(1): Die New Yorker Psychose von Bret Easton Ellis
(2): Benin: die Sklavenroute
(3): Tourcoing: Frikadellen mit Maroilles von Corentin und Laurence
(4): Slowenien: Stimmen des Widerstands
(1): Marseille: Henri Verneuil, von Armenien nach Frankreich
(2): Japan: Land der Gipfelstürmer
(3): Schweiz: Claudes Cordon Bleu
(4): Großbritannien: Eine explosive Totenfeier
Deutschland, 1945: Wenige Wochen vor der Befreiung durch die Alliierten kommt ein polnischer Häftling mit einem der letzten Transporte in das Konzentrationslager Buchenwald. Bei sich trägt er einen Koffer, den er sich weigert, aus der Hand zu geben; darin ist ein dreijähriger, jüdischer Junge versteckt, dessen Eltern in Auschwitz ermordet wurden. Bei einer Entdeckung durch die Lagerleitung droht dem Kind der Tod.
Als die Häftlinge Höfel und Pippig den Koffer öffnen, möchten sie spontan das Kind retten und vor der SS verstecken. Doch dadurch könnten sie den bewaffneten Aufstand gefährden, den eine Widerstandsgruppe im Lager plant. Die Häftlinge sind in ihrer Haltung gespalten, und das Leben des Jungen ungewiss.
"Nackt unter Wölfen" beruht auf dem 1958 erschienenen gleichnamigen Roman von Bruno Apitz, der kurz nach der Befreiung seine Erlebnisse im Konzentrationslager Buchenwald zu Papier brachte. Erstmals wurde die hermetisch abgeriegelte Welt eines Lagers in Frank Beyers filmischer Adaption so intensiv dargestellt: nüchtern, klar und ohne jedes Pathos. In einem hochkarätigen Ensemble großer Darsteller verkörpert Armin Mueller-Stahl in einer seiner intensivsten Rollen den Häftling Höfel.
Das jüdische Kind hat es tatsächlich in Buchenwald gegeben: Der dreijährige Stefan Jerzy Zweig kam im Herbst 1944 ins Lager und wurde am 11. April 1945 gemeinsam mit seinem Vater befreit.
Der am Ende des Films beschriebene bewaffnete Aufstand hat so nie stattgefunden. Stattdessen hatte die SS, aus Angst vor den anrückenden Amerikanern, das Lager aufgegeben und die Flucht in die Wälder angetreten.
Mit Erwin Geschonneck, Armin Mueller-Stahl, Krystyn Wójcik, Fred Delmare, Boleslaw Plotnicki, Viktor Awdjuschko, Gerry Wolff, Peter Sturm, Wolfram Handel
Wasser prägt den Norden Argentiniens und schafft dort Paradiese für eine einzigartige Tierwelt - ob Rußsegler, die sich durch die Fluten des Wasserfalls stürzen, Frösche, die im Dunkeln leuchten, niedliche Nasenbärfamilien im Unterholz oder mächtige Anakondas auf der Jagd. Argentiniens Feuchtgebiete halten viele Wunder bereit.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Wer bei ihm lernt, kann Nobelpreise gewinnen: Teodosi Teodosiew ist der weltweit wohl erfolgreichste Physik-Lehrer. Dutzende seiner Schüler haben internationale Physik-Olympiaden gewonnen. "Ein guter Lehrer gibt den Schülern eine Seele", sagt Teodosi. Dabei unterrichtet er seine Talente ehrenamtlich in einer leerstehenden Schule mitten im Balkan-Gebirge in Bulgarien - einem der ärmsten Länder Europas. Seinen Schützlingen stehen die besten Universitäten der Welt offen und ein Platz in der globalen Spitzenforschung.
In einem Kurhotel in den Schweizer Alpen verbringen zwei alte Freunde ihren Sommer: der pensionierte Komponist Fred Ballinger und der Regisseur Mick Boyle. Während sie auf ihr Leben zurückblicken und über Kunst, Liebe und Vergänglichkeit nachdenken, werden alte Überzeugungen herausgefordert. Ein Philosophisches-Drama von Paolo Sorrentino, mit Michael Caine und Harvey Keitel.
Mit Michael Caine, Harvey Keitel, Rachel Weisz, Paul Dano, Jane Fonda, Roly Serrano, Alex Macqueen
Sir Michael Caine - Vom Arbeiterkind zum Hollywoodstar
D 2021
53'
Michael Caine blickt auf eine glänzende Karriere zurück: Der Oscar-Preisträger drehte mehr als 150 Filme unter anderem mit Shirley MacLaine oder Jane Fonda, arbeitete mit großen Regisseuren wie Paolo Sorrentino oder Christopher Nolan. Der Weg dorthin war schwer für ein Kind aus der Arbeiterklasse.
Mit 55 Jahren gerät Barberie Bichette, kurz Barbie, in eine Lebenskrise. Zwischen Selbstzweifeln, familiären Spannungen und skurrilen Begegnungen versucht sie, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Die letzte Tragikomödie von Sophie Fillières, erzählt mit feinem Humor und Melancholie, ist das eigenwillige Porträt einer Frau auf der Suche nach sich selbst.
Mit Agnès Jaoui, Angelina Woreth, Édouard Sulpice, Laurent Capelluto, Philippe Katerine, Valérie Donzelli
Die zehnjährige José wird unerwartet von ihrer Mutter Gloria vom Fußballplatz abgeholt. Sie soll sie zum gemeinsamen Shoppen ins Einkaufszentrum begleiten. Eine Premiere!
Akisa scheint vom Pech verfolgt: Durch einen Sabotageakt droht ihre Eventagentur einen bedeutenden Kunden zu verlieren. In Tsilanga schleicht sich Kyalo in die Goldmine und filmt heimlich die Kinder bei ihrer lebensgefährlichen Arbeit. Das Video geht viral ...
Akisas Onkel sind aus Tsilanga angereist, um sie zu warnen: Das gesamte Dorf halte ihre Mutter für eine Hexe, sie sei dort nicht mehr sicher. Akisa macht sich abermals auf den Weg nach Tsilanga, zeitgleich mit Max ...
Mit Melissa Kiplagat, Melvin Alusa, Nini Wacera, Blessing Lung'aho, Sheila Munyiva, Raymond Ofula, Mumbi Kaigwa, Eddy Kimani, Joel Otukho
Der Konflikt um das Land ihres Vaters spitzt sich weiter zu, als Akisa Mwalimus Testament findet - mit einer sensationellen Enthüllung ... Kingsley setzt derweil Vivienne weiter unter Druck und droht ihr, den wahren Grund für den mysteriösen Tod seines Vaters ans Licht zu bringen ...
Mit Melissa Kiplagat, Melvin Alusa, Nini Wacera, Blessing Lung'aho, Sheila Munyiva, Raymond Ofula, Mumbi Kaigwa, Kael Njihia
Während Moustique sich wieder an einer seiner Lieblingsbeschäftigungen, dem Sofazerkratzen auslässt, hält Stéphane ihm plötzlich eine grüne Pflanze vor die Schnauze. Aber was soll Moustique denn mit so einem Grünzeug anfangen? Für Moustique gibt es nur Fleisch oder Fisch. Doch als Moustique sich dem Pflänzchen nähert, erscheint es ihm doch nicht mehr so übel wie erwartet ...
Ein künstlerisches und humorvolles Spiel mit Klischees bietet dieses Magazin. In jeder Folge werden dabei bestimmte Eigenheiten der Franzosen und Deutschen unter die Lupe und auch aufs Korn genommen.
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.
"Y.M.C.A." von den Village People ist ein Welthit mit einer faszinierenden Geschichte: Erfunden von zwei Franzosen, begeisterte die Band mit dem uramerikanischen Image Ende der 1970er sowohl die queere Community, als auch die Mainstream-Popwelt. Doch mit dem Ende der Disco-Ära kam der Absturz. Ein bewegender Film über einen der ungewöhnlichsten Acts der Popgeschichte.