Seit vielen Jahren ist Brice Delsouiller Kuhhirte in den Pyrenäen und verbringt mit seinen Tieren sechs Monate auf den Sommerweiden auf 3.000 Metern Höhe. Hier hat er für sich die Freiheit des Laufens entdeckt, es gibt für ihn kein anderes Glück als die grenzenlose Weite der Berge: Er kann nur leben, wenn er beim Skyrunning, einer Art Extrem-Berglauf, das Letzte von seinem Körper abverlangt. "GEO Reportage" porträtiert die zwei Leben dieses Mannes in einer atemberaubenden Landschaft.
Der ganze Stolz von Córdoba sind die Patios der Stadt - begrünte Innenhöfe, deren Wurzeln bis in die römische Antike und die Zeit der maurischen Herrschaft in Andalusien zurückreichen. Einmal im Jahr richtet die andalusische Hauptstadt einen traditionellen Wettbewerb aus. Dann dreht sich alles um eine Frage: Wer hat den schönsten Patio der ganzen Stadt?
Nachdem ihn seine Frau nach fünf gemeinsamen Jahren verlässt, zieht Bernard in eine Single-Residenz und übernimmt Nachtschichten bei SOS Médecins, um nicht an Liebeskummer zu zerbrechen. Seine Nachbarin Nadine bricht nach einer Trennung zusammen ... - Bittersüße Beziehungskomödie von Patrice Leconte (1982) über Einsamkeit, Trost und die Tücken neuer Gefühle.
Mit Michel Blanc, Anémone, Catherine Gandois, Pascale Rocard, Christophe Malavoy, Patrick Bruel
Ob über den Aufstand von Landarbeitern in Südafrika, die Situation von Prostituierten in Mexiko oder über die neuen Gastarbeiter in Deutschland ... Das internationale Nachrichtenmagazin berichtet von den Brennpunkten der Welt.
Das einzigartige Magazin kombiniert wirtschaftliche, politische und historische Gesichtspunkte mit Geografie: Geschichtliche und aktuelle Entwicklungen werden dabei anhand von geographischen Karten erläutert.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
In Louisiana ist das Leben der Menschen schon immer eng mit der Natur verbunden - besonders mit den Vögeln der Region, was sich unter anderem in der dort beliebten Kunst des Holzvogelschnitzens zeigt. In den Sümpfen und Wäldern des US-Staates leben mehr als 470 Vogelarten, darunter Pelikane, Kraniche und Reiher. In den vergangenen Jahren sind viele jedoch verschwunden, was nicht nur ein Verlust für die Menschen, sondern auch für die Ökosysteme darstellt. Umweltschützer bemühen sich daher um eine Rückkehr der Arten. Ihre größte Hoffnung ist das Gebiet Acadiana, das als eines der größten Vogelparadiese der USA gilt. Hier sollen einst verschwundene Arten wie der Schreikranich wieder angesiedelt werden. Ein mühsames Unterfangen, das aber langsam Früchte trägt.
Ein einsamer Inselberg inmitten der Savanne entpuppt sich als genialer Rückzugsort für große und kleine Raubtiere. Mit Ausblick auf die Weiten der Serengeti ist der Granitfels heiß umkämpft. Vor allem Paviane und ein Löwenrudel konkurrieren um die Festung. Als am Himmel Rauchwolken aufziehen, gerät das Leben aller Tiere in Gefahr ...
Die Savanne steht in Flammen, und die Tiere kämpfen ums Überleben. Den meisten bleibt nur die Flucht. Nach dem Feuer müssen alle Tierfamilien Wege finden, um sich in der verkohlten Landschaft mit ausreichend Wasser und Nahrung zu versorgen, bis der nächste Regen kommt.
Das Land erholt sich nach dem Feuer, der Fluss führt reichlich Wasser. Während die Löwenjungen schutzlos den Gefahren der Savanne ausgesetzt sind, muss auch das Nilpferdbaby im Fluss das Überleben lernen. Wird die Löwin ihre Jungen lebend finden, nachdem sie von einer wütenden Elefantenherde in die Luft geschleudert wurden?
Die Löwen machen sich breit auf dem Inselberg und beanspruchen das Terrain. Es ist Zeit für die Paviane, sich in Sicherheit zu bringen. Auch die Flussbewohner müssen um Lebensraum kämpfen und ihre Jungen schützen. Für Löwen und Geparden kommt mit der Wanderung der Gnus die Chance auf eine Mahlzeit. Doch es braucht Jagdgeschick, um Beute zu machen.
Als die Trockenzeit einsetzt, schwindet der See und das Wasser für die Tiere wird knapp. An den Wasserstellen treffen alle zusammen: Flusspferde, Krokodile, Zebras und Flamingos. Die Konkurrenz um Futter nimmt zu, die Hyänen machen den Geparden die Beute streitig. Tausende von Zebras und Gnus machen sich auf den Weg auf der Suche nach grünem Land. Und auch am Fluss gibt es Gerangel.
Die Trockenzeit bringt drückende Hitze. Dicht gedrängt stecken Flusspferde im Schlammloch fest. Selbst die Wasserlöcher der Elefanten sind ausgetrocknet. Doch es liegt was in der Luft: Wolken kündigen den Beginn der Regenzeit an. Mit dem Regen wird das Land wieder grün und üppig, die Herden kehren zurück. Jetzt gilt es für die Elterntiere, den Nachwuchs vor Jägern zu schützen.
Im Kampf um die Zukunft der Luftfahrt stehen sich Aktivistinnen, Aktivisten und die Industrie unversöhnlich gegenüber. Während die Airlines versprechen, bis 2050 klimaneutral zu fliegen, fordern Umweltverbände, Passagierflüge so weit wie möglich zu reduzieren. Ist Flugverkehr ohne Klimabelastung überhaupt möglich? Oder helfen dem Klima nur Flugscham und Verzicht?
Sieben Todsünden, sieben unterschiedliche Choregraphien: Neid, Habsucht, Völlerei, Zorn, Wollust, Trägheit, Hochmut. Sieben Vergehen sind es, die im Katechismus als die schlimmsten Sünden gelten. In der Kunst haben sie von Renaissance-Malern bis zum Hollywoodfilm sämtliche Genres inspiriert, nun lässt Eric Gauthier sie auf sieben verschiedene Arten tanzen. Gauthier vereint für seine kollektive Collage Stars der internationalen Tanzszene: Aszure Barton, Sidi Larbi Cherkaoui, Sharon Eyal & Gai Behar, Marco Goecke, Marcos Morau, Hofesh Shechter und Sasha Waltz kreieren jeweils ein Tanzstück. Ohne dass sie gegenseitig ihre Arbeiten kennen, setzt sich so ein Mosaik aus Bildern zu einem großen Tableau zusammen, das reich an Metaphern ist.
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.