Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Mirko Drotschmann beleuchtet eine Epoche, die erst seit rund 20 Jahren im Fokus der Archäologie in Deutschland steht: die frühe Bronzezeit. Auslöser für diesen Forschungsboom war der Fund der Himmelsscheibe von Nebra. Sie wurde 1999 von Raubgräbern entdeckt und gestohlen, konnte aber in einer krimiähnlichen Aktion sichergestellt werden. Seitdem ist sie im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle ausgestellt. Die Himmelsscheibe gilt als der bedeutendste archäologische Fund auf dem Gebiet des heutigen Deutschland und ist eines der bestuntersuchten archäologischen Objekte unserer Geschichte. Die älteste konkrete Himmelsdarstellung der Menschheit diente wahrscheinlich als Kalender.
Die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert ist eine der größten Umwälzungen der Geschichte. Innerhalb weniger Jahrzehnte werden die Deutschen in die Moderne katapultiert. Mirko Drotschmann geht in dieser Folge der Frage nach, was es heißt, wenn ein Land in so atemberaubendem Tempo umgekrempelt wird, und was das mit den Menschen macht, deren Arbeitswelt sich durch neue Technologien radikal verändert - eine Parallele zu heute.
Goodbye Kaiser - hello Party! In dieser Folge der "Deutschland in ..."-Reihe mit Mirko Drotschmann nimmt der Historiker die Goldenen Zwanziger unter die Lupe. Vor rund 100 Jahren erleben die Deutschen ein wildes Jahrzehnt. Der Erste Weltkrieg ist zu Ende, das prüde Kaiserreich Geschichte. Vergnügen, Rausch und Tempo bestimmen das neue Lebensgefühl. Es ist ein Aufbruch, aber es gibt auch Schattenseiten. Was ist Mythos, was Wahrheit an dem Bild von den Goldenen Zwanzigern?
Die sieben Weltwunder der Antike bergen bis heute viele Geheimnisse. Wie phänomenal waren sie? Wie sahen sie wirklich aus? "ZDF-History" geht auf Spurensuche. Die Idee zu den "Top-Sieben" der antiken Bauwerke stammt aus Griechenland. Nicht nur die Größe, auch ihre prunkvolle Gestaltung und herausragende mythologische Bedeutung machten die Schauplätze schon damals zu magischen Orten. Nur eines der Bauwerke kann die Nachwelt heute noch bestaunen: die gigantischen Grabmäler der Pharaonen in Ägypten.
Kein anderer Sporterfolg hat die Deutschen jemals so beglückt und überrascht wie der 3:2 Triumph über die hochfavorisierten Ungarn am 4. Juli 1954 im Endspiel der Fußballweltmeisterschaft. In der Dokumentation kommen damalige Spieler und Augenzeugen zu Wort, die erzählen, warum die Geschichte der "Helden von Bern" noch heute so legendär ist.
Es liegt genau 50 Jahre zurück: Wembley - das umstrittenste Tor aller Zeiten. Bei der Weltmeisterschaft der Kriegskinder 1966 befand sich der Fußball an der Schwelle zur Moderne. Der geschlagene Uwe Seeler als "Nowhere Man" nach dem Abpfiff. Und ein strahlender Sieger ohne Zähne im Mund: Nobby Stiles. Die Fußball-WM 1966 hat einen festen Platz in der Erinnerung der Fans - vor allem durch ihr Endspiel, als England die Bundesrepublik Deutschland mit 4:2 schlug. Die entscheidende Frage nach dem "Wembley-Tor" ist oft diskutiert worden: "drin - oder Linie?" Im Juli 2016 liegt das genau ein halbes Jahrhundert zurück. Es ist an der Zeit, die Geschichte von "66" noch einmal neu und anders zu erzählen.
Pelé. Der Fußball-Gott. "O Rei". König auf dem Rasen. Es gibt viele Namen für ihn und alle sind mit der gleichen Erinnerung verbunden - ein Superstar, ein überragender Sportler. Kein Fußballspieler hat so viele Tore geschossen, so viele Meisterschaften für seine Mannschaft und Brasilien gewonnen, mit so viel Freude und Einsatz gespielt, dass selbst gegnerische Mannschaften Beifall klatschten. 1958 bei der WM in Schweden wurde Pelé als 17Jähriger jüngster Weltmeister der Fußballgeschichte. 1962 und 1970 wurde er jeweils nochmals Weltmeister mit der brasilianischen Mannschaft.18 Jahre spielte er für Santos und erzielte 1.281 Tore in 1.363 Spielen. Zwar gab es Bestrebungen, den mittlerweile 33-Jährigen 1974 bei der Weltmeisterschaft in Deutschland nochmals zurückzuholen, Pelé indes blieb bei seinem "Nein". Als Grund für seine Weigerung, in Deutschland nochmals für Brasilien zu spielen, nannte er später politische Gründe.
Sommer 1974: Die bundesdeutsche Fußballnationalmannschaft verliert bei der WM im eigenen Land ausgerechnet gegen die DDR - und triumphiert dann doch im Finale gegen die Niederländer. Ein deutsch-deutscher Doppelsieg, dessen Geschichte erstmals aus einer 360-Grad-Perspektive erzählt wird. Unbekanntes Filmmaterial zeigt die drei Teams während der gesamten Weltmeisterschaft - auch hinter den Kulissen. Nach fünf Jahrzehnten blickt Autor Uli Weidenbach zurück auf einen packenden Wettkampf zwischen Fußballnationen, die sich auf dem Rasen und jenseits des Platzes heiße Kämpfe lieferten - nicht nur sportlicher Natur. Es ist eine Epoche voller politischer und gesellschaftlicher Umbrüche - im Verhältnis beider deutscher Staaten, aber auch der Deutschen zu ihren Nachbarn, den Niederlanden. Die langen Schatten des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Besatzung wirkten jenseits der Rheins noch lange nach.
Sommer 1974: Mit begeisterndem Fußball erstürmt die niederländische Nationalmannschaft die Herzen der Fußballwelt - im Gegensatz zu westdeutscher Tristesse.
Sommer 1974: In München kommt es zum Finale zwischen den beiden WM-Turnierfavoriten, dem Nachbarschaftsduell Deutschland und Niederlande. Auch dies ist kein gewöhnliches Match.
8. Juli 1982. Halbfinale der Fußball-WM: Deutschland gegen Frankreich. Wer dieses Spiel gesehen hat, wird es nie vergessen - ein Höhe- und zugleich Tiefpunkt der deutschen Fußballgeschichte. Der Film lässt dieses Jahrhundertspiel noch einmal aufleben, das nicht nur lange Zeit für Toni Schumacher Folgen hatte, sondern auch für die deutsch-französische Freundschaft. Das Match ging bis ins Elfmeterschießen - das erste Elfmeterschießen der WM-Geschichte, in dem Schumacher zwei Elfer der Franzosen hielt. Deutschland gewann schließlich mit 5:4 und stand im Finale.
In Argentinien wurde er verehrt wie ein Heiliger, und seine steile Karriere war in der Tat einzigartig. Diego Maradona, in einem Armenviertel von Buenos Aires aufgewachsen, kämpfte sich bereits mit 16 Jahren in die Nationalmannschaft. Unvergessen bleibt die Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko, bei der er regelwidrig ein Tor mit der Hand erzielte und später behauptete, es sei die "Hand Gottes" gewesen, die hier am Werk gewesen sei. Dank eines weiteren Tores von Maradona, das die FIFA später zum "Tor des Jahrhunderts" kürte, zog Argentinien ins Finale ein und wurde Weltmeister. Doch so kometenhaft der Aufstieg Maradonas auch war, so schnell und heftig kam auch der Fall.