Harry Prünster ist diesmal rund um Heiligenblut in Kärnten unterwegs. Die Faszination der Bergwelt mit ihren Dreitausendern und der Gemütlichkeit der Hütten, lockt ganzjährig mit unzähligen Freizeitangeboten. Schneesicherheit aufgrund der Seehöhe von 1.301 m bis 2.984 m und 55 km abwechslungsreiche Abfahrten lassen das Herz jedes Wintersportlers höher schlagen. Vom Gipfel des Skiberges - dem Schareck - aus, wedelt Harry diesmal zur Spatzlalm, wo die ganze Familie für die Vorbereitung von Kärntner Gerichten eingesetzt ist, und der Koch neuerdings Glocknerlamm auf die Speisekarte gesetzt hat. Weiter geht's zum Schistadl, wo "Bierkuhmelken" auf dem Programm steht. Die Tunnelbahn, die durch einen alten Wasserstollen führt, bringt Harry Prünster schließlich zu Sepp's Fleissalm. Hier kann man die Wildtiere der Gegend direkt von der Skipiste aus beobachten, die auf der Fleissalm ihr Winterrückzuggebiet haben.
In diesem tierischen Alltag erfahren wir, wie viel Futter nötig ist, um ein hungriges Nilpferd bei Laune zu halten. Von ihren Hörnern bis zu ihren Hufen erleben wir, wie Gabelantilopen nonverbale Signale nutzen, um in Gruppen zu kommunizieren. Spielerisches Lernen ist eine wichtige Fähigkeit im Leben, die nicht nur kleine Pandas gerne unter Beweis stellen - wir sehen, wie sich eine Gruppe dieser ikonischen schwarz-weißen Jungtiere selbst "schult", und besuchen junge Wölfe, die ihre scharfen Zähne an Termitenhügeln erproben - und aneinander!
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Ein Pongauer Winter - für viele Menschen der Inbegriff von weißer Pracht. Die Region in den Salzburger Alpen ist für die Menschen, die hier leben, ein Bezugspunkt oft schon seit Generationen. Zwischen Wagrain und Kleinarl hat sich eine bergbäuerliche Lebenskultur erhalten, deren Arbeitsmethoden denen der Eltern und Großeltern bis heute nicht ganz unähnlich geblieben sind. Entsprechend groß schreibt man hier die Tradition. Auch im Winter - für die bäuerliche Arbeit meistens eine Phase der Ruhe - bleibt natürlich die Verantwortung für den Hof und für die Tiere. Urlaub wie die Touristen bleibt für viele, die hier leben, meistens ein ferner Traum.
Es zählt zu den vielleicht urigsten Tälern des Osttiroler Hochgebirges: das Defereggental, das gerade im Winter romantische Abgeschlossenheit ausstrahlt. Die Leute haben gelernt, mit allen Jahreszeiten hier heroben zurecht zu kommen, erinnert sich "Hittl-Wirt" Albin Kleinlercher. Damit Zimmer für zahlende Gäste frei wurden, rückte die ganze Familie auf einem großen Strohsack zusammen. Der meterhohe Schnee im Winter schloss die Höfe gelegentlich ein. Die bäuerliche Arbeit war hier immer schon beschwerlich und ist es bis heute geblieben. Auch wenn sich die Zeiten geändert haben und heute alles viel komfortabler geworden ist - noch gibt es Leute, die nach wie vor im Einklang mit der Natur leben. Gestalter Gebhard Hölzl zeigt die Schönheiten der weißen Landschaft, und wie sich die Menschen hier darin ihr Leben eingerichtet haben.
"Der Blick, einfach gewaltig. Mitten in der Stadt die zwei Berge, du stehst am Mönchsberg, von drüben schaut der Kapuzinerberg herüber, und im Tal dazwischen tausend Kirchen und Klöster aufgefädelt am grün blitzenden Salzachfluss", so klingt es, wenn das Auge des Bestseller-Autors Wolf Haas über Salzburg schweift. Der filmische Streifzug durch vier Jahreszeiten über die Salzburger Hausberge beginnt beim höchsten Berg, dem sagenumwobenen, meterhoch verschneiten Untersberg. Das eindrucksvolle Felspanorama des Hellbrunnerbergs lässt uns Jahrtausende in die Erdgeschichte zurückblicken und Keltenkenner Alfred Winter erzählt die Geschichte des Steintheaters in Hellbrunn, das englische Wissenschafter als das Stonehenge Salzburgs bezeichneten.
Die Reise führt auch in das Salzburg der 1820er Jahre: Johann Michael Sattler schuf ein einzigartiges Kunstobjekt, das er mit Blick vom Mönchsberg malte: Das Salzburg Panorama. Zu den Geheimnissen des winterlichen Stadtwaldes am Kapuzinerberg gehören auch die europaweit einzigen Gämsen in einem Stadtgebiet. So einzigartig wie der Weinberg am Mönchsberg gegenüber. Oder der Saxophon spielende Mönch am Fenster in Mülln. Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler spricht über die landschaftliche Einzigartigkeit und ihre Wirkung auf die Kunst zwischen Mönchs- und Kapuzinerberg. Abenteuerliche Geschichten wie die der Zahnradbahn auf den Festungsberg rücken ebenso ins Bild wie die der Serpentinenstraße auf den Gaisberg 1928. Der erste Straßenbau diente rein touristischen Zwecken und ab 1929 auch als legendäre Rennstrecke. Ernst Piech ist sie mit seinem Oldtimer für uns noch einmal gefahren. Die Reise der Hausberge endet dort, wo einst auch schon Mozart die Stille über der Stadt suchte: Am Kalvarienberg in Maria Plain, mit einzigartigem Rundblick auf die Stadtberge. (Doku 2019)
Man braucht die Ski nie ausziehen in Damüls, dem schneereichsten Dorf der Welt. Das Skigebiet liegt mitten im Ort, und man wohnt quasi auf der Piste. Der Winter in Damüls hat viele Gesichter - es gilt für Harry Prünster die Facetten zu entdecken: die Stille auf den verschneiten Gipfeln, High-Life an der Schneebar, die einsamen Tiefschneehänge, die Loipen und Winterwanderwege und die Gemütlichkeit der Hütten. Harry bekommt einen Einblick, wie die Damülser ihre Gäste nach allen Regeln der Kunst kulinarisch verwöhnen. Er besucht die Elsenalpstube mit seinem gemütlichen rustikalen Restaurant, den Gasthof Uga-Alp mit seiner großen Sonnenterasse, und den Berggasthof Walisgaden, der für seine Spezialitäten wie den "Tatarenhut" weit über die Damülser Grenzen bekannt ist.
Die Skiarena Nassfeld, Hermagor-Kärnten liegt im Südwesten Kärntens, an der österreichisch-italienischen Grenze und zählt zu den attraktivsten und schneesichersten Skigebieten Österreichs. Harry beginnt seine Tour bei Livio in Italien, besucht zwischendurch einige urige Skihütten wie die Granitzenalm, Tressdorferhütte oder die Jokls Hütte. Am Schnittpunkt dreier Kulturen kredenzen die Wirte grenzüberschreitende Leckerbissen, die sich Harry buchstäblich auf der Zunge zergehen lässt.
Fräulein Romy Schröder übermittelt Huber von ihrer Mutter aus Berlin herzliche Grüße. Bald stellt sich heraus, dass es sich um eine alte Liebe aus der Zeit, als Huber in Berlin tätig war, handelt. Entsetzen ergreift ihn, als die junge Dame ihm mitteilt, dass er ihr Vater sei. Dies ist umso peinlicher, als sich Romy in den nächsten Tagen mit dem jungen Baron Gneixenfeld verloben soll, dessen Mama Stammgast des Hotels Sacher ist. Huber kann bald feststellen, dass er unmöglich Romys Vater sein kann und erklärt dieses auch ihrem Stiefvater, dem eleganten Herrn Stefan Schröder. Doch der weiß es schon längst. In einer ereignisreichen Nacht in Klosterneuburg sagt er Huber denn auch wer Romys wirklicher Vater ist. DarstellerInnen: Fritz Eckhardt , Elfriede Ott , Maxi Böhm , Ossy Kolmann , Fritz Muliar , Reinhold Tischler , Marianne Schönauer , Manfred Inger , Josef Hendrichs , Robert Werner , Brigitte Neumeister , Dolores Schmidinger , Heinz Reincke . Regie: Hermann Kugelstadt. Österreich, 1973
Prinzessin Astrid ist wieder in Wien und wird von einem Mann, der im Hotel wohnt, erpresst. Huber nimmt sich ihrer an, doch ein wenig ungeschickt, so dass der neue Direktor sogar Hubers Entlassung bewirken kann. Das trifft Huber sehr schwer, aber auch seine Kollegen. Natürlich ist auch Hubers Schwester Resi von der Situation nicht sehr begeistert. Soll Huber nun einen Posten in einem anderen Hotel suchen oder in Pension gehen? - Keines von beiden. Er entlarvt zunächst den Erpresser, und als ihm seine Chefin auf halbem Weg entgegenkommt, kehrt er glücklich ins Sacher zurück. DarstellerInnen: Fritz Eckhardt , Elfriede Ott , Maxi Böhm , Ossy Kolmann , Fritz Muliar , Reinhold Tischler , Marianne Schönauer , Manfred Inger , Josef Hendrichs , Robert Werner , Brigitte Neumeister , Dolores Schmidinger , Heinz Reincke . Regie: Hermann Kugelstadt. Österreich, 1973
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Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Von den mächtigen Gipfeln der Stubaier Berge bis hin zu den unbesiedelten Ausläufern der Zillertaler und Tuxer Alpen erstreckt sich in dieser "Land der Berge"-Neuproduktion ein Tal voller Gegensätze: Das Wipptal. Während die Verbindung zwischen Innsbruck und dem Brenner vor allem als Transitroute bekannt ist, verbirgt sich in den Seitentälern des Wipptals ein schier unendliches Naturerlebnis. Ein Grund, warum Familie Löffler vor gut einem Jahr die Peeralm hoch über Navis übernimmt und seither den altehrwürdigen Mauern neues Leben einhaucht. Ein Wagnis und Abenteuer zugleich, denn Tochter Anna kündigt ihren sicheren Job als Intensivschwester und tauscht ihr altes Leben gegen ein Leben auf der Alm. Mut zeigen auch die Brüder Gander, wenn sie waghalsig mit ihren Gleitschirmen zwischen steilen Felswänden und Eis gegen Tal fliegen. Hike & Fly nennt sich diese Sportart, bei der die Elemente Skitour, Skifahren und Gleitschirmfliegen miteinander kombiniert werden. Besonnenheit und Erdung hingegen verspricht ein Besuch an einem der wichtigsten Wallfahrtsorte Tirols, Maria Waldrast. Ein Kraftplatz, der bereits zur Zeit der Kelten entdeckt wurde. Heute findet sich hier eines der höchstgelegenen Klöster Europas und überrascht nicht nur mit einer dazugehörigen Landwirtschaft, sondern wird mittlerweile als Beherbergungsbetrieb geführt. Und so finden sich im Wipptal viele Geschichten, die gleichzeitig überraschen und zeigen, wie vielschichtig und abwechslungsreich das Tal und dessen Bewohner sind.
Obertilliach liegt im Lesachtal in Osttirol, zwischen den Lienzer Dolomiten und den Karnischen Alpen. Hier wechseln sich schroffe Kalkfelsen und bewaldete Bergrücken mit sanften Almmatten ab. Heute zählt es zu den schönsten Bergdöfern im Alpenraum, wo alte Traditionen stolz weitergetragen werden, wie die des Nachtwächters, der seit bald 600 Jahren den Ort beschützt.
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion begleitet besondere Menschen mit ihren Geschichten durch die vier Jahreszeiten, wie die Familie Lugger, wo drei Generationen an einem Strang ziehen, um Alm-, Land- und Gastwirtschaft vom "Unterwöger" zu verbinden. Am Niescherhof erzählt Jungbauer Dominik Ebner, warum Bauer zu sein seine absolute Leidenschaft ist. In den Karnischen Alpen begibt sich der blinde Ausnahme-Bergsteiger Andy Holzer über den Klettersteig auf die Porze. Und im Winter zeigt er bei einer Skitour auf den Golzentipp, dass Grenzen oft nur im eigenen Kopf sind.
Ein Jubiläum, das sich sehen lassen kann: Vor zehn Jahren ging die erste Ausgabe von "Kabarett im Turm" in ORF III on air, seitdem haben Stars, Publikumslieblinge und Newcomer in über 120 Ausgaben die Bühne im Wiener Ringturm betreten, um ihre Kleinkunstprogramme zu präsentieren. Aus diesem Anlass darf das ORF-III-Publikum entscheiden, welche Lieblingsfolge heute gezeigt wird. Zur Auswahl stehen die drei meistgesehenen Programme der Sendereihe: 1) Gery Seidl - Total Spezial (2018) 2) Angelika Niedetzky - Danach (2022) 3) Stefan Haider - Supplierstunde (2023). Mitgevotet kann bis 13. Jänner 2026 auf tv.orf.at/orf3!
Kleinkunst hoch über den Dächern von Wien - das ist das Erfolgsrezept von "Kabarett im Turm". Seit zehn Jahren präsentieren Stars, Publikumslieblinge und Newcomer ihre Programme im Wiener Ringturm. Für viele Talente war und ist es der erste TV-Auftritt, für viele eine gute Bühne, um neue Pointen auszuprobieren. Von Gery Seidl, Thomas Maurer, Stefan Haider, Reinhard Nowak, Angelika Niedetzky, Verena Scheitz, Nadja Maleh, Nina Hartmann oder den Kernölamazonen über den Luis aus Südtirol, Walter Kammerhofer, Peter und Tekal oder Ermi Oma bis Romeo Kaltenbrunner, Sonja Pikart, Tereza Hossa, Chrissi Buchmasser und viele mehr. In dieser Ausgabe werden die besten Pointen, die lustigsten Wuchteln und die größten Gags zum Besten gegeben - das macht Lust auf die nächsten zehn Jahre!
Start für die neue Jubiläumsstaffel von Kabarett im Turm! Seit zehn Jahren präsentieren Publikumslieblinge, Stars und Newcomer ihre aktuellen Programme hoch über den Dächern von Wien im Ringturm. Zum Auftakt in die zwanzigste Staffel sind das Joesi Prokopetz und Dieter Chmelar. Richtig gelesen, da haben sich Zwei gefunden: Der eine schrieb den "Hofa", der andere nicht einmal das "Bummerl". Gemeinsam sind sie hartgesottene Chronisten. Die Unzulänglichkeit dieses Landes und die Peinlichkeiten seines Personals gelten ihnen als Weltkulturerbe. Ihr Grinsen ist oft kaum von einem Dritte-Zähne-Fletschen zu unterscheiden. Doch statt viel Ärger empfehlen Prokopetz & Chmelar als Überlebensentwurf: EVERGRINS - Geschichten, Satiren, Episoden von vorgestern, gestern und von heute. Ein Witz jagt den nächsten, eine Pointe die andere - ein Vergnügen!
Mit "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" ist es ORFIII gelungen, besondere Leckerbissen in einem eigenen Format aufzubereiten. In 45 Minuten zeigt "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" den Zeitgeist vor rund 45 Jahren. Sendung am 31. Jänner 2012: Wir blicken zurück in den "JÄNNER 1972". Bundespräsident Franz Jonas hält seine Neujahrsansprache, das Österreich-Bild zeigt Gastarbeiter-Ehen in Vorarlberg, die Elternschule widmet sich dem Thema "Ehrgeiz". Weiter geht es mit einem Telefonat von Erich Weiss mit Kurt Jeschko über den Olympia-Ausschluss von Karl Schranz und im Seniorenclub werden Gymnastik, Älterwerden und Schönheitsoperationen thematisiert. Ein weiteres Österreich-Bild berichtet vom Fahrscheinchaos in Graz und zum Abschluss zeigen wir "Guten Abend, Nachbar" mit Hans-Joachim Kulenkampff.
Von den mächtigen Gipfeln der Stubaier Berge bis hin zu den unbesiedelten Ausläufern der Zillertaler und Tuxer Alpen erstreckt sich in dieser "Land der Berge"-Neuproduktion ein Tal voller Gegensätze: Das Wipptal. Während die Verbindung zwischen Innsbruck und dem Brenner vor allem als Transitroute bekannt ist, verbirgt sich in den Seitentälern des Wipptals ein schier unendliches Naturerlebnis. Ein Grund, warum Familie Löffler vor gut einem Jahr die Peeralm hoch über Navis übernimmt und seither den altehrwürdigen Mauern neues Leben einhaucht. Ein Wagnis und Abenteuer zugleich, denn Tochter Anna kündigt ihren sicheren Job als Intensivschwester und tauscht ihr altes Leben gegen ein Leben auf der Alm. Mut zeigen auch die Brüder Gander, wenn sie waghalsig mit ihren Gleitschirmen zwischen steilen Felswänden und Eis gegen Tal fliegen. Hike & Fly nennt sich diese Sportart, bei der die Elemente Skitour, Skifahren und Gleitschirmfliegen miteinander kombiniert werden. Besonnenheit und Erdung hingegen verspricht ein Besuch an einem der wichtigsten Wallfahrtsorte Tirols, Maria Waldrast. Ein Kraftplatz, der bereits zur Zeit der Kelten entdeckt wurde. Heute findet sich hier eines der höchstgelegenen Klöster Europas und überrascht nicht nur mit einer dazugehörigen Landwirtschaft, sondern wird mittlerweile als Beherbergungsbetrieb geführt. Und so finden sich im Wipptal viele Geschichten, die gleichzeitig überraschen und zeigen, wie vielschichtig und abwechslungsreich das Tal und dessen Bewohner sind.
Obertilliach liegt im Lesachtal in Osttirol, zwischen den Lienzer Dolomiten und den Karnischen Alpen. Hier wechseln sich schroffe Kalkfelsen und bewaldete Bergrücken mit sanften Almmatten ab. Heute zählt es zu den schönsten Bergdöfern im Alpenraum, wo alte Traditionen stolz weitergetragen werden, wie die des Nachtwächters, der seit bald 600 Jahren den Ort beschützt.
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion begleitet besondere Menschen mit ihren Geschichten durch die vier Jahreszeiten, wie die Familie Lugger, wo drei Generationen an einem Strang ziehen, um Alm-, Land- und Gastwirtschaft vom "Unterwöger" zu verbinden. Am Niescherhof erzählt Jungbauer Dominik Ebner, warum Bauer zu sein seine absolute Leidenschaft ist. In den Karnischen Alpen begibt sich der blinde Ausnahme-Bergsteiger Andy Holzer über den Klettersteig auf die Porze. Und im Winter zeigt er bei einer Skitour auf den Golzentipp, dass Grenzen oft nur im eigenen Kopf sind.
"Der Blick, einfach gewaltig. Mitten in der Stadt die zwei Berge, du stehst am Mönchsberg, von drüben schaut der Kapuzinerberg herüber, und im Tal dazwischen tausend Kirchen und Klöster aufgefädelt am grün blitzenden Salzachfluss", so klingt es, wenn das Auge des Bestseller-Autors Wolf Haas über Salzburg schweift. Der filmische Streifzug durch vier Jahreszeiten über die Salzburger Hausberge beginnt beim höchsten Berg, dem sagenumwobenen, meterhoch verschneiten Untersberg. Das eindrucksvolle Felspanorama des Hellbrunnerbergs lässt uns Jahrtausende in die Erdgeschichte zurückblicken und Keltenkenner Alfred Winter erzählt die Geschichte des Steintheaters in Hellbrunn, das englische Wissenschafter als das Stonehenge Salzburgs bezeichneten.
Die Reise führt auch in das Salzburg der 1820er Jahre: Johann Michael Sattler schuf ein einzigartiges Kunstobjekt, das er mit Blick vom Mönchsberg malte: Das Salzburg Panorama. Zu den Geheimnissen des winterlichen Stadtwaldes am Kapuzinerberg gehören auch die europaweit einzigen Gämsen in einem Stadtgebiet. So einzigartig wie der Weinberg am Mönchsberg gegenüber. Oder der Saxophon spielende Mönch am Fenster in Mülln. Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler spricht über die landschaftliche Einzigartigkeit und ihre Wirkung auf die Kunst zwischen Mönchs- und Kapuzinerberg. Abenteuerliche Geschichten wie die der Zahnradbahn auf den Festungsberg rücken ebenso ins Bild wie die der Serpentinenstraße auf den Gaisberg 1928. Der erste Straßenbau diente rein touristischen Zwecken und ab 1929 auch als legendäre Rennstrecke. Ernst Piech ist sie mit seinem Oldtimer für uns noch einmal gefahren. Die Reise der Hausberge endet dort, wo einst auch schon Mozart die Stille über der Stadt suchte: Am Kalvarienberg in Maria Plain, mit einzigartigem Rundblick auf die Stadtberge. (Doku 2019)
Es zählt zu den vielleicht urigsten Tälern des Osttiroler Hochgebirges: das Defereggental, das gerade im Winter romantische Abgeschlossenheit ausstrahlt. Die Leute haben gelernt, mit allen Jahreszeiten hier heroben zurecht zu kommen, erinnert sich "Hittl-Wirt" Albin Kleinlercher. Damit Zimmer für zahlende Gäste frei wurden, rückte die ganze Familie auf einem großen Strohsack zusammen. Der meterhohe Schnee im Winter schloss die Höfe gelegentlich ein. Die bäuerliche Arbeit war hier immer schon beschwerlich und ist es bis heute geblieben. Auch wenn sich die Zeiten geändert haben und heute alles viel komfortabler geworden ist - noch gibt es Leute, die nach wie vor im Einklang mit der Natur leben. Gestalter Gebhard Hölzl zeigt die Schönheiten der weißen Landschaft, und wie sich die Menschen hier darin ihr Leben eingerichtet haben.