Jedes dritte Ei in Deutschland stammt von Legehennen in Niedersachsen. Vor allem zu Ostern herrscht auf den Höfen und in den Färbereien Hochbetrieb. Die Firma Waden in Prinzhöfte verziert allein fürs Osterfest etwa 40 Millionen Eier. Bis zu 40.000, zumeist weiße Eier, können von Mensch und Maschine in der Stunde "bemalt" werden, dank "Vier-Farben-Dusche" und "Eiertanz im Paternoster".
Zu Ostern sind auf der Geflügelfarm von Carsten Poppe in Frankenfeld vor allem die jungen Hennen im Legestress. Ab der 20. Lebenswoche haben ihre Eier die härteste Schale, ab der 30. Woche ist die Legeleistung am besten. Nach dem ersten Lebensjahr sind ihre Eier dann in der Regel zu groß und die Eierschale zu porös für die Färbereien.
Die Industrie setzt vor allem auf Bodenhaltung. Gefärbte Bioeier haben sich für die Branche in der Vergangenheit nicht gelohnt. Die Farben der Ostereier gelten als Lebensmittel und unterliegen daher einer strengen EU-Verordnung. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist auf den bemalten Schalen nicht mehr zu erkennen. Deshalb kontrolliert der Verbraucherschutz jedes Jahr Stichproben in seinem Braunschweiger Labor.
Bei Familie Stütze aus Hasbergen stolziert eine Besonderheit durchs Gehege: Die dort gehaltenen Hennen legen Eier, die von Natur aus bunt sind.
Aber warum werden Eier überhaupt bemalt zu Ostern? Zum einen färbten die Christen im frühen Mittelalter Eier rot, um an die Leiden Jesu zu erinnern. Zum anderen wurden die Eier je nach Legezeit farblich markiert, die Farbe war so etwas wie ein historisches Mindesthaltbarkeitsdatum.
Proteinbombe, Kunstwerk und Symbol der Auferstehung: Im Osterei steckt viel mehr, als viele Menschen wissen. Diese Reportage aus der Reihe "Wie geht das?" begleitet Ostereier auf ihrem Weg vom Hühnerstall zum Supermarktregal.
Auf dem Bauernhof der Fallers im Schwarzwald schreibt das Leben spannende Geschichten. Die verschiedenen Generationen müssen sich mit Liebe, Konflikten und schwierigen Entscheidungen auseinandersetzen.
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
Das Osterfest ist der Höhepunkt des Kirchenjahres. An Ostern feiern Christinnen und Christen die Auferstehung Jesu. Die Leidens- und Fastenzeit endet und die Freudenzeit beginnt. Ein wichtiges Symbol in der Osterzeit ist das Licht. Es heißt: "Christus ist das Licht der Welt" und wird mit der Flamme der Osterkerze in die Kirche hineingetragen.
Doch was heißt das alles eigentlich für die Menschen heute? Es werden Ostereier gesucht, man steht am Osterfeuer oder backt vielleicht ein Osterlamm. Mit der religiösen Bedeutung können immer weniger Menschen etwas anfangen.
"Zur Feier des Tages" erzählt die ganz persönlichen Geschichten von Menschen, die den Sinn der großen christlichen Feiertage für sich ganz individuell leben.
Auferstehung als Neuanfang, Aufbruch in eine neu gewonnene Freiheit, mit Herausforderungen umgehen. Und schnell wird klar: Der österliche Gedanke ist heute genauso aktuell wie damals.
Eine Nationalparkrangerin in Butjadingen, die eigentlich Landwirtin in der Schweiz werden wollte, aber aus Liebe zur Nordsee zurück an die Küste gekommen ist. Ein leidenschaftlicher Fischbrötchenverkäufer in Dangast, der für seine Kundschaft immer einen guten Spruch parat hat. Und eine Fischerfamilie in Norddeich, die auf ihrem Kutter auch Urlaubsgäste mitnimmt. Diese Sendung macht Lust auf Frühling, gibt Ausflugstipps und erzählt spannende Lebensgeschichten.
Im Mittelpunkt der Reihe steht der Inhaber einer Hotelkette. Regelmäßig bereist er verschiedenste Länder, um in seinen Hotels nach dem Rechten zu sehen und den Mitarbeitern über die Schulter zu blicken.
Mit Christian Kohlund, Ruth Maria Kubitschek, Anna Hausburg, Fanny Stavjanik, Proschat Madani, Ismail Zagros, Fritz von Friedl, Alexander Linhardt
Wie verwandelt kehrt Clemens Filzhofer von einem Karibik-Urlaub zurück, den ihm seine Kinder zum Siebzigsten geschenkt hatten. Den Grund für die neue Lebenslust hat er gleich mitgebracht: die temperamentvolle Esperanza. Weil der erfolgreiche Unternehmer keine halben Sachen macht, plant er bereits eine Traumhochzeit mit seiner Liebsten. Jetzt reicht es Sohn Peter und Tochter Martina, die sich zeitlebens dem Willen ihres Vaters gefügt haben. Diese Schnapsidee wollen sie ihm austreiben! Agnes, beste Freundin der verstorbenen Mutter, hat eine Idee: Vielleicht gibt es bei Esperanza ein Geheimnis.
Mit Walter Kreye, Isabelle Redfern, Johann von Bülow, Annika Kuhl, Lisa Kreuzer
Mitten im größten Ozean der Welt, dem Pazifik, liegt Französisch-Polynesien. Eine Ansammlung von Inseln und Atollen, die sich über riesige Distanzen erstreckt. Inseln wie Tahiti und Bora-Bora sind der Inbegriff von Südsee und einem unbeschwerten Leben. Fernab der bekannten Hauptinsel Tahiti befinden sich die Marquesas: ein Inselarchipel mit einer atemberaubenden Landschaft voller rauer Schönheit, schroffer Felsen und naturverbundenen Bewohnern.
Um die Menschen auf diesen abgelegenen Inseln mit allem zu versorgen, was sie nicht selber herstellen können, macht sich alle zwei Wochen die "Aranui", ein kurioser Zwitter aus Fracht- und Kreuzfahrtschiff, auf den weiten Weg durch das unendliche Blau des Pazifischen Ozeans.
Kochen zwischen Haien und Touristen
Der erste Stopp der "Aranui": das Tuamotu-Archipel, auf halber Strecke gelegen. Hitirere Raioaoa wartet schon sehnsüchtig auf die Ankunft des Fracht- und Kreuzfahrtschiffs. Als Köchin der einzigen Pension des Dorfes Fakarava ist sie auf die Lieferungen der "Aranui" angewiesen. Frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse bekommt sie nur aus Tahiti, da der Boden auf Tuamotu fast gänzlich aus Koralle besteht. Dafür mangelt es nicht an Fisch, den sie in ihrer malerischen Außenküche auf einem Steg zubereitet. Doch nicht nur bei den Gästen ist ihr Essen beliebt. Denn die Haie, die den Küchensteg stets umkreisen, können es kaum erwarten, dass Hitirere die Fischabfälle ins Meer wirft. Dann schnappen sie sofort zu: eine etwas andere Biotonne.
Das Seefahrervolk
Für Teki Tautetua ist das Leben auf See eine Art zu Hause. Er ist einer der dienstältesten Crew-Mitglieder auf der "Aranui". 1400 Kilometer pro Strecke, was für die Touristen an Bord eine außergewöhnliche Reise über den größten Ozean der Welt bedeutet, ist für Teki Alltag. Die Liebe zum Meer wurde ihm in die Wiege gelegt. Von seinem Urgroßvater bis hin zu seinem Vater fuhren alle zur See. Teki trat in die Fußstapfen seiner Urahnen, die sich als erstes Volk aufmachten, um den Pazifik zu erkunden. So entdeckten und besiedelten sie den Teil des Pazifiks, der heute als polynesisches Dreieck bekannt ist und sich von Hawaii über Neuseeland bis hin zu den Osterinseln erstreckt. Ein wahres Seefahrervolk.
Die Marquesas: ein Paradies zwischen Globalisierung und Tradition
540 Seemeilen vom Tuamotu-Archipel: die Marquesas, ein größtenteils unberührtes Naturparadies mit dichtem Wald, hohen Basaltkegeln und einer tosenden Meeresbrandung. Auch hier, in einer der abgelegensten Regionen der Erde, hat die Moderne längst Einzug gehalten. Doch die meisten Marquesianer haben auch in Zeiten der Globalisierung ihre Traditionen nie aus dem Blick verloren. Wie zum Beispiel Tefa Yuen. Zwischen den Steinskulpturen und Tempelruinen Hiva Oas lebt er als Imker und Wildschweinjäger. Die tiefe Verbundenheit zur Natur gibt er auch an seine Kinder weiter.
Das Tapa-Kunsthandwerk Fatu Hivas
In der kleinen, felsigen Bucht Fatu Hivas wird die "Aranui" schon sehnsüchtig erwartet. 300 Säcke Kies sollen geliefert werden, um die einzige Straße der Insel auszubauen. Das Problem ist nur, dass die Insel keinen einzigen Kai besitzt, an dem das Schiff anlegen könnte. So muss unter Leitung von Roger Halua ein Lastkahn zu Wasser gelassen werden, um die tonnenschweren Kiessäcke an Land transportieren zu können. Ein waghalsiges Unterfangen, denn das Wetter kann hier extrem schnell umschlagen.
Fernab des Hafens und des dörflichen Trubels lebt Sara Vaki. Sie beherrscht die uralte Kunst, aus Baumrinden Stoff herzustellen: Tapa. Durch Klopfen, Schlagen und Verfilzen fertigt sie aus Rindenbast aus der Borke bestimmter Bäume Stoffe, die sie anschließend kunstvoll bemalt. Eine Tradition in der ganzen Südsee: Schon Captain James Cook, der erste Europäer, der diesen Teil des Erdballs befuhr, erhielt Tapa-Stoffe als Gastgeschenk, die er zeitlebens in seinem Besitz hatte.
Die "Aranui", ein kurioser Zwitter aus Fracht- und Kreuzfahrtschiff, sorgt dafür, dass die Menschen der abgelegenen Inseln mit den Gütern versorgt werden, die sie für das alltägliche Leben benötigen. Nach einer Woche durch das unendliche Blau des Pazifischen Ozeans erreicht das Schiff die Insel Ua Huka im Norden des Marquesas-Archipels. Zwar hat die Crew der "Aranui" die Bucht dieser isolierten Insel schon unzählige Male angesteuert, aber es ist jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung. Die Strömung droht das Schiff an die Steilküsten der Bucht zu drücken. Die Crew muss es mit riskanten Manövern in der Bucht vertäuen, bevor sie die Waren an Land bringen kann.
Genauso wild wie die See vor Ua Huka ist die Insel selbst. Dicht bewaldete Gebirge wechseln sich ab mit weiten Steppen. Hier ist Vohi Brown zu Hause, der mit seiner Familie auf Ua Huka die heimischen Wildpferde fängt und zähmt. Das geschieht auf eine überlieferte Weise, die Tradtion des Wildpferdfangs wird von Generation zu Generation weitergegeben. Vohi ist jetzt der Lehrmeister seiner Kinder.
Das kleinste Gefängnis Frankreichs
Zurück auf der "Aranui" geht es weiter zur benachbarten Insel Noku Hiva. Sie ist leichter anzusteuern als Ua Huka, aber auch sie darf mit ihren steil abfallenden vulkanischen Klippen nicht unterschätzt werden. Vom kleinen Fischereihafen gelangt man zu einem echten Kuriosum: Hier, am Ende der Welt, findet sich das kleinste Gefängnis Frankreichs. Mit seinen drei Wärtern und vier Insassen wirkt das polynesische Zuchthaus eher idyllisch. Zäune und Gitter sucht man hier vergeblich, stattdessen ist das Gebäude von Bananenstauden umgeben. Es ergreift aber niemand die Flucht, Wärter und Gefangene pflegen einen respektvollen Umgang, der sogar eine gelegentliche Partie Boule erlaubt. Gefängnis auf marquesianische Art.
Von Delfinen und Haien
Auf dem Weg vom Marquesas-Archipel nach Bora-Bora steuert die "Aranui" ein weiteres Mal das Tuamoto-Archipel an. Die Unterwasserwelt vor den Riffen der polynesischen Insel Rangiroa ist ein Tummelplatz für Delfine. Doch Delfinforscherin Pamela Carzon hatte auf ihren letzten Tauchgängen trotzdem kein Glück. Das soll sich an diesem Tag ändern. Mit ihrem Forschungskollegen macht sie sich auf den Weg, um bestimmte Verhaltensweisen der faszinierenden Meeressäuger zu analysieren. Während die kleine Expedition noch auf der Suche nach Delfinen ist, machen sich zwei Harpunenfischer in einer benachbarten Bucht bereit. Harpunenfischen liegt den Bewohnern im Blut, es ist eine Art Nationalsport in Polynesien. Viele Inselbewohner können schwimmen, bevor sie laufen können. Die Jagd mit Harpunen ist aber trotzdem nichts für schwache Nerven, denn die vielen Haie machen den Fischern gerne die frische Beute strittig.
Bora-Bora: Die Perle des Pazifiks
Die "Aranui" steuert ihr letztes Ziel dieser 3000 Kilometer langen Reise durch den Pazifik an: Bora-Bora. Schon der erste Anblick von Weitem entspricht allen Südseeklischees: eine türkisblaue Lagune mit vereinzelten kleinen Inseln, umringt von weißen Stränden. Die Bewohner wissen, was für einen Schatz es hier zu schützen und zu bewahren gilt. Wenn Yann Chung morgens zur Arbeit fährt, ist das eine Szene wie aus dem Spielfilm. Er durchquert die türkis schimmernde, glasklare Lagune mit einem Va`a, einem Auslegerpaddelboot. Yann hat sich vom Gepäckträger zum Kapitän hochgearbeitet und steuert für Touristen den ersten Elektro-Katamaran durch die Lagune. Ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und zum Schutz des fragilen Ökosystems.
Die "Aranui" verlässt Bora-Bora wieder in Richtung Heimathafen Papeete auf Tahiti und hat eine Rundfahrt von über 3000 Kilometern hinter sich. Die vordere Frachtschiffhälfte ist vollgepackt mit Waren aus den abgelegenen Inseln Französisch-Polynesiens. Die Reisenden in der hinteren Kreuzfahrtschiffhälfte haben noch viel mehr im Gepäck: unvergessliche Momente und Erinnerungen.
Ende des 17. Jahrhunderts begann für einige Frauen der Weg in die Freiheit - mit dem Zeitalter der Piraterie. Die ARTE/NDR-Dokumentation enthüllt, wie sich vor über 300 Jahren vier außergewöhnliche Piratinnen vom Joch der patriarchalischen und kolonialen westlichen Mächte befreiten, um ein Leben als unerschrockene Abenteuerinnen zu führen. Eine bewegende Reise durch die Geschichte zeigt das bislang kaum bekannte Leben dieser unerschrockenen Frauen, das fast in Vergessenheit geraten war und von Piraten wie Blackbeard oder John Rackham, alias Calico Jack überschattet wurde.
Nordtour unterwegs - Glamping, wilde Tiere und salzige Brise
Besonders übernachten in Niedersachsen
60'
Reporter Peter Jagla entdeckt und testet besondere und kuriose Übernachtungsmöglichkeiten in Niedersachsen. Ein klitzekleiner Schlafstrandkorb ohne Dusche am grünen Strand von Otterndorf, unter Wölfen im Baumhaus mit Whirlpool, Bodenheizung und Kaffeevollautomat in Dörverden, nachts ganz allein im Museum in Nordholz, unter freiem Sternenhimmel hoch oben über den Dächern Goslars auf einem 500 Jahre alten Wachturm. In der Villa Charlotte taucht er ein in die Gründerzeit der 19. Jahrhunderts. Welche Herberge überzeugt ihn am Ende? Vielleicht die günstige Übernachtung in der mongolischen Jurte in Wietzen oder die teure und exklusive Nacht im Wolfsgehege? Und schmeckt der Wein aus der Flasche genauso wie aus dem Glas?
In der "Nordtour unterwegs" nimmt Peter Jagla die Zuschauer*innen mit auf eine Übernachtungsreise zu besonderen und kuriosen Orten in Niedersachsen.
"Tietjen campt - der Roadtrip" geht weiter: in diesem Best-of vom malerischen Bodensee bis zum traumhaften Gardasee. Für Camping-Enthusiastin Bettina Tietjen und ihre sechs prominenten Mitreisenden heißt es: Camper packen und los! Mit dabei: Comedylegende Ingolf Lück, No Angels-Sängerin Lucy Diakovska, Comedian und Dialekte-Profi Lukas Staier alias Cossu, Schauspielerin und Kabarettistin Gisa Flake, Schauspieler Oliver Mommsen und Moderatorin und Influencerin Lola Weippert.
Wer fährt das Wohnmobil? Wie lebt es sich auf so engem Raum? Und wer geht eigentlich spülen? Die Prominenten meistern den Camper-Alltag, besuchen jeden Tag einen neuen Campingplatz und stürzen sich in gemeinsame Abenteuer. Von Luxus-Camping mitten in den Bergen, über Wildwasserrafting bis hin zu weiteren prominenten Überraschungsgästen: die zusammengewürfelte Reisegruppe erwartet neben dem Camperleben auch einige Abenteuer.
Auf der mehr als 500 Kilometer langen Strecke geht es durch die beliebten Ferienregionen Vorarlberg, Südtirol, Dolomiten und Trentino bis zum Gardasee.
Nordtour unterwegs - Baumkrone, Bojenbrett und Bahnromantik
Besonders übernachten in Niedersachsen
60'
Es muss nicht immer das Bett in den heimischen vier Wänden sein. Niedersachsen hat ganz besondere Übernachtungsmöglichkeiten zu bieten. Peter Jagla präsentiert sieben davon: von Baumhäusern und Signaltürmen über eine Ankerboje bis hin zum Eisenbahnhotel.
Ein Must-see für alle, die auf der Suche nach besonderen und inspirierenden Übernachtungsmöglichkeiten sind und neben Komfort auch Abenteuer, Naturverbundenheit und regionale Vielfalt erleben möchten.
Die Reise beginnt am Jadebusen in 30 Metern Höhe in einer Signalturm-Ferienwohnung und führt weiter zu einem Tiny House mit riesigem Garten, wo selbst gemachte Pizza und entspannte Saunatage locken. Im Solling wird in luftigen Baumzelten mitten im Wald geschlafen, gefolgt von einer Nacht in einer liebevoll umgebauten Ankerboje direkt an der Nordsee, wo Stille und Meerblick den Alltag vergessen lassen.
Im Eisenbahnhotel in Merzen schläft man nostalgisch und komfortabel zugleich, während in Stade auf dem historischen Kunstkudder mitten im Hafen übernachtet wird, begleitet von SUP-Sport und hanseatischer Geschichte. Die letzte Nacht verbringt Reporter Peter Jagla in einem eindrucksvollen Baumhausparadies, das mit innovativer Bauweise und familiärer Atmosphäre beeindruckt.
Neben außergewöhnlichen Schlafplätzen bieten all diese Orte spannende Freizeitaktivitäten, regionale Spezialitäten und echtes norddeutsches Flair.
Die "Nordtour unterwegs" zeigt, wie vielfältig und inspirierend Übernachtungen in Niedersachsen sein können. Besondere Möglichkeiten, eine Nacht zu verbringen zwischen Komfort und Abenteuer, Natur und Stadt, die jeden Besucher in ihren Bann ziehen.
Im hohen Norden ist immer etwas los. Die Moderatoren besuchen interessante Persönlichkeiten, stellen Verbraucher-Vergleichstests vor und liefern Neuigkeiten aus der Region.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Hans-Werner Glehdorn, ein aufstrebender Politiker aus Berlin, muss sich nach dem plötzlichen Tod seiner Frau allein um seine drei Kinder kümmern - eine Aufgabe, die ihm nicht gerade leichtfällt. Als die Kids erfahren, dass ihre Mama ihnen ein Hausboot an der Müritz vermacht hat, büchsen sie von zu Hause aus, um das Erbe persönlich in Augenschein zu nehmen. Hans-Werner folgt seinen Sprösslingen in die Abgeschiedenheit der ostdeutschen Seenlandschaft, wo er die sympathische Isabell kennenlernt. Kurzerhand stellt er die junge Frau als Kindermädchen ein.
Mit Heikko Deutschmann, Julia Koschitz, Timmi Trinks, Tessa Heß, Jannis Michel, Iris Böhm, Dieter Mann
"Da laufen wir das ganze Leben ohne Vater rum und dann schieben sie uns so einen Greis hier rein, vierzehn Tage vor dem Verfallsdatum!" Die Geschwister Mareike, Dietrich und Felicitas Reber trauen ihren Augen kaum, als nach 50 Jahren Abwesenheit ihr in Argentinien verschollen geglaubter Vater Xaver plötzlich vor der Tür steht - mittellos, ohne Rentenanspruch und Krankenversicherung, mit nichts als seiner Zahnbürste im Gepäck..
Mit Branko Samarowski, Andrea Sawatzki, Simon Schwarz, Jule Böwe, Karolina Lodyga, Katharina Schüttler
Ein ganz normaler Morgen in Mecklenburg-Vorpommern bei Susanne Krombholz und ihrer Tochter Nelly. Susanne hat Herrenbesuch gehabt und fast verschlafen, dabei kommt an diesem Tag der neue Chef aus der Zentrale in Hamburg. Leider hat Susanne vergessen, ihren Kolleginnen und Kollegen von dem Besuch zu erzählen. Und diese stecken mitten in einem großen Waschmaschinen-Deal, von dem der neue Chef aus dem Westen natürlich nichts mitbekommen darf.
Die Brigade hat in den vergangenen Jahren einen effektiven wie mafiösen Weg gefunden, so intransparent wie möglich retournierte Waren nicht zu schreddern, sondern unter der Hand weiterzuverkaufen und ganz solidarisch den Gewinn untereinander aufzuteilen. Alles muss so unauffällig wie möglich sein, bis der Wessi wieder weg ist. Also werden die Waschmaschinen kurzerhand auf der Damentoilette geparkt.
Oliver Drittenpreiß fährt am RMV in seinem modernen Camper vor: ein Changemanager, der Unternehmen durch perfekte Optimierung zukunftsfähig macht. Technisierung ist sein bester Freund. Seine geplante Wende 2.0 vom RMV zum Hypercenter verbreitet Unruhe. Schluss mit dem Dornröschenschlaf? Das haben sie nicht kommen sehen. Der Mann muss weg, ein Plan muss her. Die Brigade beschließt, Oliver zunächst liebevoll einzulullen, ihn von der Rückschrittlichkeit des Ostens, der Marodie zu überzeugen. Doch der Plan schlägt fehl.
Mit Stefanie Stappenbeck, Wanja Mues, Iza Gwizdak, Birgit Berthold, Mai-Phuong Kollath, Vincent Krüger, Fränze A. Thiemann, Marie Anne Fliegel, Ole Bärenz
Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern. Oliver Drittenpreiss erwacht mit höllischen Schmerzen und einer Kopfverletzung in seinem Camper. Die Diebe haben ihn niedergeschlagen und dann einen Laster voller Waren geklaut. Susanne und die Brigade sind ihm keine Hilfe, niemand glaubt ihm den Überfall. Oliver ruft die Polizei. Aber auch die Ordnungshüter belächeln ihn, er kann ja nicht mal benennen, was gestohlen wurde.
Also will Oliver Ordnung ins Chaos bringen: Inventur und Überwachungskameras. Während er die Kameras installiert, arbeitet die Brigade an einem Plan, wie sie Oliver möglichst schnell verschwinden lassen kann. Präzise Vorbereitungen auf beiden Seiten. Aggi, die einzige Mitarbeiterin, die nicht in die kriminellen Strukturen verstrickt ist, versucht, Waren vor dem Wiederverkauf in Sicherheit zu bringen und wird dabei prompt von Oliver überrascht, der sie für eine Diebin hält. Susanne muss sich schwer beherrschen, die Fassade zu wahren. Aber sie hat andere Prioritäten und lädt Oliver ein, bei ihr zu Hause das Badezimmer zu nutzen. Und Oliver nimmt dankend an.
Ihr Plan geht auf, Oliver verlässt endlich das Gelände, freie Bahn für ein fingiertes Online-Meeting mit der Geschäftsführung in Hamburg. Doch das Meeting verläuft ganz anders als erwartet: Micha und Susanne sind fix und fertig, haben sie sich so in Oliver getäuscht? Der ist derweil zurück im RMV und lässt sich - Ronnys Rache ist süß - ahnungslos in eine Falle locken: Der riesige Waren-Schredder "Eddie" leistet für gewöhnlich gute Arbeit?
Mit Stefanie Stappenbeck, Wanja Mues, Iza Gwizdak, Birgit Berthold, Tom Keune, Mai-Phuong Kollath, Vincent Krüger, Fränze A. Thiemann, Marie Anne Fliegel, Tim Ehlert, Safak Sengül, Frank Kessler, Axel Pape
Susanne rettet Oliver das Leben. Im letzten Moment ziehen sie und Micha ihn aus dem Warenschredder, ganz zum Missfallen der Brigade. Aber die Prämisse hat sich binnen der Inkognito-Videokonferenz mit Hamburg komplett geändert: Im Gegensatz zur gesamten Chefetage im fernen Hamburg ist nämlich ausgerechnet Oliver derjenige, der an das Center, an Mecklenburg-Vorpommern, die Mitarbeitenden glaubt: Er ist gekommen, um zu helfen, wollte die ganze Zeit die Schließung des RMV verhindern. Susanne entwickelt deshalb in Sekunden eine neue Strategie, beruhend auf ihrer Theorie: Was man liebt, das ändert man nicht. Oliver muss jetzt dringend ostalgisch werden, sich wieder in seine alte Heimat verlieben, und die Brigade schwenkt um auf Charmeoffensive.
Derweil hat Oliver einen geheimen Auftrag von seinem Chef erhalten, den er Susanne verschweigt: Im Center sind hunderte Spielekonsolen angekommen, die wegen eines fehlerhaften Bauteils nicht verkauft werden dürfen, sondern sofort geschreddert werden müssen. Die Brigade ahnt nichts von den fehlerhaften Spielekonsolen und wittert das Geschäft ihres Lebens. Die Mitarbeitenden verkaufen die Konsolen unter der Hand und schreddern stattdessen Centerequipment.
Abends lädt Oliver die Brigade zum Umtrunk und verkündet dann, dass sie dank ihrer guten Zahlen die Zentrale überzeugt haben. Die Schließung wurde abgewendet, das HCCE wird kommen. Die Brigade verdrückt sich, ihr ist gar nicht zum Feiern zumute. Oliver begießt seinen Erfolg allein und hat weinselig plötzlich eine schockierende Vision.
Mit Stefanie Stappenbeck, Wanja Mues, Iza Gwizdak, Birgit Berthold, Tom Keune, Mai-Phuong Kollath, Vincent Krüger, Fränze A. Thiemann, Marie Anne Fliegel, Tim Ehlert, Axel Pape
Weit, ganz weit draußen in der mecklenburgischen Wildnis der Gewerbeflächen rund um Schwerin tönt es sonor: "und biddä!". Wieder und wieder bittet Regisseur Torsten Wacker sein Ensemble zum Spiel: Stefanie Stappenbeck und Wanja Mues sind die Hauptdarsteller der schräggelegten Komödie mit dem schlichten Titel "Retoure". Um eben die geht es hier in den riesigen Gewerbehallen auf die selbst Amazon schon ein Auge geworfen hat. Höchst authentisches Surrounding für die angeknackste Liebesgeschichte zwischen Ost und West, zwischen kapitalistischem Eifer und sozialistischem Laissez-faire um den Umgang mit dem, was eifrige Besteller in rauen Mengen an ihre Onlinehändler zurücksenden. Dass längst nicht alles geschreddert werden muss, was abgeschrieben wurde, weiß Susanne . Und dass irgendetwas hier ganz anders läuft als seine merkantilen Fantasien ihm vorgaukeln, ahnt Oliver mit dem vielsagenden Nachnamen Drittenpreiß .
Im heißen Sommer 2022 hat das Team die ersten drei Folgen dieser Weihnachtsgabe ohne Rücksendeschein gedreht, höchst liebevolle Kleinarbeit um Nenn- und Mehrwert, Soll und Haben, Sein oder Nichtsein. Hohes Drehpensum und noch höheres Engagement zeichnen das Ergebnis aus, dessen Entstehung das Making-of zeigt: Wie gefährlich ist Wildpony Barcadi tatsächlich? Und wo finden sich die Grenzen der Macht für Olivers sorgende Mutter? Wie dreht man einen Seitensprung in größter räumlicher Enge? Und wie schreddert man eigentlich einen Vorgesetzten, ohne allzu viele Spuren zu hinterlassen? Ganz nah dran am Set und den Darstellenden des skurrilen Werkes: "und biddä!"
Mit Stefanie Stappenbeck, Wanja Mues, Iza Gwizdak, Birgit Berthold, Tom Keune, Mai-Phuong Kollath, Fränze A. Thiemann, Vincent Krüger
100 große Schlager und Pop-Hits der 1970er-Jahre standen im großen Hit-Countdown von rbb Fernsehen und Antenne Brandenburg zur Auswahl. In dieser Sendung das große Finale: Wer wird die Nummer 1? Wird es eine Rockhymne wie "Lady In Black" von Uriah Heep? Ein Softklassiker wie "Baker Street" von Gerry Rafferty? Oder die Stones-Ballade "Angie"? Es bleibt spannend.
Der große Hit-Countdown geht in die letzte Runde. Noch einmal gibt es viele tolle Schlager und Pop-Hits aus den 1970er-Jahren, diesmal die Plätze 18 bis 1. Ins Finale geschafft haben es unter anderem "Mississippi" von Pussycat, "Aber bitte mit Sahne" von Udo Jürgens, "Du hast den Farbfilm vergessen" von Nina Hagen, "Living Next Door To Alice" von Smokie oder "We Are The Champions" von Queen. Doch wer wird die Nummer 1?
Eine Jury hat über die 100 besten Kulthits der 1970er-Jahre abgestimmt. Die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen sich außerdem auf eine dicke Zugabe freuen. Es gibt noch mehr Kulthits!
Wöchentlich wechselnde Moderatoren präsentieren alles Wissenswerte aus Niedersachsens Städten und Gemeinden zu den Themenbereichen Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur.
Im hohen Norden ist immer etwas los. Die Moderatoren besuchen interessante Persönlichkeiten, stellen Verbraucher-Vergleichstests vor und liefern Neuigkeiten aus der Region.
In kurzweiligen Beiträgen erfahren die Zuschauer hier alles Wissenswerte über das Bundesland im hohen Norden. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden behandelt.
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
Extra: Die Sendung aus der Straßenbahn: Woran wir glauben
30'
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.