Die Bretagne ist die größte Halbinsel Frankreichs. Ihre fast 3000 Kilometer lange Küste wechselt von mächtigen Granitklippen zu versteckten Buchten und weiten Sandstränden.
Es ist eine geschichtsträchtige Region, in der die Legenden blühen, wo Traditionen und Brauchtum bis heute gepflegt werden. Die Küstenlandschaft ist von Wind und Wellen geprägt. Aber durch das milde Klima gedeiht an manchen Orten eine fast schon mediterrane Vegetation.
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Im Wiener Stephansdom scheinen sich die Erde und der Himmel zu berühren. Für die Menschen, die dort beten oder arbeiten ist jeder Tag auch eine Begegnung mit Gott.
Immer wieder tauchen sie in Mysterien ein, die nur der Glaube erklären kann. Der Film begleitet Menschen, deren Leben durch den Dom eine Wendung genommen hat. Denn bei so manchen Erlebnissen, die dort passieren, fällt es schwer, an Zufälle zu glauben.
Vielmehr kann man den Eindruck gewinnen, dass Gott dort direkt zu den Menschen spricht.
Glocken gibt es schon seit mindestens 3600 Jahren: Sie rufen zum Gebet und verkünden den Frieden. Die Dokumentation geht den kulturgeschichtlichen Wurzeln der Klangkörper auf den Grund.
Glocken wurden zu Kriegsgerät verschmolzen und danach Symbol des Wiederaufbaus. Sie vermelden Freude ebenso wie das Sterben eines Menschen. In China wurden Glocken als Folterinstrumente eingesetzt, für Christen sind sie Verkünder von Zeit und Vergänglichkeit.
Es ist nicht der Wohlklang allein, der die Wahrnehmung des Glockenklangs bestimmt, wie die Professoren Bernhard Tschofen, Roland Girtler und August Schmidhofer erläutern. Die Musikhistorikerin Birgit Lodes aus München berichtet von Richard Wagners Plänen, Glocken in seinen Werken einzusetzen, und verrät, wie menschliche Stimmen eine Glocke im Konzert nachahmen können.
Anita Lackenberger begibt sich auf Spurensuche nach den vielfältigen Osterglocken in Tirol, deren Klänge und Geschichten - und stellt regionale österliche Gaumenfreuden vor.
In den Alpen und besonders auch in Tirol gibt es einen reichen "Glockenschatz" - viele Glocken haben die Kriege überstanden und läuten immer noch wie vor 100 und mehr Jahren - mit ihren eigenen Melodien, die auch für das Osterfest geschaffen worden sind.
Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass Ostern auch ein Fest der Töne und Geräusche ist - des Summens, Surrens und vor allem des Läutens an den Feiertagen. Zuvor, am Gründonnerstag, "fliegen die Glocken nach Rom" - und stellen das Läuten ein. Mit der "Auferstehung Christi" beginnen die Glocken wieder zu läuten - und läuten das ganze Wochenende. Das Fasten in der Karwoche ist zu Ende, jetzt finden die großen Feiern mit ihren mannigfaltigen Brauchtümern statt.
Glocken sind wesentliche Begleiter im Tongeschehen einer Stadt oder einer Gemeinde. Sie gehören zum Alltag und zu den Festtagen. Im Klang der Glocken wird auch im kulinarischen Sinne gefeiert: etwa mit "Osterbrot" oder "Fochaz", der ursprünglich aus Südtirol stammenden Variante, die heute ebenso in Nordtirol zur Osterjause gehört. In einigen Klöstern wird noch selbst gebacken, bei anderen gibt es angeschlossene Bäckereien, in denen die kulinarischen Spezialitäten erworben werden können.
Zu einem würdigen Feiertagsmenü passt etwa ein Tiroler Kalbsrücken-Steak, aus dem eigenen Pachthof zugeliefert, mit Spargel aus Verona und selbst gemachter "Sauce Hollandaise". Schinken mit Kren, gebacken in Brot- oder Ölteig, wird zu den Osterjausen gereicht. Verschiedenste Ostereier-Rezepte helfen bei der Verwertung der bunten Köstlichkeiten. Jedes Kloster, jeder Orden - ob von den Jesuiten, Franziskanern, Serviten oder Zisterziensern - hat seine eigenen Ostertraditionen und Geschichten.
Anita Lackenberger taucht in eine oft fremde Welt ein, die jedoch die Grundlage für das so wesentliche Frühlingsfest - das Osterfest - ist.
Die Dokumentation führt im frühlingshaften Wien durch die Geschichte von typischen Gerichten, zu geheimen Orten von Schönbrunn und in Wiener Kaffeehäuser in Tradition der k. u. k. Küche.
Gegessen wird und wurde schon immer gern in Wien. Von den kaiserlichen Rezepten ist bis heute noch vieles in der Küche der österreichischen Hauptstadt erhalten geblieben. Filmemacherin Anita Lackenberger berichtet über Gaumenfreuden und kulinarische Anekdoten.
Die Hofzuckerbäcker kandieren Veilchenblüten als Dekoration für ihre Tortenkreationen. In Schönbrunn wird die Orangerie geöffnet, die Zitrusbäume dürfen nach der Winterpause wieder ins Freie. Die Gärtner haben in den Parkanlagen alle Hände voll zu tun. In der kaiserlichen Küche werden vom "Semmerl" fürs Frühstück über den Tafelspitz als Hauptmahlzeit bis zum "Schönbrunner Reisauflauf" viele kulinarische Köstlichkeiten gezaubert.
Der Kaiser steht schon früh auf. Zwischen 5.00 und 6.00 Uhr muss der Morgenkaffee fertig sein - mit einer frischen "Brioche" aus feinstem ungarischem Mehl mit süßer Milch und bester Butter, eventuell noch gefüllt mit etwas Topfen. Viele aus der imperialen Familie lieben auch ein resches "Kaisersemmerl" mit Butter und Marmelade zum Frühstück. In einem typischen Wiener Kaffeehaus kommen heute noch Schnittlauchbrot und Eier im Glas für den Start in den Tag hinzu.
Gekochtes Rindfleisch - vom Tafelspitz bis zur Fledermaus - mit Kartoffelschmarrn, Spinat, Apfelkren und dem obligatorischen Markknochen zählt ebenfalls zu den klassischen Wiener Gerichten. Eine fleischlose Alternative bilden flaumig-buttrige Eiernockerln mit grünem Kopfsalat, der in Wien "Häuplsalat" genannt und dessen Marinade mit etwas Zucker verfeinert wird.
Zur Nachmittagsjause stehen etwa Malakoff-Torte, Apfelstrudel und Petits Fours - feines gefülltes und glasiertes Kleingebäck - zur Auswahl.
Anita Lackenberger verbindet kulinarische mit historischen "Schmankerln" in ihrem filmischen Frühlingsspaziergang durch bekannte und unbekannte Plätze von Schönbrunn und bei ihren Besuchen in Wiener Traditionscafés.
Mit dem Aschermittwoch beginnt die vorösterliche Fastenzeit. Am Ostermontag endet die wohl intensivste Zeit des Jahres, wenn es um Rituale und Bräuche geht.
Die Dokumentation lädt ein auf eine Reise rund um den Bodensee und den dort noch so unterschiedlichen Osterbräuchen. Zu sehen sind die Geldbittelwäsch in Bregenz bis zu den faszinierenden Osterbrunnen am schweizerischen und am deutschen Bodenseeufer.
Ebenfalls gezeigt werden religiöse Rituale wie die Palmweihe am Palmsonntag oder das Osterfeuer in der Osternacht, bunte Ostermärkte bis hin zum "Eiertütschen" und natürlich der Osterhase, auf den wohl jedes Kind rund um den Bodensee wartet und sich darauf freut ein Osternest suchen zu dürfen.
Bräuche zu Festtagen sind in Kärnten in Österreich fest ins Leben verankert. Von den Kindern bis zu den Älteren sind zu Ostern alle unterwegs und feiern gemeinsam schon Tage vor dem Fest.
Ein Fastentuch aus dem Mittelalter, Fackelumzüge und das laute Austreiben böser Geister sind nur einige der Traditionen, die es bis in die Moderne geschafft haben. Auf dem Teller landen Speisen, die es nur zu Ostern und nur in dieser Region gibt.
Von einer eher stillen Karwoche bis zum freudigen Osterfest spannt sich in Kärnten ein reicher Bogen jahrhundertealter Bräuche, die bis heute gelebt werden. Der Film begleitet Menschen in verschiedenen Teilen des österreichischen Bundeslands, die mit Hingabe und Stolz ihre Traditionen weitertragen. Es sind Sinnbilder einer tief verwurzelten Kultur, in der Glaube, Gemeinschaft und Natur eng miteinander verbunden sind.
In Gurk öffnet sich der Blick auf das monumentale Fastentuch aus dem Jahr 1458, ein Meisterwerk gotischer Malkunst. In der katholischen Kirche wird es während der Fastenzeit aufgehängt, um den Altar oder die Heiligenbilder abzudecken. Es symbolisiert Verzicht, Besinnung und Vorbereitung. Auf 89 Quadratmetern zeigt es Szenen aus dem Alten wie auch dem Neuen Testament und prägt seit Jahrhunderten die Karwoche im Dom der Stadt.
Lebendig und laut wird es in Reichenfels, wo Kinder mit hölzernen Rasseln durch den Ort ziehen und mit traditionellen Sprüchen die Glocken ersetzen, die zu dieser Zeit schweigen. In Gösseling entzünden Männer und Frauen meterhohe Fackeln und tragen sie über die dunklen Felder - ein optisch spektakuläres Ritual des Lichts, das Schutz und Segen für Felder und Familien bringen soll.
Der Palmsonntag in Rennweg bietet ein beeindruckendes Schauspiel: Die Landjugend trägt riesige Büsche aus Palmkätzchen, die bis knapp unter das Kirchendach reichen. Der größte ist über zwölf Meter hoch. In Ossiach steht der Brauch der Schwammweihe im Mittelpunkt: Glimmende Baumschwämme entzünden das Kaminfeuer in jedem Haus neu.
Den Höhepunkt bildet die festliche Osterjause, eine Nachmittagsmahlzeit mit geweihtem Schinken, Eiern, Würsten und süßem Napfkuchen, dem Reindling. Die liebevoll bestickten Weihkorbdecke über diesen Gaben wird oft über Generationen weitergegeben. Dazu gibt es regionale Spezialitäten wie die mit Mohn gefüllte Butter aus dem Gegendtal. Schließlich darf auch das fröhliche Eierrollen am Ostersonntag nicht fehlen - ein Spiel, das Familien und Generationen verbindet.
Reich, unabhängig, berühmt: Bühnenstar Anna hat alles, was sich eine Frau nur wünschen kann - bis auf einen Mann. Eines Tages lernt sie den charmanten NATO-Diplomaten Philip Adams kennen.
In der turbulenten Liebeskomödie von Stanley Donen zeigen sich Ingrid Bergman und Cary Grant von ihrer komischen Seite.
Anna verliebt sich leidenschaftlich in Philip Adams. Er ist zwar verheiratet, lebt aber von seiner Frau getrennt. Einer Affäre steht also nichts im Weg. Zufällig erfährt Anna jedoch, dass Philip seine Ehe nur vorgibt, um sein Junggesellendasein zu bewahren. Anna sinnt auf Rache: Sie lässt sich mit ihrem vermeintlichen Liebhaber überraschen - gerade als Philip ihr den ersehnten Heiratsantrag machen will.
Mit Cary Grant, Cecil Parker, Ingrid Bergman, Phyllis Calvert, David Kossoff
Ein Wirtschaftsboss lädt eine hübsche, arbeitslose Sekretärin in eindeutiger Absicht zu einer Bermuda-Reise ein. Die junge Frau sagt zu, bleibt gegenüber dem Playboy aber anfangs zugeknöpft.
Dann verliebt sie sich in ihn und bringt das Wunder fertig, sich den Junggesellen als Ehemann zu angeln. - Präzises Timing, Dialogwitz und seine Stars Cary Grant und Doris Day sichern der leicht frivolen Komödie noch immer einen hohen Unterhaltungswert.
Der Wirtschaftsboss und Frauenheld Philip Shayne spritzt die kleine Angestellte Cathy Timberlake an einem regnerischen Tag in New York mit seinem Rolls-Royce nass. Sie will ihn zur Rede stellen, doch er bezirzt sie mit seinem Charme.
Allerdings ist sie nicht leicht zu erobern. Zwar begleitet sie Shayne auf eine Reise auf die Bermudas, doch seine eindeutigen Absichten macht sie mit allerlei Tricks zunichte. Cathy hat sich mehr vorgenommen als ein flüchtiges Abenteuer: Sie will den notorischen Herzensbrecher Shayne in den Hafen der Ehe lotsen.
"Ein Hauch von Nerz" bietet mit seinen beiden Stars Cary Grant und Doris Day eine romantische Hollywoodkomödie der alten Schule rund um Liebe, Sex und Treue. Nach "Ein Pyjama für zwei", ebenfalls von Regisseur Delbert Mann, hatte Days Leinwand-Traumpartner Rock Hudson erwartet, hier erneut die männliche Hauptrolle zu spielen. Mann wollte jedoch den 20 Jahre älteren Grant, und so übernahm dieser zum letzten Mal die Rolle des Playboys, der einer jüngeren Frau den Hof macht.
"Ein Hauch von Nerz" wurde für drei Oscars nominiert und gewann den Golden Globe als beste Filmkomödie.
Mit Cary Grant, Doris Day, Gig Young, Audrey Meadows, Alan Hewitt
Captain Sherman ankert mit der "USS Sea Tiger" vor Manila, als ein japanischer Luftangriff ihn und seine Männer plötzlich trifft. Verzweifelt versuchen sie, das U-Boot wieder flott zu bekommen.
Als ein erneuter Luftangriff Sherman zur Notlandung auf einer Insel zwingt, geht Leutnant Holden mit einigen Leuten an Land und kehrt mit ungewöhnlicher Kriegsbeute zurück: fünf attraktiven Krankenschwestern der US-Armee, die an Bord für einige Verwirrung sorgen.
Zweiter Weltkrieg: Captain Sherman, Kommandant des amerikanischen Unterseebootes "USS Sea Tiger", hat wirklich Pech: Erst schießen ihm japanische Bomber sein vor Manila ankerndes Boot beinahe schrottreif. Dann verweigern sture Vorgesetzte der Marine-Bürokratie die zur Reparatur dringend benötigten Ersatzteile. Und zu allem Überfluss wird ihm nun auch noch statt der erhofften Verstärkung Leutnant Nick Holden zugeteilt, ein gelackter Operettenoffizier, der bislang nur als persönlicher Adjutant des Admirals tätig war. Von der Seefahrt versteht Holden rein gar nichts, aber als "Versorgungsoffizier" entwickelt er ungeahnte, wenn auch ziemlich kriminelle Talente.
Mithilfe eines philippinischen Gauners "organisiert" Holden so ziemlich alles, was das U-Boot und seine Besatzung brauchen. Endlich läuft die notdürftig zusammengeflickte "Sea Tiger" aus, doch als Holden im nächsten Hafen fünf schiffbrüchige Krankenschwestern der US-Armee an Bord holt, steigt beim folgenden Tauchgang die gefühlte Temperatur in der Enge des U-Bootes erheblich an. Damit hat Captain Sherman aber noch nicht den Tiefpunkt seiner militärischen Karriere erreicht: Mangels geeigneter Rostschutzfarbe musste das Boot inzwischen rosarot angepinselt werden. Und als die "Sea Tiger" schließlich eine Gruppe hochschwangerer Frauen rettet, wird das U-Boot zwangsweise zur schwimmenden Entbindungsstation umfunktioniert.
Blake Edwards' erster großer Kinoerfolg ist eine pointiert inszenierte U-Boot-Komödie mit intelligentem Witz und buchstäblichem Tiefgang. Neben Tony Curtis brilliert Cary Grant in der Rolle des leidgeprüften Kommandanten eines rosaroten Unterseebootes, das unter "freundliches Feuer" gerät und mit Büstenhaltern statt mit Torpedos zurückschießt: Make Love, not War!
Mit Cary Grant, Tony Curtis, Joan O'Brien, Dina Merrill, Gene Evans, Arthur O'Connell, Richard Sargent
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
Albrecht Dürers Kunst kennt fast jeder: "Betende Hände", "Der Feldhase", die Selbstbildnisse. Das Genie aus Nürnberg hat die Kunst für immer verändert. Wer war dieser Superstar?
Dürer, der ehrwürdige alte Meister: Dieses Klischee aus dem Schulbuch trügt. "Terra X" zeigt, wie innovativ und sogar revolutionär Dürer war: mit seinen Dämonen, seiner Nacktheit und seinem Witz. Konventionen waren ihm egal. Ein moderner Künstler.
Diese "Terra X"-Dokumentation zeigt die Welt, aus der Dürer kommt: das aufstrebende Nürnberg um 1500. Eine deutsche Weltstadt, aber eng und von Seuchen geplagt. Bei seinem Vater, einem Goldschmied, geht der Zwölfjährige in die Lehre. Der muss ihn bald ziehen lassen, denn schnell zeigt Albrecht, was seine Berufung ist: Er wird Maler. Wie ein Fotograf es heute tun würde, bannt er alles, was ihn interessiert, auf Tausende Papierseiten. In Venedig lernt er, es mit den italienischen Meistern aufzunehmen. Und dann zeigt der junge Maler der Welt, was er kann. Im "Selbstbildnis" von 1500 malt er sich wie Jesus Christus, und nun folgt ein Paukenschlag auf den anderen.
Zusammen mit Dürer-Spezialisten geht "Terra X" in die wichtigsten Museen nach München, Nürnberg und Wien. Archive wurden geöffnet, kostbare Unikate gezeigt. Was ist ihr Geheimnis? Mit modernster Animationstechnik wird die unendlich feine Machart der Werke erforscht. Mit dem bloßen Auge nicht erkennbar, aber dennoch von Dürer ausgemalt: das silbrige Fell des "Feldhasen", das Horrorszenario der "Apokalyptischen Reiter". Und "Terra X" untersucht die zeitlose Relevanz von Albrecht Dürers Monogramm "AD" - es ist das erste Logo, das erste Markenzeichen der Geschichte.
Die Dokumentation schildert in Reenactments, wie Dürer immer "Der Erste" war: Er schuf das erste Akt-Selbstbildnis, dann das erste weibliche Aktporträt, und er arbeitete als Erster fürs große Publikum - von manchen seiner Holzschnitte verkaufte er Tausende Exemplare. Damit steht er am Beginn unseres Bilder-Zeitalters und ist mit seinen ikonenhaften Meisterwerken auch heute allgegenwärtig. Ein Meister also, der zeitlos jung und revolutionär geblieben ist.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Nachdem der alte Lord Lebanon mit einem indischen Tuch erwürgt wurde, versammelt sich die Erbengemeinde in seinem Schloss. Ungeduldig wartet sie auf die Testamentseröffnung.
Doch der Verblichene hat eine Bedingung: Die untereinander verfeindete Familie soll sechs Tage und Nächte gemeinsam im Schloss verbringen - dann wird das Testament verlesen. Zu aller Entsetzen bringen die Tage nicht nur Streit, sondern auch Tote mit sich.
Ein Unwetter schneidet das Schloss völlig von der Außenwelt ab, und bald lichten sich die Reihen der möglichen Erben. Einer nach dem anderen wird von einem geheimnisvollen Würger mit einem indischen Tuch erdrosselt. Alte Feindschaften werden tiefer denn je, und jeder verdächtigt jeden, der Mörder zu sein.
Ein weiterer Film der in den 1960er-Jahren überaus erfolgreichen Edgar-Wallace-Reihe mit der bewährten Mischung aus Spannung und Humor. Alfred Vohrer inszenierte wieder ein hochkarätiges Schauspielensemble mit Heinz Drache, Klaus Kinski, Hans Nielsen, Gisela Uhlen, Hans Clarin und Elisabeth Flickenschildt.
Mit Heinz Drache, Corny Collins, Klaus Kinski, Hans Nielsen, Gisela Uhlen, Siegfried Schürenberg, Hans Clarin, Elisabeth Flickenschildt
Wer ist der "Zinker"? Dem "Lord", Meister unter den Juwelendieben, gelingt es, nach einem großen Coup den gesuchten Hehler zu stellen. Den Erfolg kann er jedoch nicht lange feiern.
Denn wer nicht mitspielt, den verrät der Zinker an die Polizei oder bringt ihn skrupellos um. Inspektor Elford versucht, den Überblick über die vielen Verdächtigen zu behalten. - Alfred Vohrers Edgar-Wallace-Verfilmung mit Günter Pfitzmann und Klaus Kinski.
Der Zinker bietet immer einen Bruchteil des wirklichen Wertes und "verzinkt" bei Scotland Yard diejenigen, die auf sein Angebot nicht eingehen. Wer ihm im Weg steht, der stirbt, bevorzugt durch das tödliche Gift der schwarzen Mamba.
Inspektor Elford von Scotland Yard folgt einer Spur zu dem seltsamen Mr. Sutton, dem Inhaber einer Tierhandlung, die auch Raubtiere und giftige Schlangen führt.
Mit Günter Pfitzmann, Heinz Drache, Barbara Rütting, Eddi Arent, Klaus Kinski
Captain Sherman ankert mit der "USS Sea Tiger" vor Manila, als ein japanischer Luftangriff ihn und seine Männer plötzlich trifft. Verzweifelt versuchen sie, das U-Boot wieder flott zu bekommen.
Als ein erneuter Luftangriff Sherman zur Notlandung auf einer Insel zwingt, geht Leutnant Holden mit einigen Leuten an Land und kehrt mit ungewöhnlicher Kriegsbeute zurück: fünf attraktiven Krankenschwestern der US-Armee, die an Bord für einige Verwirrung sorgen.
Zweiter Weltkrieg: Captain Sherman, Kommandant des amerikanischen Unterseebootes "USS Sea Tiger", hat wirklich Pech: Erst schießen ihm japanische Bomber sein vor Manila ankerndes Boot beinahe schrottreif. Dann verweigern sture Vorgesetzte der Marine-Bürokratie die zur Reparatur dringend benötigten Ersatzteile. Und zu allem Überfluss wird ihm nun auch noch statt der erhofften Verstärkung Leutnant Nick Holden zugeteilt, ein gelackter Operettenoffizier, der bislang nur als persönlicher Adjutant des Admirals tätig war. Von der Seefahrt versteht Holden rein gar nichts, aber als "Versorgungsoffizier" entwickelt er ungeahnte, wenn auch ziemlich kriminelle Talente.
Mithilfe eines philippinischen Gauners "organisiert" Holden so ziemlich alles, was das U-Boot und seine Besatzung brauchen. Endlich läuft die notdürftig zusammengeflickte "Sea Tiger" aus, doch als Holden im nächsten Hafen fünf schiffbrüchige Krankenschwestern der US-Armee an Bord holt, steigt beim folgenden Tauchgang die gefühlte Temperatur in der Enge des U-Bootes erheblich an. Damit hat Captain Sherman aber noch nicht den Tiefpunkt seiner militärischen Karriere erreicht: Mangels geeigneter Rostschutzfarbe musste das Boot inzwischen rosarot angepinselt werden. Und als die "Sea Tiger" schließlich eine Gruppe hochschwangerer Frauen rettet, wird das U-Boot zwangsweise zur schwimmenden Entbindungsstation umfunktioniert.
Blake Edwards' erster großer Kinoerfolg ist eine pointiert inszenierte U-Boot-Komödie mit intelligentem Witz und buchstäblichem Tiefgang. Neben Tony Curtis brilliert Cary Grant in der Rolle des leidgeprüften Kommandanten eines rosaroten Unterseebootes, das unter "freundliches Feuer" gerät und mit Büstenhaltern statt mit Torpedos zurückschießt: Make Love, not War!
Mit Cary Grant, Tony Curtis, Joan O'Brien, Dina Merrill, Gene Evans, Arthur O'Connell, Richard Sargent
Nachdem der alte Lord Lebanon mit einem indischen Tuch erwürgt wurde, versammelt sich die Erbengemeinde in seinem Schloss. Ungeduldig wartet sie auf die Testamentseröffnung.
Doch der Verblichene hat eine Bedingung: Die untereinander verfeindete Familie soll sechs Tage und Nächte gemeinsam im Schloss verbringen - dann wird das Testament verlesen. Zu aller Entsetzen bringen die Tage nicht nur Streit, sondern auch Tote mit sich.
Ein Unwetter schneidet das Schloss völlig von der Außenwelt ab, und bald lichten sich die Reihen der möglichen Erben. Einer nach dem anderen wird von einem geheimnisvollen Würger mit einem indischen Tuch erdrosselt. Alte Feindschaften werden tiefer denn je, und jeder verdächtigt jeden, der Mörder zu sein.
Ein weiterer Film der in den 1960er-Jahren überaus erfolgreichen Edgar-Wallace-Reihe mit der bewährten Mischung aus Spannung und Humor. Alfred Vohrer inszenierte wieder ein hochkarätiges Schauspielensemble mit Heinz Drache, Klaus Kinski, Hans Nielsen, Gisela Uhlen, Hans Clarin und Elisabeth Flickenschildt.
Mit Heinz Drache, Corny Collins, Klaus Kinski, Hans Nielsen, Gisela Uhlen, Siegfried Schürenberg, Hans Clarin, Elisabeth Flickenschildt
Wer ist der "Zinker"? Dem "Lord", Meister unter den Juwelendieben, gelingt es, nach einem großen Coup den gesuchten Hehler zu stellen. Den Erfolg kann er jedoch nicht lange feiern.
Denn wer nicht mitspielt, den verrät der Zinker an die Polizei oder bringt ihn skrupellos um. Inspektor Elford versucht, den Überblick über die vielen Verdächtigen zu behalten. - Alfred Vohrers Edgar-Wallace-Verfilmung mit Günter Pfitzmann und Klaus Kinski.
Der Zinker bietet immer einen Bruchteil des wirklichen Wertes und "verzinkt" bei Scotland Yard diejenigen, die auf sein Angebot nicht eingehen. Wer ihm im Weg steht, der stirbt, bevorzugt durch das tödliche Gift der schwarzen Mamba.
Inspektor Elford von Scotland Yard folgt einer Spur zu dem seltsamen Mr. Sutton, dem Inhaber einer Tierhandlung, die auch Raubtiere und giftige Schlangen führt.
Mit Günter Pfitzmann, Heinz Drache, Barbara Rütting, Eddi Arent, Klaus Kinski
Zu den bekanntesten tierischen Bauten zählen Vogelnester, die Eier und Küken schützen. Je nach Lebensraum und -weise der jeweiligen Vogelart fallen diese Konstruktionen ganz verschieden aus.
Vom winzigen Kolibri-Nest, das von Spinnenseide zusammengehalten wird, bis zum tonnenschweren Adlerhorst reicht die Bandbreite der Nester. Auch Bauten aus Lehm und kunstvolle Geflechte aus Pflanzenfasern kommen in der Vogelwelt vor.
Inspiriert von diesen Wundern der Natur, versucht sich auch Chris Morgan als Nestbauer. Aus Naturmaterialien versucht er, ein Nest zu konstruieren, das sich mit seinen tierischen Vorbildern messen kann. Mithilfe des Bauingenieurs Corey O'Hern von der Yale University vergleicht er die Belastbarkeit seines Nachbaus mit echten Vogelnestern. Dabei wird deutlich, wie stabil die Strukturen der geflügelten Baumeister sind.
Ob Nest, Bau oder Höhle, ob am blanken Erdboden, in luftiger Höhe oder tief im Untergrund - Tiere sind sehr geschickt und erfinderisch, wenn es darum geht, sich eine Behausung einzurichten.
Chris Morgan präsentiert tierische Ingenieurskunst. Er erklärt die faszinierenden Konstruktionen und lässt sich von Forschenden in aller Welt neue Erkenntnisse zum Wohnungsbau der Tiere zeigen.
Die Reihe "Tierische Superbauten" zeigt ein breites Spektrum an Nestern, Bauten und Höhlen aus vielen Regionen der Erde. Mal steht deren Konstruktion im Mittelpunkt, dann die Auswahl des richtigen Bauplatzes, und schließlich die Vor- und Nachteile des Lebens in einer Kolonie. Die Realaufnahmen werden durch Grafiken ergänzt, die einen Einblick ins Innere der tierischen Bauwerke ermöglichen.
Diese Folge zeigt, wie wichtig der Standort für das Heim von tierischen Baumeistern ist. Manche von ihnen konstruieren nicht nur den Bau, sie nehmen auch Einfluss auf dessen Umgebung.
Biber können als einziges Säugetier außer Menschen ihren Lebensraum aktiv umgestalten, indem sie ein Gewässer mit Dämmen aufstauen und Kanäle zu ihren Futterplätzen graben. Im Zentrum ihres Reviers bauen sie eine Burg, deren Eingänge unter dem Wasserspiegel liegen.
Als Ökologe beschäftigt sich Chris Morgan seit über 20 Jahren mit Bären. Er begleitet eine Gruppe von Biologen, die im Osten der USA die wachsende Population der Schwarzbären beobachten. Da diese Tiere die Nähe von Menschen nicht scheuen, werden sie streng überwacht. Die Forschenden möchten eine Bärin während ihres Winterschlafs in ihrer Höhle untersuchen - und entdecken dabei gleich vier kleine Bärenkinder.
Ob Nest, Bau oder Höhle, ob am blanken Erdboden, in luftiger Höhe oder tief im Untergrund - Tiere sind sehr geschickt und erfinderisch, wenn es darum geht, sich eine Behausung einzurichten.
Chris Morgan präsentiert tierische Ingenieurskunst. Er erklärt die faszinierenden Konstruktionen und lässt sich von Forschenden in aller Welt neue Erkenntnisse zum Wohnungsbau der Tiere zeigen.
Die Reihe "Tierische Superbauten" zeigt ein breites Spektrum an Nestern, Bauten und Höhlen aus vielen Regionen der Erde. Mal steht deren Konstruktion im Mittelpunkt, dann die Auswahl des richtigen Bauplatzes, und schließlich die Vor- und Nachteile des Lebens in einer Kolonie. Die Realaufnahmen werden durch Grafiken ergänzt, die einen Einblick ins Innere der tierischen Bauwerke ermöglichen.
Kolonien sind Städte der Tierwelt. In dieser Folge geht es um deren Funktion für die tierischen Erbauer. Das Zusammenleben auf engem Raum bringt Stress mit sich, aber auch viele Vorteile.
Eine Kolonie von Papageitauchern auf den Hebriden ist Hauptschauplatz des Films. Nur in der Brutzeit leben diese Vögel an Land. Zu Tausenden bauen sie nah beieinander ihre Bruthöhlen, in denen jedes Paar ein einzelnes Ei legt - geschützt vor Feinden und Witterung.
Nicht nur den Papageitauchern und anderen Vogelarten bringt das Leben in der Kolonie einen großen Vorteil durch die Sicherheit in der Menge: Auch so unterschiedliche Tiere wie amerikanische Landschildkröten, Glattechsen in der Australischen Wüste oder Augenfleck-Lippfische im Mittelmeer profitieren von einer Gemeinschaft mit vielen Nachbarn.
Ein besonders interessantes Beispiel für tierische Kolonien liefern Blattschneiderameisen. Chris Morgan begleitet den Biologen Cameron Currie in den Regenwald von Costa Rica, wo sie eine Ameisenstadt mit Millionen Bewohnern beobachten.
Ob Nest, Bau oder Höhle, ob am blanken Erdboden, in luftiger Höhe oder tief im Untergrund - Tiere sind sehr geschickt und erfinderisch, wenn es darum geht, sich eine Behausung einzurichten.
Chris Morgan präsentiert tierische Ingenieurskunst. Er erklärt die faszinierenden Konstruktionen und lässt sich von Forschenden in aller Welt neue Erkenntnisse zum Wohnungsbau der Tiere zeigen.
Die Reihe "Tierische Superbauten" zeigt ein breites Spektrum an Nestern, Bauten und Höhlen aus vielen Regionen der Erde. Mal steht deren Konstruktion im Mittelpunkt, dann die Auswahl des richtigen Bauplatzes, und schließlich die Vor- und Nachteile des Lebens in einer Kolonie. Die Realaufnahmen werden durch Grafiken ergänzt, die einen Einblick ins Innere der tierischen Bauwerke ermöglichen.