"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt.
"Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur.
Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.
Vorgestellt werden Südtiroler Persönlichkeiten, Veranstaltungen und Phänomene, aber auch politische und rechtliche Entscheidungen aus der Region sowie Resonanzen aus der Bevölkerung.
Die Dokumentation stellt sechs unterschiedliche Almen in Tirol vor und gewährt einen einzigartigen Einblick in das Leben der Menschen vor Ort.
So erzählt etwa Gabi Brunner von ihrem Leben. Sie führt auf der Alm Neuhögen-Molterfeld in der Kelchsau eine Yak-Zucht. Die Tiere stammen ursprünglich aus Zentralasien und haben sich aufgrund ihrer robusten Natur an das harte Leben dort angepasst.
Franz Neuner, der auf der Rendlalm in den Kitzbüheler Alpen lebt, schildert die Auswirkungen des Klimawandels: weniger Schnee und unvorhersehbare Witterung. Trotz dieser Veränderungen bleibt die Alm für ihn ein Ort der Freiheit und Verbundenheit mit der Natur.
Almbauer Elmar Monz auf der Tumpenalm im vorderen Ötztal spricht über die Herausforderungen des zunehmenden Tourismus, während Almhirtin Lisa Marx auf der Karalm die gemeinschaftliche Seite des Almlebens, fernab vom Handynetz, hervorhebt.
Die Dokumentation führt zu weiteren Almen in Tirol, die jeweils ihre eigenen, einzigartigen Geschichten haben. Ein filmischer Appell, die Almen als schützenswertes Kulturgut zu bewahren, damit auch künftige Generationen das Leben in den Bergen erleben können - im Einklang mit der Natur und den Tieren.
Der Film aus der Reihe "Land der Berge" begleitet Familie Kratzer aus Prägraten in Osttirol, die auf dem Ortnerhof einen Reit- und Hotelbetrieb inmitten der Hohen Tauern führt.
Aus bäuerlicher Tradition gewachsen, entwickelte sich der Hof zu einem Wanderreithof mit eigener Pferdezucht. Im Zentrum steht das alpine Wanderreiten - eine ursprüngliche, intensive Erfahrung in der Natur, die in der hektischen Gegenwart eine neue Bedeutung erfährt.
Die Dokumentation zeigt die Vorbereitung, den Aufstieg durch spektakuläre Landschaften bis zur Übernachtung auf der Johannishütte und den Rückritt durchs Maurertal. Es geht um Naturverbundenheit, familiäre Zusammenarbeit und die besondere Beziehung zwischen Mensch und Pferd.
Mitten in der rauen Schönheit der Berge trotzen einige wenige Idealisten Wind, Wetter - und dem Wolf. "Land der Berge" begleitet moderne Hirtinnen, Jäger, Biobauern und Naturschützer im Alltag.
Sie alle versuchen auf ihre Weise, ein uraltes Gleichgewicht wiederherzustellen: das zwischen Mensch, Tier und Natur. Der Film erzählt vom Mut, der Hingabe und der Suche nach neuen Wegen für ein Leben mit dem Wolf.
In Gesprächen, Reportagen und Dokumentationen werden die Fakten hinter den Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft behandelt. Dies ermöglicht eine objektive Bewertung der täglichen Informationsflut.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Thema der Sendung ist jeweils ein bestimmtes Land. Politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorgänge innerhalb dieser Region werden dokumentiert und kritisch beleuchtet.
In Beiträgen aus Politik, Gesellschaft und Kultur berichtet die Sendung bereits seit 1998 über das aktuelle Zeitgeschehen. Begleitet wird dies von kabarettistischen bis satirischen Kommentaren und Szenen des Moderators.
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste.
Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.
Von Friesland bis Baskenland: Interessante Reiseziele rund um den Globus. In unregelmäßiger Folge wird die Reihe "Erlebnisreisen" mit Beiträgen über Nah- und Fernziele fortgesetzt.
Die Grundidee ist, dass ein Reporter - stellvertretend für die Zuschauer - eine Region erkundet, Sehenswürdigkeiten besucht und Menschen trifft. Die dabei gesammelten Erfahrungen und Erlebnisse spiegeln sich in den Reisereportagen wider.
Die erste Folge der Reihe "Bergbäuerinnen in Südtirol" zeigt, wie unterschiedliche Bergbäuerinnen quer durch die Generationen die Herausforderungen dieses Berufsstands meistern.
So vielfältig die natürlichen Gegebenheiten in den verschiedensten Landesteilen Südtirols sind, so mannigfaltig sind auch die Persönlichkeiten jener Bäuerinnen, die in diesem Film Einblicke in den Alltag auf ihren Höfen geben.
So entwickelte Nadia Ennemoser aus dem Passeiertal schon in ihrer Jugend großes Interesse für die Aufgaben auf dem Hof ihres Vaters. Ihr Vater ist sehr naturverbunden und gewährt Einblicke in die uralte Tradition des Heuschießens.
Gemeinsam mit ihrer Familie und den Tieren verbringt Waltraud Thaler-Blasinger ihre Sommer auf der Gepatsch-Alm im Sarntal. Diese ist eine der wenigen Privatalmen. Sie versorgt dort nicht nur ihre Familie, sondern verwöhnt auch viele Gäste mit hausgemachten Spezialitäten.
Ein völlig anderes Lebensmodell zeigt sich im Osten Südtirols: Die Langalm liegt auf 2283 Metern direkt unter den gigantischen Nordwänden der Drei Zinnen. Etwas tiefer liegt der kleine Bergbauernhof von Renate Taschler-Steinwandter. Die teils sehr steilen Berghänge sind eine Herausforderung für sie. Die Bergbäuerin und Mutter bewirtschaftet gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern den Stolpahof in Frondeigen bei Toblach. In ihrer Funktion als Bezirksbäuerin des Pustertals legt sie großen Wert darauf, dass die alten Bräuche und Traditionen weiterhin gepflegt werden.
Die zweite Folge der Reihe "Bergbäuerinnen in Südtirol" zeigt die Herausforderungen, denen sich die Frauen auf den Südtiroler Bergbauernhöfen stellen müssen.
Ihre Realität steht in starkem Gegensatz zur oft dargestellten idealisierten Idylle und Romantik. Eine der größten Herausforderungen für die Bergbäuerinnen besteht darin, Unterstützung zu gewinnen und zukunftsorientierte Perspektiven zu entwickeln.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich die Bäuerinnen mit Engagement, Entschlossenheit und ihrer vollen Aufmerksamkeit auf allen Ebenen der Südtiroler Bäuerinnenorganisation aktiv einbringen.
Die Charaktere der einzelnen Frauen sind äußerst facettenreich. Viele haben in ihren Familien Schicksalsschläge erlebt, bei denen sie plötzlich ohne ihren Lebenspartner die Arbeit auf dem Hof allein bewältigen mussten. Zudem gilt es, den Arbeitsalltag mit den Anforderungen der Familie in Einklang zu bringen.
Stephanie Schenk meistert gemeinsam mit ihrer Tochter die Herausforderungen des Lebens, insbesondere da ihre Tochter an einem schweren Leiden, einem Kopftumor, erkrankt ist und regelmäßige medizinische Behandlung benötigt. Trotz dieser Umstände bewahrt die Familie eine bemerkenswerte Zufriedenheit und geht mit großer Fassung durchs Leben. Die Situation wurde noch schwieriger, als Stephanies Mann bei Holzarbeiten tödlich verunglückte.
Bäuerin Michaela Gamper bewirtschaftet den Gfall-Hof im Schnalstal gemeinsam mit ihren Kindern und ihrem Mann. Der Hof liegt zwischen Karthaus und Unsere Frau auf einer Höhe von 1840 Metern und ist durch seine Lage an der Grenze zur Texelgruppe besonders geprägt. Im Winter ist eine Privatseilbahn die einzige Verbindung ins Tal.
Silvia Ilmer lebt auf dem Schupferhof in St. Martin im Passeiertal auf einer Höhe von 1000 Metern. Als Bäuerin hat sie einen zukunftsorientierten Betrieb etabliert, der sich auf die Herstellung von Käse spezialisiert. Die Bio-Hofkäserei liegt oberhalb von St. Martin und verarbeitet dort Ziegen- und Kuhmilch zu verschiedenen Käseprodukten. Auf Wunsch werden auch Hofführungen angeboten.
Die dritte Folge der Reihe "Bergbäuerinnen in Südtirol" zeigt, welche Strategien die Frauen auf den Bergbauernhöfen in Südtirol entwickelt haben, um ihre Ziele zu erreichen.
Immer mehr Frauen interessieren sich für die Bewirtschaftung eines Bauernhofs und entscheiden sich für den Besuch der Bäuerinnenschule. Unerlässlich für den Erfolg ist aber auch, dass die Bergbauernfamilien wirtschaftlich denken und handeln.
Um ihre Bergbauernhöfe betreiben zu können, bringen die Bäuerinnen oft eine Menge Idealismus mit. Sie betrachten ihren Hof als etwas Kostbares, dass es ungeachtet des Profits und des Marktwerts zu bewahren gilt - auch wenn die Betriebsführung oft herausfordernd ist.
Bergbäuerinnen sind unverzichtbar für die Landwirtschaft. Ihr Engagement, ihre Begeisterung und ihr Mut sind entscheidend für die Zukunftsgestaltung. Es ist inspirierend zu sehen, wie sie aktiv Veränderungen vorantreiben und dadurch einen positiven Einfluss auf die Entwicklung ihrer Höfe ausüben.
Luzia Kuppelwieser ist Bergbäuerin am Vinschger Sonnenberg und bewirtschaftet dort gemeinsam mit ihrer Familie den Latschair-Hof. Ihr Ziel ist es, den Kindern aus der Stadt ein umfassendes Verständnis für das Leben auf dem Hof zu vermitteln, damit sie nachvollziehen können, woher der Braten aus dem Topf, die Eier in der Pfanne, die eingelegten Gurken sowie die Marmeladen und Säfte stammen, die bei ihnen auf dem Tisch stehen.
Irma Moling Clara lebt mit ihrer Familie auf dem Hof Oriana, der im malerischen Weiler Seres in Kampill, einem Ladinischen Kleinod, liegt. Seit vielen Generationen bewirtschaftet die Familie diesen Hof. Dort befindet sich zudem das kleine Hofmuseum "Lürch de Oriana", in dem Irma alte landwirtschaftliche Geräte und Haushaltsutensilien bewahrt. Diese Exponate geben den Besuchern Einblicke in die Arbeit und das Leben der Bauern vergangener Zeiten.
Der Gialhof, den Nadja Stecher Ruepp betreibt, liegt direkt oberhalb von Schluderns. Er bietet einen herrlichen Blick über das Vinschgau-Tal. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren vier Kindern bewirtschaftet Nadja den Biohof, wobei die Aufzucht von Jungtieren im Mittelpunkt steht. Diese Tiere werden auch für andere Bauern aufgezogen. Die Familie hat die Lieferung an Milchhöfe bereits vor einiger Zeit eingestellt, da diese Tätigkeit nicht mehr rentabel war. Heute verwenden sie die Milch ausschließlich für eigene Zwecke oder zur Fütterung der Jungtiere.
Alles scheint gut zu laufen für Sophie: Ihr Vater Johann hat ihr den Bauernhof übergeben, und sie plant, daraus einen Biobauernhof zu machen. Freund Martin hat ihr einen Heiratsantrag gemacht.
Nur der Kredit für den Umbau muss noch bewilligt werden. In dieser Sache schickt Alt-Banker Franz seinen Sohn Julian auf Sophies Hof, um die Praxis kennenzulernen. Dass Sophie als Teenager einmal in ihn verliebt war, hat doch heute keine Bedeutung mehr, oder?
Mit Henriette Richter-Röhl, Andreas Kiendl, Erwin Steinhauer, Michael Mendl, Hilde Dalik
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
Der Maler Max Ernst: Freigeist, Frauenliebling, Antifaschist. Zum 50. Todestag am 1. April 2026 erzählt der Film die spannende Geschichte des revolutionären Wegbereiters des Surrealismus.
Die rätselhaft-magischen Bildwelten Max Ernsts (1891-1976) faszinieren und verstören zugleich. Geprägt von seinen Erfahrungen mit Krieg und Faschismus spiegeln sie eine künstlerische Haltung, die bis heute nichts von ihrer Dringlichkeit verloren hat.
Im Juni 1940 befindet sich Max Ernst in einer bedrohlichen Situation: Während die deutschen Truppen immer weiter in Richtung Südfrankreich vorrücken, ist er mit anderen deutschen und österreichischen Staatsbürgern als vermeintlich "feindlicher Ausländer" in einem Internierungslager bei Aix-en-Provence inhaftiert. Für den Hitler-Gegner Max Ernst, dessen Werke von den Nationalsozialisten als "entartete Kunst" diffamiert werden, wäre es gefährlich, in ihre Hände zu fallen.
Von diesem Moment aus erzählt der Film rückblickend das Leben des epochalen Künstlers bis zu seinem US-amerikanischen Exil in den 1940ern. Im ersten Weltkrieg hatte Max Ernst selbst als Soldat in den Kampf ziehen müssen. Die traumatisierende Fronterfahrung wird zu einem Schlüsselerlebnis in seiner Biografie. Von diesem Zeitpunkt an ist Max Ernst immer auch ein politischer Künstler. Ein Künstler, der die alte Gesellschaftsordnung zerstören will. Zusammen mit den Pariser Surrealisten um André Breton zettelt er eine kulturelle Revolution an, deren Erschütterungen über die Kunstwelt hinaus gehen.
Mit seinem 1937 entstandenen Werk "Der Hausengel" - dem "Trampeltier, das alles, was ihm in den Weg kommt, zerstört und vernichtet", thematisiert Max Ernst die menschliche Zerstörungslust. Die Figur des Trampeltiers ist eine Allegorie auf die Diktatoren seiner Zeit, die heute aktueller denn je ist.
Mit Archivmaterial, Elementen der Graphic Novel und hochrangigen Interviewpartnern zeichnet der Film ein lebendiges Porträt des Malers in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Redaktionshinweis: 3sat zeigt "Max Ernst - Der Surrealist und das Trampeltier" zum 50. Todestag des Malers und Grafikers am 1. April.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Mit Christina Gansch , Kate Lindsey ,
Matthew Newlin und Alexander Grassauer
Ein festlicher Abend mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich im Stadttheater Wiener Neustadt: Unter der Leitung von Andreas Ottensamer erklingen ein Meisterwerk von Mozart.
Zur Aufführung kommt das ergreifende Requiem in d-Moll KV 626, Mozarts unvollendetes Vermächtnis, das durch Franz Xaver Süßmayr vollendet wurde. Ein Abend, der von der unvergleichlichen Musik Mozarts und Strahlkraft des vielseitigen Orchesters getragen wird.
Mit den Solistinnen und Solisten Christina Gansch, Kate Lindsey, Matthew Newlin, Alexander Grassauer sowie dem Konzertchor Interpunkt und den Tonkünstlern entfaltet sich ein Klangereignis voller Dramatik, Hoffnung und Transzendenz.
Roberto González-Monjas ist als Dirigent und als Geiger international gefragt. In beiden Rollen widmet er sich mit dem Mozarteumorchester Salzburg sämtlichen Violinkonzerten Mozarts.
Der Film begleitet die Musiker und ihren Chefdirigenten bei diesem Projekt. Er beleuchtet Hintergründe der Werke und Mozarts Salzburger Zeit und spannt einen Bogen zur Geschichte der drei Institutionen mit dem Namen Mozarteum: Orchester, Stiftung, Universität.
Ein geheimnisvolles Labyrinth liegt unter Berlin: Tunnelröhren und Abwasserkanäle, vergessene Bunker, geheime Durchgänge, halbfertige U-Bahnhöfe. Eine fremde Welt - unter unseren Füßen.
In allen Zeiten suchten Menschen dort Zuflucht. Im Krieg fanden sie dort Schutz vor Bomben, nach dem Krieg nutzten Schwarzhändler den Untergrund für dunkle Geschäfte. Dann begann der Kalte Krieg. Unterirdische Versorgungsleitungen und Verbindungen wurden gekappt.
Nach dem Mauerbau flohen zunächst noch Hunderte Menschen durch die Kanalisation. Tunnelbauer gruben neue Fluchtwege unter der Sektorengrenze. Aus Angst vor einer Eskalation der Ost-West-Konfrontation legte man unterirdische Atombunker an, die heute nur noch museal sind.
Die Dokumentation spürt der bewegten Geschichte Berlins im Untergrund nach, erzählt von Spionagetunneln und dramatischen Fluchten unter der Erde - und von der Angst, der Gegner könnte die geheimnisvolle Welt unter dem Pflaster der Stadt für feindliche Aktionen nutzen. Im Wechsel zwischen der oberirdischen Welt der geteilten Stadt, auf der Nahtstelle zwischen den einstigen Machtblöcken, beleuchtet sie das Leben im Untergrund.
Zeitzeugen erinnern sich an Nächte im Bunker, an riskante Tunnelbauten und spektakuläre Fluchten durch das Erdreich und wie die Clubszene in vergessenen Räumen neue Freiheiten nutzte.
Der Krieg in der Ukraine hat den Blick auf die einstigen Schutzräume verändert. Wird man die vergessenen Bunker und Zivilschutzanlagen wieder in Betrieb nehmen? Ein Katastrophenforscher gibt Einblick in die Geschichte des Zivilschutzes.
In eindrucksvollen Bildern erkundet der Film die Geschichte im Untergrund und beleuchtet die Spannung zwischen Frieden und etwas Bedrohlichem, zwischen Verfall und neuen Möglichkeiten.
Die Reihe "Metrokosmos" porträtiert europäische Städte aus der Perspektive der U-Bahn, eine davon ist Berlin.
An keinem Ort einer Großstadt spiegelt sich die Vielfalt an Menschen und Kulturen so wider wie in den Zügen, Tunneln und Schächten einer U-Bahn. Mit über 155 Kilometern hat Berlin das größte U-Bahn-Netz Deutschlands. Es hat jährlich rund 580 Millionen Fahrgäste.
"Metrokosmos: Berlin" folgt einigen von ihnen, begleitet normale Fahrgäste, aber auch Künstler wie den Musiker "Infidelix" oder das Kollektiv "Rocco und seine Brüder" durch ihr geheimes Atelier: die Tunnel Berlins.
Das Streckennetz von Paris hat über 220 Kilometer und ist auf 16 verschiedene Linien aufgeteilt. Mit über vier Millionen Fahrgästen pro Tag ist es das meistgenutzte Verkehrsmittel der Stadt.
"Metrokosmos: Paris" erzählt vieles über eine Stadt zwischen Weltoffenheit und politischer Zerrissenheit - und tatsächlich: Auch aus den Fenstern der U-Bahn ist der Eiffelturm zu sehen.
An keinem Ort einer Großstadt spiegelt sich die Vielfalt an Menschen und Kulturen so sehr wider wie im System U-Bahn. Die Reihe "Metrokosmos" porträtiert europäische Städte aus der Perspektive der U-Bahn, eine davon ist Paris.
Die Autorin Stefanie Sargnagel polarisiert im Literaturbetrieb, auf Facebook und in der Gesellschaft. Als ihr Leben verfilmt werden soll, treibt sie alle Systeme an den Rand des Zusammenbruchs.
Neben Stefanie Sargnagel - als Stefanie Sargnagel - ebenfalls mit dabei: Hilde Dalik, Michael Ostrowski, Margarethe Tiesel, David Scheid, Voodoo Jürgens, Thomas Gratzer und viele andere.
Mit Stefanie Sargnagel, Hilde Dalik, Michael Ostrowski, Thomas Gratzer, Margarete Thiesel
In diesem Magazin werden Themen mit kulturellem und gesellschaftspolitischem Hintergrund behandelt. Dabei kommen weder Literatur noch Film, Theater, Kunst oder Musik zu kurz.
Die erste Folge der Reihe "Bergbäuerinnen in Südtirol" zeigt, wie unterschiedliche Bergbäuerinnen quer durch die Generationen die Herausforderungen dieses Berufsstands meistern.
So vielfältig die natürlichen Gegebenheiten in den verschiedensten Landesteilen Südtirols sind, so mannigfaltig sind auch die Persönlichkeiten jener Bäuerinnen, die in diesem Film Einblicke in den Alltag auf ihren Höfen geben.
So entwickelte Nadia Ennemoser aus dem Passeiertal schon in ihrer Jugend großes Interesse für die Aufgaben auf dem Hof ihres Vaters. Ihr Vater ist sehr naturverbunden und gewährt Einblicke in die uralte Tradition des Heuschießens.
Gemeinsam mit ihrer Familie und den Tieren verbringt Waltraud Thaler-Blasinger ihre Sommer auf der Gepatsch-Alm im Sarntal. Diese ist eine der wenigen Privatalmen. Sie versorgt dort nicht nur ihre Familie, sondern verwöhnt auch viele Gäste mit hausgemachten Spezialitäten.
Ein völlig anderes Lebensmodell zeigt sich im Osten Südtirols: Die Langalm liegt auf 2283 Metern direkt unter den gigantischen Nordwänden der Drei Zinnen. Etwas tiefer liegt der kleine Bergbauernhof von Renate Taschler-Steinwandter. Die teils sehr steilen Berghänge sind eine Herausforderung für sie. Die Bergbäuerin und Mutter bewirtschaftet gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern den Stolpahof in Frondeigen bei Toblach. In ihrer Funktion als Bezirksbäuerin des Pustertals legt sie großen Wert darauf, dass die alten Bräuche und Traditionen weiterhin gepflegt werden.
Die zweite Folge der Reihe "Bergbäuerinnen in Südtirol" zeigt die Herausforderungen, denen sich die Frauen auf den Südtiroler Bergbauernhöfen stellen müssen.
Ihre Realität steht in starkem Gegensatz zur oft dargestellten idealisierten Idylle und Romantik. Eine der größten Herausforderungen für die Bergbäuerinnen besteht darin, Unterstützung zu gewinnen und zukunftsorientierte Perspektiven zu entwickeln.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich die Bäuerinnen mit Engagement, Entschlossenheit und ihrer vollen Aufmerksamkeit auf allen Ebenen der Südtiroler Bäuerinnenorganisation aktiv einbringen.
Die Charaktere der einzelnen Frauen sind äußerst facettenreich. Viele haben in ihren Familien Schicksalsschläge erlebt, bei denen sie plötzlich ohne ihren Lebenspartner die Arbeit auf dem Hof allein bewältigen mussten. Zudem gilt es, den Arbeitsalltag mit den Anforderungen der Familie in Einklang zu bringen.
Stephanie Schenk meistert gemeinsam mit ihrer Tochter die Herausforderungen des Lebens, insbesondere da ihre Tochter an einem schweren Leiden, einem Kopftumor, erkrankt ist und regelmäßige medizinische Behandlung benötigt. Trotz dieser Umstände bewahrt die Familie eine bemerkenswerte Zufriedenheit und geht mit großer Fassung durchs Leben. Die Situation wurde noch schwieriger, als Stephanies Mann bei Holzarbeiten tödlich verunglückte.
Bäuerin Michaela Gamper bewirtschaftet den Gfall-Hof im Schnalstal gemeinsam mit ihren Kindern und ihrem Mann. Der Hof liegt zwischen Karthaus und Unsere Frau auf einer Höhe von 1840 Metern und ist durch seine Lage an der Grenze zur Texelgruppe besonders geprägt. Im Winter ist eine Privatseilbahn die einzige Verbindung ins Tal.
Silvia Ilmer lebt auf dem Schupferhof in St. Martin im Passeiertal auf einer Höhe von 1000 Metern. Als Bäuerin hat sie einen zukunftsorientierten Betrieb etabliert, der sich auf die Herstellung von Käse spezialisiert. Die Bio-Hofkäserei liegt oberhalb von St. Martin und verarbeitet dort Ziegen- und Kuhmilch zu verschiedenen Käseprodukten. Auf Wunsch werden auch Hofführungen angeboten.
Die dritte Folge der Reihe "Bergbäuerinnen in Südtirol" zeigt, welche Strategien die Frauen auf den Bergbauernhöfen in Südtirol entwickelt haben, um ihre Ziele zu erreichen.
Immer mehr Frauen interessieren sich für die Bewirtschaftung eines Bauernhofs und entscheiden sich für den Besuch der Bäuerinnenschule. Unerlässlich für den Erfolg ist aber auch, dass die Bergbauernfamilien wirtschaftlich denken und handeln.
Um ihre Bergbauernhöfe betreiben zu können, bringen die Bäuerinnen oft eine Menge Idealismus mit. Sie betrachten ihren Hof als etwas Kostbares, dass es ungeachtet des Profits und des Marktwerts zu bewahren gilt - auch wenn die Betriebsführung oft herausfordernd ist.
Bergbäuerinnen sind unverzichtbar für die Landwirtschaft. Ihr Engagement, ihre Begeisterung und ihr Mut sind entscheidend für die Zukunftsgestaltung. Es ist inspirierend zu sehen, wie sie aktiv Veränderungen vorantreiben und dadurch einen positiven Einfluss auf die Entwicklung ihrer Höfe ausüben.
Luzia Kuppelwieser ist Bergbäuerin am Vinschger Sonnenberg und bewirtschaftet dort gemeinsam mit ihrer Familie den Latschair-Hof. Ihr Ziel ist es, den Kindern aus der Stadt ein umfassendes Verständnis für das Leben auf dem Hof zu vermitteln, damit sie nachvollziehen können, woher der Braten aus dem Topf, die Eier in der Pfanne, die eingelegten Gurken sowie die Marmeladen und Säfte stammen, die bei ihnen auf dem Tisch stehen.
Irma Moling Clara lebt mit ihrer Familie auf dem Hof Oriana, der im malerischen Weiler Seres in Kampill, einem Ladinischen Kleinod, liegt. Seit vielen Generationen bewirtschaftet die Familie diesen Hof. Dort befindet sich zudem das kleine Hofmuseum "Lürch de Oriana", in dem Irma alte landwirtschaftliche Geräte und Haushaltsutensilien bewahrt. Diese Exponate geben den Besuchern Einblicke in die Arbeit und das Leben der Bauern vergangener Zeiten.
Der Gialhof, den Nadja Stecher Ruepp betreibt, liegt direkt oberhalb von Schluderns. Er bietet einen herrlichen Blick über das Vinschgau-Tal. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren vier Kindern bewirtschaftet Nadja den Biohof, wobei die Aufzucht von Jungtieren im Mittelpunkt steht. Diese Tiere werden auch für andere Bauern aufgezogen. Die Familie hat die Lieferung an Milchhöfe bereits vor einiger Zeit eingestellt, da diese Tätigkeit nicht mehr rentabel war. Heute verwenden sie die Milch ausschließlich für eigene Zwecke oder zur Fütterung der Jungtiere.
Mitten in der rauen Schönheit der Berge trotzen einige wenige Idealisten Wind, Wetter - und dem Wolf. "Land der Berge" begleitet moderne Hirtinnen, Jäger, Biobauern und Naturschützer im Alltag.
Sie alle versuchen auf ihre Weise, ein uraltes Gleichgewicht wiederherzustellen: das zwischen Mensch, Tier und Natur. Der Film erzählt vom Mut, der Hingabe und der Suche nach neuen Wegen für ein Leben mit dem Wolf.
Madagaskar ist für Biologen eine der interessantesten Inseln der Welt. Denn dort hat sich in Jahrmillionen der Abgeschiedenheit eine völlig einzigartige Tier- und Pflanzenwelt entwickelt.
Sie entstand vor etwa 90 Millionen Jahren und bietet verschiedensten, nur dort vorkommenden Tierarten wie Lemuren, Tenreks, Fingertieren und Pelikan-Spinnen eine Heimat.
Auch die Menschen auf der erst spät besiedelten Insel haben sich an die jeweilige Landschaft und ihr Klima angepasst. So kultivieren Bauern im regenreichen Osten Reisfelder, während die Bewohner der trockenen Westküste gelernt haben, mithilfe von Affenbrotbäumen riesige Wassermengen zu speichern, um die Trockenzeit zu überstehen.
Europaweite Bekanntheit hat Davos gegen Ende des 19. Jahrhunderts erlangt. Wer es sich leisten konnte und an der Lungenkrankheit Tuberkulose erkrankt war, fuhr nach Graubünden, um zu kuren.
Vor dem Zweiten Weltkrieg war Davos eine Nazi-Hochburg in der neutralen Schweiz. Erst heute stellt sich die Stadt ihrer Vergangenheit. Davos ist nicht nur Wintersportdestination, sondern auch Wissensstadt. Der Film erzählt Davos' wechselvolle Geschichte.
Neben dem Weltwirtschaftsforum haben sich in Davos Forschungseinrichtungen angesiedelt: das Physikalisch-Meteorologische Observatorium, das Lawinenforschungsinstitut, die Kinder-Asthma-Höhenklinik und die AO Foundation, die sich mit der Behandlung von Knochenbrüchen und dem Einsatz von Implantaten beschäftigt.