Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Die Alpen: Touristenmagnet und Kulturraum mit atemberaubender Landschaft. Rund 100 Millionen Menschen besuchen jährlich die Berge und Täler dieser Gebirgswelt. Woher kommt ihre Begeisterung? Zwischen Allgäu und Zugspitze, Matterhorn und den Nord- und Südtiroler Bergen kommen Menschen zu Wort, die sich ein Leben ohne ihre Berge nicht vorstellen können.
Die längste Gebirgskette der Erde zieht sich entlang der Westküste Südamerikas. Die Anden verlaufen durch sieben Länder und bilden einen eigenen Kosmos mit jahrtausendealten Traditionen. Zwischen Ecuador und Feuerland begleitet die Dokumentation das Leben der Anden-Bevölkerung und geht der Frage nach, wie die Einheimischen ihre Kultur und Identität schützen und pflegen.
Die Rocky Mountains, über 3100 Kilometer Steine und Berge. Eine beeindruckende Landschaft, die nicht nur die Geologie und das Klima des nordamerikanischen Kontinents entscheidend prägt. Die Rocky Mountains sind auch wichtiger Teil des US-amerikanischen Gründungsmythos. Es waren die Pioniere und Siedler aus Europa, die, um ein neues Leben zu beginnen und neues Land im Westen zu erobern, die monumentalen Berge bezwangen.
Die majestätischen Alpen, so wie wir sie kennen, wird es sie in 30 Jahren nicht mehr geben! Alles nur negative Schlagzeilen? Was steckt dahinter? Harald Lesch sucht die Antwort im ewigen Eis. Ob Winter oder Sommer, die Alpen versprechen Freizeitspaß und Erholung. Unsere Berge machen auf den ersten Blick einen intakten Eindruck. Doch Bergrutsche und schmelzende Gletscher zeigen, wie ernst die Lage ist. Eine Folge des Klimawandels in den Alpen ist der durchschnittliche Temperaturanstieg um zwei Grad Celsius in den vergangenen 100 Jahren. Die Konsequenz: das Abtauen des Permafrosts, der die Gesteinsformationen zusammenhält.
Im Frühjahr 1940 ist eine ganze britische Armee in Dünkirchen an der französischen Kanalküste eingeschlossen. Mit einem Schlag könnten Hitlers Truppen das nahezu wehrlose Expeditionskorps vernichten. Doch Hitler entscheidet anders. Zugleich lässt Churchill seine Soldaten nach England evakuieren. Dabei kommt alles, was schwimmen kann, zum Einsatz. Für Hunderttausende geht es an Nordfrankreichs Stränden und auf dem Meer nur noch ums nackte Überleben. Aus Sicht der Briten geht diese Schlacht verloren. Doch Dünkirchen festigt die Entschlossenheit, den Krieg gegen Nazi-Deutschland zu gewinnen.
Im September 1939 feuert ein deutsches U-Boot seinen ersten Torpedo ab. Damit beginnt die längste Schlacht des Zweiten Weltkriegs: die Atlantikschlacht. Hitlers Admiral Karl Dönitz hatte zuvor die Entwicklung völlig neuer Technologien und strategischer Konzepte vorangetrieben und damit die Schlagkraft der deutschen Unterseeflotte maßgeblich erhöht. Sein Ziel ist es, die alliierten Nachschublinien im Nordatlantik in einem brutalen Abnutzungskrieg nachhaltig zu zerstören.
Während Nazi-Deutschland weite Teile Europas besetzt hat, glaubt Churchill, dass letztlich die Kontrolle über das Erdöl über Sieg oder Niederlage entscheidet. Dabei hat er vor allem den Nahen Osten und den Suezkanal im Blick. Anfang 1941 landet das deutsche Afrikakorps unter Erwin Rommel in Libyen. Ihnen gelingt es tatsächlich, Richtung Nil vorzurücken. 1942 erobern sie nahe der ägyptischen Grenze die Stadt Tobruk. Doch dann kommt es zu den Schlachten von El Alamein und damit für die Deutschen zum Anfang vom Ende.
Nach der Niederlage von Stalingrad Anfang 1943 ist Hitler fest entschlossen, alles auf eine Karte zu setzen. Seinem Gegner Josef Stalin soll eine entscheidende Niederlage beigebracht werden, um so die Kontrolle an der Ostfront zurückzugewinnen. In der Nähe der russischen Stadt Kursk will er zuschlagen. Doch Hitler zögert, was Stalin Zeit verschafft. Er erhält detaillierte Warnungen vor einer bevorstehenden deutschen Offensive und lässt Vorbereitungen treffen. Außerdem gibt es massive Unterstützung seitens der Alliierten.
Nach ihrem Sieg in Nordafrika planen Briten und Amerikaner 1943 den nächsten Schritt im Kampf gegen Hitler. Die USA erwägen, die Befreiung Europas mit einer Landung in Frankreich zu beginnen. In Großbritannien befürchtet man allerdings ein Blutbad und plädiert für eine Invasion Siziliens. Dieser Plan setzt sich durch, und auch mit Hilfe der örtlichen Mafia gelingt es den Alliierten, die Insel zu erobern. Kurz darauf wird Mussolini von den Italienern selbst abgesetzt. Die neue Regierung in Rom sagt sich von Deutschland los - der Weg nach Norden scheint frei.
Im Sommer 1944 befindet sich Frankreich seit vier Jahren unter deutscher Besatzung. Der Widerstand der Bevölkerung ist ungebrochen, doch das Land steht mittlerweile vor dem Kollaps. Dann kommt der 6. Juni: Die Alliierten landen in der Normandie, und plötzlich kehrt die Hoffnung zurück. In Erwartung der von Briten und Amerikanern geführten Truppen plant die Resistance in Paris einen Aufstand. Allerdings kommen die Befreier nur langsam voran. Die Gegenwehr der Besatzer ist zu stark für einen Durchmarsch. Schließlich befiehlt Hitler, Paris zu halten - oder in Schutt und Asche zu legen.
Zwei Jahre nach dem Überfall auf Pearl Harbor rückt die US Navy unaufhaltsam auf das japanische Mutterland zu. Um den Krieg möglichst rasch und siegreich zu beenden, benötigen die Amerikaner jedoch neue Operationsbasen. Dabei geraten mehrere Inseln ins Visier, von denen aus die Luftwaffe ihre Angriffe fliegen könnte. Im Juni 1944 beginnen die US-Truppen mit der Eroberung der Marianen-Inseln. Sie liegen rund 2.400 Kilometer von Japan entfernt. Kaiser Hirohito befiehlt seiner Armee, die Stellungen zu halten - koste es, was es wolle.
Hitlers Reich liegt längst in Trümmern, doch eine Kapitulation kommt für den "Führer" nicht infrage. Für die Alliierten geht es im Frühjahr 1945 vor allem darum, Berlin zu erobern. Während sich Briten, Amerikaner und Sowjets aus verschiedenen Richtungen der Hauptstadt nähern, entstehen völlig neue Fragen: Wie könnte eine Nachkriegsordnung in Europa aussehen? Und wem wird letztlich das Verdienst zukommen, den Krieg beendet zu haben? Über Fragen wie diese werden erste Risse im alliierten Bündnis erkennbar. Das Thema Berlin spielt dabei eine entscheidende Rolle.