt noch viel zu tun, und nicht alles ist so, wie er es erwartet hat. In der äthiopischen Stadt Jimma behandeln Jörg Peltzer, der Gründer des Gostar-Projekts, und seine ehemalige Assistenzärztin Melanie Holzgang Patientinnen und Patienten in der Unfallchirurgie. Die Vielfalt der Fälle erstaunt Peltzer, der seit 17 Jahren in Äthiopien praktiziert, bis heute. So behandelt er einen Knaben, der beim Baden von einem Flusspferd gebissen wurde. Bei der Operation von Rehima, einem neunjährigen Mädchen, geht es um Leben und Tod. Sie hat eine schwere Blutvergiftung. Bald wird klar, dass die Devise "Life for Limb" gilt, der Arm muss amputiert werden, damit das Mädchen überlebt. Dessen Vater diesen Eingriff zu erklären, ist schwierig, weil er um die Zukunft seines Mädchens bangt, das mit einer Behinderung kaum Aussicht auf eine eigene Familie hat. Gleichzeitig treibt Peltzer seine Vision einer modernen Unfallchirurgie weiter. Ein Traumazentrum soll dereinst 120 Betten und vier Operationssälen Platz bieten. Aber die Kosten sind auf 20 Millionen Franken veranschlagt, der Großteil fehlt. Während Melanie Holzgang die Nachbehandlung von Rehima übernimmt, macht sie sich Sorgen um ihre Großmutter, die erkrankt ist. Ein Telefon bringt Klarheit.
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Die Weltverbesserer GESELLSCHAFT UND SOZIALES (Folge: 4)
In der äthiopischen Stadt Jimma freut sich Chirurgin Melanie Holzgang über ein Wiedersehen mit Rehima. Dem neunjährigen Mädchen musste ein Arm amputiert werden. Jetzt ist es auf dem Weg zur Besserung und kommt zur Nachkontrolle. Der 33-jährigen Ärztin steht der Abschied von der Unfallchirurgie bevor, die sie geleitet hat. Die Rückkehr in die Schweiz fällt ihr schwer, denn sie hat das Land und ihre Kollegen ins Herz geschlossen. Abends feiert sie den Abschied am Lagerfeuer und singt zur Freude des Teams. Währenddessen versucht der Gründer des Gostar-Projekts, Jörg Peltzer, befreundete Schweizer Industrielle von seiner Vision eines Spitalneubaus in Jimma zu überzeugen. Denn noch fehlen ihm dafür viele Millionen. In Nepal besucht der Fotograf Manuel Bauer Namashung das neue Dorf, das er mit Spendengeldern gebaut hat. Dorthin sollen die Menschen von Sam Dzong umsiedeln, weil ein Überleben am alten Ort nicht mehr möglich ist. Aber vor Ort realisiert er, dass vieles anders ist, als er es sich vorgestellt hat. Noch fehlt ein Damm, der das Dorf vor Überschwemmungen schützen soll. Manuel Bauer diskutiert mit den einheimischen Ingenieuren und fühlt sich nicht kompetent und überfordert. Wieder zu Hause hält er vor grossem Publikum einen Vortrag über Sam Dzong, um Spendengelder zu sammeln. Mit der Öffentlichkeit wächst auch der Druck, transparent und fehlerlos zu handeln - etwas, das alle Weltverbesserer aushalten müssen. Im griechischen Idomeni erlebt Vanja Crnojevic einen Tiefpunkt. Ein Flüchtling aus Syrien lehnt ihre Hilfe ab und kritisiert die desolaten Zustände im wilden Camp. Er fordert Vanja auf, die Situation seiner Kinder mit derjenigen der Kinder in Europa zu vergleichen. Die 36-Jährige, selber Mutter eines zehnjährigen Sohnes, verliert die Fassung. Sie fühlt sich hilflos und zweifelt am Sinn ihrer Arbeit. Diese Erfahrung befeuert ihr Engagement. In Zürich nimmt sie an der Sitzung des Vereins Borderfree Association teil. Einmal mehr geht es um Geld und den Einsatz Freiwilliger.
3SAT Doku
Traumroute durch die Alpen - der Bernina-Express LANDSCHAFTSBILD
Sie gilt als schönste Bahnfahrt der Welt: die Alpenüberquerung mit dem Bernina-Express. Spektakuläre Landschaften und architektonische Meisterwerke gibt es auf dieser Fahrt zu bestaunen. Der Bernina-Express ist ein einmaliges Erlebnis: Bergseen und Gletscher ziehen an den Fenstern vorbei und im nächsten Augenblick säumen Palmen die Trasse der Rhätischen Bahn und Italianità macht sich breit. Die Strecke der Albula - und Berninabahn ist als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Auf der Fahrt von Chur nach Tirano fährt die Bahn über 196 Brücken und durch 55 Tunnel. Einer der Höhepunkte ist der 65 Meter hohe Landwasserviadukt, der in einen Tunnel mündet. Für die 144 Kilometer lange Strecke von Chur ins italienische Tirano braucht der Zug vier Stunden.
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ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

3SAT Film
Der Chinese TV-THRILLER, D, A 2011
An einem frostigen Januartag macht die Polizei von Hudiksvall eine grausige Entdeckung: In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, 19 Menschen wurden bestialisch ermordet. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von der Tat liest, wird ihr sofort klar, dass ihre Adoptiveltern August und Britta Andrén unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten sind mit ihr verwandt. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach China, wo sie auf die grausamen Machenschaften der politischen Führungselite stößt.
3SAT Show
Isst denn niemand mehr normal? ESSEN UND TRINKEN
Im Moment scheint fast jeder ein spezielles Ernährungsverhalten zu entwickeln. Leiden immer mehr Menschen an Allergien, oder geht einfach eine bodenständige Lebensweise verloren? Die Reportage schaut Menschen auf ihre Teller und spricht mit Experten. Sie begleitet Köche, Allergiker, Wursthersteller, Veganer, Ernährungstherapeuten und Supermarktbetreiber und fragt, warum es heutzutage so spezielle Essverhalten gibt. "Die Leute werden regelrecht verrückt gemacht, durch zu viel Informationen über all das, was angeblich im Essen steckt", denkt Jan Kempe, der Wirt vom Gasthof Bärenfels im Erzgebirge, wenn er eine Bestellung aufnimmt. Dabei ist er so stolz auf seine Speisekarte - frisch, bio, regional. Aber selbst die genügt nicht mehr. Allergiker und Rohköstler, Veganer und Fleischesser - die Gäste stellen sich einfach neue Gerichte zusammen. Eine steigende Zahl von Allergien und Unverträglichkeiten kann Gerhard Jahreis, Ernährungsmediziner an der Universität Jena, nicht ausmachen. Was es gibt, ist das Verschwinden einer natürlichen, bodenständigen Ernährung. Dazu kommen der Trend zur Selbstoptimierung und die Suche nach stabilen Strukturen, hat der Ernährungspsychologe Thomas Ellrott von der Universität Göttingen herausgefunden. Sich optimal zu ernähren, vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Und wer sich mit einer speziellen Ernährungsform in den Mittelpunkt stellt, hebt sich von der Masse ab. Das stärkt die Individualität. Dieser Wunsch nach Individualität verhilft Herstellern von Speziallebensmitteln zu traumhaften Gewinnen - anderen macht sie das Leben schwer. "Ich komm mir manchmal vor wie ein Mietkoch! Das hat mit Gastronomie nichts mehr zu tun. Sämtliche Arbeitsabläufe und Kalkulationen werden über den Haufen geworfen", ärgert sich Marco Möller, der Koch vom Gasthof Bärenfels. Mehr Wertschätzung für das Kochen und unsere Lebensmittel muss her, findet Maria Groß, Thüringens einzige Sterneköchin. Sie kocht mit Schulkindern und ist überzeugt: Wenn man alltagstaugliches Wissen über das Essen besitzt, ist man als Erwachsener nicht mehr so leicht durch Angstszenarien, Ernährungsgurus oder Trends zu verunsichern.
3SAT
10 vor 10 NACHRICHTEN
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
3SAT
ECO WIRTSCHAFT UND KONSUM
Aktuell und wirtschaftsbezogen zeigt die Sendung, was momentan in der Welt passiert. Während sich zwei der drei Beiträge auf neueste Nachrichten beziehen, findet auch regelmäßig ein Porträt seinen Platz.
3SAT Doku
Das Jahr der Wildnis NATUR UND UMWELT Januar bis März (Folge: 1)
Langzeitaufnahmen dokumentieren beeindruckende Naturschauspiele unseres Planeten im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams. Teil eins zeigt die Zeit von Januar bis März. In Europa ist im Januar tiefer Winter, die Natur scheint zu schlafen. Auf den Falkland-Inseln im Südatlantik hingegen ist der Sommer auf seinem Höhepunkt. Und in weiten Teilen Afrikas ist derweil Regenzeit. Sie sorgt dafür, dass aus ausgedörrten, nahezu toten Landschaften grüne Paradiese werden. In der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern. Und während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen.
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Das Jahr der Wildnis NATUR UND UMWELT April bis Juni (Folge: 2)
Von April bis Juni sind die Kontraste der verschiedenen Lebensräume groß: Während in einigen Teilen der Erde die Natur langsam erwacht, beginnt im Süden Afrikas der Winter. Die Tieraufnahmen aus der ganzen Welt zeigen geschäftiges Treiben: Erdmännchen hüten in der südafrikanischen Wüste den Familiennachwuchs. Und Thailand schwitzt in der hochsommerlichen Hitze. Dort sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne. In Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt. Für Tausende von Meeresraubtieren beginnt die große Jagd auf Sardinen, die sich in riesigen Schwärmen an der Küste Südafrikas auf ihrer jährlichen Wanderung befinden.
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Das Jahr der Wildnis NATUR UND UMWELT Juli bis August (Folge: 3)
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten, im Süden Afrikas ist es nun Winter. Die prächtige Landschaft hat sich nach der Regenzeit in eine staubige Wüste verwandelt. Nur das Okavango-Delta, das weltgrößte Binnenwasserdelta im Nordwesten Botsuanas, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt hat bei den Sandtigerhaien die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer. Und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel aneinander.
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Das Jahr der Wildnis NATUR UND UMWELT September bis Oktober (Folge: 4)
Im Süden Afrikas hält der Frühling im September und Oktober Einzug und lässt die Landschaft neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa beginnt der Herbst. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffene Strukturen der Erde bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre. Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.
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Traumroute durch die Alpen - der Bernina-Express LANDSCHAFTSBILD
Sie gilt als schönste Bahnfahrt der Welt: die Alpenüberquerung mit dem Bernina-Express. Spektakuläre Landschaften und architektonische Meisterwerke gibt es auf dieser Fahrt zu bestaunen. Der Bernina-Express ist ein einmaliges Erlebnis: Bergseen und Gletscher ziehen an den Fenstern vorbei und im nächsten Augenblick säumen Palmen die Trasse der Rhätischen Bahn und Italianità macht sich breit. Die Strecke der Albula - und Berninabahn ist als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Auf der Fahrt von Chur nach Tirano fährt die Bahn über 196 Brücken und durch 55 Tunnel. Einer der Höhepunkte ist der 65 Meter hohe Landwasserviadukt, der in einen Tunnel mündet. Für die 144 Kilometer lange Strecke von Chur ins italienische Tirano braucht der Zug vier Stunden.
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