In den letzten Kriegsmonaten kamen die Retter: Sie fuhren unter der Flagge des Roten Kreuzes quer durch das zerstörte Deutschland, leichte Beute für Jagdflugzeuge. Am 17. April 1945 erreichten die Busse auch Theresienstadt und retteten allen 500 skandinavischen Juden das Leben. Treibende Kraft hinter der Mission war der Schwede Graf Bernadotte, ein Neffe des Königs und hoher Funktionär des Roten Kreuzes.
Holocaust-Überlebender Leon Weintraub (Jahrgang 1926) berichtet von seinem Schicksal während der NS-Zeit und welche Wendungen sein Leben nahm. Als Auschwitz-Überlebender engagiert er sich gegen das Vergessen.
Japan gilt auch als das "Land der tausend Inseln". Die Reihe "Wildes Japan" stellt einige von ihnen vor. Erste Station ist Honshu, die größte japanische Insel. Honshu ist bekannt für städtische Ballungsräume und unendliche Wildnis. Die beeindruckende Kirschbaumblüte im Frühling lockt Touristen aus aller Welt an. Die Japaner leben hier im Einklang mit der Natur. Nicht selten kommt es vor, dass Wildtiere - wie etwa Marderhunde - mitten in Tokio zu sehen sind.
Aktive Vulkane, tropische Strände und smaragdgrünes Meer mit einer einzigartigen Unterwasserwelt - der südliche Teil Japans liegt etwas abgeschieden, besticht aber durch seine Schönheit. Auf den südlichen Inseln springen Makaken auf den Rücken der Sikahirsche herum, Miniatur-Wildschweine kämpfen mit der Nahrungssuche. Die warme Meeresströmung Kuroshio sorgt für großen Fischreichtum und bunte Korallen und lässt die begehrte Alge Mozuku wachsen.
Hokkaido, die zweitgrößte Insel des Landes, ist bekannt für ihre imposante Natur. Thermalquellen und Vulkane gehören ebenso dazu wie Bären, Sikahirsche und arktische Temperaturen im Winter. Das Leben auf Hokkaido ist hart - für Mensch und Tier. Der Sommer ist kurz, der Herbst traumhaft schön und bunt, der Winter eisig kalt. Dieses extreme Klima zieht seltene Tiere wie Riesenseeadler an, aber auch die vom Aussterben bedrohten Mandschurenkraniche.
Sie stampfen mit Wucht auf den Boden. Grimmig starren sie sich an. Im nächsten Moment stürzen die massigen Körper krachend aufeinander. Uralte Rituale und eiserne Disziplin gehören zum Sumo-Ringen dazu. Auch die Kleinen werden schon trainiert - und gemästet. Sumo ist nicht einfach nur ein Sport. Die besten Ringer werden in Japan immer noch gefeiert wie Helden.
Es ist ein Symbol für Freiheit und Wohlstand: Das Auto hat wie keine andere Erfindung das Herz der Deutschen erobert und sie mobil gemacht. Es fährt daher von Beginn an außer Konkurrenz. "Freie Fahrt für freie Bürger", lautete einst die Parole aus Zeiten der Massenmotorisierung. Woher kommt die Leidenschaft fürs Fahren? Und: Ist diese Liebe wirklich unzerbrechlich? "Terra X History" geht dem Mythos Auto auf die Spur.
Tempo, Mut, Erfindungskraft - Frauen in der Geschichte des Autos
D 2023
45'
Der Film erzählt die Geschichte des Automobils und der motorisierten Geschwindigkeit aus rein weiblicher Perspektive. 1888 unternimmt Bertha Benz eine erste Probefahrt mit dem Patent-Motorwagen und schreibt damit werbewirksam Autogeschichte - der Beginn einer Liaison zwischen Frauen und Autos, die bis heute kritisch beäugt und gesellschaftlich oft belächelt wird. Anhand zahlreicher historischer Filmaufnahmen, Fotos und Animationen begibt sich die Dokumentation auf die Spuren der ersten Frauen hinterm Steuer.
In den 1950er Jahren möchte in beiden Teilen Deutschlands fast jeder ein Auto besitzen. Egal, ob das Gefährt nun Trabant, Ford Taunus, Wartburg, Porsche oder VW Käfer heißt - es wird von den stolzen Besitzern gehegt, gepflegt und von Hand gewaschen. Der Film blickt zurück auf Benzinkutschen, Nuckelpinnen und Rostlauben. Kuriose und dramatische Themen, die Autofahrerinnen und Autofahrer von den 1950ern bis in die 1990er Jahre bewegen, kommen in der Dokumentation vor wie die Ölkrise, Tempolimit, Autotelefone, Schülerlotsen oder die Mausefallen der Polizei.
Die fünfteilige Sportdokumentation erzählt vom knallharten Konkurrenzkampf der deutschen Biathlon-Mannschaft und dem Ringen um die Rückkehr in die Weltspitze 2024/25. Die Kamera ist dabei, wenn hinter den Kulissen gestritten, gelacht und gefeiert wird - wie beim spektakulären Gesamtweltcupsieg von Franziska Preuß. Der Winter beginnt - und damit der Kampf um die Plätze im deutschen Team. Jeder Sprint, jeder Schuss zählt. Wer schafft den Sprung in den Weltcup und wessen Traum platzt?
Vanessa Voigt kehrt nach einer Auszeit zurück - kann sie beim Heimweltcup in Oberhof an ihre alte Form anknüpfen? Der Druck ist enorm. Franziska Preuß übernimmt die Führung im Gesamtweltcup und wird zum prägenden Gesicht des Teams.
Bei den Männern läuft es nicht rund. Doch die Staffel in Ruhpolding sorgt für neue Hoffnung: Das Team tankt Selbstvertrauen und bereitet sich auf die WM vor. Können sie die Rückschläge hinter sich lassen?
Die WM in Lenzerheide wird zum ultimativen Härtetest: Franziska Preuß überragt, bei den Männern gibt es Streit. Eine riskante Taktik soll Erfolg in der Staffel bringen. Halten die Nerven diesmal stand?
Saisonfinale in Oslo, und alles steht auf dem Spiel. Franziska Preuß kämpft in einem dramatischen Rennen um den Sieg im Gesamtweltcup. Ausgerechnet ein Sturz entscheidet über Triumph und Enttäuschung.
Seit Dezember 2019 stand Laura Dahlmeier dem ZDF-Sportteam als Biathlon-Expertin zur Verfügung. Mit zwei olympischen Goldmedaillen, 33 Weltcup-Siegen, zahlreichen WM-Medaillen und als Gesamtweltcup-Siegerin (2016/2017) zählte sie zu den international erfolgreichsten Biathletinnen. Im Mai 2019 beendete sie im Alter von 25 Jahren ihre Karriere. Laura Dahlmeier ist beim Bergsteigen im pakistanischen Karakorum-Gebirge tödlich verunglückt. Die 31-Jährige war am 28. Juli 2025 am Laila Peak auf rund 5.700 Metern Höhe von einem Steinschlag getroffen worden.
Japan gilt auch als das "Land der tausend Inseln". Die Reihe "Wildes Japan" stellt einige von ihnen vor. Erste Station ist Honshu, die größte japanische Insel. Honshu ist bekannt für städtische Ballungsräume und unendliche Wildnis. Die beeindruckende Kirschbaumblüte im Frühling lockt Touristen aus aller Welt an. Die Japaner leben hier im Einklang mit der Natur. Nicht selten kommt es vor, dass Wildtiere - wie etwa Marderhunde - mitten in Tokio zu sehen sind.
Aktive Vulkane, tropische Strände und smaragdgrünes Meer mit einer einzigartigen Unterwasserwelt - der südliche Teil Japans liegt etwas abgeschieden, besticht aber durch seine Schönheit. Auf den südlichen Inseln springen Makaken auf den Rücken der Sikahirsche herum, Miniatur-Wildschweine kämpfen mit der Nahrungssuche. Die warme Meeresströmung Kuroshio sorgt für großen Fischreichtum und bunte Korallen und lässt die begehrte Alge Mozuku wachsen.
Hokkaido, die zweitgrößte Insel des Landes, ist bekannt für ihre imposante Natur. Thermalquellen und Vulkane gehören ebenso dazu wie Bären, Sikahirsche und arktische Temperaturen im Winter. Das Leben auf Hokkaido ist hart - für Mensch und Tier. Der Sommer ist kurz, der Herbst traumhaft schön und bunt, der Winter eisig kalt. Dieses extreme Klima zieht seltene Tiere wie Riesenseeadler an, aber auch die vom Aussterben bedrohten Mandschurenkraniche.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Das Auto fasziniert fast 150 Jahre nach seiner Entstehungsgeschichte noch immer. Die Zahl der Fahrzeuge in Deutschland stieg 2024 gar auf ein Rekordhoch. Manche verehren es als Kultobjekt oder sehen in ihm ein Familienmitglied. Doch das Auto polarisiert auch wie kaum ein anderer Gegenstand. Welches emotionale Verhältnis haben die Deutschen zum Auto? Dokumentarfilmer Jan Tenhaven trifft leidenschaftliche Autofans, zu Wort kommen aber auch kritische Stimmen.
In der Metropole Arusha im Nordosten Tansanias am Fuße des Mount Neru schlägt das Herz der Safari-Industrie des Landes. In den Hinterhof-Werkstätten verwandeln talentierte Autoschrauber ausgediente Geländefahrzeuge in "Safari-Jeeps", wie die Spezialfahrzeuge für Touristengruppen genannt werden. Jedes Auto ist ein Unikat. Der Film begleitet eines der besten Autoschrauber-Duos der Stadt: Rashid Msangi und Rama Mshana. Sie sind gestartet als Lehrmeister und Schüler, jetzt sind sie Geschäftspartner und Freunde. Unter einfachsten Bedingungen, dafür aber mit großem handwerklichem Können und Ideenreichtum, erfüllen sie die Wünsche ihrer Kunden.
Sie ist 75 Jahre alt und liebt die Geschwindigkeit. Orazkhan Manabayeva ist nicht nur die älteste, sondern auch die einzige Frau, die in der kasachischen Stadt Ajagös Taxi fährt. Für die Menschen in ihrer Heimat ist sie schlicht und einfach die Taxi-Oma und längst eine Institution. Fast jeder kennt sie - und sie kennt die Geschichten und Schicksale ihrer Passagiere. Schon in jungen Jahren konnte es Orazkhan Manabayeva als Reiterin in der kasachischen Steppe nicht schnell genug gehen.
Mächtige Männer und ihre heimlichen Geliebten: Warum scheint das eine mit dem anderen unweigerlich verknüpft zu sein? "Terra X History" erzählt die Geschichte von fünf "Schattenfrauen". Die Bundeskanzler Helmut Kohl und Willy Brandt, der französische Präsident Francois Mitterand, Bayernkönig Ludwig I. und der französische König Louis XV. unterhielten jahrelang Beziehungen zu Frauen, mit denen sie nicht verheiratet waren. Teils mit fatalen Folgen.
Sozialismus, Antifaschismus, Freundschaft mit der Sowjetunion - das sind die Pfeiler, auf denen die DDR errichtet wird. Doch wie sieht die Realität aus? Sind die Beziehungen zur Sowjetunion wirklich so "brüderlich"? Und welche Rolle spielt Arbeit, die das Fundament der Gesellschaft bilden soll? Mit der deutschen Teilung beginnt ein Wettstreit zwischen der DDR und der Bundesrepublik: Die DDR sieht sich als das moralisch überlegene Deutschland - mit Aufstiegschancen vor allem für Arbeiter und Bauern, frei von Alt-Nazis und in brüderlicher Freundschaft mit der Sowjetunion. Doch hinter den Kulissen ist der zur Schau gestellte Antifaschismus von politischer Taktik geprägt: So gern die DDR auf Nationalsozialisten in der Bundesrepublik verweist - auch im Osten landen Nazis in wichtigen Positionen.
Alltag in der DDR - jeder Tag eine Herausforderung. Das Leben ist oft geprägt von Mangel und staatlicher Willkür - es gibt aber auch Erfolge in Wirtschaft, Sport und Kultur. Einigen gelingt eine erstaunliche Karriere. Ob als "Roter Dior" oder als angesehener Architekt - Kreativität ist gefragt, auch wenn es darum geht, das System zu überlisten oder ganz zu verlassen. Der Staat sorgt im DDR-Alltag für alles: Er versorgt, belohnt, passt auf - so zumindest die offizielle DDR-Propaganda. In der Realität suchen und finden die Menschen immer wieder Türchen, um mehr zu erreichen als das, was in der Planwirtschaft möglich ist. DDR - eine Gesellschaft zwischen Mangelwirtschaft und erstaunlichen Möglichkeiten. In den Nischen pflegen die Bürgerinnen und -Bürger zahlreiche Geheimnisse.
Die DDR tritt mit dem Versprechen an, die Ungleichheit zwischen den Menschen abzubauen. Doch schon bald beginnt die Machtelite, das sozialistische System zum eigenen Vorteil zu nutzen. Seit dem Aufstand 1953 ist klar: Das Volk kann jederzeit aufbegehren. Deshalb verstärkt die SED die Repression und baut die Staatssicherheit aus - als Warnung an alle, die sich dem Parteikurs verweigern. Eine Elite entsteht, die sich vom Volk abkapselt. Wer auf Parteilinie ist und sich engagiert, kann im System der DDR auf viele Vorteile hoffen. Doch während Privilegien für Parteimitglieder bekannt sind, macht die Staatsführung um ihr Privatleben ein großes Geheimnis. Als im November 1989 Bilder aus der Politbüro-Siedlung Wandlitz öffentlich werden, explodiert die Stimmung in der DDR. Schwimmbad, Dienstpersonal, ein Einkaufsladen mit Südfrüchten - der aus westlicher Sicht überschaubare Wohlstand der SED-Spitze bringt Anhänger und Gegner endgültig gegen die Mächtigen auf. Während die Bürger Schlange stehen, lassen es sich die Parteioberen gut gehen. Am Ende implodiert die DDR - nicht zuletzt, weil immer weniger Menschen daran glauben, der reale Sozialismus sei noch zu retten.
Zeitenwende - DDR-Medien zwischen Aufbruch und Untergang
2020
45'
In nicht einmal zwei Jahren - von 1989 bis 1991 - erlebt Ostdeutschland Aufbruch, Niedergang und Neugründungen seiner Medien. Der Film geht auf Spurensuche in die Jahre, in denen die Medienlandschaft in Ostdeutschland neugestaltet wurde. Im September 1989 beschließt eine kleine Gruppe des Neuen Forums in Leipzig: Wir wollen eine Zeitung gründen. Die Idee: das Informationsmonopol der SED-Medien zu brechen. Die Schriften werden noch illegal gedruckt und finden auf den Montagsdemos reißenden Absatz, erinnert sich Peter Fräbel, der zum Gründungsteam gehört. Dann fällt die Mauer. Bis zur legalen Zeitungsgründung ist es jetzt nicht mehr weit. Am 1. Februar 1990 erscheint in Leipzig die erste Ausgabe von "Die Andere Zeitung", kurz DAZ. Offiziell registriert und genehmigt - aber völlig frei von Zensur und Reglementierung. Ein wahrer Gründungsboom setzt ein und erfasst bald jeden Winkel der DDR. Und auch dem Fernsehen der DDR steht eine Zeitenwende bevor.
"Der Politbüro-Skandal" heißt die erste Folge des ZDF-Dreiteilers "Ein Tag in der DDR", der anlässlich des 70. Jahrestages des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 produziert wurde. Die Dokumentation zeigt die Absetzung eines populären Spitzengenossen, des Politbüro-Mitglieds Konrad Naumann, der durch Eskapaden immer wieder aus der Rolle fiel. Sein Fall gewährt Einblicke in einen Machtapparat, der den DDR-Bürgern seinerzeit verschlossen blieb.
In der Dokumentation geht es um einen spektakulären Autoklau durch einen Trabi-Werksangehörigen in einem Volkseigenen Betrieb. Der Dieb war Teil des Milieus, wollte aber ein Leben mit mehr Luxus, die Bilder vom Wohlstand im Westen vor Augen. Der Film rekonstruiert anhand der Prozessakten und Aussagen von Kollegen minutiös den Ablauf des 25. und letzten Diebstahls eines Trabanten aus dem Werk des VEB Sachsenrings in Zwickau am 31. März 1988.
Der Film handelt von der unglaublichen und gefährlichen Flucht dreier Freunde mit einer Raupe über die innerdeutsche Grenze. Eher aus einer Bierlaune heraus trafen sie die Entscheidung, der DDR den Rücken zu kehren. Die Männer riskierten alles, um im Westen ein freies Leben zu führen. Der Coup mit der Raupe glückte. Ihre Familien jedoch blieben in der DDR zurück, litten unter den Schikanen der Stasi.
Das Auto fasziniert fast 150 Jahre nach seiner Entstehungsgeschichte noch immer. Die Zahl der Fahrzeuge in Deutschland stieg 2024 gar auf ein Rekordhoch. Manche verehren es als Kultobjekt oder sehen in ihm ein Familienmitglied. Doch das Auto polarisiert auch wie kaum ein anderer Gegenstand. Welches emotionale Verhältnis haben die Deutschen zum Auto? Dokumentarfilmer Jan Tenhaven trifft leidenschaftliche Autofans, zu Wort kommen aber auch kritische Stimmen.