Die Landschaft um die Engadiner Seenplatte bietet mehrere Superlative: die höchste Schifffahrtslinie Europas, die größte Steinbockpopulation der Schweiz, die ältesten Zirbelkiefern Graubündens.
Auf dem Weg dorthin geht es 200 schroffe Höhenmeter den Malojapass nach oben - nur abwärts geht es vorerst nicht. Stattdessen gibt es ein Hochplateau mit vier eindrucksvollen Seen inmitten einer bombastischen Bergwelt mit steil aufragenden Gipfeln.
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Viele tropische Wälder wachsen auf einer sehr dünnen Humusschicht. Werden die Bäume gefällt, erodiert der Boden rasch und ist dann für eine Wiederaufforstung ungeeignet.
Doch in Costa Rica und Malaysia gibt es Renaturierungsprojekte und Schutzzonen, die Hoffnung machen. Ist es sogar möglich, Tropenwälder nachhaltig zu nutzen? Sie sind ein Hort der Biodiversität. Diese Vielfalt des Lebens zu schützen, ist immens wichtig.
Naturschützer in Costa Rica und Malaysia forsten ehemalige Rinderfarmen und Palmölplantagen wieder auf. Das erfordert Beharrlichkeit, Kreativität und wissenschaftliches Know-how. Michael Köhl, Professor für Waldforstwirtschaft, meint dazu: "Dort würde eigentlich kein Wald mehr wachsen. Und daher muss man eben gezielt eingreifen und in diesen degradierten Böden erstmal wieder die Situation herstellen, in der auch tatsächlich Bäume wachsen können."
Mit überraschenden Methoden gelingt es, die ausgelaugten Böden wieder mit Nährstoffen anzureichern, jungen Bäumen Schatten zu spenden und strategisch solche Arten zu pflanzen, dass am Ende ein Wald entsteht, der dem einst zerstörten Primärwald möglichst ähnelt. In Costa Rica und auf Borneo sind so bereits artenreiche Lebensräume entstanden, in denen Raubkatzen und Orang-Utans wieder eine Zukunft haben.
Ohne die fortschreitende Zerstörung von Tropenwäldern auszuklammern, zeigt der Film pragmatische Konzepte, um die bedrohten Landschaften zu erhalten.
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Viele tropische Wälder wachsen auf einer sehr dünnen Humusschicht. Werden die Bäume gefällt, erodiert der Boden rasch und ist dann für eine Wiederaufforstung ungeeignet.
Doch in Costa Rica und Malaysia gibt es Renaturierungsprojekte und Schutzzonen, die Hoffnung machen. Ist es sogar möglich, Tropenwälder nachhaltig zu nutzen? Sie sind ein Hort der Biodiversität. Diese Vielfalt des Lebens zu schützen, ist immens wichtig.
Naturschützer in Costa Rica und Malaysia forsten ehemalige Rinderfarmen und Palmölplantagen wieder auf. Das erfordert Beharrlichkeit, Kreativität und wissenschaftliches Know-how. Michael Köhl, Professor für Waldforstwirtschaft, meint dazu: "Dort würde eigentlich kein Wald mehr wachsen. Und daher muss man eben gezielt eingreifen und in diesen degradierten Böden erstmal wieder die Situation herstellen, in der auch tatsächlich Bäume wachsen können."
Mit überraschenden Methoden gelingt es, die ausgelaugten Böden wieder mit Nährstoffen anzureichern, jungen Bäumen Schatten zu spenden und strategisch solche Arten zu pflanzen, dass am Ende ein Wald entsteht, der dem einst zerstörten Primärwald möglichst ähnelt. In Costa Rica und auf Borneo sind so bereits artenreiche Lebensräume entstanden, in denen Raubkatzen und Orang-Utans wieder eine Zukunft haben.
Ohne die fortschreitende Zerstörung von Tropenwäldern auszuklammern, zeigt der Film pragmatische Konzepte, um die bedrohten Landschaften zu erhalten.
Seit 1982 berichtet "Terra X" über die Natur und Kultur der Welt. Die Jubiläumsreihe "Unsere Kontinente" fügt beides zu einer großen Gesamtschau zusammen.
Wie hat die Natur unseres Planeten die Kulturen geformt? Prof. Harald Lesch, Prof. Colin Devey, Prof. Antje Boetius, Mirko Drotschmann, Dr. Mai Thi Nguyen-Kim und Jasmina Neudecker präsentieren die sechs dauerhaft von Menschen besiedelten Kontinente.
Die gewaltigen tektonischen Kräfte erschaffen in Afrika eine einzigartige Landschaft: das Great Rift Valley. Die natürlichen Bedingungen Ostafrikas werden zur Wiege der Menschheit und zum Startpunkt ihrer langen Reise: Von dort aus ziehen die Menschen los, um nach und nach andere Kontinente zu besiedeln.
Der afrikanische Kontinent erstreckt sich über sehr viele Breitengrade und äußerst vielfältige Naturlandschaften und Klimazonen. Seine so unterschiedlichen Regionen und Bedingungen erfordern immer wieder andersartige Anpassungsstrategien und das Erlernen neuer Kulturtechniken.
Vielerorts sind die Böden des Kontinents ausgelaugt. Es entwickeln sich völlig unterschiedliche Lebensmodelle als Antwort auf die extremen Naturbedingungen. Die natürlichen Barrieren des Kontinents - Flüsse, die nicht durchgängig schiffbar sind, die tropische Zone mit ihren tödlichen Krankheiten, undurchdringliche Wälder und die großen Wüsten im Norden und Süden des Kontinents - verhindern den Austausch der verschiedenen Kulturen in Afrika.
Darüber hinaus verfügen die Nord- und Westküste über wenige natürliche Häfen und zum Teil schwer zu beherrschende Winde, was einen Austausch der Kulturen über die Grenzen des Kontinents hinaus lange Zeit verhindert. Das gut schiffbare Kap - gelegen auf den internationalen Schiffhandelsrouten - wird zum Einlasstor für Abenteurer und Ausbeuter, die selten das Wohl des Kontinents im Fokus haben.
Es sind auch diese natürlichen Faktoren, die Afrikas Aufschwung behindert haben. Und das, obwohl der Kontinent reich an Rohstoffen und Bodenschätzen ist, die bis heute systematisch ausgebeutet werden.
Asien, der größte Kontinent der Erde, überbietet sich in Superlativen: Er reicht von Sibirien im Nordosten bis zum Suezkanal im Südwesten.
In Asien befinden sich der kälteste Ort, die seismisch heißeste Region und die höchsten Gebirge des Planeten. Die Geschichte des Superkontinents Asien beginnt vor 55 Millionen Jahren.
Damals schiebt sich der indische Subkontinent unter Eurasien und faltet den Himalaja auf. Dieses gewaltige Hochland bildet eine natürliche Barriere für Regenwolken und teilt Asien in zwei sehr unterschiedliche Teile: einen regnerischen und fruchtbaren Süden und einen trockenen und kalten Norden. Eine Pflanze verändert im feuchten und fruchtbaren Südosten Asiens die Siedlungsgeschichte.
Reis wird Nahrungsgrundlage einer stetig und schnell wachsenden Bevölkerung. Es ist dieses besondere Klima, ermöglicht durch den Himalaja, das Südostasien bis heute zur Heimat der größten Megacitys der Welt macht. Asien ist aber auch ein Kontinent der Gegensätze und der menschlichen Anpassung an die unterschiedlichen Lebensräume.
Das Wüstenklima im Südwesten inspiriert Weltreligionen, in der Mitte des Kontinents diktiert die Steppe die Lebensbedingungen der Menschen. Das weite Grasland bietet ideale Bedingungen für Pferde. Ihre Domestizierung lässt die Menschen der Steppe zu gefürchteten Kriegern und Herrschern der größten Reiche der Welt werden.
Sibirien und Saudi-Arabien halten harte Lebensbedingungen bereit, ihr Reichtum an Bodenschätzen zieht dennoch Menschen in diese eher lebensfeindlichen Regionen. Kein anderer Kontinent hat die Ideen vom Zusammenleben der Menschen so geprägt wie Asien - als Taktgeber für den Rest der Welt. Asien war der Schauplatz der Anfänge der neolithischen Revolution. Heute hat der Kontinent die größte Ansammlung an Megacitys.
Wenn Deutschland Hunger hat, wird groß gedacht: Berge von Lebensmitteln, Tausende Portionen - die "ZDF.reportage" zeigt, wie Großküchen täglich Höchstleistungen bringen.
Ob Kantine, Knastküche oder Restaurant: Jeden Tag werden hierzulande Millionen Mahlzeiten produziert. Die Reportage blickt hinter die Kulissen von Großküchen und XXL-Gastronomie - von Eintopf über Pekingente bis hin zum Monsterburger.
"Zu Hause denkste klein, hier denkste groß", sagt Küchenchef Christian Neumeier von der Audi-Betriebskantine. Dort werden täglich bis zu 11.000 Mahlzeiten für 40.000 Mitarbeiter zubereitet. "Bei so vielen Gerichten muss man organisiert und routiniert sein, sonst geht es schief." Riesige Dampfgarer, Grillstationen und KI-gestützte Planung sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft. Der Renner bleibt die Currywurst - an manchen Tagen gehen 280 Pizzen in zwei Stunden über den Tresen.
Auch in der Justizvollzugsanstalt Aachen ist die Küche das Herzstück. Für 720 Gefangene wird täglich gekocht - sparsam und nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. "Die Messer werden am Ende alle abgezählt", erklärt Roland Suchart, Justizvollzugsbeamter und Küchenaufsicht. Er arbeitet seit 17 Jahren in der JVA-Küche und weiß genau, wie Knastküche geht.
Scharfe Gewürze wie Chili und Pfeffer sind streng kontrolliert, denn sie könnten zur Waffe werden. Deshalb dürfen sie nur im Beisein der Küchenaufsicht und der Vollzugsbeamten verwendet werden. Doch Gewürze müssen sein, denn oberste Priorität ist: Hauptsache, es schmeckt den Inhaftierten. Denn: "Mit dem Essen steht und fällt die Stimmung im Knast. Wenn da was nicht schmeckt, merkt man das auf den Gefängnisfluren", weiß der Leiter der JVA, Dr. Jörg-Uwe Schäfer.
Ganz anders in Berlin: Gastronom René Dost setzt auf Monsterportionen. "Ich habe XXL-Essen erfunden", sagt der 57-Jährige. In seinen sieben Restaurants gibt es Zwei-Kilo-Schnitzel, 4,4-Kilo-Burger und meterlange Currywürste. "Im Notfall lässt man die Beilagen liegen, sonst schafft man es nicht."
In Hamburg wiederum dreht sich alles um Authentizität. Quiyi Chen betreibt eines der größten chinesischen À-la-carte-Restaurants Deutschlands. "Wir versuchen, die chinesische Küche möglichst authentisch zu kochen." Im "Yu Garden" bereiten acht Köche bis zu 300 Gerichte am Abend zu, darunter die berühmte Pekingente - fast 4000 Mal pro Jahr.
Die "ZDF.reportage" zeigt, wie XXL-Küchen funktionieren, welche Herausforderungen dahinterstecken und warum gutes Essen manchmal einfach groß sein muss.
Fehlkauf ausgeschlossen! Jetzt testen andere ihr "Objekt der Begierde" und lassen Sie wissen, ob es sein Geld wert ist. Die Berichte sowie Ratschläge sorgen für mehr Orientierung im Konsumdschungel.
Moderator Michael Friemel erkundet mit Silvia Reis Portugals Hauptstadt Lissabon. Sie kennt "ihre" Stadt wie kaum jemand und produziert Werbespots für Unternehmen aus der ganzen Welt.
Diese kommen wegen des besonderen Lichts nach Lissabon, aber auch, weil die Stadt so viele Gesichter hat. Michael Friemel zieht es zu den großen Plätzen Rossio und Commercio, in die Altstadt Alfama mit ihren verwinkelten Gassen und in den Mercado de Ribeira.
Dort haben rund 30 der besten Restaurants und Gourmettempel der Stadt kleine Stände eröffnet.
Lange Zeit galt Porto als Geheimtipp. Inzwischen zieht Portugals zweitgrößte Stadt Jahr für Jahr mehr Besucher an - auch Moderatorin Simin Sadeghi. Sie ist unterwegs in Ribeira, dem Viertel am Ufer des Douro, und trifft in der Altstadt den Architekten Bernardo Amaral. Er zeigt ihr, wie sehr sich Porto in den vergangenen Jahren verändert hat.
Simin Sadeghi spürt den Geheimnissen des Portweins nach und probiert sich im Labor eines Winemakers beim Verschneiden verschiedener Weine. Mit der Metro geht es aus dem Zentrum nach Matosinhos an die Atlantikküste.
Die Navajo-Frau Irene Bennalley züchtet Schafe in den trockenen Gebieten des Navajo-Reservats im Südwesten der USA. Ihre Schafrasse ist besonders widerstandsfähig.
Trotzdem gab es für die Tiere in den vergangenen Jahren selten genug zu fressen. Ihr Heu bekommt Irene von Ranchern aus den Bergen Utahs, wie der Mormonen-Familie Gleave. Auch Stanton und Irene Gleave haben mit ihren vier Söhnen unter der Trockenheit gelitten.
Die Familie lebt mit und von der Natur und versucht, sich ihr anzupassen, so gut es geht. Stanton und Irene wollen die Tradition am Leben erhalten. Und dass ihr uramerikanischer Way of Life respektiert wird. Doch sie stoßen immer wieder an Grenzen, die ihnen die Behörden setzen.
Viele Eigenheiten prägen den US-Bundesstaat Wyoming. Autor und Amerikakenner Klaus Scherer trifft erstaunliche Menschen, die dort leben.
Schneegekrönte Viertausender, wilde Flussläufe, weitläufige Nationalparks. Dazu einzigartige Bestände an Bisons, Bären und Wölfen sowie die Wildwestnostalgie vieler Bewohner: Das sind die Eigenheiten, die Wyoming prägen.
Auf seiner Reise durch den dünn besiedelten Staat trifft Klaus Scherer Menschen, die sehr unterschiedliche Herausforderungen zu meistern haben. Darunter die Gäste einer Prärie-Ranch, die sich dort im Schnellkurs zum Hilfscowboy ausbilden lassen wollen. In nur zwei Tagen wollen sie sich die nötigen Reitkenntnisse aneignen, um eine Herde Rinder mit auf neues Weideland zu treiben. Mit erstaunlichen Resultaten.
In der Westernstadt Cody trainiert der zehnjährige Kasin für eine große Rodeoshow. Sechs Sekunden lang muss er sich auf einem auf dem Rücken eines wild tobenden Jungbullen halten - eine kleine Ewigkeit. Aber er will es unbedingt schaffen und in die Fußstapfen seines Vaters treten. Denn der ist schon ein bekannter Rodeostar.
In den Nationalparks Yellowstone und Grand-Teton arbeitet eine junge Übersiedlerin aus Florida. Als Tourguide führt sie Gäste zu Geysiren und zu von Bakterien bunt gefärbten heißen Quellen. Bevor sie nach Wyoming kam, hatte sie nicht einmal Schnee gesehen. Nun will sie nie mehr weg. Denn sie hat abseits der Hauptrouten Orte von atemberaubender Schönheit entdeckt.
Doch aus dem trockenen Prärieland wandern immer mehr Bewohner ab. Wyoming, das nur noch knapp 600.000 Einwohner zählt, ist inzwischen der US-Bundesstaat mit der geringsten Bevölkerung. Dafür kaufen reiche US-Amerikaner aus den Großstädten sich dort zunehmend repräsentative Häuser und treiben so auch noch die Immobilienpreise in absurde Höhen. Die einheimische Bevölkerung kann sich das Wohnen in ihren plötzlich "trendigen" Heimatorten oft nicht mehr leisten. Normalverdiener müssen "zusammenrücken" oder wegziehen.
Eine schwierige Heimat ist Wyoming auch für den Volksstamm der Northern Arapahoe in der "Wind River Indian Reservation". Sie leben in einem Identitätszwiespalt zwischen westlicher Zivilisation und ihren uralten Traditionen. Klaus Scherers Team wird von ihnen zu einer Stammesfeier mit spektakulären Powow-Tänzen eingeladen. Eine große Geste und Ausnahme: "Sie finden weder für Touristen, Gäste oder Kameras statt. Authentischer geht es nicht", so der Reporter.
Millionen Jahre alt und von überwältigender Schönheit: Der Grand Canyon, die wohl berühmteste Schlucht der Welt, gehört zu den großen Naturwundern der Erde.
Es ist ein magischer Ort, der zu jeder Jahreszeit atemberaubend ist. Die Dokumentation führt in diese weitgehend unbekannte Welt und stellt Menschen vor, die am Grand Canyon leben.
Dazu gehören Cowboys, ein Planetologe, eine Malerin, ein Angelscout und ein Lokführer. Sie geben Einblicke in ihren Alltag und lüften Geheimnisse, die der Colorado River bis zu 1800 Meter tief in den Sandstein gespült hat.
Auf der Ranch von Familie Johnson werden in siebter Generation Rinder gezüchtet. Die Familienmitglieder trainieren regelmäßig mit dem Lasso und verbringen den Arbeitstag hauptsächlich auf dem Pferd.
Direkt an die Felskante des Canyons zieht es den Astrophysiker David Koerner immer wieder. Bei sternklarem Himmel holt er die Geige aus dem Kasten und spielt seine Lieblingsstücke. Musizieren in dieser Kulisse ist für ihn ein geradezu poetisches Erlebnis.
Karl Karlstrom, Geologe an der Universität New Mexico, hat sich schon sein Leben lang mit dem Grand Canyon beschäftigt. Er fand heraus, dass Teile der Schlucht relativ jung sind: Statt der angenommenen 70 Millionen Jahre sind sie nur fünf bis sechs Millionen Jahre alt.
Auch die Geochemikerin Laura Crossey ist oft in der Schlucht unterwegs: Sie erforscht die mehr als Tausend Quellen, die im Canyon entspringen.
Die Malerin Serena Supplee dagegen fasziniert das Licht in dieser einzigartigen Landschaft. Frühmorgens sitzt sie am Rand des Canyons und zeichnet die unterschiedlichen Gesteinsschichten in immer neuen Farben.
Auf dem Colorado River im Canyon arbeitet Natalie Jensen als Angelscout. Sie kennt die richtigen Stellen für die Regenbogenforellen und kann sich keinen schöneren Arbeitsplatz vorstellen.
Mit einer Länge von fast 4000 Kilometern ist der Mississippi zwar nicht der längste Fluss Nordamerikas, aber der bedeutendste.
An den Ufern des gewaltigen Stromes leben seit mehreren Tausend Jahren Menschen. Als die Europäer kamen, verdrängten sie die einheimischen Völker. Heute vereint der Fluss viele Kulturen und ist die Seele Amerikas.
In der Provinz Alberta in Kanada ist die Landschaft in vielen Regionen noch unberührt und von atemberaubender Schönheit. Dort ist die indigene Stammesgruppe Blackfoot zu Hause.
Die Blackfoot waren Jäger, Sammler, begnadete Reiter und gefürchtete Krieger. Von den Weißen wurden sie als Wilde verachtet. Die kanadische Regierung verfolgte Ende des 19. Jahrhunderts eine Politik der kulturellen Auslöschung.
Ihr Stammesgebiet erstreckte sich einst über 160.000 Quadratkilometer, eine Fläche fast halb so groß wie Deutschland. Aufgrund eines umstrittenen Vertrages mit den Weißen behielten sie aber nur noch das Wohnrecht in drei kleinen Reservaten.
Heutzutage sind die Blackfoot mit ihrer Kultur wieder in der Öffentlichkeit präsent. Sie leben ihre Rituale, feiern ihre Traditionen. Dazu gehören Staffelrennen mit Pferden, das sogenannte Indian Relay Racing. Natürlich geht es bei diesen Veranstaltungen auch ums Geld. Aber die Blackfoot-Gemeinschaft hat einen anderen, schonenderen Umgang mit Pferden. Die Indigenen feiern ihre Powwows, das sind Zusammenkünfte der verschiedenen Stämme. Und sie zelebrieren den Sonnentanz. Vier Tage lang.
Bisons sind wichtig für die Blackfoot-Kultur. Sie waren fast ausgestorben. Nun hat sich ihr Bestand wieder erholt. Kyle, ein junger Mann von Anfang 30, hat so wieder zurück ins Leben gefunden. Seitdem er seine Kultur wieder pflegen darf, sich zu seiner Herkunft bekennen kann, führt er ein normales Leben, vor allem ohne Alkohol.
Die Blackfoot leben einen respektvollen Umgang mit ihrer Umwelt, vor allem mit Tieren. Für sie haben weiße Bisons, die extrem selten sind, heilende Kräfte. Die Blackfoot sagen, viele Menschen glauben, es würde sie nur im Märchen geben. Aber sie sind einfach immer noch da.
Nur ein Gleis führt nach Churchill an die Hudson Bay. Im Herbst, wenn die Gewässer anfangen, einzufrieren, versammeln sich dort die Eisbären, und das Polarlicht funkelt in der Nacht.
Wer auf dem Landweg reisen will, ist auf den Zug angewiesen. Die Reise beginnt in Winnipeg, der multikulturellen Hauptstadt der Provinz Manitoba, geprägt durch die indigene Bevölkerung Kanadas und Einwanderer aus aller Welt.
Kaum hat der Zug die Stadt verlassen, öffnet sich die weitläufige Prärie. Wo früher Bisons grasten, wächst heute Getreide.
Weiter nördlich folgen sumpfige Nadelwälder. Dort leben First-Nation-Gemeinschaften, die ihre Reservate nur mit dem Zug erreichen können. Sie haben Anteile der Strecke gekauft und saniert, als 2017 die Gleise ausgewaschen waren und der Bahnbetrieb still lag.
Zu guter Letzt kommt die baumlose arktische Tundra. Insgesamt sind es 1700 Kilometer und 45 Stunden in der Eisenbahn: eine Reise zum Relaxen, Runterkommen und Rausgucken in eine faszinierend wilde Natur.
Nichts als Weite, Wildnis und Wasser: Vancouver Island begeistert mit unberührter Natur, spannenden Geschichten und Menschen, die ihren ganz eigenen Weg gefunden haben.
Die Reise führt ins charmante Victoria mit seiner viktorianischen Architektur sowie zu Geoduck-Tauchern, Walhütern und Treibholzkünstlern. Sie erzählt von nachhaltiger Muschelfischerei, dem Schutz der Buckelwale und vom Leben an Kanadas Pazifikküste.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Zum 40. Jubiläum des "3satFestival" begibt sich 3sat auf eine besondere Reise durch vier Jahrzehnte Kabarett- und Comedy-Geschichte.
Die Jubiläumssendung zeigt legendäre Auftritte, frühe Karrieremomente großer Namen und überraschende Archivschätze, die unter anderem den Wandel von Humor und Gesellschaft sichtbar machen. Durch die Sendung führen Tobias Mann und Christoph Sieber.
Mit persönlichen Erinnerungen, pointierten Kommentaren und einem humorvollen Blick auf den Zeitgeist von damals und heute schlagen sie die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. So entsteht ein ebenso unterhaltsamer wie aufschlussreicher Rückblick auf 40 Jahre Festivalgeschichte.
Rainald Grebe erinnert sich ... zumindest versucht er es. Nach Schlaganfällen, Krankenhaus und Reha kehrt er zurück auf die 3sat-Bühne und begibt sich auf Spurensuche im eigenen Lebensweg.
Gemeinsam mit Gitarrist Marcus Baumgart bringt er Lieder auf die Bühne, die bislang nur seine Logopädin kannte. Zwischen Erinnerungslücken, Selbstironie und Musik schafft der preisgekrönte Künstler einen Abend voller Melancholie und Witz.
Eine sehr persönliche Reise durch die deutsche Kabarettgeschichte: Aljoscha Pause porträtiert seinen Vater als Kleinkunst-Größe Fritz Litzmann, aber auch als Leerstelle im Familiengefüge.
Der Dokumentarfilm zeichnet den Werdegang von Rainer Pause nach, der es als Kabarettist und Gründer der Pantheon-Bühne in Bonn zu Ruhm brachte und damaligen Newcomern wie Helge Schneider und Michael Mittermeier zum Erfolg verhalf.
Als Zeitzeugen treten neben Aljoscha Pauses ehemaligem Klassenkameraden Bastian Pastewka auch Helge Schneider, Jürgen Becker, Georg Schramm, Norbert Alich, Carolin Kebekus und Nina Hoger auf. Auch weniger prominente, enge Schulfreunde zeichnen das eindrückliche Bild eines ungewöhnlichen Künstlerkosmos.
Ohne Berührungsängste, aber auch ohne Bitterkeit, rekapituliert der Dokumentarfilmer Aljoscha Pause die Schwierigkeiten, die durch die Selbstverwirklichung des alleinerziehenden Vaters innerhalb der Achtundsechziger-Bewegung für ihn in seiner Entwicklung entstanden. Er erzählt vom Aufwachsen in einer Kommune voller Individualisten, von einer Kindheit ohne Struktur oder Aufsicht, von einer rebellischen Jugend und nicht zuletzt von seinem Weg in ein eigenständiges, glückserfülltes Leben.
Aljoscha Pause wurde 1972 in Bonn geboren und ist dort auch aufgewachsen. Nach dem Studium der Romanistik arbeitete er als Sportreporter und -redakteur unter anderem für Premiere, Sat1 und DSF, wo er seine Leidenschaft zum Fußball pflegte - eine Sportart, die in seinem linksalternativen Elternhaus eher verpönt war. Seine ersten langen Dokumentarfilme wie "Tom meets Zizou - Kein Sommermärchen", "Trainer!" und "Being Mario Götze - Eine deutsche Fußballgeschichte", der vom Verband Deutscher Sportjournalisten als bester deutscher Sportfilm ausgezeichnet wurde, spielen ebenfalls auf diesem Feld.
Es folgten die Künstlerporträts "Wie ein Fremder - Eine deutsche Popmusik-Geschichte" über den Musiker Roland Meyer de Voltaire und "Art is a State of Mind" über den ehemaligen Wirtschaftsanwalt Bernhard Zünkeler, der seine Karriere in der Businesswelt aufgab und einen radikalen Neuanfang in der Kunst wagte. Beide Produktionen wurden von 3sat als Free-TV-Premiere gezeigt.
"Fritz Litzmann, mein Vater und ich" feierte 2025 seine Premiere auf dem DOK.fest München, wo er für den Produktionspreis nominiert war. Auch wurde er im selben Jahr für die Filmmusik von Roland Meyer de Voltaire mit dem Deutschen Filmmusikpreis ausgezeichnet.
Mutproben in den sozialen Netzwerken animieren zur Nachahmung. Was ist, wenn sie lebensgefährlich sind? Ivan macht mit, um Klicks zu generieren. Leonida kommt zu Tode, Sara will aufklären.
Was oft harmlos beginnt, kann schnell kippen. Eine Studie der Medienanstalt NRW zeigt: Etwa ein Drittel der Social-Media-Challenges gilt als riskant, einige sind lebensgefährlich. Warum sind solche Trends für viele so faszinierend? Wie gefährlich können sie sein?
Der 16-jährige Ivan verbringt viele Stunden in sozialen Medien, sammelt Likes und Follower und macht bei Challenges mit. Er hält die Luft an, bis er fast ohnmächtig wird oder filmt sich dabei, wie er extrem scharfe Chips isst. Was ihn antreibt, ist nicht nur der Nervenkitzel, sondern auch der Wunsch, gesehen zu werden. Ivan macht auch Musik, schreibt eigene Rap-Texte und hofft auf Reichweite. "Du darfst deinen Hype nicht verpennen", sagt er.
Wie gefährlich solche Challenges sein können, zeigt das Schicksal von Leonida. Die 17-Jährige stirbt, nachdem sie bei der sogenannten Deo-Challenge mitgemacht hat. Ihr Vater Alexander wusste, dass sie soziale Medien nutzt, aber nicht, dass sie an solchen Trends teilnimmt. "Ohne Social Media wäre sie nie auf die Idee gekommen, so etwas zu machen", sagt er.
Auch Sara kennt die Schattenseiten sozialer Medien. Schon mit elf Jahren gerät sie an Inhalte, die sie überfordern. Heute ist die 18-Jährige bewusster online unterwegs und engagiert sich zusätzlich als Medienscout. Sie klärt Schulklassen über Onlinerisiken auf. Denn auch dort sind Challenges längst angekommen: An ihrer Schule musste ein Schüler nach einer Mutprobe ins Krankenhaus. Ihr Lehrer berichtet, wie schwer es ist, Jugendliche vor gefährlichen Trends zu schützen.
Die "37°"-Reportage begleitet junge Menschen und ihre Familien in einer Welt zwischen Anerkennung, Gruppendruck und Selbstinszenierung. Sie fragt, warum Challenges für viele so reizvoll sind, und was passiert, wenn ein Trend plötzlich gefährlich wird.
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
"Caren Miosga" diskutiert mit Entscheidern in Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft das aktuell relevanteste Thema der Woche.
Dabei sollen unterschiedliche Standpunkte und Sichtweisen auf ein Problem sowie die dahinterstehenden politischen Prozesse deutlich werden. Ziel ist es, Mehrwert und Erkenntnisgewinn zu generieren und Gesprächswert für die kommende Woche zu schaffen.
Ein Abend voller großer Hits und starker Bühnenmomente: Bonnie Tyler begeistert beim Wiener "Donauinselfest 2023" Zehntausende Fans auf der Festbühne.
Mit ihrer unverwechselbaren Stimme und ihrer starken Präsenz prägte Bonnie Tyler den Abend. Klassiker wie "Total Eclipse of the Heart", "Lost in France", "It's a Heartache" und "Holding Out For A Hero" zählten zu den Höhepunkten des Auftritts.
Ein Konzert voller bekannter Melodien und Erinnerungen, das die Bedeutung einer der markantesten Stimmen der internationalen Musikszene würdigt.
Für viele war das Konzert einer der Höhepunkte des Festivals. Die Sendung zeigt den gefeierten Auftritt noch einmal und erinnert an die außergewöhnliche Karriere der internationalen Sängerin, die am 8. Juli 2026 verstorben ist.
Der Sänger und Songwriter Thorsteinn Einarsson live beim "Donauinselfest 2024": Der gebürtige Isländer blickt trotz seines jungen Alters bereits auf eine beeindruckende Karriere zurück.
Drei Top-10-Alben in Österreich, ein Amadeus Austrian Music Award, über 20 Millionen Streams sowie zahlreiche Konzerte im In- und Ausland gehen bereits auf das Konto des 1996 geborenen Künstlers.
2024 steht bei Thorsteinn Einarsson einiges auf dem Programm: Als Juror der ORF-Castingshow "Die große Chance" kehrt er an den Ort zurück, an dem seine Karriere vor zehn Jahren als Teilnehmer begann. Dazu kommen große Festivalauftritte, ein Web3-Projekt und neue Musik - ein würdiger Plan, um die erste Dekade seiner erfolgreichen Karriere zu feiern.
Einer der größten Weltstars gibt sich die Ehre auf der Hitradio Ö3-Festbühne auf dem "Donauinselfest 2025": Rag'n'Bone Man.
Bekannt für seine Hits wie "Human" und "Skin", hat er sich in den letzten Jahren als einer der herausragendsten Künstler der internationalen Musikszene etabliert. Seine einzigartige Mischung aus Soul, Blues und Pop zieht ein breites Publikum in seinen Bann.
Auf dem "Donauinselfest 2025" sorgt er mit seiner außergewöhnlichen Stimme und kraftvoller Musik garantiert für unvergessliche Momente.
Der in Graz aufgewachsene Musiker Lemo begeistert seine Fans beim "Donauinselfest 2025" mit der perfekten Mischung aus mitreißendem Sound und melancholischen Texten.
Songs wie "Vielleicht der Sommer", "Himmel über Wien" und "Tu es" brachten den vielfach ausgezeichneten Sänger und Songwriter wochenlang in die Charts. Am "Donauinselfest 2025" präsentierte der Star der heimischen Popmusik seine größten Hits im Open-Air-Ambiente.