Schottlands dünn besiedelte Landschaften bieten eine erstaunliche Vielfalt an wilden Tieren. Ab März bringen lange Tage endlich Wärme nach Schottland. Zugvögel wie der Fischadler kehren in ihre Brutgebiete zurück, und an den Klippen der Shetlandinseln nisten Tausende von Basstölpeln. Im Frühling bricht für viele Tiere Schottlands die Paarungszeit an. Otter und Schneehasen gehen auf Partnersuche. Schon bald müssen sie alle hungrigen Nachwuchs versorgen - ebenso wie die Seeadler an der Westküste und die Papageitaucher auf den Inseln im hohen Norden.
Schottlands Sommer sind kurz und intensiv. Viele Tiere haben nun Junge, die schnell heranwachsen. Das Meer bietet reichlich Fisch für die hungrigen Küken der Seeadler und Basstölpel. Auch im Sommer kämpfen Schottlands Tiere ums Überleben. Zwei junge Seeadler konkurrieren um Futter, die ältere Schwester kennt keine Gnade. Hungrige Eichhörnchen finden jetzt nur wenig Nahrung. Rothirsche flüchten vor Hitze und Stechmücken in einen See.
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Es ist Herbst in Schottland, und die Tage werden merklich kürzer und kühler. Im Hochland und an den Küsten wird Futter für die wilden Tiere knapp. Wer kann, zieht nun in den milderen Süden. Wenn auf Schottlands Gipfeln der erste Schnee fällt, beginnt für einige seiner wilden Bewohner die Paarungszeit. Rothirsche kämpfen um Reviere und Weibchen. Und in den Flüssen schwimmen Atlantische Lachse gegen die Strömung an, bis sie ihre Laichgründe erreichen.
Schottland erlebt einen ungewöhnlich warmen Winter. Für die Tiere ist das oft ein Problem. Ohne Schnee sind die weißen Schneehasen nicht getarnt und werden zur leichten Beute der Adler. Der milde Winter bringt zwar Vorteile für einige Tiere, etwa Eichhörnchen. Doch Stürme peitschen das Meer an die Küsten, und extreme Regenfälle kosten Hochlandbewohner wie Rothirsche viel Energie, da ihr Fell ständig nass ist. Nicht alle überleben diesen Winter.
Nach dem Hamas-Überfall vom 7. Oktober 2023 holt Israel unter Netanjahus Führung zum Gegenschlag aus - mit verheerenden Folgen für Gaza. Welche Ziele verfolgt Benjamin Netanjahu? Ist sein harter Kurs zu rechtfertigen? Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag wirft Netanjahu und seinem ehemaligen Verteidigungsminister Joaw Gallant Kriegsverbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Anhand von Augenzeugenberichten, Satellitenaufnahmen und Videoanalysen geht das Filmteam den Vorwürfen nach und spricht mit Sachverständigen, Betroffenen und Beteiligten auf beiden Seiten.
Seit 1948 prägt ein blutiger Konflikt den Nahen Osten: Kriege, Besatzung, Intifadas, Terror und gescheiterte Friedenspläne - bis hin zum Hamas-Angriff auf Israel im Jahr 2023. Ist Frieden zwischen Israelis und Palästinensern unmöglich? Mit der Staatsgründung Israels im Jahr 1948 beginnt der Konflikt: Der neue Staat Israel trifft auf arabischen Widerstand - ein jahrzehntelanger Kampf um Land, Identität und politische Vorherrschaft entbrennt. Kriege, Besetzungen und Aufstände erschüttern die Region: Von der Vertreibung und Flucht der Palästinenser über den Sechstagekrieg bis zur Ersten Intifada prägen Gewalt, Heimatverlust und Hoffnungslosigkeit den Alltag beider Seiten.
Mit der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens 1993 beginnt eine Phase vorsichtiger Annäherung zwischen Israel und der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO. Die Vereinbarung sieht eine schrittweise Autonomie der Palästinenser vor. Doch der Weg zum Frieden ist von Anfang an umkämpft: Radikale Gruppen wie die Hamas verüben Selbstmordanschläge, um den Prozess zu sabotieren. Auch in Israel formiert sich Widerstand - insbesondere unter nationalistischen Siedlern und religiösen Extremisten. Rabins Ermordung und die Zweite Intifada markieren den Rückfall in Gewalt und Konfrontation - der Friedensprozess liegt in Trümmern.
Nach dem Rückzug Israels aus Gaza 2005 übernimmt die Hamas die Kontrolle. Der Nahostkonflikt eskaliert - bis zum Terrorangriff vom 7. Oktober 2023. Ein Krieg mit ungewissem Ausgang. Die politische Spaltung der Palästinenser, die Ausweitung israelischer Siedlungen und gescheiterte Friedensbemühungen prägen die Region. Der Angriff der Hamas auf Israel 2023 und die militärische Reaktion markieren eine neue Eskalationsstufe.