Kärnten ist das österreichische Bundesland Österreichs Tausender kristallklarer Seen und Flüsse sowie der Wasserkraft, die fast den gesamten Strombedarf des Landes deckt.
Dort trifft man Menschen, die Tradition und Fortschritt verbinden wollen: etwa einen Berufsfischer am Weißensee, der sein Handwerk nachhaltig betreibt. Einen jungen Erfinder, der eine smarte App für Imkerinnen und Imker entwickelt hat.
Außerdem einen visionären Gärtner, der am Faaker See mehr als 200 Zitronensorten blühen lässt und Spitzenköche damit verwöhnt. Eine leidenschaftliche Ingenieurin, die Europas höchste Fischtreppe an der Drau in Betrieb nimmt, um die Wasserkraft umweltverträglicher zu machen. Und einen Vater mit seinem Sohn, die das Verschwinden des tiefstgelegenen Gletschers in Kärnten seit Jahrzehnten dokumentieren.
Sie alle gewähren persönliche Einblicke in ihr Leben und machen Lust auf einen Besuch ihrer Heimat mit ihren beeindruckenden Landschaften.
In Kärnten, in den Bergdörfern der Karawanken, an der Drau, am Wörther-, Weißen- und Millstätter See leben viele Menschen am und vom Wasser. Der Film begleitet sie in ihrem Alltag.
Die großartigen Naturlandschaften haben sich trotz Tourismus kaum verändert. Noch immer gehen die Flößer am Weißensee ihrer Arbeit am Wasser nach, gibt es Berufsfischer am Millstätter See, werden die steilen Berghänge in den Karawanken bewirtschaftet.
Hoch über Zell-Pfarre, dem traditionellen Lebensraum der Kärntner Slowenen, leben viele Bergbauernfamilien. Bis zu 100 Männer und Frauen arbeiten bei der alljährlichen Sommer-Mahd an den steilen Hängen, die Jause findet stets unter einem 800 Jahre alten Lindenbaum statt.
Tänze, Lieder und Prozessionen ziehen sich durch den Alltag der Kärntner: Zu den attraktivsten Gesangsgruppen zählen die "Fünf Gailtaler". Gläubige treffen sich bis heute bei der Fronleichnamsprozession bei Burg Landskron nahe dem Ossiachersee.
Bei Himmelberg wird eine uralte Sägemühle betrieben - allerdings nur noch zu Schauzwecken und um damit das Theresianische Wasserrecht zu behalten. Der kleine Sohn der Familie träumt von der großen Welt, setzt kleine Rindenboote in den kleinen Bach - und hofft, dass sein Spielzeugboot bis zum Schwarzen Meer treibt.
All die Szenen aus dem Alltag der Menschen sind eingebettet in Bilder einer großartigen Landschaft, die von Wasser geprägt ist.
Die Region Alpe-Adria ist einzigartig in Europa, nirgendwo sonst gibt es solche Vielfalt auf so kleinem Raum, landschaftlich wie auch kulturell. Das architektonische Erbe ist beträchtlich.
Denn am Schnittpunkt zwischen dem germanischen, slawischen und romanischen Europa haben viele Völker ihre Spuren hinterlassen. Die Dokumentation widmet sich herrschaftlichen Anwesen und ihrer Historie in Kärnten und Friaul-Julisch-Venetien.
Im Mittelpunkt des Films stehen Geschichte und Geschichten von besonderen Orten und besonderen Menschen vor dem Hintergrund einer beeindruckenden Landschaft zwischen Bergen, sanften Hügeln und der blauen Adria.
Das Bundesland Kärnten und die Provinz Friaul im Herzen der Alpe-Adria-Region verbindet nicht nur eine geografische Nachbarschaft, es ist auch die gemeinsame tausendjährige Geschichte, die bis heute in der Kultur ihre Auswirkungen findet. In Kärnten wurden Baumeister aus dem Friaul engagiert, um im 16. Jahrhundert die neue Landeshauptstadt Klagenfurt zu bauen und später das eine oder andere Schloss umzubauen oder zu errichten. Und über Jahrhunderte, als die Region die heutigen Grenzen noch nicht kannte, bestimmte wiederum so manches Kärntner Adelsgeschlecht die Geschicke weiter Teile des heutigen Friaul. Es gab sogar friulanische Adelsfamilien mit Sitz und Stimme im Kärntner Landtag.
Das spannungsreiche Nebeneinander von unterschiedlichsten Traditionen und Idealen führte zu einem originellen Reichtum an architektonischen Formen, der im Film anhand zahlreicher beeindruckender Bauwerke dargestellt wird. Die Reise führt von den Schlössern Mageregg und Eberstein in Kärnten zu so prachtvollen Anwesen im Friaul wie der Villa Manin, der Villa Pace, der Villa Di Tissano oder der Burg von Villalta weiter zu den Stadtvillen von Görz/Gorizia/Gorica oder zum Schloss Miramare auf einem Felsvorsprung bei Triest.
Viele der Schlösser, Burgen und Villen sind heute noch im Besitz jener Familien, die sie einst errichten ließen, andere herrschaftliche Anwesen haben im Lauf der Zeit ihre Besitzer gewechselt. Sie alle haben ihre Türen und Tore geöffnet und durch die prunkvollen Räume ihrer Anwesen geführt. Die beiden Filmemacher waren unter anderem zu Gast bei Maria Teresa Christalnigg in der Villa Cigolotti, bei Teresa Perusini in der Villa Pace und bei Giorgio Strassoldo in den beiden Schlössern von Strassoldo.
Dabei dürfen natürlich auch kulinarische Traditionen nicht fehlen. In San Daniele, unweit der Burgen von Villalta und Ragogna, besuchen die Filmemacher eine traditionelle Prosciutto-Manufaktur, im sanften Hügelland bei Gorizia, dem Collio, das Weingut der Familie Perusini.
In Triest, das auch gern als "Wien am Meer" bezeichnet wird, führt die Reise ins älteste Kaffeehaus der Stadt, das "Café San Marco". Bis heute verströmt die einst österreichische Hafenstadt mit ihren imperialen Bauten Habsburger-Flair. Und man bekommt den Eindruck, dass dieser Flecken Erde - wie es der Literat Paolo Maurensig formuliert hat - tatsächlich das Universum im Kleinformat ist.
Wie wurde im Mittelalter eine Burg gebaut? Mit welchen Werkzeugen, welcher Technik? Antworten auf diese Fragen findet man in Friesach in Österreichs südlichstem Bundesland Kärnten.
Seit 2009 wird dort an der Burg Siegfriedstein gebaut: ein Labor für "Experimentalgeschichte". Der Film zeigt imposante Burganlagen und macht das Leben im Mittelalter nachvollziehbar - mit aufwendigen Spielszenen. Schauplätze sind Burg Hochosterwitz und Friesach.
Ein ritterliches Turnier, eine fürstliche Tafel, der harte Alltag der Steinmetze, Schmiede und Zimmerleute auf einer Burgbaustelle und auch der Besuch in einer mittelalterlichen Badestube zeichnen ein lebendiges und farbenprächtiges Bild dieser längst versunkenen Epoche.
Die kühnen Felsenburgen, die im 12. und 13. Jahrhundert ihre Blütezeit erlebten, sind über ihre bloße Wehr- und Verteidigungsfunktion hinaus zu Symbolen der ritterlich-feudalen Herrschaft geworden. Errichtet, bewohnt und verteidigt wurden sie im Auftrag der jeweiligen Landesherren. In Kärnten waren das neben dem Herzog auch der Erzbischof von Salzburg, der Bischof von Bamberg und die Grafen von Görz-Tirol.
Der Film erzählt die Kulturgeschichte der Burgen und Schlösser in Kärnten, wobei besonders imposante Burganlagen exemplarisch in den Mittelpunkt gerückt werden. Dazu zählen die Burg Hochosterwitz, die sogar als Vorbild für einen Disney-Film gedient hat, die Burg Landskron bei Villach, die romantisch anmutende Burg Stein im Drautal und die Ruinen der Kraiger Schlösser. Außerdem geht der Film der Frage nach, welchen Zweck Burgen zu unterschiedlichen Zeiten erfüllten, und zeichnet den Wandel von der Wehranlage hin zum repräsentativen Adelssitz nach.
In der Burgenstadt Friesach, dem bedeutendsten politischen Zentrum Kärntens im Mittelalter mit eigener Münze, lässt sich besonders gut darstellen, wie mächtige Burgen auch als weithin sichtbare Demonstration von Größe und Macht auf das Umland wirkten. Auf dem Stadtgebiet finden sich zwei Höhenburgen und ein Fürstenhof - praktisch in Sichtweite voneinander. Die Burgbaustelle Friesach gewährt zudem einzigartige Einblicke in mittelalterliche Bautechniken und in mittelalterliches Handwerk.
Zu Wort kommen neben Historikern auch Karl Khevenhüller, Burgherr auf Hochosterwitz, sowie Johannes Orsini-Rosenberg, in dessen Familienbesitz sich seit Jahrhunderten die Burg Stein im Drautal befindet.
Die Karnischen Alpen liegen ganz im Süden von Österreich und ziehen sich von Villach aus entlang der italienischen Grenze bis hinüber nach Osttirol. Sie sind eine bemerkenswerte Formation.
Für die Dreharbeiten legte das Filmteam um Manfred Christ viele Tausende Kilometer zurück - auf der Autobahn zwischen Wien und dem Gailtal, mit dem Geländewagen auf sämtlichen Forststraßen der Region.
Die Karnischen Alpen sind ein Grenzgebirge, das verbindet: die Italiener mit den Österreichern und die Alpen mit dem Mittelmeer. Naturliebhaber schätzen sie wegen ihrer unverdorbenen Ruhe, wegen der unzähligen beschaulichen Almen und Wanderwege.
Manfred Christ filmte die Region entlang des Gail- und Lesachtals vom Heißluftballon, vom Hubschrauber, vom Flugzeug und vom Führerstand eines Zugs der Gailtalbahn aus. Mehr als 60 Tage lang machte sein Kamerateam die Gegend zwischen Hermagor und der Osttiroler Grenze unsicher, stieg mit Geologen in steile Wände ein, fuhr mit Raftingbooten in die Lesachtalschlucht. Am Ende wagten sich noch Taucher mit einer Unterwasserkamera in den 2000 Meter hoch gelegenen Wolayersee.
Weltberühmt wurde das Gebirge wegen seiner Vergangenheit. Dort öffnet die Erdgeschichte Grenzlinien zwischen den Zeitaltern. Davon berichten viele versteinerte Pflanzen und Meerestiere. Die Karnischen Alpen gelten als eines der geologisch am besten untersuchten Gebiete der Erde. Schon seit dem Biedermeier beschäftigen sich Forscher mit der Formation. Mit weitem Rock, Hammer und Meißel stiegen sie damals in die Berge. Hans-Peter Schönlaub, Direktor der Geologischen Bundesanstalt, spielt so einen frühen Forscher. Schönlaub ist in Kötschach-Mauthen zu Hause, also ein Einheimischer, und zieht bereits seit 40 Jahren im Dienste der Forschung durch die Karnischen Alpen.
Kinder, Familien, Frauen ganz besonders - alle lieben Max, Hotelier mit Leib und Seele. Doch er muss seinen Kredit begleichen, und ein Finanzhai versucht, sein Hotel mit Seeblick zu schlucken.
Der findige Max setzt sich zur Wehr und muss herausfinden, dass ausgerechnet seine neue Flamme Sarah auf der Seite des Feindes steht. Sie soll Max den Posten des Geschäftsführers in dem jetzt geplanten Wellnesshotel schmackhaft machen.
Mit Fritz Hammel, Ingrid Burkhard, Ulrike Beimpold, Hary Prinz, Henriette Richter-Röhl
264 Kilometer erstreckt sich die Drau von Westen nach Osten zwischen Osttirol und Slowenien und prägt seit Tausenden von Jahren das Land und das Leben der Menschen an ihren Ufern.
Für Kärnten ist der Fluss eine grüne Lebensader. Die Dokumentation lädt zu einem filmischen Streifzug entlang des größten und bedeutendsten Flusses im Süden Österreichs und zeigt einzigartige Flusslandschaften und Bergregionen am Schnittpunkt dreier Kulturen.
Die Folgen des menschlichen Eingriffs in das natürliche Flusssystem der Drau sind massiv. Regulierungen und Aufstauungen durch die energiewirtschaftliche Nutzung haben das Erscheinungsbild des Flusses stark verändert. Seit rund drei Jahrzehnten wird aber wieder gegengesteuert. An den Stauseen sind bedeutende Auwälder und Naturschutzgebiete entstanden, die eine beachtliche Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten aufweisen.
In Teilabschnitten wurden die Regulierungsmaßnahmen des 19. Jahrhunderts wieder aufgehoben, der Fluss hat wieder Nebenarme und Flussinseln gebildet - und damit ausreichend Raum, um sich bei Hochwasser auszubreiten. Am Völkermarkter Stausee entstehen neue Flachwasserzonen mit Inseln, die Fischen geschützte Laichplätze und Vögeln sichere Brutmöglichkeiten bieten.
Der Film von Gernot Stadler führt zu verborgenen Kleinoden, zu entlegenen Höfen, durch tiefe Seitentäler mit ihren Gebirgsbächen. Und er stellt Menschen vor, die mit dem Fluss leben und sich für ihn einsetzen. Beispielsweise die Zoologin Patricia Graf, die den Biberbestand beobachtet und wissenschaftlich auswertet, oder den Ornithologen Andreas Kleewein, dessen Untersuchungen des Vogelbestands wichtige Informationen über die ökologische Wirksamkeit von Renaturierungsmaßnahmen liefern. Gewässerökologe Wolfgang Honsig-Erlenburg analysiert die Fischbestände in der Drau, und Sabine Käfer ist für die Planung der Fischaufstiegshilfen bei den Draukraftwerken verantwortlich.
Der Film widmet sich auch kulturellen Traditionen, die am Fluss noch lebendig sind. Jedes Jahr im August binden beispielsweise die Flößer im oberen Drautal ihre Flöße und erinnern daran, dass die Drau einst Kärntens bedeutendste Verkehrsader war. Und in Ferlach werden seit Jahrhunderten die begehrtesten Jagdgewehre der Welt gebaut, wie der Besuch in einer Waffenschmiede zeigt.
Kulturdenkmäler wie die Burg Stein und die Hollenburg zeugen von den wichtigen Handelsrouten entlang der Drau, das Museum Liaunig in Neuhaus beherbergt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Österreichs.
Tief eingeschnitten in die malerische Landschaft fließt die Drau zwischen Neuhaus und Lavamünd der Grenze nach Slowenien entgegen. Die Wälder reichen bis ans Ufer und verleihen der Drau ihre typische blaugrüne Färbung. Als "Drava" mündet sie nach weiteren 500 Kilometern in die Donau - und mit ihr irgendwann ins Schwarze Meer.
Es gibt kaum eine Seenlandschaft in Europa, die so vielfältig ist wie die Kärntner Seenlandschaft. Diese versteckten, naturbelassenen Seen wollen entdeckt werden.
Sie laden zu sportlichen, köstlichen und entspannten Momenten ein. Egal ob Wassersport, Kulinarik oder beschauliches Erleben - jeder der rund 1270 Seen Kärntens verführt mit eigenem Charme, charakteristischer Färbung und besonderer Wasserqualität zum Kennenlernen.
Den wohl schönsten Talschluss vor den senkrechten Felswänden der Karawanken bildet die Märchenwiese. Von dort stürzen unzählige Bäche und Wasserfälle ins Tal und speisen Flüsse und Seen. In unmittelbarer Nähe liegt das "Meerauge", ein eiszeitlicher Tümpel von unwirklicher Türkisfärbung. Seit über 100 Jahren bewirtschaftet die Familie Waldhauser das Land und führt eine Gastwirtschaft.
"Srecno" oder "Ciao" heißt die Begrüßung, wenn Mona Meandzija ihre Gäste über die Karawanken in die Nachbarländer führt. Das Nebeneinander von Sprachen und Kulturen genießt sie - so wie den Sprung ins glasklare, türkise Wasser des Faaker Sees. Die Sonneneinstrahlung und viele kleine Kalkpartikel, die mit den Bächen vom Mittagskogel und den umliegenden Bergen herunter geschwemmt werden, sind für die unwirkliche Färbung verantwortlich. Mit dem Kajak das Schilflabyrinth zu erkunden, bietet Manfred Winkler von der Kajakschule Egg an. Sein Fachwissen und praktische Tipps versprechen ein Naturerlebnis pur, auch bei der Umrundung der Insel.
"Sauer macht lustig": Michael Ceron hat sich in Florenz im Boboli-Garten in die unglaubliche Vielfalt der Zitronenbäume verliebt und begonnen, ebenfalls Zitronen in der elterlichen Gärtnerei zu züchten. "Jeder Baum, jede Frucht ist ein Unikat", verkündet er stolz. Aussehen und Geschmack der mehr als 300 Zitrusgewächse sind unvergleichlich.
Im Südosten des Faaker Sees folgt der Film dem Worounitzabach zum Aichwaldsee. Dort kocht Marco Serri in seinem Restaurant "Terra Sarda" unter anderem mit den Zitronen von Michael Ceron wunderbare Gerichte. Der Sarde hat sich bei seinem ersten Besuch in den Faaker See verliebt, wie er sagt, und zwar in die Smaragdfarbe des Sees, die ihn an seine Heimat Sardinien erinnert.
Zwischen dem Rosental und dem Wörthersee liegt das Keutschacher Seental. Dort garantiert das "Gertis Strandbad" heimelige Atmosphäre, köstliche Speisen und unbegrenzten Spaß im Wasser.
Ein Gesamtkunstwerk von Tomas Hoke, Edmund Hoke und Armin Guerino erhebt sich bei Selkach an der Drau - die "Zikkurat-Drauwelle": Eine Spirale windet sich aus dem kleinen Hafenbecken zu einem kunstvollen Hügel empor. Dahinter dienen flache Wasserbecken als Rückzugsgebiet für Wasservögel, Zugvögel und Fische. Der Name "Zikkurat" stammt von turmartigen sumerischen Tempeln. Das beeindruckende Land-Art-Projekt bietet eine großartige Aussicht auf die Karawanken, die sich im Gipfelbecken spiegeln. Aus dem Schotter der Baggerarbeiten wurde aus Gründen der Hochwassersicherung eine gelungene Landschaftsgestaltung und ein Naturschutzgebiet.
Der Forstsee nördlich von Velden ist unverbaut und lässt sich in zwei Stunden zu Fuß umrunden. Er wurde für ein Pumpspeicherkraftwerk aufgestaut, das 1921 am Wörthersee in Betrieb ging. Seit 1998 ist das Speicherkraftwerk öffentlich zugänglich. Flache Felsen, Relikte von Eiszeitgletschern und verschwiegene Buchten laden zum Schwimmen ein, gern auch ohne Textilien.
Zwei kleine Nockbergseen - der Afritzer See und der Brennsee im Gegendtal - warten darauf, entdeckt zu werden. Adrian Krainer führt in Feld am See ein Sportzentrum. Er selbst fliegt mit Vorliebe über den See - per "Foil-Wing". Die gleichbleibende Thermik aus dem Süden macht es möglich.
Die "großen Vier" - Weißensee, Wörthersee, Ossiacher See und Millstätter See - sind beliebte Kärntner Badeseen. Die Orte an ihren Ufern strahlen südliches Flair und Lebensfreude aus.
Kärnten ist durch die Lage südlich des Alpenhauptkamms wetterbegünstigt. Die mediterrane Leichtigkeit an den großen Kärntner Seen lockt seit Generationen Sommerurlauber an. Die Seen laden zu Wassersportarten wie Rudern, Wasserski und Wakeboard ein.
Die Kärntner Seen haben ihre lauten und leisen Seiten. Der Weißensee gehört durch seine Lage zu den ruhigeren Seen. Mit 930 Metern ist er der höchstgelegene See. Im Winter friert er regelmäßig zu. Der Eismeister Norbert Jank beginnt schon im Dezember, die langen Rundbahnen am Weißensee für den Eisschnelllauf, die "Elf-Städte-Tour" der Niederländer, zu präparieren.
Der Wörthersee entwickelte sich bereits um 1900 zur beliebten Sommerfrische. Villen und Badehäuser der sogenannten Wörthersee-Architektur an der "Riviera Kärntens" erfreuen noch heute. Rudern ist für Vinzenz Zwick eine ruhige, hoch konzentrierte Angelegenheit. Er trainiert für den nächsten Wettkampf.
Die spiegelglatte Oberfläche des Sees am frühen Morgen ist für Wolfgang Winkler der ideale Zeitpunkt für die erste Wasserski-Runde. Die Wasserski-Shows der wilden 1970er-Jahre sind heute noch legendär. Von den Anfängen des Wasserskivereins bis heute lässt der Film die spektakuläre Entwicklung Revue passieren. Heute sind es die Wakeboarder, die am See trainieren. Nico Juritsch zählt zu den Weltbesten.
Im Klagenfurter Strandbad erwartet die Badegäste Sommer-Feeling pur. Dort trifft man sich zum Plaudern, Flanieren und zum "Spazieren-Schwimmen", wie es Robert Musil ausgedrückt hat. Im krassen Gegensatz dazu findet einmal jährlich im Strandbad der Schwimmwettbewerb des "Iron Man" statt. Kopfüber stürzen sich die Athleten dann ins Wasser. Dicht an dicht bewältigen sie die Distanz von 3,8 Kilometern zum Ziel.
Der Gipfel der Gerlitzen ist der perfekte Ort für den Start eines Paragliding-Flugs über den Ossiacher See. Ein traumhaftes Fluggebiet für Paragleiter. Für Maggie Grabner, Flugschulleiterin, bedeutet es immer wieder aufs Neue eine Faszination, sanft über den See zu schweben.
Thomas Nikolasch hat sich von klein auf für Boote begeistert. Schließlich hat er seinen Beruf als Manager in der Großindustrie gekündigt und nach einer Lehre eine Existenz als Bootsbaumeister begründet. Heute beginnt er jeden Tag beschaulich mit einigen Runden auf seinem "Kanadier".
Der Millstätter See ist der nördlichste der großen Kärntner Seen und mit 141 Metern auch der tiefste. Im Norden wird der See vom Bergmassiv der Millstätter Alpe überragt. Im Süden spiegeln sich die bewaldeten Hänge im See und sorgen für die tiefgrüne Färbung. Im Stiftshof des ehemaligen Klosters Millstatt spendet eine 1000-jährige Linde wohltuenden Schatten. Für die Musikerin Julia Malischnig ist das ein Lieblingsort. In ihren Kompositionen verbinden sich alte und neue Musik. Die Leidenschaft, mit der die Musikerin die Gitarre zum Klingen bringt, trägt die Melodien weit über den See bis ans andere Ufer.
"Nicht hetzen, sondern genießen" ist das Motto von Lisa und Daniel Steinberger, die gern aktiv in der Natur rund um den Millstätter See unterwegs sind.
Warme Seen mit karibischen Farben und wilde Bergwelten: Österreichs südlichstes Bundesland Kärnten ist so vielfältig wie seine Bewohner.
Da ist der Fischer aus Leidenschaft, der nach Jahren als Hotelier nur noch Kundschaft beliefert, die er mag. Der Gastronom, der auch seine eigene Seele nähren will. Der Bootsbauer am Ossiacher See, der beim Bau seiner Holzkanus aus einer persönlichen Krise fand.
Der Falkner, der Kärntens wilde Vogelwelt schützt. Und die Bierbrauerin, in deren Kräutertrunk sich der Geschmack Kärntens findet.
Die letzten Flößer auf der Drau feiern eine Tradition, die Jahrhunderte überdauert hat. Die Mitglieder der Band Popwal schätzen die Musikalität der Region und den weichen, klangvollen Dialekt. Eine österreichische Triathletin trainiert für Olympia. Sie alle lieben das Außergewöhnliche ihrer Heimat.
Der pedantische Hypochonder Hermann Ladner lässt sich vom Bruder seiner verstorbenen Frau, dem charmanten Betrüger Heinz Wucher, zu einer Kreuzfahrt einladen. Die wird turbulent.
Heinz verspielt das Reisegeld, worauf sich Hermann wutentbrannt allein mit dem Wohnwagen aufmacht - nicht ahnend, dass er den reuigen Heinz bereits an Bord hat. Nach unfreiwilligen Aufenthalten im Gefängnis und im Krankenhaus landen die beiden am Ossiacher See.
Mit dem Auftauchen von zwei attraktiven Damen beginnen dort die Verwicklungen erst so richtig.
Mit Friedrich von Thun, Peter Weck, Michèle Marian, Susanne Uhlen
Der charmante Lennie Berger hat von seinem Onkel das Schlosshotel Velden geerbt und will es auf Vordermann bringen. Das stößt bei den Angestellten und der Konkurrenz nicht nur auf Zuspruch.
Spielfilm-Zusammenschnitt aus den Folgen der zweiten Staffel der erfolgreichen Kultserie "Ein Schloss am Wörthersee" mit Roy Black in seiner Paraderolle als charmanter Hotelbesitzer Lennie Berger.
Mit Roy Black, Pierre Brice, Christine Schubert, Hernry van Lyck, Adolf Peichl, Andrea Wicke, Otto Retzer
Das Land, wo die Zitronen blühen, rückt näher: Der Klimawandel ermöglicht es auch österreichischen Bauern, Südfrüchte anzupflanzen. In Kärnten gibt es bereits einen Zitronenbauern.
Und auf Versuchsanlagen im niederösterreichischen Marchfeld werden exotische Pflanzen wie das südamerikanische Amaranth-Getreide gezüchtet. Denn in den letzten 100 Jahren ist die Durchschnittstemperatur um zwei Grad gestiegen. Das hat dramatische Auswirkungen.
Gustav Mahler hatte eine, Brahms träumte von einer, und mag man den Gerüchten glauben, so schenkte der Kaiser höchstpersönlich seiner Geliebten eine: eine Villa am Wörthersee.
Mit dem Anschluss der Bahnstrecke Wien-Klagenfurt der k. k. Südbahn 1864 wurde der Wörthersee zu einer der edelsten Sommerfrische-Destinationen in der Donaumonarchie. So mancher begüterte Sommerfrischler ließ sich dort eine standesgemäße Sommerresidenz errichten.
Die meisten dieser Objekte entstanden in den Jahren zwischen 1850 und 1930, vielfach im Stil der sogenannten Wörthersee-Architektur. Der Mix aus Jugendstil, Regionalromantik und englischer Landhausarchitektur ergab einen eigenen Stil, der mittlerweile überregionale Bekanntheit erlangt hat.
Bis heute tragen die Bauten wesentlich zum Flair des Wörthersees bei und sind ein Kompendium an Geschichten. Der Film zeigt die Region in prachtvollen Sommerbildern.
Das Mölltal und das Maltatal: zwei Täler - verbunden durch eindrucksvolle Bergwelten und die Gastfreundschaft der Menschen. Sie sind stolz auf das, was sie haben - ein Stück pures Kärnten.
Vom Großglockner bis zur höchsten Staumauer Österreichs - im Nationalpark Hohe Tauern liegen Orte der Superlative. Doch im Mölltal und Maltatal warten auch abseits der großen Kulisse viele Orte darauf, entdeckt, und viele Geschichten darauf, erzählt zu werden.
Ein Postkartenmotiv in seiner reinsten Form - das ist Heiligenblut am Großglockner. Dort nimmt das Kärntner Mölltal seinen Anfang. Es ist ein Land der Biodiversität, das beweist die Bäuerin Angelina Pucher vom Sturm-Archehof. Sie kümmert sich um den Erhalt alter Nutztierrassen wie den Tauernscheckenziegen. Im Goldgräberdorf von Heiligenblut lässt sich der Goldwäscher Hans-Jörg Lackner bei seiner meditativen Suche nach Tauerngold über die Schulter blicken.
Ein imposantes wie beklemmendes Naturjuwel ist die Raggaschlucht bei Flattach. Berg- und Wanderführerin Gabriele Broschek-Noisternig macht jeden Morgen einen Kontrollgang durch die Schlucht, bevor sie das Kassenhäuschen für Besucherinnen und Besucher öffnet.
In Reißeck taucht Regisseur Fritz Aigner ein in die Welt der Bergbauern. Hans Platzer serviert seinen Gästen auf der Hattelberger Alm deftige Kost: Frigga, eine traditionelle Eierspeise der Holzknechte, bei der mit Käse nicht gespart wird. Authentisch. Legendär.
Einer der beliebtesten und bekanntesten Kraftorte Kärntens ist der Danielsberg, ein markant aufragender Hügel inmitten des Mölltals. Der Geistliche Martin Edlinger ist dort aufgewachsen. Er verweist auf die historischen Funde, die den Danielsberg als Heiligtum in allen Zeiten ausweisen.
Sein persönliches Heiligtum ist für den Fassbindermeister Ferdinand Mörtl ohne jeden Zweifel seine Werkstatt in Lurnfeld. Jahrzehntelang hat er das Erbe von Großvater und Vater fortgeführt, heute ist er selbst in Pension. Doch die Maschinen und Werkzeuge in seinem Reich sind für ihn längst noch nicht museumsreif.
Auf dem Feldsberg, wo einst Kaiser Friedrich III. den Frieden von Pusarnitz verhandelt hatte, der zur Einheit Kärntens geführt hat, stimmt die Sängerrunde Lurnfeld rund um Obfrau Gerhild Kleinfercher ein Kärntnerlied an. Das gehört dort einfach dazu.
In Gmünd beginnt das Maltatal. Die mittelalterliche Kleinstadt hat sich zur Künstlerstadt entwickelt, das zeigen die einladenden Ateliers, die dort Artists in Residence geboten werden, und die alljährliche Schau im Kunsthaus Gmünd unter Kuratorin Julia Schuster.
Auf die Esel gekommen ist Wolfgang Gollenz. Mit dem Eselpark betreibt er eins der beliebtesten Familienausflugsziele des Maltatals. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Zucht amerikanischer Miniaturesel - wie "Razzle Dazzle", dem prächtigen Minizuchthengst.
Vom Fallbach-Wasserfall, dem höchsten Wasserfall Kärntens, führt der Film schließlich zur Kölnbreinsperre, Österreichs höchster Staumauer im Hochgebirge am Talschluss des Maltatals. Sperrwärter Thomas Jahn macht sich mit seinem Kollegen auf den täglichen Gang durch die Innenwelt des massiven Betonbaus, bei dem die beiden die Bewegung der Mauer messen, die aufgrund der Wassermassen, die im Zuge der Aufstauung auf das imposante Bauwerk einwirken, unausweichlich ist.
Der junge Wiener Kardiologe und Ultramarathonläufer Dr. Markus Höchstmann, dessen erster Job ihn 1998 ans Landeskrankenhaus Klagenfurt in Kärnten geführt hat, hat keinen leichten Stand.
Seine in Wien zurückgebliebene Frau und seinen kleinen Sohn sieht er nur am Wochenende, die älteren Kollegen halten ihn wegen seines Pendelns in die Großstadt für arrogant. Dann wird er vor die größte Herausforderung seiner Laufbahn gestellt.
Ausgerechnet am vierten Geburtstag seines Sohnes muss er in der Klinik bleiben. Sein Chef Professor Lohmeyer ist bei einer Konferenz in den USA, und Höchstmann übernimmt die stellvertretende Leitung der Chirurgie. Die spöttischen Kommentare des Kinderarztes Dr. Thomas Wenninger führen zu Spannungen, die auch Anästhesistin Lydia Martischek, Wenningers Ex-Freundin, registriert.
Ein Notfall unterbricht ihre Streitigkeiten: Ein Rettungshubschrauber bringt ein dreijähriges Mädchen leblos und kalt in die Klinik. Kein Puls. Keine Atmung. Nichts. Körpertemperatur 18,4 Grad Celsius. Ein hoffnungsloser Fall, wie Wenninger befindet - die Kleine lag fast 30 Minuten unter Wasser. Eine vergleichbare Rettung ist noch nie gelungen. Nur ein Wunder kann jetzt noch helfen. Mit dem Mut der Verzweiflung und der zähen Ausdauer eines Marathonläufers versucht Dr. Höchstmann, das schier Unmögliche möglich zu machen: 15 Stunden lang kämpft er in dieser Nacht um das Leben seiner kleinen Patientin - zuerst gegen den Widerstand von Dr. Wenninger, schließlich aber mit dessen und Lydias Unterstützung.
Der Fernsehfilm "Das Wunder von Kärnten" nach einer wahren Begebenheit erzählt atmosphärisch intensiv und sehr emotional die Geschichte einer einzigen Nacht, die das Leben einer kleinen Gruppe von Menschen für immer veränderte.
Mit Ken Duken, Julia Koschitz, Juergen Maurer, Gerti Drassl, Gerhard Liebmann
Ein Mordfall, illegale Machenschaften und Familienkonflikte erschüttern den scheinbaren Frieden einer kleinen Dorfgemeinschaft.
Als einer der Dorfbewohner bei einem Sturz von einem Hochsitz stirbt, glauben die Dorfpolizisten Georg Treichel und Martina Schober zunächst an einen tragischen Unfall. Doch dann stellt sich heraus: Eine der Sprossen der Leiter wurde präpariert.
Alle Zeichen sprechen für Mord. Schnell gerät der Jäger Flattacher unter Verdacht, der den Toten unter seinem Hochsitz gefunden hat.
Kurz darauf erschüttert ein Anschlag auf Bauer Hannes Guggenbauer senior das Dorf: Auf sein Auto wurde aus dem Hinterhalt geschossen. Der Bauer selbst wird dabei nur leicht verletzt. Dorfpolizist Georg Treichel hingegen, der am Steuer gesessen hat, fällt mit schweren Verletzungen ins Koma.
Um Polizistin Martina Schober bei der Ermittlungsarbeit zu unterstützen, wird Oberinspektorin Acham aus Klagenfurt in den kleinen Ort versetzt. Der Jäger Flattacher beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln.
Bald verdächtigt jeder jeden, und die Ereignisse im Dorf beginnen, sich zu überschlagen.
Mit Jutta Fastian, Pia Hierzegger, Robert Stadlober, Johannes Flaschberger, Helmut Bohatsch
Hannes Muck kennt Leichen nur aus dem Fernsehen und seiner Zeit als junger Verkehrspolizist. Schwer lastet die Verantwortung auf ihm, als eine junge Frau tot aufgefunden wird.
Nun muss der Ende 30-jährige Postenkommandant in Hüttenberg, einem abgelegenen Ort mit großer Vergangenheit und ungewisser Zukunft, ermitteln. Die Tote ist auch noch ausgerechnet die Reiftanzbraut Barbara, Tochter des Landtagsabgeordneten Alois Prantl.
Sie wurde während oder nach dem berühmten Hüttenberger Reiftanz erschlagen. Tiefe Erschütterung macht sich in Hannes' sonst so sonnigem Gemüt breit: ein Mord in seinem geliebten Hüttenberg, ein Mörder unter seinen Freunden aus dem Sandkasten, dem Fußballverein, der Blaskapelle? Undenkbar! Folgerichtig führt Hannes der erste Weg ins nahe gelegene Heim für Jugendliche aus sozial schwierigen Verhältnissen - folgerichtig und nicht ganz absichtslos, bezaubert Heimleiterin Susanne Kert Hannes doch schon so lange mit ihrem herben Charme.
Ganz anders als Hannes Muck beurteilt der aus Klagenfurt beigezogene Chefinspektor Plöschberger die Lage. Der Städter torpediert Hannes' naiven Beschützer-Instinkt für "seine Leut" mit unangenehmen Fragen. Als Barbaras Handy aufgefunden wird, weist ein damit aufgenommenes Video jedoch auf eine ganz andere, völlig unerwartete Spur in Mucks allernächster Umgebung.
Mit Gerhard Liebmann, Simon Hatzl, Ines Honsel, Manuel Sefciuc, Fritz Egger
Der junge Wiener Kardiologe und Ultramarathonläufer Dr. Markus Höchstmann, dessen erster Job ihn 1998 ans Landeskrankenhaus Klagenfurt in Kärnten geführt hat, hat keinen leichten Stand.
Seine in Wien zurückgebliebene Frau und seinen kleinen Sohn sieht er nur am Wochenende, die älteren Kollegen halten ihn wegen seines Pendelns in die Großstadt für arrogant. Dann wird er vor die größte Herausforderung seiner Laufbahn gestellt.
Ausgerechnet am vierten Geburtstag seines Sohnes muss er in der Klinik bleiben. Sein Chef Professor Lohmeyer ist bei einer Konferenz in den USA, und Höchstmann übernimmt die stellvertretende Leitung der Chirurgie. Die spöttischen Kommentare des Kinderarztes Dr. Thomas Wenninger führen zu Spannungen, die auch Anästhesistin Lydia Martischek, Wenningers Ex-Freundin, registriert.
Ein Notfall unterbricht ihre Streitigkeiten: Ein Rettungshubschrauber bringt ein dreijähriges Mädchen leblos und kalt in die Klinik. Kein Puls. Keine Atmung. Nichts. Körpertemperatur 18,4 Grad Celsius. Ein hoffnungsloser Fall, wie Wenninger befindet - die Kleine lag fast 30 Minuten unter Wasser. Eine vergleichbare Rettung ist noch nie gelungen. Nur ein Wunder kann jetzt noch helfen. Mit dem Mut der Verzweiflung und der zähen Ausdauer eines Marathonläufers versucht Dr. Höchstmann, das schier Unmögliche möglich zu machen: 15 Stunden lang kämpft er in dieser Nacht um das Leben seiner kleinen Patientin - zuerst gegen den Widerstand von Dr. Wenninger, schließlich aber mit dessen und Lydias Unterstützung.
Der Fernsehfilm "Das Wunder von Kärnten" nach einer wahren Begebenheit erzählt atmosphärisch intensiv und sehr emotional die Geschichte einer einzigen Nacht, die das Leben einer kleinen Gruppe von Menschen für immer veränderte.
Mit Ken Duken, Julia Koschitz, Juergen Maurer, Gerti Drassl, Gerhard Liebmann
Ein Mordfall, illegale Machenschaften und Familienkonflikte erschüttern den scheinbaren Frieden einer kleinen Dorfgemeinschaft.
Als einer der Dorfbewohner bei einem Sturz von einem Hochsitz stirbt, glauben die Dorfpolizisten Georg Treichel und Martina Schober zunächst an einen tragischen Unfall. Doch dann stellt sich heraus: Eine der Sprossen der Leiter wurde präpariert.
Alle Zeichen sprechen für Mord. Schnell gerät der Jäger Flattacher unter Verdacht, der den Toten unter seinem Hochsitz gefunden hat.
Kurz darauf erschüttert ein Anschlag auf Bauer Hannes Guggenbauer senior das Dorf: Auf sein Auto wurde aus dem Hinterhalt geschossen. Der Bauer selbst wird dabei nur leicht verletzt. Dorfpolizist Georg Treichel hingegen, der am Steuer gesessen hat, fällt mit schweren Verletzungen ins Koma.
Um Polizistin Martina Schober bei der Ermittlungsarbeit zu unterstützen, wird Oberinspektorin Acham aus Klagenfurt in den kleinen Ort versetzt. Der Jäger Flattacher beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln.
Bald verdächtigt jeder jeden, und die Ereignisse im Dorf beginnen, sich zu überschlagen.
Mit Jutta Fastian, Pia Hierzegger, Robert Stadlober, Johannes Flaschberger, Helmut Bohatsch
Hannes Muck kennt Leichen nur aus dem Fernsehen und seiner Zeit als junger Verkehrspolizist. Schwer lastet die Verantwortung auf ihm, als eine junge Frau tot aufgefunden wird.
Nun muss der Ende 30-jährige Postenkommandant in Hüttenberg, einem abgelegenen Ort mit großer Vergangenheit und ungewisser Zukunft, ermitteln. Die Tote ist auch noch ausgerechnet die Reiftanzbraut Barbara, Tochter des Landtagsabgeordneten Alois Prantl.
Sie wurde während oder nach dem berühmten Hüttenberger Reiftanz erschlagen. Tiefe Erschütterung macht sich in Hannes' sonst so sonnigem Gemüt breit: ein Mord in seinem geliebten Hüttenberg, ein Mörder unter seinen Freunden aus dem Sandkasten, dem Fußballverein, der Blaskapelle? Undenkbar! Folgerichtig führt Hannes der erste Weg ins nahe gelegene Heim für Jugendliche aus sozial schwierigen Verhältnissen - folgerichtig und nicht ganz absichtslos, bezaubert Heimleiterin Susanne Kert Hannes doch schon so lange mit ihrem herben Charme.
Ganz anders als Hannes Muck beurteilt der aus Klagenfurt beigezogene Chefinspektor Plöschberger die Lage. Der Städter torpediert Hannes' naiven Beschützer-Instinkt für "seine Leut" mit unangenehmen Fragen. Als Barbaras Handy aufgefunden wird, weist ein damit aufgenommenes Video jedoch auf eine ganz andere, völlig unerwartete Spur in Mucks allernächster Umgebung.
Mit Gerhard Liebmann, Simon Hatzl, Ines Honsel, Manuel Sefciuc, Fritz Egger
Kärnten ist das österreichische Bundesland Österreichs Tausender kristallklarer Seen und Flüsse sowie der Wasserkraft, die fast den gesamten Strombedarf des Landes deckt.
Dort trifft man Menschen, die Tradition und Fortschritt verbinden wollen: etwa einen Berufsfischer am Weißensee, der sein Handwerk nachhaltig betreibt. Einen jungen Erfinder, der eine smarte App für Imkerinnen und Imker entwickelt hat.
Außerdem einen visionären Gärtner, der am Faaker See mehr als 200 Zitronensorten blühen lässt und Spitzenköche damit verwöhnt. Eine leidenschaftliche Ingenieurin, die Europas höchste Fischtreppe an der Drau in Betrieb nimmt, um die Wasserkraft umweltverträglicher zu machen. Und einen Vater mit seinem Sohn, die das Verschwinden des tiefstgelegenen Gletschers in Kärnten seit Jahrzehnten dokumentieren.
Sie alle gewähren persönliche Einblicke in ihr Leben und machen Lust auf einen Besuch ihrer Heimat mit ihren beeindruckenden Landschaften.