WIR 03.07.2026
Das Fernsehmagazin für Kroaten, Roma, Slowaken, Slowenen, Tschechen und Ungarn.
*) Slovaci / Klangtherapie mit Lucia Drozdová
*) Cesi / Podiumsdiskussion der ARGE Volksgruppen
*) Magyarok / Tibor Gálos: 1956 Flucht in ein neues Leben
*) Slovenci / Film: Wenn die Erinnerung reift
*) Hrvati / Mit dem Segelboot um die Welt
*) Roma / Roma Kirtag in Unterwart
Moderation: Katharina Graf-Janoska
Redaktion: Judith Herczeg
Erstmals seit 33 Jahren kommt der Nationalrat im Juli zu einem Sitzungsmarathon mit fünf Plenartagen zusammen. Zunächst stehen einige Gesetzesvorhaben wie das Verbot von Einweg-E-Zigaretten, zwei neue Schulfächer, längere "Pickerl"-Intervalle für Kraftfahrzeuge auf der Tagesordnung. Auch viele Konsumentenschutzthemen wie das Verbot der vorsätzlich begrenzten Lebensdauer von Produkten werden finalisiert. Schwerpunkt der Woche ist die Budgetkonsolidierung. Beschlossen werden u.a. die Pensionsanpassung 2027, die Einführung einer Paketsteuer sowie die Senkung der Lohnnebenkosten. Nach der Debatte zu den einzelnen Budget-Kapiteln erfolgt der Beschluss des Doppelbudgets 2027/2028 am Freitag.
Kommentar: Astrid Wibmer und Felix Strasser
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Dramatisches Wiedersehen mit der begnadeten Pferdeflüsterin Rike . Umringt von einem starken, österreichischen Cast, bestehend aus Ulli Maier, Stefan Pohl und Fritz Egger, kämpft die ehemalige Turnierreiterin für den Erhalt der elterlichen Koppel. Doch behördliche Schikanen und die Sorge um Hengst Jacomo strapazieren die Nerven der leidenschaftlichen Pferdefreundin.
Von Leistungsdruck im Reitsport hält die ehemalige Turnierreiterin Rike wenig. Nach der Übernahme der elterlichen Koppel arbeitet sie lieber nur therapeutisch mit Pferden. Doch der Gegenwind ist enorm. Die Aufsichtsbehörde überdehnt bei einem Kontrollgang die Grenzen des Erlaubten. Sogar eine Schließung des Betriebs steht im Raum. Dem nicht genug, ist Rikes geliebter Hengst Jacomo wie vom Erdboden verschwunden. Rike selbst soll das Tier entführt haben. Da trifft es sich gut, dass Chaostante Michi ungebremste Fröhlichkeit verbreitet, als sie überraschend in den Reiterhof einzieht.
Mit Klara Deutschmann, Shenja Lacher, Ulli Maier, Stefan Pohl, Fritz Egger, Michaela May, Helmfried von Lüttichau, Gert Anthoff
Auch Pferde trauern. Im berührenden vierten Teil der Familiensaga kümmert sich Gestütsbesitzerin Rike nach besten Kräften um eine traumatisierte Stute. Doch der einzige, der wirklich zu dem Tier durchdringt, ist ein elfjähriger Bub.
Eine freilaufende Palomino-Stute weckt die Aufmerksamkeit von Pferdetrainerin Rike. Im Wald begegnet sie der Ausreißerin. Das Tier lässt niemanden an sich heran. Nur zu dem Sohn von Polizeimeister Jan hat sie Vertrauen. Der elfjährige Bub steckt gerade selbst in einer Krise. Nach der Trennung seiner Eltern soll er bei seinem Vater leben. Doch Jan nimmt momentan die Suche nach Hengst Jacomo ganz in Anspruch. Als Jan das Turnierpferd endlich findet, kann er Rike dazu bewegen, den Rappen zurück zu Schwägerin Loretta und Bruder Ferdinand zu bringen. Dort erwartet Jacomo aber nichts Gutes.
Mit Klara Deutschmann, Helmfried von Lüttichau, Ulli Maier, Stefan Pohl, Florian Maria Sumerauer, Michaela May, Gerd Anthoff, Shenja Lacher, Susu Padotzke
Alex Pollack und Bram de Groot (Fedja van Huêt) verfolgen eine riskante Strategie: Um Menschenhandel und Zwangsprostitution im Rotlichtmilieu der Grachtenmetropole zu stoppen, rekrutiert das deutsch-niederländische Duo eine Informantin, die bei der verdeckten Aktion ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt. In "Das Mädchen ohne Namen" verkörpert Carina de Vroome eine mutige Aussteigerin, die sich von keiner Seite instrumentalisieren lässt. Regisseur Ismail Sahin rückt die Stärke der jungen Frau, die sich selbst aus der Opferrolle befreien möchte, ins Zentrum des bildstark erzählten Thrillers.
Die junge Weißrussin Laila erlebt bei ihrer Ankunft in Amsterdam eine böse Überraschung: Statt als Saisonkellnerin in der Gastronomie arbeiten zu können, landet sie in den Fängen von brutalen Zuhältern. Im Bordell von Nachtclubbesitzer Jos Zwolsman muss Laila "ihre Schulden" für die "Jobvermittlung" abarbeiten, um ihren Pass zurückzubekommen. Als sie spontan einen Fluchtversuch unternimmt, weckt die mutige Frau das Interesse der Amsterdamer Kripo. Kommissar Bram de Groot (Fedja van Huêt) und sein deutscher Kollege Alex Pollack , die seit langem das Etablissement erfolglos observieren, werben sie als Informantin an.
Ihnen geht es jedoch nicht nur um Zwolsman, sondern vor allem um seinen international gesuchten Hintermann: den "Gärtner", der für die Polizei bislang ein Phantom ist. Pollack muss jedoch besonders vorsichtig sein, denn auch Lailas Sohn Yuri , der sich bei ihrer Mutter in Weißrussland befindet, könnte bei einer Enttarnung in Gefahr geraten. Auch Laila weiß, dass sie sich auf niemanden - nicht einmal das Sicherheitsversprechen von Pollack - verlassen kann. Laila vertraut nur auf sich selbst und beginnt ein doppeltes Spiel.
Mit: Hannes Jaenicke , Fedja van Huêt , Carina de Vroome , Mike Reus , Harriet Stroet u.v.a. Regie: Ismail Sahin.
Deutschland 20222
Mit Hannes Jaenicke, Fedja van Huêt, Peter Post, Birgit Welink, Arent Jan Linde, Carina de Vroome, Mike Reus, Dries Alkemade, Sara Luna Zoric, Heike Trinker, Marguerite de Brauw, Carlos Puts, Tanja Jess, Antje Boermans, Sinan Eroglu, Jord Knotter, Steef Cuijpers, Tibor Lukacs, Alkan Cöklü, Kay Greidanus, Harriet Stroet, Michel Gehring, Nettie Blanken, Pepijn Cladder, Genio de Groot
Zum großen Finale des Festivalwochenendes präsentiert ORF III die Highlights aus dem ORF-III-Kulturzelt vom Donauinselfest. Den Auftakt dafür macht Tom Walek, eine der bekanntesten Stimmen Österreichs! Seit über 20 Jahren ist Walek für den "Ö3-Wecker" im ganzen Land unterwegs. Mit seinem Mikrofon und einem charmanten Grinsen stellt er den Menschen scheinbar harmlose Fragen und sorgt dabei regelmäßig vor einem Millionenpublikum für großes Staunen, Lacher und Kult-Momente im Radio. Jetzt präsentiert er sein erstes Bühnenprogramm "Es kann jeden treffen" - und mit ihm die besten, witzigsten und absurdesten "Mikromann"-Fragen aus zwei Jahrzehnten.
Premiere im ORF-III-Kulturzelt für den Publikumsliebling! Bekannt aus Film (zuletzt etwa "Aufputzt is!" mit Gery Seidl), TV (Statdkomödie, School of Champions uvm.) und Bühne feierte Thomas Mraz erst heuer sein Debüt als Solo-Kabarettist. Und die Kritiken sind mindestens genauso gut wie die Häuser voll, in denen er auftritt. Leise kommen sie daher, die Pointen von Mraz - und treffen dann umso härter. Mit trockenem Humor, feinem Timing und einem Blick fürs Absurde zerlegt er die Wirklichkeit in ihre skurrilsten Einzelteile. Eine große Empfehlung!
Zum Auftakt auf das 43. Donauinselfest zeigt ORF III die Highlights aus den letzten Jahren Kulturzelt - dem Kabarett- und Kleinkunstfixpunkt auf Europas größtem Festival bei freiem Eintritt. Mit u.a. Andreas Vitásek, Benedikt Mitmannsgruber, Gerald Fleischhacker, Tricky Niki, Manuel Rubey & Simon Schwarz, Eva Maria Marold, Lydia Prenner-Kasper, Eva Karl Faltermeier uvm.
Wenig prägt unser Leben so sehr wie Liebe, Sex und Ehe. Doch die Liebesheirat, wie sie heute in westlichen Ländern der Standard ist, kommt erst relativ spät auf. Die traditionelle Ehe hat mit der romantischen Liebesheirat über die längste Zeit nichts zu tun. In der neuen Staffel der Erfolgsserie Österreich die ganze Geschichte tauchen Andreas Pfeifer und Mariella Gittler wieder in die Historie unseres Landes ein. Die erste Folge begibt sich zu den Anfängen der bürgerlichen Ehe, die allerdings ebenso wie die adelige zunächst primär der Standes- und Vermögenserhaltung dient. Auch inzestuöse Verhältnisse, wie sie etwa die Habsburger bis zum Exzess betreiben, sind nicht allein die Sache des Adels. Und die bürgerliche Lust sucht sich ebenfalls ihre Wege am Ehebett vorbei. Von Napoleons Reformeifer getrieben, verliert die Kirche auch in Österreich nach und nach ihre Macht über die Ehe und muss einem weltlichen und liberaleren Eherecht Platz machen, das die Basis für unsere heutigen Beziehungen ist. Anhand der dramatischen Geschichten der "Ehebrecherin" Theresia Kandl und des Adeligen Nikolaus II. Esterhazy erzählen die Gestalter Max Jacobi und Philip Aleksiev vom frühen 19. Jahrhundert in Österreich.
Kaum etwas verändert den österreichischen Verkehr so wie die Eisenbahn. Strecken, für die man zuvor zwei Tage gebraucht hat, macht die Bahn in zwei Stunden - das Leben beschleunigt sich. Folge zwei erzählt, wie die Industrialisierung Österreich umkrempelt, von einem zunächst noch rückständigen Land zu einem Land der Erfinder: Josef Madersperger erfindet die Nähmaschine, Josef Ressl die Schiffsschraube, der Brücken- und Straßenbauer Alois Negrelli wird zum führenden Kopf der Errichtung des Suezkanals, der Chemiker Carl Auer von Welsbach entdeckt den Glühstrumpf und der Waffenproduzent Josef Werndl den kriegsentscheidenden Hinterlader. Carl Ritter von Ghega, einst das Gesicht des Zwanzig-Schilling-Scheins, berserkert sich durch den Semmering und wird so zum Vater aller Gebirgsbahnen. Siebenhundert Arbeiter kostet der Bau das Leben, das nimmt man damals hin. Und die Spinnerei Pottendorf im Süden von Wien entwickelt sich zur größten ihrer Art in ganz Kontinentaleuropa. Mit aufwändigen Studio-Animationen erklärt Andreas Pfeifer Österreichs Weg zum Fortschritt, der unseren Wohlstands bis heute begründet. Mariella Gittler besucht Originalschauplätze wie den Tunnel der künftigen U-Bahn-Linie U5. R: Alexander Frohner
In der freien Natur atmen wir auf und fühlen uns wohl. Dabei ist uns kaum noch bewusst, dass diese "freie" Natur längst eine gebändigte ist. Bevor Flüsse wie die Donau reguliert wurden, als sie also noch wirklich frei waren, verwandelten sie sich immer wieder in reißende und todbringende Monster. Schicksale wie jenes der Fiaker-Familie Fleischer, deren fünf Kinder von einem Donauhochwasser 1830 überrascht werden, zeugen noch von einem Naturverständnis, das sich maßgeblich von unserem heutigen unterscheidet. Ein dramatischer Kampf um ihr Überleben beginnt. Nach unzähligen Hochwassern mit zahllosen Toten schafft es erst das 19. Jahrhundert mit seinen neuen technischen Möglichkeiten, die tosende Gewalt der Donau einzufassen, durch deren Bett bis zu neuntausend Kubikmeter Wasser pro Sekunde fließen. In dieser Folge tauchen Andreas Pfeifer und Mariella Gittler in die Zeit ein, als die Menschen in Österreich der Natur das Bedrohliche genommen haben. Nicht nur Flüsse werden reguliert, auch die Alpen erobert und für Freizeitwanderer begehbar gemacht. Der Tourismus, die Badekultur und der Alpinsport sind Kinder dieser Zeit. R: Susanne Pleisnitzer
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