Hier ein Bischofssitz, da ein imposantes Regionalmuseum - die Burgen und Schlösser von der Südsteiermark bis nach Slowenien sind unerlässlich für das kulturelle Selbstverständnis der Grenzregion.
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Ein Leben zwischen historischer Bewusstseinsbildung und touristischem Auftrag - die Schlossbesitzer/innen von der malerischen Südsteiermark bis nach Slowenien zeigen Passion in ihrem Bemühen, die alten Gemäuer zeitgemäß mit Leben zu füllen.
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Im Herzen des südsteirischen Weinlandes befindet sich Schloss Seggau, das jahrhundertelang als Repräsentationssitz der steirischen Bischöfe diente und heute ein Bildungs- und Kongresszentrum beheimatet. Immer noch verbringt der amtierende Bischof Wilhelm Krautwaschl die Sommermonate hier, die gesamte Anlage ist ihm ein wahrer Kraftplatz. Im bischöflichen Weinkeller - einem der ältesten Europas - verkostet er alljährlich den Messwein aus dem schlosseigenen Weingarten.
Dringt man tiefer ins Weinland vor, kommt man an Schloss Ottersbach nicht vorbei, das bereits in der fünften Generation im Besitz der Familie Abel ist. Heute leben hier drei Generationen unter einem Dach. Man hat sich als Familienbetrieb voll und ganz der Romantik verschrieben und stellt sowohl den lieblichen Schlossgarten als auch manch Prunkräume für Hochzeitsgesellschaften und ihre Feierlichkeiten zur Verfügung.
Die filmische Reise führt weiter in den Südosten der Steiermark nach Bad Gleichenberg. Hier thronte einst das stolze Herrschaftshaus "Burg Neu-Gleichenberg", das über mehrere Jahrhunderte im Besitz der bedeutenden Grafen Trauttmansdorff war und heute als Ruine von der Natur zurückerobert wird. Im Forsthof bei Bad Gleichenberg, einem beschaulichen Landschloss, das die Trauttmansdorffer im 19. Jahrhundert als Witwensitz genutzt haben, lebt und arbeitet heute die Schriftstellerin und Malerin Elisabeth Newzella mit ihrem Mann Clemens-Maria, der einem westfälischen Adelsgeschlecht entstammt. Ihre Privatresidenz trägt zum aristokratischen Flair bei, das Bad Gleichenberg seit seiner Gründung als Kurort für die Reichen und Schönen durch den steirischen Statthalter Reichsgraf von Wickenburg ausmacht.
Eine ganze Stadt als mittelalterliche Burganlage - das war Bad Radkersburg direkt an der steirisch-slowenischen Grenze einst. Mächtige Bastionen und Wehrmauern umgeben noch heute den Stadtkern. Der passionierte Stadtführer Alois Münzer führt uns an jene Orte, die von der Wehrgeschichte Bad Radkersburgs erzählen; im Museum im alten Zeughaus, in dem sie die Stadtgeschichte hütet und aufbereitet, verdeutlicht die Historikerin Beatrix Vreca, wie aus der Festung ein Kurort wurde.
Schließlich führt der Film nach Slowenien zu einer der größten und mächtigsten Schlossanlagen des Landes - Schloss Ptuj, das heute im Besitz des nationalen Kulturministeriums ist und ein bedeutendes Regionalmuseum beheimatet. Der Kurator Branko Vnuk wacht beherzt über die kunsthistorische Sammlung des Hauses und gewährt einen Einblick in die Restaurierungswerkstätten, wo gerade an wertvollen Tapisserien aus dem 17. Jahrhundert gearbeitet wird. In seiner Schlossführung betont er auch die Verbindung des Hauses zur Steiermark anhand der steirischen Grafen Herberstein, die bis 1945 auch die letzten Besitzer von Schloss Ptuj waren, bevor es nationalisiert wurde.
Eine Dokumentation von Fritz Aigner und Alfred Ninaus
Kirchberg in Tirol liegt eingebettet zwischen den Bergmassiven der Hohen Salve und dem Kitzbüheler Horn auf dem Sonnenplateau des Brixentals auf rund 800 m. Wanderwege und Touren laden ein, die Natur zu entdecken und von ihrer schönsten Seite zu erleben. Bewirtschaftet Almen sorgen für das leibliche Wohl der Wanderer. Harry Prünster befindet sich schon mitten drin, im Bergabenteuer.
Diesmal hat Harry die Variante Seilbahn-Wanderung gewählt. Er "schwebt" von Kirchberg auf der Hintenbachalm in Aschau. Die Alm liegt idyllisch am Fuße des Großen Rettenstein im Brixental. Dort hat Hans ein Paradies für Käseliebhaber aufgebaut - das Kasplatzl. Danach lässt sich Harry vom Sessellift zum Gaisbergstüberl bringen. Dort erwartet ihn ein Familienbetrieb mit Unternehmersinn. Zurück in Kirchberg steigt er in die Fleckalmbahn. Die Ochsalm ist nicht weit von der Bergstation entfernt. Dort soll man sich herrlich entspannen können - ob das an den Bergseen ringsum liegt oder doch am Wirt Thomas?
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Aus "seinem" Bundesland Tirol meldet sich Harry Prünster und stellt einige Hütte rund um den Achensee vor. Den Anfang macht die Dalfazalm von Renate und Georg Moser auf knapp 1700 Meter Seehöhe im Rofangebirge gelegen. Hier ist der Kaiserschmarren nach altem Hausrezept längst kein Geheimtipp mehr! Am Enzianweg wandert Harry weiter zur Erfurterhütte zu Kornelia und Raimund Pranger, die diese Alpenvereinshütte bereits den vierten Sommer bewirtschaften. Auf der Gaisalm in Pertisau im Karwendelgebirge trifft Harry Daniela Neuhauser in Kapitänsuniform, denn sie ist die erste Frau Kapitän in Tirol bei der Achensee Schifffahrt und Wirtin der Gaisalm. Auf der Gramaialm bekommt Harry Kaspressknödel serviert, hier arbeiten Gabi und Adi Rieser. Ihre Zwillingen Martin und Michael haben Harry mit einem Zwillingsscherz in die Irre geführt, schlussendlich sitzen alle gemütlich zusammen und Harry erfährt noch einiges aus dem Leben der leidenschaftlichen Hüttenwirte.
Harry Prünster reist in die Steiermark, in das Gesäuse und macht bei seiner ersten Station eine besondere Entdeckung: auf der Grabneralm gibt es eine Schule unter freiem Himmel! Den Käse aus der Schaukäserei der Schule verarbeiten Eva Hornek und Gerhard Wallner auf der Grabneralmhütte zum Beispiel zu köstlichen Goasknödeln. Vor drei Jahren haben die Quereinsteiger ihre Berufe an den Nagel gehängt und die Hütte übernommen. Ein kultureller Abstecher führt Harry ins Stift Admont mit der größten spätbarocken Klosterbibliothek der Welt. Hier besucht er die Ausstellung "Jenseits des Sehens" mit speziellen Kunstwerken für Sehende und blinde Menschen. Im Johnsbachtal ist Harry Gast bei Rikki Leimberger und Gerhard Schlager in der 900 Jahre alten Kölblalm Hütte. Hier gibt es zu essen, was die Natur zu bieten hat, zur Zeit stehen verschiedene Schwammerlgerichte auf der Speisekarte. Harrys letzte Station ist die Ebneralm-Hütte von Georg Zeiringer. Er bewirtschaftet die Alm allein und seine Spezialität sind Brettljausen und Kaiserschmarren. Weine und Säfte kommen vom Stift Admont, wo Gerhard und Harry den Tag ausklingen lassen.
Neben jeder Menge Naturerlebnissen erwarten Harry Prünster rund um Zell am See auch kulturelle Überraschungen. Auf dem 4-Seen-Kunstweg gelangt man zur Schmittenhöhe, den Zeller Hausberg. Unter dem Motto "Kunst am Berg" säumen 26 überdimensionale Skulpturen den Weg auf den Gipfel. Zuvor besucht Harry die Areitalm, die von Peter und Edith Pfeffer bewirtschaftet wird. Peter lädt Harry zu einer Runde auf der Trialmaschine und zu einem Glas Weissburgunder in seine Vinothek ein. Auf der Sonnkogelhütte serviert Wirt Ernst Steger ein köstliches Wildgericht. Ehe der leidenschaftliche Hüttenwirt vor neun Jahren die Alm übernahm war er Elektriker, einer der nächsten Pläne ist der Bau einer Bar.
An der Schiffanlegestelle in Zell am See besteigt Harry die MS Schmittenhöhe. Hier arbeitet Marco Voglreiter, auf der Sundeck Lounge serviert er Harry eine Erfrischung und lädt ihn zum Freitagabend Tanz am Schiff ein.
Zwischen UNESCO-Weltkulturerbe, vielbesuchten Schauburgen und mächtigen Wehrburgen - die Burgen und Schlösser im Weinviertel sind lebhafte Monumente einer vielbewegten Geschichte.
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In jedem Winkel der Häuser wird Weltgeschichte spürbar. Die Schlossherren und Burgdamen des Weinviertels und des tschechischen Grenzgebiets bezeugen in mühseliger Kleinarbeit das unermüdliche Bedürfnis, Geschichte in Szene zu setzen und Vergangenheit greifbar zu machen.
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Die filmische Reise durch die Herrschaftshäuser des Weinviertels und den Süden Tschechiens beginnt auf der Burg Kreuzenstein. Die einstmals mittelalterliche Burg der Habsburger wurde im Dreißigjährigen Krieg vollends zerstört. Im 19. Jahrhundert gelangte die Ruine in den Besitz des Polarforschers Graf Johann Nepomuk Wilczek. 1874 veranlasste er den Wiederaufbau zu einer neuromantischen Schauburg und Ort für seine umfangreichen Kunstsammlungen. Immer noch im Besitz der Familie Wilczek ist das Haus seit Beginn des 20. Jahrhunderts auch eine beliebte Filmkulisse.
Anschließend werden die Häuser der Familie Liechtenstein an der österreichisch-tschechischen Grenze besucht. Schloss Wilfersdorf ist seit 1436 durchgehend im Besitz der fürstlichen Familie Liechtenstein. Ein Museum zur Familiengeschichte, die fürstliche Hofweinkellerei und der Verwaltungssitz für die fürstlichen Familiengüter in Niederösterreich sind hier beheimatet. Schlossadministrator Hans Huysza, führt durch das schlicht gegliederte barocke Wohnschloss und das von ihm in jahrzehntelanger Kleinarbeit aufgebaute Liechtenstein-Museum.
Von Wilfersdorf führt die Reise nach Südmähren zum Schloss Valtice, dem ehemaligen Wohnsitz der Familie Liechtenstein. Von hier aus hat die Familie aus Ablehnung des Nationalsozialismus 1938 ihren Sitz auf Schloss Vaduz im heutigen Fürstentum Liechtenstein verlegt. Durch die Prunkräume des Schlosses führt uns der pensionierte Fremdenführer Vladimir Smy?ka.
Im nahegelegenen Schloss Lednice, dem ehemaligen Sommerschloss der Familie Liechtenstein empfängt die Verwalterin Ivana Holásková das Filmteam. Sie führt durch die neugotische Anlage sowie das gusseiserne Gewächshaus, das bei seiner Fertigstellung 1845 das größte Glashaus der Welt war. Als "Garten Europas" wird die weitläufige Parklandschaft aus englischen und französischen Gärten bezeichnet, in er man ein Minarett, eine künstliche Burgruine und andere romantische Bauten entdecken kann.
Majestätisch thront die Burg Hardegg auf einem Felsen im Nordwesten des Weinviertels über der kleinsten Ortschafts Österreichs. Die Wehrburg wurde im 12. Jahrhundert von den Grafen von Plain und Hardegg errichtet. Der heutige Burgherr, Octavian Pilati, der hier mit seiner Familie wohnt, präsentiert die historischen Räumlichkeiten und erzählt von den Herausforderungen bei der Erhaltung der weitläufigen Anlage.
Grafenegg ist die letzte Station der filmischen Reise. Der heutige Besitzer, Tassilo Metternich-Sándor, führt durch die bedeutendste Schlossanlage des romantischen Historismus in Österreich. Ein einzigartiges Erlebnis sind die abendlichen Konzerte auf der futuristischen Open Air-Bühne Wolkenturm inmitten des 32 Hektar großen Landschaftsgartens der romantischen Vierflügelanlage.
Eine Dokumentation von Valentin Badura
Obwohl alle Stauseen künstlich entstanden sind, gelten sie vielerorts als Perlen der Alpen. Sie strahlen eine ganz eigene Schönheit aus und ziehen oft Menschen aus aller Welt an. Ihre Grundstruktur ist meist wuchtig und grob und doch schmiegen sie sich oftmals sanft in die sie umgebende Natur und scheinen mit ihr eine Einheit zu bilden. Ihr alleiniger Zweck ist die Energiegewinnung, viele Stauseen sind aber längst auch zu einer Tourismusattraktion geworden oder dienen sowohl Einheimischen, als auch Touristen als sonntägliches Ausflugsziel. Diese "Land der Berge"-Neuproduktion begibt sich zu einigen der schönsten Stauseen in Österreich.
Das Salzkammergut in Österreich ist seit Jahrtausenden ein Herzstück europäischer Kultur. Schauspieler Simon Schwarz wird nun auch für ORF III zur Spürnase und entdeckt unglaubliche Spuren der jahrtausendealten Geschichte des Salzes von Hallstatt über Hallein bis zum Chiemgau. Der kulturhistorisch älteste Teil des Salzkammergutes ist von einer über 7000 Jahre alten Salz-Geschichte und seinen historischen Salzbergwerken in dieser Region geprägt. Was für die heutige Wirtschaft Erdöl und Erdgas sind, war in früherer Zeit das Salz für die Menschen. Auf Teilstücken des im Jahr 2015 eröffneten Weitwanderweges durch die "Salzalpen" begegnet Simon Schwarz Zeitzeugen und Menschen der Region in beeindruckender Landschaft, sie weisen ihm den Weg zu historischen Stätten der Salzregionen Oberösterreichs, Salzburgs und Bayerns. (Doku 2019)
Hotelbesitzer Wenzel Hofer hat es nicht leicht: Seine vier Kinder gehen recht unterschiedliche Wege, und manchmal muss er für sie in die Bresche springen. Zu allem Überfluss verliebt sich der Witwer auch noch.
Mit Klaus Wildbolz, Christine Buchegger, Andrea Lamatsch, Sascha Wussow, Nicole R. Beutler, Heinz Trixner, Fritz Karl, Therese Lohner, Karin Baal, Anton Pointecker
Hotelbesitzer Wenzel Hofer hat es nicht leicht: Seine vier Kinder gehen recht unterschiedliche Wege, und manchmal muss er für sie in die Bresche springen. Zu allem Überfluss verliebt sich der Witwer auch noch.
Mit Klaus Wildbolz, Christine Buchegger, Andrea Lamatsch, Sascha Wussow, Nicole R. Beutler, Heinz Trixner, Ilona Grübel, Wolfgang Hübsch, Gertraud Jesserer
Hotelbesitzer Wenzel Hofer hat es nicht leicht: Seine vier Kinder gehen recht unterschiedliche Wege, und manchmal muss er für sie in die Bresche springen. Zu allem Überfluss verliebt sich der Witwer auch noch.
Mit Klaus Wildbolz, Christine Buchegger, Andrea Lamatsch, Sascha Wussow, Hans Kraemmer, Nicole R. Beutler, Heinz Trixner, Lotte Ledl, Ulrich Pleitgen, Sebastian Rudolph, Theresa Hübchen, Ellen Schwiers
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion begleitet Hüttenwirtinnen und Hüttenwirte auf einigen der schönsten Schutzhütten Tirols und zeigt ihren oft anspruchsvollen Alltag hoch über den Tälern. Die Dokumentation führt zu spektakulär gelegenen Hütten in den Tuxer Alpen, den Hohen Tauern, den Lechtaler Alpen und dem Karwendel. Dabei stehen nicht nur die landschaftliche Schönheit und die Wanderwege im Mittelpunkt, sondern auch die Herausforderungen der Hüttenbewirtschaftung - von Versorgung und Selbstversorgung bis hin zu den besonderen Menschen, die diese Orte mit viel Leidenschaft betreiben.
Er gilt als König der Weitwanderwege in Tirol: der Adlerweg. Auf 24 Etappen und rund 320 Kilometern führt er vom Kaisergebirge bis zum Arlberg - einmal quer durch Tirol. Diese "Land der Berge"-Produktion portraitiert den Tiroler Höhenweg und zeigt spektakuläre Landschaften sowie die Menschen, die mit dem Adlerweg verbunden sind.
Zu ihnen gehören die ehrenamtlichen Wegwarte am Wilden Kaiser, die mit großem Einsatz die Wanderwege erhalten. Im Karwendel gibt Naturpark-Ranger Sebastian Pilloni Einblicke in die Tierwelt - allen voran in das Leben der Steinadler, die hier ihre Brutgebiete haben. Die Region beherbergt eine der dichtesten Steinadler-Populationen der gesamten Alpen. Vom Gipfelsieg auf der Birkkarspitze führt die Route weiter entlang der Nordkette mit Blick auf Innsbruck. Hier trifft "Land der Berge" auf Hirte Felix Felderer, der im Sommer über 800 Schafe hütet, sowie auf die Hüttenwirte Manuela Kneringer-Schimpfössl und Christoph Schimpfössl, die die abgelegene Steinseehütte in den Lechtaler Alpen bewirtschaften - versorgt manchmal nur per Hubschrauber. Ein abschließender Höhepunkt ist die älteste Höhensiedlung Tirols, Pfafflar, wo Christoph Lechleitner mit seiner Mutter Rosi Friedl und zahlreichen Helfern in alter Tradition überwucherte Viehweiden zurückerobert. Gleich, welchen Teil des Adlerweges man durchwandert hat: Was am Ende bleibt, sind Erinnerungen an atemberaubende Landschaften und unvergessliche Begegnungen mit beeindruckenden Menschen.
Er ist einer der beliebtesten Kabarettisten des Landes, seine Vorstellungen weit im Voraus ausverkauft: Klaus Eckel. Keiner spricht so schnell wie er, niemand setzt so viele Pointen in der Minute. Anlass genug, um dem Star der Kleinkunst ein Denkmal zu errichten. ORF III hat sich durch die Bühnenprogramme gewühlt und zeigt zahlreiche Highlights aus seinen Programmen sowie unbekannte Schätze aus dem Archiv.
Das war der pointenreiche Sommer 2026 bei "Kabarett unter Sternen"! Moderator Gerald Fleischhacker lässt die besten Auftritte der Open-Air-Tafelrunde Revue passieren. U.a. mit Gery Seidl, Andreas Vitasek, Lydia Prenner-Kasper, Eva Maria Marold, Herbert Steinböck, Stefan Haider, Antonia Stabinger oder Gudrun Nikodem-Eichenhardt. Gute Unterhaltung garantiert!
Die Tafelrunde Classics präsentieren die Highlights aus der Satireshow, diesmal mit einem ganz besonderen Thema - Liebesgeschichten! Manchmal liegt Liebe in der Luft, manchmal aber auch der Feind im eigenen Bett. Ein gefundenes Fressen für die populärsten Kabarettistinnen und Kabarettisten des Landes. Mit Auftritten von u.a. Andreas Vitásek, Gery Seidl, Benedikt Mitmannsgruber, Pepi Hopf, Lydia Prenner-Kasper, Angelika Niedetzky, Nadja Maleh uvm.
Mit "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" ist es ORFIII gelungen, besondere Leckerbissen in einem eigenen Format aufzubereiten. In 45 Minuten zeigt "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" den Zeitgeist vor rund 45 Jahren. Diesmal: SEPTEMBER 1972
TELETEST - Frankfurter Würstel vom Würstlstand am Prüfstand
KINDER VOR DEM BILDSCHIRM - Fernsehgewohnheiten von Kindern
TELESPORT AM MONTAG - Doping-Diskussion aus München
PARLONS FRANCAIS - Französischkurs mit Georges Creux und Ulli Petek
AN DEN BOXEN - Gunther Philipp präsentiert neuen Vauxhall
HORIZONTE - Aktion überleben - Naturparadies Lobau in Gefahr
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion begleitet Hüttenwirtinnen und Hüttenwirte auf einigen der schönsten Schutzhütten Tirols und zeigt ihren oft anspruchsvollen Alltag hoch über den Tälern. Die Dokumentation führt zu spektakulär gelegenen Hütten in den Tuxer Alpen, den Hohen Tauern, den Lechtaler Alpen und dem Karwendel. Dabei stehen nicht nur die landschaftliche Schönheit und die Wanderwege im Mittelpunkt, sondern auch die Herausforderungen der Hüttenbewirtschaftung - von Versorgung und Selbstversorgung bis hin zu den besonderen Menschen, die diese Orte mit viel Leidenschaft betreiben.
Er gilt als König der Weitwanderwege in Tirol: der Adlerweg. Auf 24 Etappen und rund 320 Kilometern führt er vom Kaisergebirge bis zum Arlberg - einmal quer durch Tirol. Diese "Land der Berge"-Produktion portraitiert den Tiroler Höhenweg und zeigt spektakuläre Landschaften sowie die Menschen, die mit dem Adlerweg verbunden sind.
Zu ihnen gehören die ehrenamtlichen Wegwarte am Wilden Kaiser, die mit großem Einsatz die Wanderwege erhalten. Im Karwendel gibt Naturpark-Ranger Sebastian Pilloni Einblicke in die Tierwelt - allen voran in das Leben der Steinadler, die hier ihre Brutgebiete haben. Die Region beherbergt eine der dichtesten Steinadler-Populationen der gesamten Alpen. Vom Gipfelsieg auf der Birkkarspitze führt die Route weiter entlang der Nordkette mit Blick auf Innsbruck. Hier trifft "Land der Berge" auf Hirte Felix Felderer, der im Sommer über 800 Schafe hütet, sowie auf die Hüttenwirte Manuela Kneringer-Schimpfössl und Christoph Schimpfössl, die die abgelegene Steinseehütte in den Lechtaler Alpen bewirtschaften - versorgt manchmal nur per Hubschrauber. Ein abschließender Höhepunkt ist die älteste Höhensiedlung Tirols, Pfafflar, wo Christoph Lechleitner mit seiner Mutter Rosi Friedl und zahlreichen Helfern in alter Tradition überwucherte Viehweiden zurückerobert. Gleich, welchen Teil des Adlerweges man durchwandert hat: Was am Ende bleibt, sind Erinnerungen an atemberaubende Landschaften und unvergessliche Begegnungen mit beeindruckenden Menschen.
Aus "seinem" Bundesland Tirol meldet sich Harry Prünster und stellt einige Hütte rund um den Achensee vor. Den Anfang macht die Dalfazalm von Renate und Georg Moser auf knapp 1700 Meter Seehöhe im Rofangebirge gelegen. Hier ist der Kaiserschmarren nach altem Hausrezept längst kein Geheimtipp mehr! Am Enzianweg wandert Harry weiter zur Erfurterhütte zu Kornelia und Raimund Pranger, die diese Alpenvereinshütte bereits den vierten Sommer bewirtschaften. Auf der Gaisalm in Pertisau im Karwendelgebirge trifft Harry Daniela Neuhauser in Kapitänsuniform, denn sie ist die erste Frau Kapitän in Tirol bei der Achensee Schifffahrt und Wirtin der Gaisalm. Auf der Gramaialm bekommt Harry Kaspressknödel serviert, hier arbeiten Gabi und Adi Rieser. Ihre Zwillingen Martin und Michael haben Harry mit einem Zwillingsscherz in die Irre geführt, schlussendlich sitzen alle gemütlich zusammen und Harry erfährt noch einiges aus dem Leben der leidenschaftlichen Hüttenwirte.
Harry Prünster reist in die Steiermark, in das Gesäuse und macht bei seiner ersten Station eine besondere Entdeckung: auf der Grabneralm gibt es eine Schule unter freiem Himmel! Den Käse aus der Schaukäserei der Schule verarbeiten Eva Hornek und Gerhard Wallner auf der Grabneralmhütte zum Beispiel zu köstlichen Goasknödeln. Vor drei Jahren haben die Quereinsteiger ihre Berufe an den Nagel gehängt und die Hütte übernommen. Ein kultureller Abstecher führt Harry ins Stift Admont mit der größten spätbarocken Klosterbibliothek der Welt. Hier besucht er die Ausstellung "Jenseits des Sehens" mit speziellen Kunstwerken für Sehende und blinde Menschen. Im Johnsbachtal ist Harry Gast bei Rikki Leimberger und Gerhard Schlager in der 900 Jahre alten Kölblalm Hütte. Hier gibt es zu essen, was die Natur zu bieten hat, zur Zeit stehen verschiedene Schwammerlgerichte auf der Speisekarte. Harrys letzte Station ist die Ebneralm-Hütte von Georg Zeiringer. Er bewirtschaftet die Alm allein und seine Spezialität sind Brettljausen und Kaiserschmarren. Weine und Säfte kommen vom Stift Admont, wo Gerhard und Harry den Tag ausklingen lassen.
Neben jeder Menge Naturerlebnissen erwarten Harry Prünster rund um Zell am See auch kulturelle Überraschungen. Auf dem 4-Seen-Kunstweg gelangt man zur Schmittenhöhe, den Zeller Hausberg. Unter dem Motto "Kunst am Berg" säumen 26 überdimensionale Skulpturen den Weg auf den Gipfel. Zuvor besucht Harry die Areitalm, die von Peter und Edith Pfeffer bewirtschaftet wird. Peter lädt Harry zu einer Runde auf der Trialmaschine und zu einem Glas Weissburgunder in seine Vinothek ein. Auf der Sonnkogelhütte serviert Wirt Ernst Steger ein köstliches Wildgericht. Ehe der leidenschaftliche Hüttenwirt vor neun Jahren die Alm übernahm war er Elektriker, einer der nächsten Pläne ist der Bau einer Bar.
An der Schiffanlegestelle in Zell am See besteigt Harry die MS Schmittenhöhe. Hier arbeitet Marco Voglreiter, auf der Sundeck Lounge serviert er Harry eine Erfrischung und lädt ihn zum Freitagabend Tanz am Schiff ein.
Zum Auftakt der Sommerstaffel fährt Harry Prünster nach Südtirol, in die Nähe von Meran. Das Passeiertal, umrahmt von den Stubaier-, Ötztaler- und Sarntaler Alpen, ist u.a. bekannt für seine Museumsprojekte. Harry stößt in 1350m Höhe auf das Alm-Museum - eine der ältesten Holzbauten Südtirols. Walli und Walter Raftl bewirtschaften die Pfistradalm - Grauskasknödl sind deren Spezialität. Auf der Gompmalm erzählt Helli Gufler Harry von seinen jugendlichen Auslandsjahren, und der Rückkehr auf die Alm, auf der er nun seit 23 Jahren lebt und wirtschaftet. Am Weg zur Schutzhütte Schneeberg stößt Harry auf viele Relikte und Schaustücke der Blütezeit des Silber-, Blei- und Zinkbergbaus. Dort angelangt probiert Harry Hüttenwirtin Margit Widmanns Spezialität: Ziegenbockbraten.
Harry Prünster begrüßt zur letzten Folge dieses Sommers.
Gmunden, die lebhafte Stadt mit südlichem Charme, hat seit der Ernennung zur Kurstadt (1862) nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Ihre einmalige Lage am Ufer des Traunsees, umgeben von Bergen, bietet zusammen mit ihrer kulturellen Vergangenheit ein besonderes Flair. Die Wanderschuhe angezogen, und schon geht's für Harry los auf den Gmundnerberg. Vom Gmundnerberghaus hat man den schönsten Blick auf den Traunsee. Dann nimmt Harry die Seilbahn auf den Feuerkogel. Vor Tausenden von Jahren wurden hier zur Sommersonnenwende Feuer entzündet, daher der Name. Wenige Gehminuten von der Bergstation Feuerkogelseilbahn entfernt, befindet sich die Kranabeth Hütte. Die ehemalige Schutzhütte wurde von zwei Hüttenwirten übernommen. Der eine sorgt für die Musik und für den Schmäh, der andere schupft die Küche ...