Vielfraße, auch Bärenmarder genannt, sind wie gemacht für ein Leben in den extremen Regionen des russisch-finnischen Grenzgebiets. Dieser Film gibt erstmals Einblicke in diese kalte, karge und mysteriöse Welt und zeigt wie Freya, eine 3-jährige Vielfraß-Mutter, gegen alle Widrigkeiten versucht, ihre Jungen durch das erste Lebensjahr zu bringen.
Über einen Zeitraum von drei Jahren versucht Wildbiologe und Naturfilmer Ben Masters mit Hilfe spezieller Kamerafallen das Verhalten der scheuen Katzen auf ihren Streifzügen durch das dichte Unterholz des texanischen Buschlandes zu dokumentieren. Ben trifft sich mit Experten, die seit Jahrzehnten den Ozelot wissenschaftlich erforschen und mit Artenschutzprojekten versuchen, die texanischen Bestände zu erhalten. Doch nicht nur Wissenschaftler und Mitarbeiter des U.S. Fish and Wildlife Service arbeiten daran, die bedrohte Katzenart zu retten. Um die schwindenden Ozelot-Bestände aufzufrischen, denken Naturschützer ebenso wie Farmer die Möglichkeit der Wiederansiedlung von Tieren an, die aus Regionen mit stabilen oder sogar wachsenden Ozelot-Populationen stammen. Ben Masters geht dieser Option nach und besucht Wildbiologen in Tamaulipas in Mexiko.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
West-Berlin ist in den 80er Jahren das Epizentrum der deutschen Musikwelt. Hier spielt das Leben und die Musik. Annette Humpe singt mit "Ideal" "Berlin" - der Song wird zum Soundtrack der frühen 80er Jahre. Er ist ein Grundstein für das, was später als "Neue Deutsche Welle" in die Charts einzieht. Die gebürtige Ost-Berlinerin Nina Hagen ist angekommen in West-Berlin. Und feiert mit ihrer "Nina Hagen Band" Erfolg auf Erfolg. Doch die exzentrische Sängerin und ihre Musiker trennen sich im Streit. Ihre "Band" geht als "Spliff" eigene Wege. Die Bands der Neuen Deutschen Welle hört auch André Herzberg in Ost-Berlin. Mit seiner Rockband "Pankow" komponiert und inszeniert er das kritische Rocktheaterspektakel "Paule Panke". Dessen Lebenslauf ist deckungsgleich mit dem von Herzberg: Lehre als Bauarbeiter, Berufsschule. Dort Dinge anhören, die ihn nicht interessieren. Fremdbestimmt. Ein ganz normaler Jugendlicher. Kein sozialistischer Held. Diese Geschichte finden die DDR-Oberen nicht gut. Es gibt keine Amiga-Veröffentlichung, keine TV-Auftritte. Dafür spielt "Pankow" live, und das Publikum ist begeistert. West-Berlin, die Stadt ohne Sperrstunde, ohne Wehrpflicht bietet ein Milieu für unangepasste Menschen und Freiräume zum Experimentieren.
Die Elektropop-Band MiA. rund um Frontfrau Mieze Katz steht für das Lebensgefühl der frühen 2000er: mutig, laut, voller Lust auf Veränderung - mit Songs wie "Tanz der Moleküle" und "Alles neu". Mieze Katz erzählt in der Doku von Aufbruch, Brüchen und dem Weg zurück zur Musik. Die "Beatsteaks" sind fünf Freunde aus Ost-Berlin und Schwaben, die in einem Keller in Mitte anfangen und sich mit schnellem, melodiösem Punkrock bis auf die größten Festivalbühnen spielen. Mit "Smack Smash" gelingt ihnen der Durchbruch - und ein Sound, der Berlin in Bewegung bringt. Doch mit dem Erfolg kommt auch die Frage: "Wie weit kann man sich selbst treu bleiben? Und wie können wir Freunde bleiben?" Über Ausgrenzung, Armut und den täglichen Überlebenskampf in einem Viertel, in dem ein falscher Schritt alles verändern kann, rappt Luvre47, der in der Gropiusstadt aufgewachsen ist. Wie ihn Musik davor bewahrt hat, sich zu verlieren - das erzählt er in der Doku.