Auf der Suche nach außergewöhnlichen Geschichten und interessanten Begegnungen bereisen Reporter die Welt. Ob Großstadt oder ländliche Gegend, Europa, Asien oder Afrika - kein Weg ist dabei zu weit.
Jedes Jahr werden in Europa Millionen Möbel, Elektrogeräte und Alltagsgegenstände entsorgt - obwohl vieles davon noch repariert oder weiter genutzt werden könnte. Gleichzeitig wird Wohnraum knapper, es braucht neue Ideen, um aus einer kleinen Wohnung mehr Wohnraum zu schaffen. Wie kann man auf kleiner Fläche schön wohnen?
Linda Lorin lädt auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Madrid: Carlos Giménez stellt sich den Geistern des Franquismus / Quebec: Die Atikamekw / La Réunion: Nativs kreolisches Fisch-Cari / Indien: Die Farbe Khaki
Linda Lorin lädt auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Federica Manzon und die Rückkehr nach Triest / Madagaskar: In Antsiranana ist Träumen erlaubt / Frankreich: Gabys Limousin-Pastete / Kyoto: Japans Amazone
Die Pariser Schriftstellerin Emmanuèle und ihre Schwester Pascale werden ins Krankenhaus gerufen: Ihr Vater André hatte einen schweren Schlaganfall. Mit Lähmungserscheinungen und lebensmüde bittet er Emmanuèle, für ihn Sterbehilfe zu organisieren. Die Schwestern hoffen zunächst auf einen Sinneswandel und verlegen den Lebemann und Kunstliebhaber in eine bessere Klinik, doch André bleibt entschlossen.
Zum Ärger seiner beiden Töchter taucht auch Andrés Ex-Liebhaber Gérard unangekündigt am Krankenbett auf. In Rücksprache mit Andrés Anwalt beginnen Emmanuèle und Pascale widerwillig, Möglichkeiten eines assistierten Suizids zu prüfen. Da Sterbehilfe in Frankreich verboten ist, wenden sie sich an eine Schweizer Organisation.
André ist begeistert, dass sein letzter Wunsch Form annimmt. Dann wiederum irritiert er - trotz festen Sterbewillens - Emmanuèle, Pascale und seine depressive, an Parkinson erkrankte Ex-Frau Claude mit plötzlicher Lebenslust. Am Tag des Abschieds schmuggeln die Schwestern ihn aus dem Krankenzimmer, müssen aber umdisponieren, als die Polizei auf einen anonymen Tipp hin einschreitet. Die Schwestern vermuten Gérard dahinter ...
Mit Sophie Marceau, André Dussollier, Géraldine Pailhas, Charlotte Rampling, Eric Caravaca, Hanna Schygulla, Grégory Gadebois
An Gabuns entlegener Küste trifft endloser Regenwald auf den wilden Atlantik. Hier wandern Elefanten bis ans Meer, Schweine durchpflügen den Strand, und Flusspferde surfen in der Brandung. Ein schützender und heilender Ort für Dschungeltiere - und einer, der immer wieder neues Leben hervorbringt. Doch er ist bedroht: von Plastikmüll, den die Meeresströmungen an den Strand tragen.
Es gibt Tiere, die singen, einige tanzen, manche vollbringen architektonische Spitzenleistungen. Aber entwickeln sie dabei auch Fantasie und Gestaltungskraft? Oder spulen sie nur angeborene Verhaltensmuster ab? Könnte es sein, dass die Wurzeln menschlicher Kunst weit zurück ins Reich der Tiere reichen? Und wenn ja, was haben diese davon?
Was Europa bewegt
Nah dran, authentisch, echt - der Mensch im Mittelpunkt. In 30 Minuten taucht "Re:" in Lebenswelten ein und macht Europas Vielfalt erlebbar. Von montags bis freitags um 19.40 Uhr und jederzeit im Netz.
Eine ungewöhnliche Lebensgeschichte: Der verbitterte Strafgefangene Robert Stroud tötet im Streit einen Wärter und wird zu lebenslanger Einzelhaft verurteilt. Er erhält aber die Erlaubnis, Kanarienvögel zu züchten. Beharrlich entwickelt er unter anderem ein Heilmittel gegen eine tödliche Vogelkrankheit, was ihn über die Gefängnismauern hinaus bekannt macht. Kann er begnadigt werden?
Mit Burt Lancaster, Karl Malden, Thelma Ritter, Neville Brand, Betty Field, Telly Savalas, Edmond O'Brien
20 Männer lassen sich für zwei Wochen auf ein riskantes Rollenspiel ein: Gefangene und Wärter in einem simulierten Gefängnis. Anfangs gelten klare Regeln, Gewalt ist verboten. Doch Macht, Angst und Gehorsam verändern alles. Aus der Studie wird ein Alptraum - und die Frage bleibt: Kann "Das Experiment" noch gelingen? Psychothriller, inspiriert vom Stanford-Prison-Experiment.
Die Handlung orientiert sich an der Versuchsanordnung des Stanford-Prison-Experiments: Eine Gruppe von 20 - in Stanford 24 - Männern wird zufällig in "Gefangene" und "Wärter" eingeteilt. Zwei Wochen lang sollen die Teilnehmer in einem Scheingefängnis ausharren, das in einem umgebauten Flur im Keller einer Universität eingerichtet ist. Die Gefangenen müssen grundlegende Rechte und Freiheiten aufgeben.
Sie werden desinfiziert, erhalten nummerierte Kittel und werden zu dritt in enge Zellen gepfercht. Als sie sich gegen Erniedrigungen und Schikanen wehren, reagieren die Wärter bereits in der ersten Nacht mit brutaler Härte. Während das reale Experiment in Stanford wegen zunehmender Aggressionen der Wärter und wachsender Abstumpfung der Gefangenen nach kurzer Zeit abgebrochen wurde, steigern Drehbuch und Film die Situation weiter. Sie zeigen, wie Macht, Gehorsam und Gewalt die Versuchspersonen bis an ihre Grenzen und darüber hinaus treiben.
Oliver Hirschbiegels Kinodebüt ist ein verstörender Psychothriller über Rollenverhalten, Autorität und soziale Isolation, basierend auf Mario Giordanos Roman "Black Box" und dem Stanford-Prison-Experiment von 1971. Anfangs scheint die Studie kontrolliert, doch bald eskalieren Macht, Angst und Demütigung. Das reale Experiment gilt als einer der berühmtesten Versuche der Psychologie. Jedoch standen Versuch und Ergebnisse zunehmend in der Kritik und stehen es nach wie vor aufgrund mangelnder Wissenschaftlichkeit.
Mit Moritz Bleibtreu, Maren Eggert, Christian Berkel, Justus von Dohnányi, Oliver Stokowski, Wotan Wilke Möhring
Durch Epochen und über Kontinente hinweg folgt Lea Hartlaub der Spur der Giraffe. Die Erzählung, gesprochen von Dorothee Elmiger, führt durch die Sahara, entlang der maritimen Seidenstraße, bis ins heutige Chicago. Immer wieder taucht die Giraffe auf, Protagonistin wird sie nie. 13 fragmentarische Episoden zeichnen ein Panorama menschlichen Handelns und kultureller Vorgänge.
Ob Kreischen, Flöten, Trillern oder Singen: Viel verstehen wir Menschen nicht von den Geräuschen der Vögel. Dabei wäre es doch vielleicht möglich, sich mit ihnen auszutauschen. Die Dokumentation gibt genau diesem Wunsch nach einer Kommunikation zwischen Mensch und Tier eine neue Perspektive.
Bild ist Sprache: die vorherrschende Sprache unserer Welt. Bilder sind mächtig und allgegenwärtig. Wir alle sind tagtäglich einer Flut von Bildern ausgesetzt, die wir mehr oder weniger bewusst wahrnehmen. Was wir sehen, kann schockieren oder bewegen. Aber verstehen wir immer auf den ersten Blick, was wir sehen? Sonia Devillers ordnet Bilder ein und erklärt Hintergründe.
"28 Minuten" ist das Polit-Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe.
Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung veränderte die Welt. 250 Jahre danach sind ihre Forderungen noch immer nicht vollständig eingelöst. Dieser Film rekonstruiert den Kampf für die Unabhängigkeit aus der Perspektive einfacher Menschen, die direkt beteiligt waren. Er schildert Ereignisse, die zu der Erklärung führten und zeigt die Schlachten auf dem Weg zum Ziel.