TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.
Eine demokratische Mehrheit ist eine weitaus bessere Überlebensgarantie als jede Tyrannei. Viele Tierarten, die dutzende, ja sogar tausende Individuen umfassen, treffen ihre Entscheidungen auf gleichberechtigte Weise. Eine Reise in die europäische Fauna, wo "abgestimmt" und dann erst gehandelt wird. Vielleicht haben die Griechen die Demokratie ja gar nicht erfunden ...
Ob Kalahari, Namib oder Etosha: Namibia verfügt über eine Fülle von Schutzgebieten und Tierreservaten. Fast 40 Prozent der Landesfläche stehen ganz oder teilweise unter staatlichem Schutz. Davon profitieren auch die Raubkatzen im Südwesten Afrikas. Engagierte Fachleute aus Tierschutz und Tiermedizin sowie Fährtenleser kämpfen um das Überleben der Großkatzen.
Der Feigenkaktus Nopal ist Mexikos Wahrzeichen und in der mexikanischen Küche allgegenwärtig. Er wächst zum Beispiel an den Hängen von Milpa Alta, dem südlichsten Bezirk von Mexiko-Stadt. Seine Heilkräfte gelten als belegt, das könnte ihn international zum Superfood machen. Aber auch junge Kreative entdecken am Nopal immer neue Seiten: Veganes Kaktus-Leder ist der letzte Schrei.
San Antonio, im Jahre 1836. Texas hat seine Unabhängigkeit von Mexiko erklärt, doch der mexikanische Diktator Santa Anna will die neue Republik mit einer Armee von 7.000 Mann wieder unter seine Herrschaft bringen. General Sam Houston stellt in aller Eile Truppen gegen ihn auf. Um Zeit zu gewinnen, sollen Colonel Travis und Colonel Bowie mit ihren Leuten die mexikanische Streitmacht in Alamo, einer notdürftig zur Verteidigung hergerichteten ehemaligen Missionsstation, möglichst lange aufhalten. Die beiden sind charakterlich sehr verschieden und geraten immer wieder aneinander. Mit ihnen stellen sich einige Dutzend Männer aus Tennessee unter Colonel David Crockett der anrückenden mexikanischen Armee entgegen. Als der Kampf entbrennt, trotzt das zusammengewürfelte Häuflein von nicht einmal 200 Mann tagelang einer erdrückenden Übermacht.
"Alamo" ist neben einigen wenigen Filmen als Koregisseur (darunter "Die grünen Teufel") der einzige Film, den John Wayne selbst inszenierte. Die Produktion kostete zwölf Millionen Dollar, für damalige Verhältnisse eine enorme Summe. Wayne, auch Produzent des Films, musste sich hoch verschulden, um ihn fertigstellen zu können; finanziell brachte er ihm jedoch nicht den erhofften Erfolg. Das Echo war zwiespältig, viele Kritiker stießen sich an dem Pathos, mit dem der konservative "Duke" hier ein Stück amerikanischer Geschichte glorifizierte. Neben Wayne machen Stars wie Richard Widmark und Laurence Harvey "Alamo" jedoch zu einem eindrucksvollen Western-Ereignis.
Mit John Wayne, Richard Widmark, Laurence Harvey, Ruben Padilla, Richard Boone, Patrick Wayne, Linda Cristal
(1) Japan: Giftwasser aus Fukushima
Ein Tsunami-Alarm reichte, um das Trauma des 11. März 2011 wieder aufleben zu lassen, die Angst vor einem neuen GAU im Kraftwerk Fukushima Daichi. 2011 ließ ein Tsunami drei Reaktoren im Kraftwerk Fukushima explodieren. Nach Tschernobyl war dies der zweitgrößte nukleare Unfall.
(2) Bhutan: Gefahr im grünen Königreich
Das "Land des Donnerdrachens" gehört mit Panama und Surinam zu den drei einzigen Staaten der Welt mit einer negativen CO2-Bilanz. Seine streng geschützten Wälder, die 70 Prozent des Landes bedecken, nehmen dreimal so viel Kohlenstoff auf, wie es ausstößt. Doch nun drohen dort die Gletscherseen überzulaufen, als Folge des Klimawandels.
Das einzigartige Magazin kombiniert wirtschaftliche, politische und historische Gesichtspunkte mit Geografie: Geschichtliche und aktuelle Entwicklungen werden dabei anhand von geographischen Karten erläutert.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Danzón - ist ein Tanz, der seinen Ursprung im "Contredans" in Frankreich hatte und durch Sklaven und Aussiedler Anfang des 20. Jahrhunderts über Kuba nach Mexiko gelangte. Hier ist er heute noch lebendig und eine geliebte Tradition. Unter den Tänzern sind viele ältere Menschen, denn der Danzón bringt sie zusammen, die Einsamen, die Traurigen, die Verlassenen.
Der Grand Canyon gehört zu den berühmtesten Naturlandschaften der Erde. Seit rund 150 Jahren diskutiert die Fachwelt über das genaue Alter und die Entstehung des Canyons, der auf etwa zwei Milliarden Jahre Erdgeschichte zurückblickt. Der wahre Reichtum dieses Naturwunders zeigt sich erst auf einer langen Reise über den Colorado River.
Wie entstand Leben auf der Erde? Lange galt die Annahme, dass Asteroideneinschläge vor über vier Milliarden Jahren Leben unmöglich machten. Doch was, wenn das Gegenteil der Fall war? Die Dokumentation begleitet Forschende von Südafrika bis in NASA-Labore: Ihre Theorie besagt, dass die Einschläge selbst die Grundlagen für Leben schufen. Eine radikal neue Lesart unserer Ursprünge.
In unserem Sonnensystem gibt es Millionen von Himmelskörpern, die nicht in geregelten Bahnen um die Sonne kreisen. Wenn sie auf der Erde einschlagen, kann es gewaltige Schäden geben. Wissenschaft und Raumfahrtbehörden arbeiten mit Hochdruck daran, diese Gefahren künftig früher erkennen zu können und Asteroiden möglicherweise sogar von ihrem Kollisionskurs abzubringen.
Der britische Komponist und Dirigent Sir George Benjamin kommt wieder nach Aix-en-Provence, diesmal mit "Picture a Day Like This". Dieser Einakter in Gestalt eines Initiationsmärchens ist seine vierte Zusammenarbeit mit dem Autor Martin Crimp.
Mit Marianne Crebassa, Anna Prohaska, Matthieu Baquey
Der Maler Max Beckmann (1884-1950) ist einer der wichtigsten Vertreter der klassischen Moderne, bekannt vor allem durch seine ernsten Selbstporträts. Doch es gibt auch einen anderen Beckmann. Einen Künstler, der gerne reiste und dies mit Fotos und Filmaufnahmen dokumentierte: im Badekostüm, beim Tennis oder ausgelassen vor der Kamera.
Gewalt und Hass gegen LGBTQIA+ Personen nehmen auch in Westeuropa drastisch zu. Die Doku begleitet Opfer von Gewalt und zeigt sie bei ihrem jeweils individuellen Weg, mit dem Erlebten umzugehen, sich zu ermächtigen und schließlich nicht mehr zu schweigen. Zudem beleuchtet der Film die gesellschaftliche Grundstimmung, die diese Gewalt nährt.
Auf dem Blumenmarkt von Madurai, einem der größten in Südindien, herrscht beständig ein reges Treiben. Am begehrtesten ist hier der Jasmin. Angebot und Nachfrage bestimmen seinen Preis, den die Großhändler stündlich festlegen. Alle Akteurinnen und Akteure dieses duftenden und farbenfrohen Marktes sind aufeinander angewiesen und profitieren vom Austausch.
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.