Katharina Straßer hat nur Gutes über die Pension Schöller gehört und da sie sich mal etwas gönnen möchte checkt sie bei Rudi ein. Bald findet sie heraus, dass alles nur eine "riesengroße Inszenierung" ist, deren Regie unbekannt ist. Im traumhaften Gespräch erzählt sie über das Aufwachsen in einer Künstlerfamilie, die Geschichte des Austropops und schwärmt vom österreichischen Dialekt, der sie beim Singen direkt ins Herz trifft. Die beiden vermuten paradiesische Zustände in einer handyfreien Welt, in der die "Blume aus dem Gemeindebau" Eva nie in den giftigen "Apple" gebissen hätte um damit ihre gute Beziehung zu Adam zu riskieren. Dafür erfüllt Rudi Kathi Straßer einen Kindheitstraum. Er gestaltet eigens für sie eine Award-Show und es stellt sich die Frage wer am Ende wohl den "Schölli" für "den besten Gast der Pension Schöller" gewinnen wird!
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Wer die Region um Lech einmal im Sommer erlebt hat, versteht, dass hier viel mehr zu finden ist als nur ein Wintersportort. Zwischen 1.400 und 1.700 Metern Seehöhe steigt der Weg von Lech nach Zürs an, ein hochalpines Terrain, wie es typisch ist für den Arlberg. Landwirtschaft wird hier seit Ewigkeiten betrieben, bis heute nach bergbäuerlichen Maßstäben, weil hier oben im steilen Gelände viele Maschinen nichts vermögen. Nach getaner Arbeit trifft man sich in der Gemeinde bei einem geselligen Spiel, einer Musi oder einfach im Wirtshaus. Christian Papke hat das gemeinschaftliche Treiben und den Alltag der Menschen hier für Landleben porträtiert.
Auf über 1.800 Metern, an der Grenze zwischen Tirol und Vorarlberg, befindet sich das Zeinisjoch. Von satten Wiesen und bewachsenen Bergen eingefasst, schimmert das Wasser des hoch oben gelegenen Zeinissees kristallklar. Einst Teil einer großen Sumpflandschaft, dient das Berggewässer als wunderbares Biotop für Pflanzen und Tiere. Durch die eindrucksvolle Gegend führt ein Netz aus jahrhundertealten Pfaden, welche bereits die Dörfer der Walser miteinander verknüpften.
Ebenso auf Traditionen der Walser zurückgehend, verleitet der Anblick so genannter Maisäß', nahe des Örtchens Partenen, zum Eintauchen in die Vergangenheit. Die bäuerlichen Ansiedlungen zwischen Tal und Alpe hatten den Zweck, das Vieh im Frühsommer grasen zu lassen, bevor es in höhere Bergregionen getrieben wurde.
Über die Silvretta-Hochalpenstraße, die aufgrund ihrer atemberaubenden Kulisse als Traumstraße der Alpen gilt, vorbei an schroffen Felsformationen und durch beschauliche Dörfer, ist das Ziel der Reise am Bodensee erreicht. Das Gewässer ist ein wahres Eldorado für unzählige Vogelarten, wie Kolbenten, Bartmeisen oder Schwarzhalstaucher.
In dieser ORF-III-Neuproduktion beleuchtet der Filmemacher Hans Jöchler Juwelen der Natur, erlaubt spannende Einblicke in die Pflanzenheilkunde, und verrät zudem, weshalb der höchste Gipfel Vorarlbergs, der Piz Buin, die Inspiration zur Erfindung einer der ersten Sonnencremes war.
Der Arlberg Trail verbindet die fünf Orte Lech, Zürs, Stuben, St. Christoph und St. Anton und führt auf über 52 Kilometern durch beeindruckende alpine Landschaften. Er verbindet nicht nur Tirol und Vorarlberg, sondern auch die Menschen der Region und ihre Geschichten. Die neue "Land der Berge"-Dokumentation begleitet den Hüttenwirt Markus Kegele, der Nachhaltigkeit lebt, die Skirennläuferin Nina Ortlieb auf ihrem Weg zurück nach einer Verletzung, den Genussmenschen Clemens Walch mit seinen regionalen Produkten, den Sportler Simon Raffeiner, der wandern und Gleitschirmfliegen kombiniert, sowie den erfahrenen Bergführer Rudi Mathies. Abschließend begibt sich die Dokumentation zur Stuttgarter Hütte - hier lebt der nepalesischen Bergsteiger Kami Lama, der vom Arlberg begeistert ist.
Ein Sprichwort besagt: Reisende soll man nicht aufhalten. Doch in St. Anton am Arlberg scheint diese Redewendung das Gegenteil zu beweisen. Hier haben Reisende seit je her freiwillig angehalten. Vielleicht ist es der ursprüngliche Charme oder die gigantische Bergwelt, die die Menschen aus aller Welt anziehen. Vielleicht auch beides. Fest steht, St. Anton am Arlberg und das Stanzertal haben ihren ganz besonderen Reiz- nicht nur im Winter - auch im Sommer. Gemeinsam mit dem Alpinisten Peter Habeler begibt sich "Land der Berge" auf einen filmischen Streifzug durch die atemberaubende Bergwelt St. Antons mit ihren Almhütten und Klettersteigen, bis hin zu den historischen Anfängen des Skifahrens mit internationaler Prominenz. (Doku 2019)
Der Arlberg - weltbekanntes Skigebiet und Treffpunkt für den Jetset. Es sind die weitläufigen Kiefernwälder, die der Region den Namen gaben. Im Vorarlberger Volksmund heißen Kiefern nämlich Arlen. Schnee und Eis prägen eine raue Landschaft, in der sich eine speziell angepasste Tierwelt entfaltet. Gämsen, Rehe, Rothirsche, Murmeltiere, Schneehühner, Steinadler und viele mehr haben sich einen Lebensraum zwischen den Wäldern, Felsen und Gipfeln des Arlbergs erobert. Ein Mikrokosmos der jedoch langsam ins Wanken gerät. Die Winter beginnen später und enden früher. Die Hitze kriecht immer weiter hoch Richtung Gipfel. Für die Tierwelt, die auf die Kälte spezialisiert ist, eine völlig neue Situation. Wie reagiert sie darauf? Wer kommt mit dem Wandel der Wildnis zurecht und wer nicht?
Ein bildgewaltiges UNIVERSUM erschließt eine der berühmtesten Natur- und Skiregionen der Welt.
Ein Film von Manfred Corinne
Nach Vinzenz Kerschbaumers Tod bemüht sich Windegger um seine Jugendliebe und Alleinerbin der Hirschbergalm - Annelies, aber vergeblich. Horst verdingt sich als Assistenz-Trainer beim
Schiverband, wo er auch Sonja trainiert. Als Stefanie sich von ihm trennen will, versucht Horst dies mit allen Mitteln zu verhindern. Darüber vernachlässigt er seine Arbeit und wird entlassen.
Mit: Karl Merkatz, Karin Thaler, Erwin Ebenbauer, Gundi Ellert, Tobias Anner, Johanna Baumann. Deutschland, 1992.
Annelies Brandner lässt sowohl Horst als auch Windegger abblitzen. Wohl oder übel muss sich der hoch verschuldete Brandner auf einer von Windeggers Baustellen als Bauarbeiter verdingen. Sonja hat zwar ihren ersten World-Cup-Sieg errungen, leidet aber unter der Trennung von
Jan.
Mit: Karl Merkatz, Karin Thaler, Erwin Ebenbauer, Gundi Ellert, Tobias Anner, Johanna Baumann. Deutschland, 1992.
Sonja kann an ihre hervorragenden Ergebnisse in Südamerika anknüpfen und gewinnt das World-Cup-Rennen. Horst nutzt den Erfolg seiner Tochter, um Annelies von der Notwenigkeit zu überzeugen, vor der Presse wieder als 'glückliche Familie' aufzutreten, was ihn aber nicht daran hindert, sie wieder zu betrügen.
Mit: Karl Merkatz, Karin Thaler, Erwin Ebenbauer, Gundi Ellert, Tobias Anner, Johanna Baumann. Deutschland, 1992.
Sonja reist von Erfolg zu Erfolg und mit ihr Horst, der seine Tochter so erfolgreich managt, dass er bald weitere Leistungssportler betreut. Er ist ganz in seinem Element, nicht zuletzt deshalb, weil
sich hier allerlei attraktive Angebote zu kleinen Abenteuern ergeben.
Mit: Karl Merkatz, Karin Thaler, Erwin Ebenbauer, Gundi Ellert, Tobias Anner, Johanna Baumann. Deutschland, 1992.
Ein Briefträger findet die Rentnerin Gertrude Klenner erstochen in ihrer Wohnung auf. Kommissar Kottan entdeckt, dass die Frau, die als arm galt, zwei Häuser als Gastarbeiterunterkünfte vermietet hat. Von
Mietern, die den Zins nicht aufbringen konnten, hat sie sich angeblich mit Liebesdiensten bezahlen lassen. Zu diesen Mietern führt Kottans Spur.
Mit Peter Vogel, C. A. Tichy, Louise Martini, Heinz Ehrenfreund, Luise Prasser
Mehrere Beamte des Sicherheitsbüros haben sich vor langer Zeit Grundstücke im Augebiet um Tulln gekauft und Wochenendhäuser gebaut. Kottan will dort am Wochenende seinen Geburtstag mit Kollegen und der Familie feiern. Trotz der winterlichen Jahreszeit sitzen sie am Lagerfeuer und braten Würstel und Erdäpfel. Kottans Tochter Sissi unterhält sich in der Zwischenzeit mit Freunden in dem nahe gelegenen Gasthaus. Das fröhliche Feiern findet ein schreckliches Ende, als ein Mädchen aus dieser Runde ermordet aufgefunden wird.
Mit Peter Vogel, C. A. Tichy, Walter Davy, Bibiana Zeller, Birgit Machalissa
Der 3. März 1986 markiert einen der wichtigsten Schicksalstage der Zweiten Republik. Mit dem Erscheinen des profil-Artikels über die Kriegsvergangenheit Kurt Waldheims beginnt eine Auseinandersetzung, die Österreich nachhaltig verändert. Anlässlich 40 Jahre "Affäre Waldheim" zeigt ORFIII eine Diskussion aus dem "Haus der Geschichte Österreich", die sich mit der Waldheim-Affäre und ihren Konsequenzen für die Aufarbeitung der NS-Zeit in Österreich beschäftigt. Podiumsdiskussion
Es diskutieren: Andreas Khol (Jurist, Nationalratspräsident a.D.), Eva Nowotny (Historikerin, Diplomatin),
Anneliese Rohrer und Danielle Spera (Journalistin, ehem. Direktorin Jüdisches Museum Wien). Moderation: Andreas Pfeifer
Moderation
Andreas Pfeifer | Journalist
Der 3. März 1986 markiert einen der wichtigsten Schicksalstage der Zweiten Republik. Mit dem Erscheinen des profil-Artikels über die Kriegsvergangenheit Kurt Waldheims beginnt eine Auseinandersetzung, die Österreich nachhaltig verändert.
Die neue ORF-III-Dokumentation von Judith Doppler bleibt nicht bei diesem Moment stehen. Sie folgt den Linien, die sich bereits zuvor abzeichnen, greift den ersten öffentlichen Vorwurf auf und erzählt von einer Gesellschaft im Wandel, von Medien, die beginnen, anders zu arbeiten, und von einem Generationenkonflikt, der zunehmend sichtbar wird.
Archivmaterial und Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wie Erwin Pröll, Marika Lichter, Monika Sommer und Eva Novotny machen den Moment zum Brennglas der Geschichte und zeigen, was dieser Aufbruch ausgelöst hat und was davon geblieben ist.
Sieben Jahre lang, von 1938-1945, war Österreich Teil des Deutschen Reichs unter dem NS-Regime Adolf Hitlers. Es war eine Schreckensherrschaft, doch viele Österreicherinnen und Österreicher waren selbst Mitglieder der NSDAP und auch aktiv an den Verbrechen der NS-Zeit beteiligt. Nach Kriegsende 1945 versuchte Österreich zunächst, diese Zeit weitgehend zu verdrängen. Nationalsozialismus und Holocaust blieben viele Jahre ein Tabu. Die These von Österreich als "erstem Opfer Hitler-Deutschlands" wurde übernommen und prägte das Selbstverständnis des Landes. Erst die Affäre um die Kriegsvergangenheit Kurt Waldheims und seine persönliche Verantwortung brachte die Aufarbeitung der NS-Zeit ins Rollen. Der Film geht der Frage nach, wie der Umgang mit dem Nationalsozialismus nach 1945 vollzogen wurde - vonseiten der Republik, aber auch von den Österreicherinnen und Österreichern selbst.
4. November 1988. Es ist ein ungewöhnlich kalter Tag. Ganz Österreich schnippt zum Dauerbrenner "Don´t worry be Happy". Am Abend steht die Premiere von Thomas Bernhards "Heldenplatz" am Programm des Burgtheaters. Das Stück ist eine Abrechnung mit der Nachkriegsgeschichte, die seit Wochen die Gemüter erregt. Dazu kommt ein Bundespräsident, der sich - wie eine Bernhard-Figur - wehrhaft gegen die Erinnerung stemmt. Kurt Mayer dokumentiert die Geschehnisse um die heiß umkämpfte Theater-Aufführung als Denkstück verweigerter historischer Wahrheit.
Die Affäre um Kurt Waldheim dominiert die Schlagzeilen. Heinz Nussbaumer zeichnet ein Bild von der Affäre rund um den wie zum Trotz gewählten, international isolierten Bundespräsidenten. Während Waldheim die Einreise in die USA verwehrt bleibt, erklimmt ein junger Österreicher mit "Rock me Amadeus" den ersten Platz der amerikanischen Charts. Musikerkollege und Intimus Peter Vieweger erinnert sich an Falco. Auch die Uraufführung von Thomas Bernhards Stück "Heldenplatz" sorgt für Aufregungen und Proteste. An den Aufstieg Jörg Haiders erinnert sich Siegfried Kampl. 1989 fällt der Eiserne Vorhang, die Grenzen sind offen: der ehemalige Botschafter und Diplomat Martin Eichtinger lässt diese Tage noch einmal Revue passieren. Noch jedem bekannt ist der Name Franz Fuchs: Eine Serie von Briefbomben erschüttert in den 1990er Jahren das Land, unter den Opfern ist der ehemalige Wiener Bürgermeister Helmut Zilk. Der Untersuchungsrichter Erik Nauta berichtet darüber.
1986 befindet sich der ehemalige UNO-Botschafter Kurt Waldheim im Wahlkampf für die Bundespräsidentschaft.
Als seine Kriegsvergangenheit öffentlich durchleuchtet wird, weist er alle Vorwürfe empört zurück, kann sich nicht erinnern und antwortet mit den gewohnten Opfer- Stereotypen, die seit Kriegsende immer und überall reproduziert worden waren.
Im ganzen Land prallen Menschen aufeinander, die die bewährte Lebenslüge erhalten und andere, die sie endlich enttarnen wollen.
Die Filmemacherin Ruth Beckermann ist mit ihrer Kamera Zeugin hitziger Debatten auf offener Straße, als das alte Geschichtsbild nach und nach zu bröckeln beginnt.
Mehr als 30 Jahre später verwebt sie die Videos mit einer Fülle an Archivmaterial und analysiert in ihrem Dokumentarfilm Waldheims Walzer diesen Wendepunkt der österreichischen Nachkriegsgeschichte.
Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen
Volksschauspielerin Katharina Straßer präsentiert eine schräge, sehr persönliche Tribute-Show. "Zwickt's mi, i man i tram, dachte sich mein Vater, als er meine Mutter zum ersten Mal sah. Ein paar Jahre später hieß es dann Live Is Life und ich erblickte 1984 das Licht der Welt." Seitdem hat sich die Tirolerin zu einem echten Multitalent entwickelt; keine Disziplin, in der sie nicht schon brilliert hätte: Musical, Kabarett, Theater, Chanson, Film und Fernsehen. Nun widmet sie sich mit viel Schwung der mehr als 50-jährigen Geschichte des Austropop und Klassikern wie "Fürstenfeld", "Live Is Life", "Wie a Glock'n" und vielen anderen. Begleiten Sie Katharina Straßer und ihre Band auf einer Zeitreise durch die Geschichte der österreichischen Popmusik von 1970 bis heute. Mit Geri Schuller am Klavier, Hanna Pichler an der Gitarre, Erich Buchebner am Bass und Bernhard Egger am Schlagzeug.
Eine Show der Sonderklasse aus dem Globe Wien: Von Kabarett bis Popmusik versammeln sich unter dem Motto "Starke Stimmen, Starke Frauen" anlässlich des Weltfrauentags zahlreiche Künstlerinnen - und als Special Guest Michael Niavarani. Die von Virginia Ernst veranstaltete Reihe "WEARE" wartet heuer neben vielen der besten Musikerinnen des Landes auch mit Kabarett auf. Mit dabei sind u. a.: Christine Eixenberger, Anna Sophie, Proschat Madani, Billie Steirisch, Schick Sisters, Die Duetten, Esther Graf uvm. Moderation: Silvia Schneider und Markus Freistätter.
Mit "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" ist es ORFIII gelungen, besondere Leckerbissen in einem eigenen Format aufzubereiten. In 45 Minuten zeigt "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" den Zeitgeist vor rund 45 Jahren. In dieser Sendung blicken wir zurück in den März 1981. Die Sendung "WIR" berichtet über das Schwarzfahren, in "Jolly Joker" besuchen wir den Dompteur Gerd Siemoneit-Barum, in der ersten Folge des "Musikantenstadl" begrüßen Karl Moik und Hias das Publikum und das Ligistertrio singt: "Übern Laurienziberg". "Ohne Maulkorb" v. 12.3.1981 hat Glücksspielautomaten zum Thema und in "Tritsch Tratsch" sehen wir Felix Dworak als Biene Maja.
Dörfliche Gemeinschaft ist ohne Musik nicht vorstellbar - das gilt ganz besonders für das Salzkammergut. Dort gehört die Volksmusik ganz selbstverständlich zum Leben und vor allem natürlich zum reichhaltigen Brauchtum. Vom Neujahrsblasen über den Fasching in Ebensee, den "Geigentag" im Sommer bis zu dem Schützenmahl ist ein spezifisches Musizieren lebendig. Das "Paschen", besondere Formen und Texte des Landlers und des Jodlers klingen durch die Täler und Orte, in denen sich die Menschen viel Eigenart bewahrt haben. Die Dokumentation porträtiert das Leben der Leute und zeigt, wie sich hier das Gestern und das Heute zu einer typischen Lebensweise verbinden.
Auf über 1.800 Metern, an der Grenze zwischen Tirol und Vorarlberg, befindet sich das Zeinisjoch. Von satten Wiesen und bewachsenen Bergen eingefasst, schimmert das Wasser des hoch oben gelegenen Zeinissees kristallklar. Einst Teil einer großen Sumpflandschaft, dient das Berggewässer als wunderbares Biotop für Pflanzen und Tiere. Durch die eindrucksvolle Gegend führt ein Netz aus jahrhundertealten Pfaden, welche bereits die Dörfer der Walser miteinander verknüpften.
Ebenso auf Traditionen der Walser zurückgehend, verleitet der Anblick so genannter Maisäß', nahe des Örtchens Partenen, zum Eintauchen in die Vergangenheit. Die bäuerlichen Ansiedlungen zwischen Tal und Alpe hatten den Zweck, das Vieh im Frühsommer grasen zu lassen, bevor es in höhere Bergregionen getrieben wurde.
Über die Silvretta-Hochalpenstraße, die aufgrund ihrer atemberaubenden Kulisse als Traumstraße der Alpen gilt, vorbei an schroffen Felsformationen und durch beschauliche Dörfer, ist das Ziel der Reise am Bodensee erreicht. Das Gewässer ist ein wahres Eldorado für unzählige Vogelarten, wie Kolbenten, Bartmeisen oder Schwarzhalstaucher.
In dieser ORF-III-Neuproduktion beleuchtet der Filmemacher Hans Jöchler Juwelen der Natur, erlaubt spannende Einblicke in die Pflanzenheilkunde, und verrät zudem, weshalb der höchste Gipfel Vorarlbergs, der Piz Buin, die Inspiration zur Erfindung einer der ersten Sonnencremes war.